auto-reporter.net: Neue Fahrzeugklasse für schnelle Pedelecs gefordert

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  1. #1 Newsbot, 08.04.2011
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    </br>[​IMG]Sie sind leise, umweltfreundlich und liegen im Trend: elektrisch unterstütze Fahrräder, sogenannte Pedelecs. Während sich Hersteller über zweistellige Zuwachsraten und die Radler über den „eingebauten Rückenwind“ freuen, sehen Unfallforscher neue Gefahren heraufziehen und fordern, sie so zu behandeln wie Kleinkrafträdern. Mit allen Pflichten. Vor allem von den bis zu 45 km/h schnellen Pedelecs geht eine Gefahr für den Fahrer und für andere Verkehrsteilnehmer aus. Zu diesem Urteil kommt eine aktuell von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) vorgestellte Studie, in der die Ergebnisse von vier Crashtests und umfangreichen Fahrversuchen ausgewertet wurden. Vordringlich werden vier Probleme ausgemacht. So bringen es Pedelecs nicht nur auf eine höhere Durchschnittsgeschwindigkeit als normale Fahrräder, sondern auch auf eine höhere Höchstgeschwindigkeit. Häufige Überholmanöver sind vorprogrammiert und, wie der Crashtest der UDV zeigt (www.youtube.com/unfallforschung ), können aufgrund des hohen Tempos im Ernstfall mit schweren Unfallfolgen für Radfahrer und Pedelec-Fahrer enden. Eine weiteres Problem: Für Autofahrer ist es künftig schwieriger zu erkennen, wie schnell ein Radler tatsächlich unterwegs ist. Allein das Alter ist kein Indiz mehr, denn diese Fahrrad-Art spricht viele Alters- und Radfahrergruppen an; Senioren ebenso wie sportliche Fahrer oder Eltern mit Kinderanhängern. Auch ein Senior kann heute auf einem elektrounterstützten Citybike viel schneller auftauchen als bislang üblich. Riskante Situationen befürchten die Experten vor allem an Ausfahrten und Kreuzungen. Aufgrund des höheren Tempos der Räder sagen sie heute schon schwere Verletzungen beispielsweise beim seitlichen Anprall an ein Auto nicht nur für unbehelmte Radler voraus. Großes Gefahrenpotenzial birgt der zunehmende Anteil von E-Rädern im Straßenverkehr nach Meinung der UDV auch für Fußgänger. Kollisionen könnten bei allen Beteiligten schwere Verletzungen nach sich ziehen. Die Unfallforscher kommen zu dem Fazit, die 45 km/h-Pedelecs im Sinne der EU-Richtlinie 2002/24/EG wie ein Kleinkraftrad (Klasse L1e) betrachten zu müssen. Entsprechend vorgeschrieben wären z. B. ein Motorradhelm, Bremslicht, Abblendlicht, Spiegel, bauartgenehmigte Reifen etc. Da die vorgeschriebene Technik in der Praxis aber oft fehle, bewegten sich die meisten dieser schnellen Radler „illegal auf den Straßen“, so die UDV. Aus diesem Grund fordern die Experten eine neue Fahrzeugklasse für „schnelle“ Pedelecs mit sinnvollen technischen und zulassungsrechtlichen Regelungen, z. B.: Höchstgeschwindigkeit 30 km/h, max. 500 W-Motor, Versicherungskennzeichen, Mofa- Prüfbescheinigung und Fahrradhelm. Der zunehmende Zuspruch, den die elektrounterstützen Fahrräder in Deutschland erfahren, lässt die Unfallexperten vermuten, dass es allein schon aufgrund der erhöhten Durchschnittsgeschwindigkeiten und der weitgehend ungeschützten Fahrer zu mehr Toten und Verletzten im Straßenverkehr kommen wird. Geraten wird, auf die Gefahren im Zusammenhang mit schnellen Pedelecs öffentlichkeitswirksam hinzuweisen, denn die Verkehrsteilnehmer sind bislang auf diese neue Fahrradgattung nicht vorbereitet. An den Gesetzgeber geht die Forderung, die Rechtslage durch die Schaffung einer neuen Kraftfahrzeugklasse (30 km/h-Pedelecs) zumindest für Deutschland schnell zu klären. Von den Herstellern der Pedelecs wird insgesamt eine stabilere Rad-Konstruktion gefordert und eine Bremsanlage, die auch bei Nässe dem Gewicht und der Geschwindigkeit des Rades entspricht. (Auto-Reporter.NET/arie)

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    Quelle: auto-reporter.net
     
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