Mondeo 2 (Bj. 97-00) BAP/BFP/BNP Das Ende eines Autolebens.

Diskutiere Das Ende eines Autolebens. im Mondeo Mk2 Forum Forum im Bereich Ford Mondeo Forum; Eigentlich habe ich nicht gerechnet, dass das Ende so schnell kommt. Ich dachte, dass ich diesen Wagen im Januar 2021 wieder über den TÜV bringen...

  1. #1 ThoLeh, 12.01.2021
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12.01.2021
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    Eigentlich habe ich nicht gerechnet, dass das Ende so schnell kommt. Ich dachte, dass ich diesen Wagen im Januar 2021 wieder über den TÜV bringen würde. Gekauft habe ich das Fahrzeug im Juli/August 2015 von einem Lehrer, der das Fahrzeug von seinem Schwiegervater übernommen hatte. Der Wagen war nicht mehr perfekt, aber er hat funktioniert. Keinerlei Rostprobleme. Motor und Getriebe (Automatik) trocken. 5 Jahre hat mich das Auto begleitet und ich habe mit Fahrzeug sogar einen Umzug gemacht. Erstaunlich was alles - selbst in einer Stufenhecklimousine - hineinpasst. 2.0 Liter - Maschine 133 PS - Automatikgetriebe. Ich habe mal den Verbrauch gemessen und bin auf etwa 7,5 Liter auf 100 km gekommen.

    Ich habe eigentlich alles gemacht, um das Autoleben nicht in Gefahr zu bringen: Motoröl und Getriebeöl getauscht. Der Wagen hat sofort 2015 einen Zahnriemenwechsel erhalten.

    Das Autoende kam plötzlich auf der Landstraße, dreispurig ausgebaut, allerdings ohne Standstreifen. Erst ein Geräusch und dann eine weiße Abgasfahne und da ich mich nicht traute, ohne Standstreifen anzuhalten bin ich vielleicht 2 bis 3 km weitergefahren, um den Wagen von der Straße zu bekommen und das war schon zu viel. Selbst nach dem Ausschalten des Motors hat der Auspuff wie eine Dampfmaschine mit einer weißen Abgasfahne qualmt und da war für mich klar, dass dies das Ende ist.

    Der ADAC hat mich abgeschleppt und obwohl ich eine Plus-Mitgliedschaft habe, hat der Fahrer keine Zeit gefunden, das Fahrzeug in meine Heimat-Werkstatt abzuschleppen. Auch die Diagnose des Abschleppfahrers, der Zahnriemen sei gerissen, traf nicht zu. Denn ich hatte den Zahnriemenwechsel nach dem Kauf sofort vornehmen lassen.

    Was also könnte die Ursache gewesen sein? Und hier vermute ich als Ursache Kühlmittelverlust, vermutlich durch eine defekte Zylinderkopfdichtung. Zwar wurde Kühlwasser nachgefüllt, aber die Werkstatt ist dem Verlust des Kühlwassers nicht auf den Grund gegangen. Ich konnte hinter nur noch feststellen, dass der Kühlwasserbehälter komplett leer war. Mein Fehler: Ich hätte vor Antritt der Fahrt nochmals den Kühlwasserstand kontrollieren sollen oder zumindest regelmäßig vielleicht jeden Monat einmal die Motorhaube aufmachen und nachsehen, ob alles in Ordnung ist.

    Was mich beim Ford Mondeo (Erstzulassung 1997, Baujahr 1996) massiv geärgert hat, ist die mangelhafte Elektrik des Fahrzeugs und das haben andere Hersteller einfach besser drauf.

