Focus 3 (Bj. Jan.11-Sep.14) DYB 1.6 110 KW EcoBoost Felgen?

Diskutiere 1.6 110 KW EcoBoost Felgen? im Focus Mk3 Forum Forum im Bereich Ford Focus Forum; Bin dabei mir Felgen zu bestellen. Bisher bin ich davon ausgegangen,dass ich nur 7J 17" Felgen nehmen darf (da schon drauf). Kann mir jemand sagen...

  1. #1 kathan88, 29.11.2011
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    Bin dabei mir Felgen zu bestellen. Bisher bin ich davon ausgegangen,dass ich nur 7J 17" Felgen nehmen darf (da schon drauf). Kann mir jemand sagen welche 17 Zoll Felgen ich sonst noch fahren darf!? Hab das Auto noch nicht bzw keine Zulassungsbescheinigung. Hab auch bisher nirgends was gefunden?!

    Danke
     
  2. #2 Meikel_K, 29.11.2011
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    Leider wird mir nicht klar, was beabsichtigt ist: optionale Räder ab Werk bestellen, Zubehörräder bestellen (für die Originalreifen?) oder Winterräder bestellen oder was auch immer.

    Die Serienbereifung in 17" ist 215/50 R 17 XL 95 W auf 7Jx17 ET50. Was sonst noch für den Focus 2011 möglich ist und mit welchem Reifen, steht in den Katalogen der Räderhersteller. Der 215/50 R 17 darf maximal auf 7.5J gefahren werden.

    Für den Winter sind je nach Modell 205/55 R 16 oder 215/55 R 16 auf 6.5Jx16 ET50 Stahlrad (nur da gehen Schneeketten) oder 7Jx16 ET50 Alurad möglich. Da hilft der Händler beim Raussuchen.
     
  3. #3 dasFordLuder, 05.02.2012
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    Hallo Meikel_K,

    möchte mir auch für den Sommer neue Alufelgen holen. Weiß auch schon welche, da ich ein 5-Speichen-Y-Design Felgen Fan bin :-) .
    Gerne würd eich die 7,5J x 17 ET 52,5 vom Kuga nehmen ( teilenr. 1754584 bzw. 1555480).
    Darf ich dann die 215/50 R17 draufmachen oder müssen es dann auch die 235/55 R17 sein?
    Wären sogar evtl 225/45 R17 als mögliche Reifen machbar? Sofern ich die Felgen vom TÜV genehmigt bekomme. Und wie sieht es mit den ESB aus, muss ich die dann haben?
    Möchte keine 18" Felge fahren, dort sind mir die Reifen auf Dauer zu kostspielig, da ich nur Conti´s fahre.
    Habe jetzt als Winteralus 6,5J x 16 ET 52,5 ( TeileNr. 4M51-EB) drauf. Die Betriebserlaubnis wurde vom TÜV erteilt. Finde die Y-Felgen als 16" zu klein= nicht Aussagekräftig genug.
    Hatte auf meinem alten Focus MK2 BJ2005 116PS, die 18" Y Felge drauf sah toll aus, wurde auch vom TÜV genehmigt.
     
  4. #4 Meikel_K, 06.02.2012
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    Eine Warnung zuerst: bei Original-Alurädern von Vormodellen auf dem Focus Mk3 oder C-Max Mk2 ist Vorsicht geboten. Für die neuen Modelle nimmt man besser entweder extra dafür angebotenen Originalräder aus dem Ford Zubehörprogramm oder Zubehörräder mit entsprechender ABE. Bei den neuen Modellreihen haben die Aluräder einen geänderten Radmutternsitz, deswegen stehen die Stehbolzen bei der Verwendung von Originalrädern mit dem alten Sitz weiter vor. Es besteht die Gefahr, dass die geschlossenen Radmuttern beim Festziehen am Stehbolzen aufsitzen. Statt Vorspannung in der Schraubverbindung aufzubauen schert man dann den Radbolzen ab. Handelsräder aus dem Zubehör sind kein Problem, wenn der Mk3 ins Gutachten aufgenommen wurde. Grundsätzlich decken die Hutmuttern bei Zubehörrädern aufgrund ihrer Höhe einen größeren Bereich ab. Mehr zum Thema auch hier: http://www.ford-forum.de/showthread.php?t=102005

    Zu den Rädern: 1555480 ist die erste Version des glanzgedrehten Rades (8V41-AA), hat eine geringere Radlast und wird wohl nur noch im Service angeboten, damit Kunden, die dieses Rad auf dem Kuga haben, einzelne Räder ersetzen können. Für den Neukauf ist die überarbeitete Version 1754584 (8V41-AB) mit 642 kg Radlast anzuraten, ebenfalls glanzgedreht. Später wurden die Räder in der Serie und im Service mit konventionellem 3-Schicht Lackaufbau ohne glanzgedrehte Oberfläche angeboten.

