auto-reporter.net: 1. Nordeuropäische E-Mobil Rallye: Die stromernde Herausforderung

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  1. #1 Newsbot, 23.03.2011
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    </br>[​IMG]Tim Ruhoff und Anna Baumeister vom Team „Barka Wi & Next Generation Mobility“ haben am vergangenen Sonntag die Einzelwertung der 1. nordeuropäische E-Mobil Rallye mit Zielankunft auf dem Gelände der Messe Husum gewonnen. Großer Sieger, darüber waren sich Fahrer, Beifahrer, Begleiter und Veranstalter im Anschluss einig, war allerdings die Elektromobilität. Denn die Rallye, die über 220 Kilometer von Aabenraa in Dänemark über Sonderborg, Flensburg und Schleswig nach Husum führte, zeigte Zuschauern und Teilnehmern gleichermaßen, wie alltagstauglich Elektroautos heute bereits sind. Die Idee, eine Elektromobilitäts-Rallye auszurichten, hatte der CDU Wirtschaftsrat vor etwas mehr als sechs Monaten. Im Endeffekt wurde daraus die wohl größte E-Mobil Rallye der Welt: 40 Teams suchten letztlich die stromernde Herausforderung. Ausgerüstet mit Roadbooks, Lupe und Stoppuhr, waren die 40 Teams am Samstagmorgen auf die Piste gegangen und mussten in verschiedenen Wertungsprüfungen beispielsweise ihren Orientierungssinn und viel Geduld unter Beweis stellen: Ein Abschnitt musste mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 7 km/h zurückgelegt werden. „Die Wertungsprüfungen waren teilweise eine echte Herausforderung“, gab Adrian Bühler vom Team ELECTRODRIVE + SKIES & MEADOWS zu, das am Ende den 7. Platz in der Einzelwertung belegte. „Wir wollten ganz plastisch zeigen, dass Elektroautos heutzutage keine Klapperkisten aus Pappe sind, sondern reale Autos mit vielen Vor- und nur wenigen, teilweise wenig relevanten Nachteilen“, beschrieb Stefan Ritter, Geschäftsführer von The Mobility House und Vertreter von ELECTRODRIVE, die Motivation, sich bei der Mobilitätsrallye zu engagieren. „Dafür sind solche Aktionen wie die Rallye unheimlich wertvoll, weil auch die Medien intensiv berichten und immer mehr Menschen den Nutzen der Elektromobilität erkennen.“ Elektrofahrzeuge ganz unterschiedlicher Art nahmen an der Spaß-Rallye teil: Vom Sportwagen Tesla, einen Tesla Roadster steuerte auch das Siegerteam, über die ersten in Serie produzierten Elektroautos Peugeot i0n oder Mitsubishi iMiEV bis hin zu den Mini-Cars Reva oder CityEL oder selbst umgebaute Fahrzeuge wie den VW New Beetle. Viele Teilnehmer zogen ein überaus positives Fazit. Vor allem das fast geräuschlose Fahren und das generell sehr sichere Fahrgefühl in den Serienfahrzeugen sorgte für Begeisterung. Eines war jedoch gewöhnungsbedürftig: Viele Teams ließen die Heizung trotz geringer Temperaturen aus, um die Belastung der Batterien zu verringern. Und der Batteriestand entwickelte sich bei vielen Teams zum Gesprächsthema Nr. 1. Insbesondere in den Pausen mit Lademöglichkeit war oft der Druck zu spüren, doch noch ein paar Minuten ans Stromkabel zu müssen. Für viele Anwendungsgebiete sind mit Ökostrom betriebene Elektroautos schon heute eine gelungene Alternative; die Reichweite liegt zwischen 100 und 300 Kilometern und ist etwa für Pendler aus dem Speckgürtel der Großstadt ins Zentrum völlig ausreichend. Und genau diese Alltagstauglichkeit überraschte viele Hundert Zuschauer, die am Zielort auf dem Gelände der Messe new energy Husum erstmalig mit Elektroautos in Berührung kamen. Durch breites Medienecho, zufriedene Teilnehmer und überraschte Zufallsbesucher hat die 1. Nordeuropäische E-Mobil Rallye ihre Ziele erreicht – und wird in einem Jahr zu einer zweiten Auflage durchstarten. (Auto-Reporter.NET/Cleanthinking.de)
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