ein "offener luftfilter" bringt außer dem klang nichts. bei warmen motor und entsprechend warmer umgebungsluft zieht er sich diese an. die luft enthält weniger sauerstoff, was dann im dümmsten fall sogar leistungsverlust bedeutet. entsprechend des geringen sauerstoffanteils wird entsprechend wenig benzin eingespritzt. kannst also voll aufs gas treten, doch da kommt nicht viel.
anders ist es mit einer sportluftfilter im geschlossenen system, was sogar evtl. noch optimaler weise mit einer kaltluftzufuhr versehen wird.
der motor kann sich keine warme luft mehr ansaugen. der sportlufter lässt einen motor leichter atmen.
der luftfilter ansich stellt einen widerstand da, gegen den der motor bzw turbolader anarbeiten muss. bei einem saugmotor ist der unterschied zum sportluftfilter allerdings nicht sonderlich groß. anders ist es beim turbomotor: ist der luftfilter zu klein für den turbolader konzipiert, kann es gut und gerne passieren, dass er beim ansaugen in sich zusammenfällt. ist aber eher nur bei extrem starken motoren mit großem hubraum zu finden.
die luft kann somit durch einen sportluftfilter schneller in den motor gelangen. die kette der leistungsteigerung würde dann weitergehen in einem ansaugtrakt mit größerem querschnitt, größere ventilkanäle, größere ventile, fächerkrümmer und auspuffanlagen mit größerem querschnitt.
es ist hiebei für die motorsteuerung vollkommen egal, wie schnell die luft in dem system ein&ausströmt. sonst müsste man ja gleich wegen jeder sportauspuffanlage die software anpassen.
fazit zum sportluftfilter:
er lässt den motor leichter atmen, der motor hängt somit spontaner am gas, reduziert vllt dadurch noch den spritverbauch, aber die wurst vom teller ziehen geht nur mit größeren eingriffen!
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