    Andere Verwendungen von typspezifischen Originalrädern sind formal immer schwierig, vor allem wenn ein anderer Reifen vorgesehen ist. Der Kuga-Reifen 235/55 R 17 geht auf dem Focus gar nicht, weil er viel zu groß ist. Die Montage anderer Reifen - 215/50 R 17, 225/45 R 17 oder 235/45 R 17 - auf 7.5J ist grundsätzlich zulässig, muss auf diesem Rad aber einzeln abgenommen werden. Da die Reifen alle kleiner als der Kuga Serienreifen sind, ist das Umlaufbiegemoment und damit die Radbelastung mit diesen Reifen geringer - von daher kein Problem. Dafür wird es am Bordstein eng: bei dem Kuga-Rad gehen die Speichen vom Felgenhorn aus gesehen ziemllich schräg nach außen. Mit den großen und breiten Kuga-Reifen problemlos, mit den schmaleren und flacheren Focus-Reifen hat man sich das Rad aber schnell am Bordstein angehackt - und das bei einem glanzgedrehten Rad, also praktisch nicht zu reparieren - wäre schade drum.

    Zur Geometrie: mit dem 225/45 R 17 kommt die äußere Reifenflanke auf dem Kuga-Rad weiter nach innen als mit der Serienbereifung 215/50 R 17 auf 7J ET50. Mit 215/50 R 17 und 235/45 R 17 bleibt sie, wo sie ist. Optische Effekte - abgesehen vom Styling des Rades - sind damit also nicht zu erzielen.

    Der Serienreifen 215/50 R 17 auf 7J hat eine max. Querschnittsbreite von nominal 226 mm. Auf 7.5J sind es 231 mm. Ein 225/45 R 17 ist schmaler (auch wenn es die Größenbezeichnung nicht erwarten lässt), er ist auf 7.5J nur 225 mm breit. Aufgrund der ET52.5 kommt die innere Reifenflanke im Vergleich zum Serien 17" Reifen 215/50 R 17 auf 7Jx17 ET50 2 mm weiter nach innen (sollte aber noch ohne LEB gehen), die äußere kommt sogar 3 mm nach innen - er wirkt also schmaler. Außerdem ist der 225/45 R 17 im Abrollumfang etwas kleiner als die Mk3 Serienfamilie.

    Ein 215/50 R 17 und 235/45 R 17 haben die gleiche max. Querschnittsbreite von 231 mm auf 7.5J (der 215/50 ist in der Schulter schmaler), außerdem entsprechen sie sich im Abrollumfang. Auf dem Kuga-Rad mit ET52.5 käme mit beiden Reifen die innere Reifenflanke 5 mm nach innen (LEB fraglich) und die äußere Reifenflanke bleibt genau da, wo sie mit dem Serienreifen 215/50 R 17 auf 7J ET50 ist. Das innere Felgenhorn kommt 15 mm weiter nach innen als mit dem Serienrad 7Jx17 ET50. Es könnte sein, dass gerade bei 17" nicht viel Luft zu den Spurstangenköpfen ist - wobei es beim Focus Mk3 wahrscheinlich geht, wo es doch beim Kuga funktioniert. Es gibt z.B. Zubehör-Räder mit 7.5Jx17 ET48, die mit 225/45 R 17 ohne weiteres gehen (s. auch den oben verlinkten Thread).
     
  5. BoeBoe

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    Einfach mal eine Felge bestellen und "anprobieren" Ich hab mir Felgen vom smax bestellt. Passt ohne Probleme obwohl der smax m14 er radmuttern hat. Bohrung Kegel usw. passen bzw. sind identisch mit den original 18er die ich habe. In meinem fall passen sogar Breite und ET von der Felge. Nur der Querschnitt der Reifen ist beim smax 45 und beim Focus 40. Achslast gibt ja auch kein Problem da der smax schwerer ist. Somit steht der Eintragung nichts im weg.