    Folgende Mängel sind nach etwa 19 bis 20 Jahren aufgetreten:
    • Beim Drehlichtschalter waren die Kontakte dermaßen durch Funkenschlag verkokt, sodass das Rücklicht ausgefallen ist. Beim ersten Mal habe ich mir einen Lichtschalter vom Schrottplatz geholt und beim zweiten Mal hat der Mechaniker einen Kurzschluss am Kabelbaum festgestellt und nochmals den kompletten Lichtschalter (100,00 Euro) ausgetauscht.
    • Airbag-Funktionsleuchte zeigt Störung an. Kontrollleuchte blinkt viermal. Faszinierend was die Werkstätten alles erzählen, z. B. der Sensor müsse getauscht werden. Nein, so war es nicht. Der Steckkontakt unter dem Sitz hatte einen Wackelkontakt.
    • Das Türschloss auf der Beifahrerseite funktioniert nicht. Der Rentner hat den Schlüssel mit der Fernbedienung verlegt, also konnte ich auch nicht die Fernbedienung zum Öffnen nutzen.
    • Der Kofferraum lässt sich von innen nicht öffnen (nicht so schlimm - damit kann ich leben.
    • Das Armaturenbrett ist mit Verlaub gesagt (Jahrgang 1996/1997) eine Katastrophe, denn ist zuerst sporadisch und zuletzt komplett ausgefallen: keine Geschwindigkeitsanzeige, keine Tankanzeige und (ganz wichtig) keine Temperaturanzeige des Kühlwassers! Aber 225,00 Euro nur für das Ersatzteil investieren - dazu war ich nicht mehr bereit.
    Für das Auto habe ich damals etwa 1.300 Euro bei einem sehr niedrigen Kilometerstand von 130.000 km bezahlt. Ich habe kein Geld verbrannt. Aus heutiger Sicht würde ich wohl eher das Nachfolgemodell, den Mk 3 empfehlen.
    Der unvermeidliche tut ein bisschen weh, denn ich habe das Auto gerne gefahren. Absolut sicheres unproblematisches Fahrverhalten.

    Zum Automatikgetriebe ist mir Folgendes aufgefallen:
    Die Limousine schafft 206 km/h. Mit dem Automatikgetriebe sind es lediglich 190 km/h und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich auf einer längeren Autobahnfahrt noch unter den 190 km/h gelegen habe. Schaltwagenfahrer werden vermutlich mit diesem Modell mehr Fahrspaß haben, zumal der Wagen laut Wikipedia in nur 10 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt. Das sind wirklich gute Fahrwerte und wie gesagt, dass Fahrverhalten ist sicher und unproblematisch.

    Ich habe hier in diesem Forum nur wenige Beiträge verfasst, deshalb sehe ich mich in der Pflicht hier ein bisschen nachzuholen. Über ein Feedback würde ich mich sehr freuen. Ich mag übrigens alte Autos, weil diese Autos einfach weniger Elektronik haben. Je aufwendiger die Motorentechnik und die elektronischen Fahrassistenzsysteme, desto fehleranfälliger werden die Fahrzeuge im Alter. Es stellt sich überhaupt die Frage, ob es in Zukunft die Autos überhaupt noch schaffen werden, so alt zu werden, wie dieser Ford Mondeo.

    Hinweis an den Moderator:
    Ich habe geschrieben, dass ich nur wenige Beiträge verfasst habe und sehe gerade, dass mein Beitragsstand noch Null aufweist. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich hier schonmal unter einem andern Account angemeldet war und über das Problem mit dem Lichtschalter oder dem Amataturenbrett berichtet habe. Irgendwie hatte ich dann das Passwort verlegt und ich musste mich neu anmelden.
     
  2. #2 MucCowboy, 13.01.2021
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    Ich habe Deinen Beitragszähler dann mal gleich wieder gesenkt, indem ich Deine 2 Beiträge in einen zusammengefasst habe. Man kann seinen eigenen Beitrag noch bearbeiten wenn man was anfügen will. Mehrfachpostings sind unnötig wie Selbstgespräche ;)

    Zum Mondeo:
    Ich bin selbst einen MK2 gefahren, lass mich überlegen... 10 Jahre werden es schon gewesen sein, jedenfalls gut 200.000 km weit. Dann musste er wegen Rost und anderer anstehender Reparaturen gehen, die sich nicht mehr gelohnt hätten. Das Geld dafür habe ich in einen neuren .... Mondeo gesteckt. Schuster, bleib bei Deinen Leisten :)

    Der MK2 war durch und durch zuverlässig. Meiner hatte den 1,8er Benziner drin, aber auch mit 115 PS noch ausreichend motorisiert. Selbst 1 Tonne am Haken hat der noch gut den Berg rauf gebracht.

