Focus 1 (Bj. 98-01) DBW/DAW/DNW/DFW ABS Vorderachse - wie funktionieren die ABS-Sensoren ?

Diskutiere ABS Vorderachse - wie funktionieren die ABS-Sensoren ? im Focus Mk1 Forum Forum im Bereich Ford Focus Forum; Vielmehr ist es mir etwas unklar, da kein Sensorrad/Ritzel vorhanden ist. An der HA ist ja alles so wie immer - induktiver Sensor, Sensorrad -...

  1. Vavuum

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    Vielmehr ist es mir etwas unklar, da kein Sensorrad/Ritzel vorhanden ist.

    An der HA ist ja alles so wie immer - induktiver Sensor, Sensorrad - Banane.

    Aber vorne ist NÜSCHT - nur so ein oller Sensor, Achsstumpf - fertig.


    Im Forum konnten keine Inhalte diesbezüglich gefunden werden - IDEE ?
     
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  3. #2 GeloeschterBenutzer, 02.11.2013
    GeloeschterBenutzer

    GeloeschterBenutzer Guest

    doch vorn ist das sensorrad gleichzeitig die abdichtung vom radlager ,
    das ist eine scheibe mit magnetfeldern .
    deshalb muß beim radlagerwechsel auch unbedingt auf die einbaurichtung geachtet werden .

    na so was aber auch und du weist sowas nicht , ist ja unvorstellbar ;)
    aber ich weiß schon was jetzt wieder kommt ;)
    "son ****** kann sich nur ford einfallen lassen"

    ach ja noch was : die radsensoren sind keine induktivsensoren sondern aktive radsensoren
     
  4. Vavuum

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    Ich dachte schon, die Glotzen durch die Dichtung auf die Lagerwalzen oä. - demnach dichtet die Dichtung außen ?

    Nennen wir die Sensoren dann aktive Sensoren, die auf einem induktiven Meßprinzip basieren.


    Gleich mal einen zerlegen....
     
  5. #4 Meikel_K, 02.11.2013
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    Es sind magnetische Encoderringe, da wird es nicht viel zu sehen geben. Wichtig beim Einpressen eines neuen Lagers ist, dass der Encoderring nach innen zum Sensor zeigt - und natürlich, dass es ein Radlager für ABS-Versionen ist. Es werden immer noch Radlager für non-ABS Versionen angeboten, bei denen ist der Gummiring i.A. rot statt schwarz.
     
  6. #5 Vavuum, 06.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 06.11.2013
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    Kann man gut und problemlos sehen, wenn man hinsieht.

    Zum Glück rosten die einfach weg......

    Die Sensoren basieren nicht auf einem induktiven Prinzip, das ist leicht erkennbar, pult man das Plastik vom Sensor ab. Das scheint ein Hallsensor mit entsprechender Elektronik/Verstärkung zu sein.
     
  7. #6 GeloeschterBenutzer, 06.11.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 07.11.2013
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    GeloeschterBenutzer Guest

    eben nicht da ist kein hallsensor drin ;) für nen hallsensor werden 3 kabelanschlüsse benötigt , sind aber nur 2 vorhanden . ;)

    die sensoren arbeiten schon induktiv , allerdings wird dieses signal im sensor selbst bereits in ein pwm signal gewandelt
    man kann nämlich nicht wie bei herkömmlichen induktivgebern eine induzierte spannung am sensor messen.
     
  8. #7 Vavuum, 07.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 07.11.2013
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    Du darfst Dir gerne auch die Innerreien vom Sensor ansehen.

    Vermutlich sitzt dort eine "HallBrücke" mit nachgeschalteter Elektronik im Sensor - so würde ich das deuten.

    Wie die Elektronik die Signale nun verarbeitet sie mir egal - insofern ist die Adernzahl auch egal. Das eigentliche Sensorelement hat 4 Anschlüsse, die Elektronik läßt zwei davon übrig, die für den Anwender sichtbar nach außen geführt werden.

    So sieht das eigentliche Sensorelement aus: http://img.alibaba.com/photo/115510918/HE144_Hall_Sensor.jpg

    Dahinter kommt eine Elektronik, die das Signal den Wünschen entsprechend aufbereitet.
     
  9. #8 GeloeschterBenutzer, 07.11.2013
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    GeloeschterBenutzer Guest

    für eine hallsensor benötigt man aber keine gegliederte magnetscheibe um ein signal zu erzeugen .
    außerdem hatte ich bereits das vergnügen mich über ABS/ESP systeme schulen zu lassen ;)
    und kenne den aufbau von Aktiven Raddrehzahl-Sensoren (Magnetoresistiver Sensor)
     
  10. #9 Vavuum, 08.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 08.11.2013
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    Dann klär auf - hau raus die Details.


