Grand C-MAX (Bj. 10-**) DXA Automatik-Neuling

Diskutiere Automatik-Neuling im C-MAX Mk2 / Grand C-MAX Forum Forum im Bereich Ford C-MAX Forum; Hallo, da ich ja nach wie vor warte, bereite ich mich schon mal seelisch darauf vor, demnaechst Automatik fahren zu muessen/koennen (auf Wunsch...

  1. #1 Itupitu, 09.04.2014
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    Hallo, da ich ja nach wie vor warte, bereite ich mich schon mal seelisch darauf vor, demnaechst Automatik fahren zu muessen/koennen (auf Wunsch einer einzelnen Person, die sich seit Jahren behaarlich weigert unseren normalen Schaltwagen zu fahren...grummel).Bisher stufe ich mich eher als spritsparend, vorausschauend und resourcensparend fahrende Person ein (gehe vom Gas wenn ich ne Ampel auf rot sehe, setze Motorbremse ein durch runterschalten, etc.). Inwieweit macht das bei einem Automatik Sinn? An die Leute die den 163 PS TDCI Powershift GCM fahren: Wenn man da vom Gas geht merkt man dann direkt wie der Wagen langsamer wird oder muss man doch viel bremsen?Sollte man alles im Modus D absolvieren oder an der Ampel auch auf N bzw. P schalten? Lohnt das ueberhaupt? Modus 2 bzw. 3 in den Bergen ist mir schon klar, aber braucht man die sonst auch in anderen Situationen?Wer von euch nutzt den "S" Modus, wo man selbst bestimmen kann wann der Wagen schaltet? Und wie habt ihr die Automatik "eingefahren" (muss man Motoren heutzutage eigentlich ueberhaupt noch einfahren)? Auf D oder in S selbst schaltend?So, danke schon mal im Voraus fuer Tipps und ich warte dann mal weiter... einen Monat noch, wenn alles gut laeuft vielleicht auch etwas weniger.... :)
     
  2. T212

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    Da es sich beim Powershift um ein Doppelkupplungsgetriebe (also ein automatisiertes Schaltgetriebe) handelt, verhält es sich beim langsamer Werden wie ein normales Schaltgetriebe.

    Das Ding schaltet bei knapp über 1000/min in den jeweils niedrigeren Gang bis in den zweiten, erst im Stillstand wird in den ersten geschaltet.

    Nach P schalten ist nicht nötig, ich schalte an der Ampel gerne auf N, weil dann anscheinend die Hydraulikpumpe des Getriebes abgeschaltet wird, was ca. 0,2l Sprit pro Stunde spart (kann man am BC gut geobachten: D/S/M: 0,8l/h, N/P: 0,6l/h). P hat auch einen weiteren Nachteil: Mann muss dann die Bremse betätigen, um von dort wieder weg zu kommen, während man an der grün werdenden Ampel in N einfach den Hebel hinterziehen muss und die Fuhre bewegt sich sofort vom Fleck.

    Den manuellen Modus benutze ich sehr häufig, da mir die Schaltlogik des Powershift oft gehörig auf die Nerven geht, weil es ohne Sinn und Verstand bei geringsten Steigungen einen oder gar zwei Gänge runterschaltet, selbst bei 10% Gas.

    Und den S-Modus benutze ich gerne auf Gefällestrecken, weil dann das Getriebe automatisch runterschaltet und die Drehzahl hoch hält, was die Motorbremswirkung erheblich erhöht und man dann u.U. ohne zu Bremsen die Geschwindigkeit halten kann.
     
  3. #3 86teufel, 10.04.2014
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    aber denk an die folge kosten am Getriebe . Fahren kann jeder, nur das man auch alle ca 60000km filter und oel wechsel muss , das sagt dir keiner.

    kosten je nach werkstatt ca 200 - 400€ .

    und zum schalten, wenn du nicht in den Alpen Wohnst ist das Über, ist meine meinung, es sei denn du fährst mit Hänger.

    mfg fritz
     
  4. #4 Scimitar83, 11.04.2014
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    Ich habe zwar nur den kleinen 2.0er, aber ich finde, dass die Motorbremse recht schwach ist. Andererseits ist das gut, da man dadurch viel Ausrollen kann.