    Zu Deinen Kritikpunkten:
    • Über den Lichtschalter läuft fast ausschließlich der direkte Arbeitsstrom. Das war damals überall so. Wenn die Kontate verkoken, dann einfach den Schalter wechseln. Kostet 10 EUR bei Ebay. Dauert 10 Minuten.
    • Airbagstörung: Tja, wenn die Werkstatt keinen Plan hat... Du hättest hier fragen können, es hätte keinen 3 Minuten bis zur richtigen Antwort gedauert.
    • Beifahrertür: Sowas kommt in den besten Familien vor. Einen Funkschlüssel für die Fernbedienung hättest Du ebenfalls für wenige EUR bei Ebay finden können.
    • Kofferraum: Das ist so. Kein Defekt. Warum auch? Es gibt 3 Möglichkeiten, die Klappe zu öffnen (Schlüssel drehen, Schloss drücken, Fernbedienung). Das sollte reichen. Und mit einer Fernbedienung hat, kann man die auch von innen benutzen.
    • Kombiinstrument: Auch hier: Kaltlötstellen oder Leiterbahnbruch durch Feuchtigkeit, Sommer/Winter-Temperaturschwankungen und/oder Alterung. Kommt vor. Auch dieses Teil gibt's für kleines Geld bei Ebay. Wer kauft dafür schon für ein > 20 Jahre altes Fahrzeug ein Neuteil?
    Manche Deiner Punkte wären also nicht der Erwähnung wert gewesen wenn Du Dich ein wenig selber umgetan hättest.

    Die damals noch simple Elektrik (Elektronik gab es nur an wenigen Stellen) hatte mich dazu verleitet, dem Fahrzeug nach und nach so gut wie alles nachzurüsten, was die Optionenliste ursprünglich hergab. So wurde aus einem Modell "Festival" (mittlere Ausstattung mit ein paar optischen Extras) ein "Ghia Plus". Ich weiß nicht wie viele hundert Strippen ich dafür angefasst habe. Er hat alles mitgemacht, alles hat funktioniert, bis zuletzt. Absolut kein Grund zur Klage. Heute mit all der empfindlichen Elektronik ist sowas in dieser Form nicht mehr möglich. Trotzdem mag ich auch meinen jetzigen "Dicken" sehr, er fährt sich einfach in jeder Lage souverän.

    Deiner Empfehlung zum MK3 kann ich nur bedingt folgen. Meiner Meinung nach ist der inzwischen zu alt. Die ersten Exemplare hatten außerdem ziemliche Kinderkrankheiten, der SCi-Motor war ein Reinfall, der V6 wurde während seiner Bauzeit begraben. Und im Entwicklungsstand ist der "nicht Fisch nicht Fleisch". Er hängt irgendwo zwischen der "guten alten Zeit" die ich gerade beschrieben habe und halbwegs zeitgemäßer Technik. Nichts wirklich fertig durchentwickelt, alles halbgar.

    Was könnte auf der Autobahn passiert sein?
    Die Symptome sprechen für eine durchgebrannte Zylinderkopfdichtung. Wasser weg und weißer Qualm. Eigentlich eindeutig. Durch die nicht-sofortige Abschaltung ist vermutlich der Schmierfilm gerissen, was neben der Dichtung auch Schäden an den Kolben bewirkt haben dürfte. Diagnose: Motorschaden.

    Aber es ist erstaunlich, dass Dein Automat so lange gehalten hat. Das gibt's nicht oft. Zahlreiche Exemplare dieses Getriebes kommen kaum über das 10. Lebensjahr hinaus. Besonders wenn man (wie Du) mit der Höchstgeschwindigkeit experimentiert. Also letztlich war der Wagen doch auch wieder erstaunlich langlebig. Sieh es mal so rum.
     