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  6. #6 Meikel_K, 11.02.2012
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    Identisch sind sie mit den M12 Rädern der Vorgängermodelle und dem Mondeo, aber nicht mit dem Focus Mk3 / C-Max Mk2. Das mögliche Problem mit den Radmuttern aufgrund der weiter vorstehenden Stehbolzen hat der Focus Mk3 mit diesem Rad also genauso. Dass die Durchgangsbohrung bei den alten M12 und M14 Rädern mit 21 mm gleich ist, ist übrigens pures Glück. Wenn sie beim M14 Rad größer wäre (wie man erwarten würde, falls man darüber nachdenkt), würde die Auflagefläche für die kleine M12 Mutter nicht ausreichen. Bei den neuen Rädern ist die Durchgangsbohrung nur 14.75 mm.
    Richtig.
    Auch richtig. Eingetragen werden muss es trotzdem, weil die Kombination 235/40 R 18 mit diesem Rad keine ab Werk freigebene ist.
     
  7. BoeBoe

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    Hallo Meikel,

    Das musst du mir jetzt etwas genauer erklären. Da komme ich nicht ganz mit. Wieso sollte die stehbolzen weiter raus stehen? Ich mach dir am Montag mal ein Bild beider radmuttern. Dort kann man sehr gut sehr gut sehen das die auflageflächen absolut identisch sind. Bedeutet Kegelwinkel durchmesser oben und unten usw. Die Zentrierung ist also bei beiden gegeben und hat auch nichts mit der Bohrung zu tun. Wieso jetzt die stehbolzen weiter raus stehen sollten verstehe ich nicht. Da müsste die Felge an der Zentrierung weiter innen stehen was ich mir nicht vorstellen kann? Ich hatte die Felge ja kurz mal montiert und die Umdrehungen beim draufschrauben der Muttern war nahezu gleich. Konnte auch sonst keinen Unterschied feststellen. Es gibt übrigens auch zubehör Felgen die sowohl für smax wie auch Focus mk3 zugelassen sind.

    Ich kann mir vorstellen das es bei den Muttern mit beweglichen Kegel und wie beim smax und Focus MK3 dem festen Kegel einen Unterschied gibt.

    Das des ganze eingetragen werden muss ist eh klar ;)
     
  8. #8 Meikel_K, 11.02.2012
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    Das liegt daran, dass die Mutter in den neuen Räder ab Focus Mk3 (mit 14.75 mm Durchgangsbohrung) nicht so tief sitzt wie bei alten Rädern mit 21 mm Bohrung. Deshalb hat man bei dem neuen Modell die Stehbolzen länger gemacht. Man kann das jetzt im Winter sehr gut vergleichen, wenn man sich auf Parkplätzen mal einen neuen Focus gegen das Vorgängermodell anschaut, wenn auf beiden Autos Stahlräder ohne Radkappen montiert sind. Beim neuen Modell stehen die Stehbolzen länger über die Stahlradmutter über. Es kann trotzdem noch genug Luft zur Hutmutter beim Alurad sein, man sollte sich aber davon überzeugen. Bei abschließbaren Radmuttern der Vormodelle reicht der Platz nicht.
    Die 1-teilige und die 2-teilige Mutter sind beide verwendbar. Im Werk wurde schon vor dem Modellwechsel auf die 1-teilige Mutter umgestellt. Mit der offenen Aluradmutter hat man natürlich gar kein Problem, sieht aber nicht schön aus. Der Unterschied liegt nicht in der Mutter, sondern im Radmutternsitz der Räder.
    Bei Zubehörrädern aus dem Handel ist das kein Problem, die Hutmuttern der Zubehörräder sind universell und decken einen größeren Bereich ab, weil sie höher sind. Aufpassen muss man bei Originalrädern von anderen Modellen.

    PS: neues Rad auf "altes" Auto ist auch nicht ohne Risiken, dann ist der Bolzen ja zu kurz. Wenn die Anzahl der tragenden Gewindegänge nicht ausreicht, kann das Gewinde beim Festziehen ausreißen.
     