    Ich würde nur auf N schalten, auf P musst du einmal durch die komplette Schaltkulisse durchschalten. Auf N kannst du den Wagen übrigens auch wieder starten, wenn du ihn an der Ampel abgestellt hast (nicht nur auf P).


    Richtig selbst bestimmen kann man auch im Sportmodus nicht, ist man zu hoch- oder zu niedertourig, greift die Elektronik ein und schaltet.


    Dies hatte ich anfangs nicht gemacht, schien mir nicht notwendig. Ich musste jedoch jetzt praktisch erfahren, dass man die Automatik an alle Fahrsituationen gewöhnen muss. Durch meine zu schonende Einfahrweise war die Elektronik meines PowerShift wohl etwas durcheinandergeraten und hat das mit dem Schalten bei hoher Last nicht so recht hinbekommen.

    Abschließend muss ich sagen, dass mir das PowerShift zu durstig ist- unter 6L komme ich nur bei AB Tempo 100, in der Stadt steht locker die 8.
     
  5. #5 Itupitu, 12.04.2014
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    Danke erst einmal für Eure Nachrichten und Tipps. Über die erhöhten Wartungskosten bin ich mir schmerzlich bewusst. Ein weiterer Grund warum ich persönlich lieber bei meiner Schaltung geblieben wäre, aber meine bessere Hälfte war da leider wenig kompromissbereit...
    Über den Spritverbrauch werde ich dann mal berichten. Ich bin derzeit ja von meinem Benziner schon recht verwöhnt (knapp 5.5
    liter bei gemäßigten Überlandfahrten...), aber ist halt auch nur ein 1.4er Motor mit 75 PS, daher nicht direkt vergleichbar...
    @Scimitar: Also meinst Du im Nachhinein betrachtet wäre es besser gewesen den Wagen ni ht nur schonend einzufahren, sondern auf der Autobahn auch schon am Anfang mal etwas "zu treten" (zumindest zeitweise)?
    Gruß Itupitu
     
  6. #6 Scimitar83, 12.04.2014
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    Scimitar83 Guest

    Nicht gleich sofort, aber wenn er gut warmgefahren wurde, dann kann man durchaus mal ein wenig mehr Leistung fordern, damit das Getriebe richtig angelehnt wird. Ich würde ihn allerdings nicht hart treten, einfach auch mal etwas flotter fahren. Ich hatte es mit dem schonenden einfahren wirklich übertrieben :mies:
     
  7. #7 Itupitu, 13.04.2014
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    Was verstehst Du denn unter gut eingefahren? Die ersten 1500 km ruhig gehen lassen und dann auf der AB auch mal was flotter (160-180)? Das zumindest wäre mein Plan bisher...
     
  8. #8 Scimitar83, 14.04.2014
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    Scimitar83 Guest

    Wenn es dir nur um das Getriebe geht, dann würde ich einfach ganz normal fahren. Persönlich würde ich allerdings vor erreichen der 3000er Marke mit anschließendem Motorölwechsel keine Geschwindigkeiten jenseits der 160 fahren, aber da gibt es auch andere Ansichten.
     
  9. #9 nullvolt, 14.04.2014
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    Ja, mit dem Einfahren (nicht speziell auf das Getriebe bezogen) ist es echt so eine Sache, da liest man ja die unterschiedlichsten Meinungen.
    Ich bin da momentan ein bisschen ratlos, wie man es denn am besten machen sollte... :|
     
  10. #10 udogigahertz, 14.04.2014
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    Ja, so ist es wohl richtig. Ein Einfahren in dem Sinne ist schon lange nicht mehr erforderlich, auch kein Wechsel des Öls nach einigen Tausend ersten Kilometern. Wenn man sich an die Vorschriften des Herstellers hält, ist man immer auf der richtigen Seite. Natürlich schadet ein vorsorglicher Ölwechsel nichts, wer den machen möchte, darf und kann das tun, falls der Hersteller den aber nicht vorschreibt, ist der eben auch nicht erforderlich, man verlängert durch einen unnötigen Ölwechsel kaum die Lebensdauer des Motors oder kann auf diese Weise sonstigen positiven Einfluss auf irgendwas nehmen.