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  3. #3 Caprisonne, 13.01.2021
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    Fals du wieder einen mk2 haben möchtest , ich hab da noch einen
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  4. #4 Schrauberling, 13.01.2021
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  5. #5 ThoLeh, 13.01.2021
    Zuletzt bearbeitet: 13.01.2021
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    @MucCowboy die Funktionalität, dass der Beitrag nachbearbeitet werden kann, ist mir bekannt. Das habe ich auch genau einmal genutzt. Beim zweiten Mal war jedoch offensichtlich die Zeit zur Nachbearbeitung abgelaufen. Mir ist bekannt, dass in XenForo (so heißt die Forensoftware) der Zeitintervall zur Nachbearbeitung eingestellt werden kann. Vielleicht sollte die Möglichkeit der Nachbearbeitung auf eine halbe Stunde verlängert werden? (ist nicht so wichtig, aber hilfreich). Es lag keinesfalls in meiner Absicht Selbstgespräche zu führen.
    Vielen Dank für dein sehr ausführliches Feedback zum Ford Mondeo MK2. Ich teile deine Einschätzung über die Fehlerursache und kann nur jedem raten den Verlust von Kühlwasser nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, denn irgendwohin muss das Kühlwasser abgelaufen sein. Ich vermute mal über die poröse Zylinderkopfdichtung über einen längeren Zeitraum in den Verbrennungsraum. Leider kann man den Werkstätten niemals völlig vertrauen.

    @Capriesonne vielen Dank für dein Angebot. Ich habe mich aber schon anderweitig entschieden. Trotzdem würde mich deine Preisvorstellung und der Zustand und das Alter des Fahrzeugs interessieren. Der Ford Mondeo Mk2 in der Kombi-Version ist ein Raumwunder, eins der besten Kombis seiner Zei neben dem VW Passat.

    Zu meinen Kritikpunkten und meinen Behebungsversuchen:

    Beim ersten Mal habe ich den Lichtschalter selber ausgetauscht. Der Schrotthändler hat hierfür günstige 15,00 Euro verlangt, aber nach einem Jahr trat wieder der gleiche sehr nervige Fehler auf. Ich musste die Nebelrückleuchten einschalten, um sicher nach Hause zu kommen. Danach habe ich eine freie Werkstatt meines Vertrauens aufgesucht. Der Chef der Werkstatt bestand übrigens auf das Originalersatzteil von Ford und das liegt preislich bei über 100,00 Euro. Am Kabelbaum zur Steckverbindung soll laut Aussage des Mechaniker-Meisters ein Kurzschluss aufgetreten sein. Bei meinem Austausch ist mir nichts am Kabelbaum aufgefallen, aber ich weiß, dass die Steckverbindungen oftmals nicht richtig "greifen" und dann kommt zu Funkenschlag und die Kontakte verkoken, sodass der elektrische Fluss unterbrochen wird.

    Das Armaturenbrett komplett auszutauschen, daran habe ich mich nicht herangewagt und die Werkstatt meines Vertrauens kauft nicht über Ebay ein. Es werden auch keine Armaturenbretter vom Schrottplatz organisiert. Der Chef der Reparaturwerkstatt hatte einfach keine Lust solche Reparaturaufträge anzunehmen. Vielleicht habe ich noch nicht die richtige Werkstatt erwischt? In den Vertragswerkstätten wird nicht mehr repariert. Es werden nur noch Teile ausgetauscht. In den freien Werkstätten sieht es nicht viel besser aus. Nachhaltig ist das nicht. Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, dass beispielsweise bei Opel (zu Zeiten von Generalmotors) die Vertragswerkstätten unter Druck gesetzt wurden eine Umsatzsteigerung von jährlich 3 % zu erzielen. Die Inhaber waren verpflichtet ein bestimmtes Marken-Design von Opel (z. B. in Form von Schildern oder Einrichtungsgegenständen) zu kaufen. Bezahlt wird das letztendlich vom Endverbraucher.