  9. BoeBoe

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    Danke für die Erklärung ;)
    Glaube jetzt hab ich es verstanden.
    Es geht rein allein um die muttern bzw. das die Muttern zu kurz sind und dann hinten anstehen richtig?
    Das sollte man natürlich beim anziehen merken. Die Muttern haben ja praktisch nur die dünnen Edelstahl Kappen drüber die es locker raus drücken würde wenn man die anzieht. Ich hab extra auf die Umdrehungen geachtet. War bei beiden Felgen identisch. Das man natürlich auf das richtige befestigungsmaterial achten muss sollte klar sein. Ansonsten sind alle Felgen (nur vom Sitz her) untereinander kompatibel oder? Stehbolzen austauschen wäre ja auch machbar.
     
  10. #10 Meikel_K, 12.02.2012
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    Ja - oder genauer: die Mutter sitzt tiefer im Rad und deshalb ist der Stehbolzen relativ dazu länger.
    Gut - solange man darauf achtet. Aber eine vom Hersteller freigegebene und validierte Kombination ist das natürlich nicht.
    Alle haben einen 60° Kegel. Die alten Räder haben auch alle ein 21 mm Bolzenloch - egal ob M12 oder M14. Die neuen M12 Räder vom Focus / C-Max haben nur 14.75 mm. Neue M14 Räder gibt es noch nicht, der S-Max / Galaxy ist ja von 2006. Stehbolzen einzeln austauschen ist nicht vorgesehen (es bliebe nur der Rückbau auf komplette Radnaben incl. Radlager vom Vormodell. falls sie überhaupt passen) - würde ich aber sowieso nie tun, sonst hat man ja dann mit den neuen Rädern das Risiko, nicht genügend tragende Gewindegänge zu haben.
     
  11. BoeBoe

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    Da muss ich nochmal beim Wechsel genauer schauen. Ich bin mir ziemlich sicher das in den original 18 Zoll Felgen auch ne 21er Bohrung drin ist. 14,75 mm würde ja bedeuten das da sehr wenig Luft ist. Ich schraub dann mal ne Mutter runter.
     
  12. BoeBoe

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    Du hast tatsächlich recht! Macht mich wieder etwas unsicher.
    Entscheidend ist doch die Passung am Kegel? Die ist bei beiden radmuttern identisch. Kann morgen mal ein Bild machen. Da spielt der Durchmesser der Bohrung keine Rolle. (war ja bei den alten M12 auch ne 21er Bohrung)
     
  13. #13 Meikel_K, 13.02.2012
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    Mit dem Durchmesser ändert sich die wirksame Klemmlänge - und die bestimmt die Höhe. Die neuen Räder haben 14.75 mm Bolzenlöcher und eine Klemmlänge (Dicke des Flansches am Rad) von 9.2 mm. Das S-Max Rad hat 21 mm Bolzenlöcher und 10.6 mm Klemmlänge. Wenn man jetzt gedanklich das Focus-Rad auf 21 mm aufbohrt (was nichts an der Position der Radmutter ändert), würde sich die 21 mm Durchmesser-Linie auf einer Höhe von 14.6 mm befinden - die Mutter steht mit den neuen Rädern also 4 mm höher als mit den alten Rädern. Errechnen kann man sich die Differenz aus der Geometrie eines rechtwinkligen Dreiecks mit dem 60° Kegel: [(21 - 14.75) / 2] x tan (60°) + 9.2 - 10.6 = 4 mm. Entsprechend länger stehen die Stehbolzen der neuen Modelle über die Anlagefläche an der Bremsscheibe heraus, um das gleiche Toleranzfeld zu erhalten. Den Unterschied kann man sehen, wenn neuer und alter Focus mit Stahlrädern und Stahlradmuttern ohne Radkappen nebeneinander stehen.

    So kommen die Muttern mit den alten Rädern 4 mm näher zur Bremsscheibe (und die Edelstahlkappen 4 mm näher zum Stehbolzenende) als mit dem Serienrad. Also muss man überprüfen, ob in der Hutmutter noch 4 mm Luft für die Befestigung eines alten Rades ist, und zwar an beiden Achsen - die Verhältnisse müssen nicht identisch sein. Die Zusammenhänge sind bei näherem Hinsehen meist komplexer als man zunächst annehmen würde, außerdem handelt es sich bei der Radverschraubung buchstäblich um eine lebenswichtige Verbindung. Deshalb rate ich immer dazu, nur für das jeweilige Modell freigegebene Räder aus dem Ford-Zubehörprogramm oder aus dem Handel mit ABE und mit den dafür vorgesehenen Radmuttern zu verwenden.