    Einige Hinweise zum Einfahren:

    Zunächst ganz normal fahren, weder betont untertourig noch extreme Drehzahlen provozieren, wobei untertouriges Fahren, also Fahren mit wenig Drehzahl aber viel Gas, dem Motor sehr viel mehr abverlangt als hohe Drehzahlen ohne viel Last, das klingt für den Laien komisch, ist aber so.

    Beim "Einfahrprozess" ganz wichtig: Extreme Kurzstrecken vermeiden, der Motor soll nach jedem einzelnen Anlassen so viel gefahren werden, dass alle Betriebsflüssigkeiten heiß werden können, auch das Motoröl, damit alle Teile auf Betriebstemperatur kommen, das ist ganz wichtig auf den ersten Tausend Kilometern, nur ein heißer Motor fühlt sich richtig wohl, dann kann man ihm auch hohe Drehzahlen mit hoher Last abverlangen ohne dass er darunter leidet.

    Da die meisten Fahrzeuge leider keine Öltemperaturmesseinrichtung haben, ist man in Bezug auf heißes Öl auf eine grobe Schätzung angewiesen, eine Faustregel besagt, dass das Öl nach mindestens 10 gefahrenen Kilometern heiß sein sollte, wobei jedoch nicht das Stehen im Stau nach jedem gefahrenen Kilometer gemeint ist, das sollte schon eine durchgängig zügig gefahrene Strecke sein, erst dann darf man auch mal richtig Vollgas geben, um alle Motorteile vom warmen/normalen Betriebstemperaturzustand in den heißen Bereich zu bringen, erst in diesem Zustand haben die bewegten Teile im Motor die Chance, sich richtig aneinander zu gewöhnen und im Mikrobereich aufeinander einzupassen.

    Diese "Heißwarmphase" jedoch zunächst auf ein paar Sekunden Dauer beschränken, dann dem Motor Zeit geben, sich wieder abzukühlen, indem man normal weiter fährt.

    Danach immer öfter für eine immer längere Zeitspanne eine "Heißwarmphase" einlegen ......... man wird danach richtig merken können, dass die Leistung des Motors zugenommen hat, dass der Motor sich nun richtig wohl fühlt.

    Diese "Einlaufphase" sollte bei 1500 bis 3000 Kilometern abgeschlossen sein, sodann kann man das neue Auto wie gewohnt bewegen, muss auf nix mehr Rücksicht nehmen.

    Jedoch sind die heutigen Motoren so gut gefertigt, die Materialpaarungen so schlau ausgewählt, dass der von ganz früher her gewohnte "echte" Einlaufprozess eigentlich niemals abgeschlossen sein wird, würde man exakte Messungen der Motorleistung machen, so dürfte man eine ständige Leistungszunahme feststellen, auch noch nach 10.000 oder gar 50.000 Kilometern. Diese Leistungszuwächse sind jedoch denkbar klein, die merkt man beim Fahren nicht.

    Grundfalsch wäre es jedoch, ein ganz neues Auto extra schonend zu behandeln, nie, auch nicht in warmen Zustand, mal hohe Drehzahlen und viel Last abzufordern, dann haben die bewegten Teile keine Chance, richtig heiß zu werden, auf Betriebstemperatur zu kommen und sich "aneinander zu gewöhnen", damit erreicht man genau das Gegenteil von dem, was man eigentlich damit bezwecken wollte.

    Noch falscher wäre natürlich, den brandneuen Motor im kalten Zustand gleich mit Vollgas auf der Autobahn zu bewegen, beide Extreme sollte man meiden.