    @MucCowboy über Ebay habe ich tatsächlich versucht den Fernbedienungsschlüssel zu bekommen. Für etwa 17 Euro habe ich eine Fernbedienung nebst Schlüsselrohling erhalten, aber der Transponder hat wohl offensichtlich nicht gepasst. Denn der Schlüssel konnte trotz genauer Befolgung der Bedienungsanleitung über den Masterkey nicht angelernt werden. Als Fehlerursache vermute ich, dass ich die falsche Fernbedienung bestellt hatte. Die alte Fernbedienung war eckig, mit nur zwei Schaltern ausgestattet. Der bestellte Ersatzschlüssel ist oval und verfügt über 3 Schaltknöpfe und nur dieser Schlüsseltyp wurde im Internet angeboten. Über den roten Masterkey werden die Schlüssel im Steuergerät angelernt. Mit dem roten Schlüssel der in einer bestimmten Reihenfolge bewegt werden muss, wurde die Fahrzeug-Elektronik in den Programmiermodus geschaltet. Danach kann der Schlüssel vom Benutzer angemeldet werden. So einfach, wie von dir beschrieben, ist die Sache, aber leider nicht.
    Der freundliche Ford-Händler möchte übrigens für dieses einfache und in der Fertigung billige Elektronikteil ca. 225,00 Euro haben. Es kann auch sein, dass innerhalb der Mk2 - Baureihe die Transponder-Technik ab 1998 geändert wurde. Bei mir hat es jedenfalls nicht geklappt.

    Armaturenbrett und Lichtschalter sind zwei Schwachstellen in der Baureihe von 1997. Solche Probleme treten bei der Konkurrenz nicht auf. Leider entscheiden in den Autokonzernen letztendlich immer die Kaufleute und niemals die mit der Entwicklung befassten Fahrzeugingenieure. Oftmals geht es dabei nur um Centbeträge, die in der Summe natürlich einen stattlichen Gewinn für den Konzern ausmachen. Aber das kann auch zu einem Vertrauensverlust der Kunden führen, wenn die Gewinnoptimierung überreizt wird. Laut meiner Recherche treten an dem Armaturenbrett des Mondeo Mk2 sogenannte "kalte" Lötstellen auf, die nicht nach gelötet werden können, denn es wurde vom Hersteller nur eine dünne Folie anstatt einer Platine verarbeitet. Und hier kommt gleich das nächste Problem: Wie kann ich beim Autoverwerter augenscheinlich feststellen, ob der gleiche Fehler nicht wieder auftritt?

    Automatikgetriebe
    Was das Automatikgetriebe anbelangt, so ist mir bekannt, dass die Getriebeschäden meist bei den hochmotorisierten 6 Zylinder-Motoren mit 174 PS auftraten. Aber auch bei meinem Fahrzeug trat beim Gaswegnehmen ein merkliches Schaltrucken trotz Getriebeölwechsel auf. Der Getriebeölwechsel ist relativ teuer ca. 300 bis 415,00 €. Die freie Werkstatt im niedersächsischen Rinteln war übrigens fachlich nicht in der Lage den Ölfilter des Automatikgetriebes zu tauschen. Fairerweise wurde ich davon unterrichtet und der Filter wurde mir nicht in Rechnung gestellt. Frostschutzmittel wurde dafür gewissenhaft nachgefüllt.
    Thema Hochgeschwindigkeitsfahrten mit Automatikgetriebe: Immer unter der Voraussetzung, dass Motor und Getriebe ihre Betriebstemperaturen erreicht haben, vertraue ich wohl darauf, dass das Ford-Getriebe solchen Belastungen - zumindest bei der 2.0-Liter-Maschine - standhalten wird. Kickdown im kalten Zustand mit hohen Drehzahlen und möglicherweise altem Getriebeöl, könnte sich aber für die Automatik als tödlich erweisen.