    Dass die M12 Mutter im S-Max Rad in der Seitenansicht optisch ziemlich verschwindet, hat übrigens nichts mit der Klemmlänge zu tun. Das würde beim Mondeo genauso aussehen, wo man es ja ohne weiteres verwenden könnte. Die äußere Umgebung des S-Max Rades ist natürlich auf den Werkzeugfreigang und die rotatorische Abdeckung der M14 Mutter ausgelegt.
     
  14. BoeBoe

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    Das mit der bolzenlänge hab ich jetzt verstanden ;)

    Das mit dem klemmbereich noch nicht ganz. Hier sind die radmuttern vom Focus mk3 und die m14 die bei den Felgen dabei waren. Für mich kein Unterschied erkennbar. Wie gesagt die war auch schon montiert.

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  15. #15 Meikel_K, 13.02.2012
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    Die M14 Mutter spielt bei der M12 Nabe keine Rolle. Du musst gedanklich einen Schnitt durch das Bolzenloch beim Focus-Rad und beim S-Max Rad legen und die M12 Mutter reinsetzen. Oder Dir beide Räder flach hingelegt vorstellen und jeweils eine Mutter in den Sitz legen. Beim Focus Rad sitzt dieselbe M12 Mutter dann - relativ zur Anschraubebene an der Bremsscheibe (nicht zur äußeren Oberfläche des Rades) - 4 mm höher als beim S-Max Rad.
     
  16. BoeBoe

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    Wenn es wirklich 4mm gewesen sind dann wäre sicher das Problem mit den Bolzen aufgetreten.

    Ich Versuchs jetzt mal anderes rum. Sorry wenn ich schon nerve ;)
    Fakt ist das die m12 radmuttern in der Felge genauso sitzt wie die original radmutter die bei den Felgen dabei ist. Also sitzt die Felge am smax genauso wie am Focus.

    Wenn jetzt die bolzenlänge passt bedeutet der Bolzen steht an der Abdeckung nicht an und die radmutter hat genügend gewindegänge zum befestigen dann passt das doch?

    Andere bolzenlängen gibt es mit Sicherheit. Werden z.b bei den Spurverbreiterungen hergenommen.
     
  17. #17 Meikel_K, 14.02.2012
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    Es sind 4 mm, aber die Luft reicht trotzdem.
    Genau.
    Andere Bolzenlängen sind nicht nötig, und Du bekämst dann mit den Mk3 Serien-Alurädern möglicherweise wirklich ein Problem.
     
  18. #18 dasFordLuder, 11.06.2012
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    Passt das?

    [FONT=&quot]Mmmh kann mich mit den 17 Zoll Felgen doch noch nicht so wirklich anfreunden, daher meine Frage:
    Würde das passen?: Original Ford Y Felge
    Teilenummer: 7M5J1007CA
    Lochkreis: 5x108
    Größe: 7,5J x 18 Zoll ET 52,5
    Reifen: Größe: 225 / 40 R18
    Tragfähigkeit: 92
    Geschwindigkeitsindex: Y (bis 300 Km/h)
    und brauche ich dann diese Lenkeinschlagsbegrenzer?[/FONT]
     
  19. #19 Meikel_K, 12.06.2012
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    Gleiches Problem: alte Räder auf Mk3 Radnaben. Das muss man in Einzelabnahme versuchen. Eine Übereinstimmungsbescheinigung gibt es dafür nicht, weil diese Kombination nicht vorgesehen ist, die Dimensionen auch nicht.

    Die Tragfähigkeit des Rades ist 625 kg (vom Ford-Kundendienst bescheinigen lassen), reicht also bis zu einer max. zul. Achslast von 1.250 kg unter Berücksichtung des Anhängerbetriebs. Der Reifen kann 630 kg tragen, geht dann in Einzelabnahme also auch durch, wenn das Rad reicht.

    Ob LEB oder nicht wird sich bei der Abnahme zeigen. Vielleicht geht es sogar ohne. Der 18" Serienreifen 235/40 R 18 auf 8Jx18 ET55 ist 11 mm breiter und kommt noch 2.5 mm weiter nach innen.
     
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