    Grüße
    Udo
     
  11. #11 Itupitu, 14.04.2014
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    Wenn alles gut geht wird unser Kleiner morgen gebaut werden... Bin mal gespannt wann sich der FFH zwecks Liefertermin meldet!
    @Udo: Danke für die umfangreiche Antwort. Das mit dem "betont untertourig" bzw. Hohe Drehzahlen bei der Automatik ja wahrscheinlich eh selten vorkommen sollte. Zumindest hab ich nicht direkt vor die Kickstart-Funktion ausgiebig zu testen in der Anfangszeit...
    Kurzstrecken in der Anfangszeit meiden? Mhhh, da werde ich wohl zum einkaufen im Laden um die Ecke demnächst immer die kleine Umleitung über die Autobahn nehmen... Grins. Und ansonsten lässt der Liefertermin zum einfahren recht gut, da dann ja der Sommerurlaub kommt mit ca. 2500 km Gesamtfahrleistung...
     
  12. #12 udogigahertz, 14.04.2014
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    In der Tat, Langstrecken zum "Einfahren" sind ideal, allerdings zumindest die ersten Tausend Kilometer darauf achten, dass man nicht stundenlang mit einer Geschwindigkeit, womöglich noch tempomatgeregelt, abspult, das wäre nicht ideal, also lieber den Tempomaten erstmal unbenutzt lassen und immer mal wieder zwischendurch, sofern es die Verkehrslage erlaubt natürlich, mal beherzt Gas geben, um sodann es wieder langsamer angehen zu lassen, wobei man aber keineswegs zum Schleicher werden muss, wechselnde Lastzustände bei warmem Motor sind das Erfolgsrezept beim heutigen "Einfahrprozess".

    Die Automatik kann man sehr wohl manuell beeinflussen, zwar passt eine elektronische Überwachungsschaltung auf, dass man den Motor nicht überdrehen kann, das wäre aber dann die Höchstdrehzahl, die man auf den ersten paar Tausend Kilometern tunlichst vermeiden sollte. Allerdings sehe ich persönlich den Sinn einer Automatik nicht darin, dann doch wieder selbst die Gänge zu wechseln, dann hätte man sich die Ausgabe für den Automaten ja auch sparen können. Was bleibt, wäre dann ja nur noch eine wegfallende Kupplung. Also normalerweise schaltet die Automatik schon selber recht ordentlich und falls nicht, sollte man damit zur Werkstatt.


    Grüße
    Udo
     
  13. Storno

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    Ich bin mit der Powershift eigentlich zufrieden. Mit der Stellung auf "S" bei einem Gefälle muss ich mal ausprobieren. Danke für den Tipp!

    Folgendes geht mir allerdings gehörig auf die Nerven:
    Fahrzeug steht und ich möchte abbiegen. Ich gebe langsam Gas, fahre an und biege ab. Ab und zu schaltet die Automatik dabb aber nicht in den 2. Gang, sondern dreht fast bis in den roten Bereich und schaltet dann erst hoch in den 2.! Gaspedal wird NICHT durchgedrückt. Auch nach mehrmaligem Softwareupdate keine Verbesserung.:hilfe:
     
  14. #14 udogigahertz, 16.04.2014
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    Das darf aber nicht passieren, das ist ein Fehler. Ich würde das reklamieren, das ist nicht in Ordnung. Und wenn du ein neues Getriebe bekommst, SO ist da was defekt.


    Grüße
    Udo
     
  15. #15 Itupitu, 17.04.2014
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    Danke Udo für Deinen Nachtrag. Allerdings glaub ich ja eh, dass der Verkehr auf der Autobahn mir helfen wird nicht monoton mit Tempomat zu fahren... Im Sommer ist ja meist viel los...
    Storno: vielleicht hängt das Schaltverhalten Deines Wagens ja auch mit der Fehlermeldung Motorstörung zusammen bzw. ist die Fehlermeldung eine Konsequenz daraus...
     
  16. Storno

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    Danke für die Antworten. Mit der "Motorstörung" dürfte es eigentlich nichts zu tun haben. Das Hochdrehen beim abbiegen ist wirklich sehr sehr selten, aber es ist tritt halt auf. Ach ja, auch nur beim abbiegen nach links... :verdutzt:
     
  17. #17 udogigahertz, 17.04.2014
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    Das ist aber merkwürdig und deutet auf ein elektronisches Problem hin, wobei die Ursache aber auch was ganz anderes sein kann, defekter Sensor, Wackelkontakt irgendwo, wer weiß das schon?