    Ich bewundere immer die Autodoktoren Pasch und Faul in Köln. Die lösen wirklich jeden Fehler. Hier im niedersächsischen Raum (Hamelner Raum/Rinteln) habe ich solche Spezialisten leider noch nicht finden können, mit einer Ausnahme vielleicht:
    Vor einem Jahr hat mir ein Fahrer eines Kombis mit Anhängerkupplung vor der Haustür beim Rückwärts-Einparken die vordere Stoßstange beschädigt. Die Kunststoffstoßstangen - vor allem, wenn sie alt werden - zerbrechen wie Glas. Der Fahrer hatte sich übrigens unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Angeblich habe er den Anstoß nicht bemerkt. Letztlich konnte ich den Fahrer ausfindig machen und wir haben uns geeinigt. Ich habe vorne eine lackierte neue Stoßstange erhalten. Der Unfallgegner hat hierfür in seiner freien Werkstatt lediglich 300,00 Euro bezahlt mit Lackierung. Normalerweise kosten solche Aufträge weit über 1.000,00 Euro. Die Arbeit wurde ordentlich ausgeführt.

    Fazit:
    Wer einen Ford-Kombi 1.6, 1.8 oder 2.0 aus dem Jahr 1997 gebraucht kauft, sollte kritisch überprüfen, ob das Armaturenbrett noch funktioniert. Armaturenbrett und Lichtschalter sind Schwachstellen dieser Fahrzeugserie. So etwas habe ich bei anderen Autoherstellern erlebt. Eine Reparatur bei Ford lohnt sich nicht mehr. Es wird zum Schluss mehr Geld reingesteckt, als das Auto wert ist. Ein historisch wertvolles Fahrzeug ist der Ford Mondeo aus meiner Sicht nicht. Die Kaufleute im Fordkonzern haben zu sehr den Rotstift angesetzt. Ich habe Mercedes, VW, Kia und Renault gefahren. Auch die Schließanlage hat Schwachstellen. Die Schlösser versagen, wenn sie alt werden. Die Reparatur kostet zwischen 200,00 und 300,00 Euro. Der Wechsel des Automatikgetriebeöls ist auch nicht gerade günstig.

    Auf der anderen Seite bekommt man eine unkomplizierte Reiselimousine, mit immer noch guter Ersatzteilversorgung. Im Vergleich zum Ford-Sierra ist der Mondeo in den Punkten Fahrstabilität und Sicherheit ein Quantensprung.
    Ich habe kein Geld verbrannt, sondern Geld gespart und somit für die Umwelt nachhaltig gehandelt. Das Auto wurde in einem Geschwindigkeitsbereich von 100 bis 130 km/h bewegt bis auf eine Ausnahme auf dem Weg nach Berlin.

    Was mir beim Nachfolgemodell Mondeo Mk3 positiv aufgefallen ist, dass diese Fahrzeuge weniger rostanfällig sind. An den Radläufen und Türen sieht alles sauberer aus im Gegensatz z. B. bei der Mercedes C-Klasse der 2. Generation. Obwohl in einer höheren Preisregion angesiedelt, habe ich an diesen Modellen mehr Rost beobachten können, als dies beim Ford der Fall war. Ich denke mit der 1.8 Liter-Maschine oder 2.0 Liter-Maschine kann man nichts falsch machen. Aber auch hier fällt mir wieder auf, dass die Automatikgetriebe (bei der 2.0 Liter-Maschine) erhebliche Leistungsverluste aufweisen (durchschnittlich um 15 km/h). Automatikgetriebe und Ford scheint zumindest eine unglückliche Kombination zu sein.
     
  6. #6 Meikel_K, 13.01.2021
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    Es wird wohl auch dort ungeknackte Nüsse geben wie überall. Ins Fernsehen kommen die sicher nicht.

    Die es heute noch gibt, hatten entweder tatsächlich keine Rostprobleme oder sind durchrepariert, aber da gab es um 2004 durchaus massive Probleme an den Bördelkanten der Türen und Hauben. Die anderen sieht man halt nicht mehr.

    Da es der Mk2 sowieso hinter sich hat, könnte das hier genauso gut im Unterforum "Fahrzeugfriedhof" ruhen.
     