    Für keinen Sensor benötigt man eine gegliederte Scheibe....

    DA ISSER:

    http://www.eetimes.com/document.asp?doc_id=1276541

    Sogar als Vollbrücke, allerdings sitzt das Magnet an anderer Stelle, was die Magnetfelder nicht stört :)
     
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  12. #10 GeloeschterBenutzer, 08.11.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 08.11.2013
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    GeloeschterBenutzer Guest

    ist klar, es würde nur ein nocken reichen um ein signal zu erzeugen , allerdings würde dann das abs ständig regeln , da das 1 signal kürzer ist als das 0 signal in bezug auf 360° !

    Seit Ende der 90er Jahre kommen vermehrt sogenannte aktive Raddrehzahl-Sensoren zum Einsatz. Der Vorteil gegenüber induktiv arbeitenden Sensoren ist die Fähigkeit, vom Stillstand aus Drehzahlen erfassen zu können, wie es z.B. bei Antriebsschlupfregelsystemen im Moment des Anfahrens von Bedeutung ist.
    Das physikalische Prinzip magnetoresistiver Sensoren basiert auf dem Effekt, dass sich die elektrische Leitfähigkeit von anisotropen (willkürliche Orientierung der lokalen Magnetisierung) ferromagnetischen Schichten unter dem Einfluss eines äußeren, in der gleichen Ebene verlaufenden magnetischen Feldes, verändert.
    [TD="width: 50%"] [/TD]
    Die Widerstandsänderung dieser Schichten ist von der Richtung und der Stärke des äußeren Magnetfeldes abhängig. Sie beträgt lediglich wenige Prozent vom Gesamtwiderstand. Als ferromagnetischer Werkstoff kommt z. B. eine Legierung aus 80% Nickel und 20% Eisen (Permalloy) zum Einsatz.

    Der Raddrehzahl-Sensor besteht zumeist aus zwei magnetoresistiven Widerständen, die zusammen mit zwei konstanten Widerständen in Form einer Brückenschaltung (Wheatstonesche Messbrücke) geschaltet sind.
    Durch diese Schaltungsausführung können Alterungs - und Temperatureinflüsse, die auf den Raddrehzahl-Sensor während der Fahrzeugnutzungsdauer einwirken, kompensiert werden.
    Die Messbrücke wird von einem Raddrehzahl-Sensorring, bestehend aus wechselweise angeordneten Dauermagneten, überstrichen. Der Raddrehzahl-Sensorring ist fest mit der Radnabe bzw. dem Innenring des Radlagers verbunden und dreht sich mit Radgeschwindigkeit.
    Im Sensor integriert ist eine Auswertungselektronik, die das aus der induktiven Messmethode resultierende Sinussignal in ein PWM (Pulsweitenmodulierung)-Signal mit konstanter Frequenz umwandelt.
    Der Sensor benötigt für den Betrieb eine Versorgungsspannung und verfügt über zwei elektrische Anschlüsse.
    Das Sensorsignal resultiert aus dem Strom, der über den Sensor fließt. Ein hoher Strom (ca. 14 mA) wird vom Modul - ABS/Elektronisches Stabilitätsprogramm als High-Signal, ein niedriger Strom (ca. 7 mA) als Low-Signal interpretiert.
    Der aktive Raddrehzahl-Sensor arbeitet verschleißfrei.
    radumdrehung .

    PS: außerdem hatte ich geschrieben " eine hallsensor benötigt aber keine gegliederte magnetscheibe
     
  13. Vavuum

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    Das mit der PWM ist interessant - ist wohl auch erst mit schnelleren µC´s möglich geworden - irgendwer muß die Pulsbreite ja auszählen.

    Entsprechend könnte man die Schnittstelle mit einer 4..20mA mit dem Unterschied der 4...14mA und PWM als Nutzsignal vergleichen. Ein Sensortest wäre mit überschaubaren Aufwand möglich - aber wozu, son´Sensor kostet um 10€.

    Interessant ist zudem der Sensorrring, die Magnetspur.

    Das Ding ist im Plastik/Gummi vom Radlager. Die von mir angedachte rostige Scheibe war nur der Überrest der Magnetspur. Das Ding hat sich schlicht aufgelöst, allerdings in Zacken, was zur Fehlannahme führte. Die Färbung erinnert stark an "Tonband", was wohl an vergleichbaren Eigenschaften liegt.
     
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