Bremsaussetzer

Dieses Thema im Forum "Fiesta Mk6 Forum" wurde erstellt von Metty, 10.12.2010.

  1. Metty

    Metty Neuling

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    Hallo,

    kaum neu hier, hab ich schon die erste Frage!!

    Folgendes Problem: Meine Freundin und ich fahren einen Fiesta MK6, hat ca. 30.000 runter. Seit kurzem setzten die Bremsen, beim bremsen, kurz und ruckartig aus, fangen sich dann aber wieder. Teilweise kam es auch schon vor, dass die Bremsen, zu beginn des Bremsvorgangs erst nach ein paar Sekunden reagieren.

    Die Bremsen sind soweit noch in Ordnung usw. hab halt nur sorgen wegen Winter usw.

    Hab schon an Bremsleitung entlüften gedacht, oder Bremsflüssigkeit neu, aber ich wollte mal andere Meinungen dazu hören.

    Danke schon mal im Voraus. :top2:

    Euer Metty
     
  2. AdMan

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  3. #2 Meikel_K, 10.12.2010
    Meikel_K

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    Das verzögerte Ansprechen mit plötzlichem Einsetzen ist eigentlich typisch für ältere Beläge oder solche, die schon mal thermisch überbeansprucht wurden und schlicht verglast sind.

    Wenn die dann mit Streusalzpampe zusammentreffen, bekommt man - insbesondere nach Fahrtanteilen mit längerer Nichtbetätigung - schon mal große Augen beim Bremsen.

    Ich habe aus diesem Grund letzten Winter auch endlich mal die Bremsklötze erneuert - seitdem tadellos, auch bei Salz und Autobahn.

    Das erklärt aber nicht ein vorübergehendes Aussetzen der Bremswirkung während der Bremsung. Ich nehme ja mal an, damit ist kein ABS-Regelvorgang gemeint.
     
  4. #3 Meikel_K, 10.12.2010
    Meikel_K

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    Na, ob man derzeit in Uelzen die Bremsflüssigkeit so leicht zum Sieden bringt...

    Selbst wenn die seit 2007 noch nicht gewechselt wurde - unter 160° wird der wohl nicht liegen. Nicht, dass es was schaden würde, aber das wird es wohl eher nicht sein.

    Bremsflüssigkeit erneuern macht eigentlich im Frühjahr mehr Sinn - im Winter diffundiert durch die Bremsschläuche mehr Wasser ein und verschlechtert den Siedepunkt schon wieder, der im Winter wiederum nicht so wichtig ist wie im Sommer.
     
  5. #4 focusdriver89, 10.12.2010
    focusdriver89

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    ich habe auch das Problem, aber eigentlich nur, wie Meikel es schon sagt....wenn ich morgens um 3 zur arbeit fahre, tempomat 100 auf der autobahn muss ich die 30km eigentlich nur 1x bremsen, das geht dann auch schwieriger. ich denke auch es liegt am eis, etc...
     
  6. #5 Meikel_K, 10.12.2010
    Meikel_K

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    Der Vollständigkeit halber - das verzögerte Ansprechen nach Streusalzduschen passiert nicht nur mit alten oder durchgegrillten Belägen, die grundsätzliche Tendenz dazu besteht mehr oder weniger bei allen.

    Audi bekam mit dem A4 vor Jahren mal böse Haue vom ADAC dafür. Die anderen haben sich geduckt und stillgehalten, weil alle mehr oder weniger das Problem haben. Es tritt auch regional unterschiedlich auf, je nach Zusammensetzung der Streusalzmischung.
     
  7. snaxxx

    snaxxx Motorsport für alle ;-)

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    bei mir hatte der ABS Sensor aussetzer und auch die gleichen Symthome
     
  8. #7 Meikel_K, 10.12.2010
    Meikel_K

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    Hier stand aber nichts von ABS-Warnlampe, und die sollte dann ja angehen.
     
  9. Metty

    Metty Neuling

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    Fettes Danke schön an alle, denn werd ich ma mit Bremsflüssigkeit anfangen, ob da wad nich stimmt. Wird man sehen!!! ICh melde mich wieder wenn das Problem gelöst ist! Damit ich anderen evtl. helfen kann.

    Nochmals Danke

    Euer Metty:top1:
     
  10. AdMan

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  11. Frosti

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    Da muss ich @Meikel K Recht geben. Ich habe jetzt rd. 12.500km drauf und nach
    längerer Autobahnfahrt spricht die Bremswirkung auch verzögert an... manchmal.
    Ist aber nicht wirklich ein Problem, fällt halt nur auf.

    Ich tippe auch auf die Bremsbeläge und/oder Bremsflüssigkeit.

    Ich bin gespannt, was es denn nun bei dir war.
    Ich wünsche dir, dass die Kosten dafür im Rahmen bleiben, falls es das nicht sein sollte...


    Bis denne

    Frosti
     
  12. #10 Meikel_K, 10.12.2010
    Meikel_K

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    Das ist ja nie verkehrt, wird aber nichts zu diesem Problem beigetragen haben. Zu hoher Wassergehalt in der Bremsflüssigkeit bewirkt eine Verminderung des Siedepunkts. Dann entstehen bei thermischer Beanspruchung Gasblasen, die sich komprimieren lassen und das Pedal fällt durch. Durch Pumpen lässt sich die Bremswirkung sofort wieder herstellen, wenn man gute Nerven hat.

    Auf dem Weg zur Arbeit im norddeutschen Raum würdest Du nicht mal merken, wenn Du mit Wasser bremst - wenn es nicht einfrieren würde...

    Grundsätzlich gehört sie aber alle 2 Jahre gewechselt. Ford hatte das Intervall Mitte der 90er zwar dank besserer Bremsschläuche, die besseren Schutz gegen Wasserdiffusion boten, mal auf 3 Jahre verlängert. Wurde aber wieder auf 2 Jahre verkürzt - hauptsächlich für besseren Korrosionsschutz im Bremssystem incl. ABS-Modul.
     
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