    Unsere heutigen Autos sind ja in Wirklichkeit rollende Elektroniklabore mit ein wenig herkömmlicher Mechanik dazwischen, da sind ja ganze Mengen von einzelnen Computern verbaut, die alle auch irgendwie miteinander kommunizieren ......... und wenns da mal irgendwo klemmt und das auch nur zeitweise ......... dann passieren eben so komische Dinge, die man sich zunächst nicht erklären kann.

    Falls du noch Garantie hast (Anschlussgarantie gekauft?) lass das aber dennoch mal untersuchen, eventuell wird ja doch der Fehler gefunden und beseitigt. Es gibt auch heute noch Werkstattpersonal, das es sich zur persönlichen Herausforderung gemacht hat, alle Fehler zu finden, neben den bekannten Teileauswechslern.


    Grüße
    Udo
     
  18. #18 hombacher, 14.06.2014
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    ...keine Ahnung was es alles an Systemmeldungen im C-Max gibt. Bei mir fing es vor einiger Zeit mal mit der Meldung "Berganfahrassistent steht nicht zur Verfügung". Fand ich in Verbindung mit einem Automatikgetriebe auch nicht so wichtig.

    Die Meldung kam noch ein, zwei Mal, war nach Neustart immer wieder weg. Bis mir dann irgendwann die Automatik ins Notprogramm fiel. War etwas unangenehm, nach Einfahrt in eine einspurige Autobahnbaustelle, rumpelte ich mit gefühlt drei zur Verfügung stehenden Gängen vorwärts.
    Nach ewigen Kilometern raus auf einen Parkplatz, Neustart, alles wieder friedlich.

    Nachfrage beim FFH ergab, dass keinerlei Fehler im Ford System für mein Modell gelistet wären.


    Nun denn, so kam es wie es kommen musste, neuerliche Autobahnfahrt, wieder Automatiknotprogramm, recht unschön beim Überholen, und Gänge wie Drehzahl flogen munter hoch und runter.
    Hebel rüber in S und mit ungutem Gefühl die restlichen Meter heimwärts getuffelt.

    Die 140 tkm Inspektion brachte mir dann lediglich die Auskunft, dass es wohl doch einen Ford bekannten Fehler mit einem Sensor im Automatikgetriebe gäbe. Zum Tausch müsste der Wagen eine Woche (!) in der Werkstatt bleiben.
    Zu meinem Unwohl war jetzt die 2 jährige Garantie um wenige Tage abgelaufen.

    Was ich jetzt nicht in Ordnung fand ist, dass das Auto dann in Wirklichkeit gut zwei Wochen in der Werkstatt war. Scheint ja ein recht schwierig zu zerlegendes Getriebe zu sein, das von Ford, das mit der Automatik.


    Worauf ich aber hinaus wollte ist, dass ich gefühlt nun wenigstens einen anderen Schaltpunkt habe. Bei 2ter zu 3tem Gang zieht es weit über 2 TU/min. Und der oben beschriebene Fehler nur bei Linkskurven, den würde ich auf jeden Fall behoben haben.


    Bleibt nur noch zum Schluss zu sagen, dass trotz der Riesenpanne nun, ich sonst recht zufrieden mit dem Ford Automatikgetriebe bin. Nur wenn es ganz kalt ist, sind die ersten Meter was ruppig, ansonsten alles sehr geschmeidig.


    Gruss
    hombacher
     
  19. #19 spacetom75, 15.06.2014
    spacetom75

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    Hallo,

    so so ähnliche Probleme hatte ich mit meinem Galaxy MK1 auch mal, es stellte sich heraus, das ein Teflon-Dichtungsring nicht richtig abdichtete. So kam es zu Druckschwankungen im Getriebe. Alternativ sollte man bei Problemen mit Automatikgetrieben auch immer das Getriebesteuergerät überprüfen, denn haben die eine Macke kann es Dir das ganze Getriebe zerreißen.
    Was die (ein paar Tage über Garantie betrifft) Ford bietet Kulanz bei größeren Getriebedefekten bis zu einem Fahrzeughalter von 7Jahren.
    Einfach mal nachfragen, notfalls in Köln direkt.

    Gruss - Tom
     
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