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  7. ThoLeh

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    Das würde ich nicht behaupten wollen. In meiner Stadt sehe ich noch einen sehr gut erhaltenen Mondeo Mk1 in silbermetallic und einen Mondeo Mk2 1.8 Liter in rotmetallic mit Fließheck ohne Rost. Vereinzelt sieht man die alten Mondeo's noch. Ford Sierra und Granada sind dagegen extrem selten geworden. Ich mag die alten Young - und Oldtimer. Unkomplizierte Technik.
    @Meikel_K wie ich sehe, fährst du einen Ford Focus der 4. Generation mit 3 Zylinder Ecoboost - Technologie, etwa 5 Jahre alt. Starke Technik. Die Frage stellt sich: Wie standfest werden diese Downsizing - Motoren im Alter sein? Mein Ford Mondeo ist 24 Jahre alt geworden und damit hat er sogar meinen Mercedes C 180 (1. Generation) um 8 Jahre überlebt. Ein Automatikgetriebeschaden hat das Autoleben des Mercedes mit 17 Jahren vorzeitig beendet. Das 5. Gang Automatikgetriebe hatte bis 1998 eine Schwachstelle in der Halterung des Planetengetriebes und ich hätte das Automatikgetriebeöl rechtzeitig wechseln müssen, von wegen Lifeline-Befüllung! Die Autohersteller gegen immer von einer viel kürzeren Lebendauer aus, denn wir sollen als Verbraucher ständig neu konsumieren und kaufen. Das wird in Zukunft bei den meisten nicht mehr funktionieren.
     
  8. #8 Meikel_K, 13.01.2021
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    Da gebe ich dir absolut Recht. Davor bin ich 8 Jahre lang einen Mondeo Mk2 V6 gefahren und davor 7 Jahre lang einen Mondeo Mk2 2.0 (den V6 und den 2.0 hatte ich 2006 mit meinem Vater getauscht, damit beide annähernd gleiche Laufleistungen erreichen können). Ich hätte den Mk2 auch nie gegen einen konventionellen Focus Mk2 eingetauscht, aber der 1.0 im Mk3 hat mich schon gereizt - und bis jetzt in knapp 6 Jahren nicht enttäuscht.

    Aber das Thema an sich würde ich eher zum Fahrzeugfriedhof zählen, es ist ja an deinem Mk2 nichts mehr zu machen. Der Thementitel sagt es ja schon.
     
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  9. #9 MucCowboy, 13.01.2021
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    In etwas weniger Prosa:
    Nach Aussage der Administratoren 60 Minuten lang.

    Davon spricht ja auch keiner, sondern vom Kombiinstrument, also der Einheit mit Tacho und Drehzahlmesser. Wenn es dort Probleme gibt, wird dieses Teil einzeln ausgebaut und getauscht. Dauert 10 Minuten, wenn man weiß wo die Schrauben versteckt sind.

    Falscher Schlüssel. Dein 96er MK2 hat im Bereich Zentralverriegelung / Fernbedienung noch die MK1-Technik. drin. Die Fernbedienung geht da noch mit Infrarot und nicht mit Funk. Logisch, dass ein Funk-"Ei" nicht passt. Auch darüber hättest Du (evtl. vorab) hier im Forum sofort Auskunft bekommen. ;)

    Noch nicht. Wir arbeiten uns ja noch an Fehlern und Symtomen ab.
     
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    @MucCowboy
    Mit der altertümlichen Bezeichnung Armaturenbrett meine ich natürlich eben genau dieses Kombiinstrument. Möglicherweise hätte ich euch vorher kontaktieren sollen. Die Schrauben würde ich mit eurer kompetenten Hilfe sicher noch finden können. Aber selbst dann stellt sich noch die Frage, woran erkenne ich ein intaktes Armaturenbrett und was erwartet mich hinter dem Armaturenbrett?

    Ich habe mindestens 2 freie Werkstätten angesprochen und keiner von denen wollte ans Werk gehen. Ich darf wohl von gelernten Kfz-Mechanikern bzw. Mechatronikern ausgehen und die hatten alle kein Interesse an einem alten Ford das Kombiinstrument zu wechseln. Es kommt dann immer das Argument der Gewährleistung, die die Werkstatt eben dann nicht einhalten könne, wenn ich das Teil aus dem Internet oder vom Schrottplatz besorgen würde. Dies sei sogar gefährlich, denn die Werkstatt könne möglicherweise auch für einen Kabelbrand zur Verantwortung gezogen werden. Bedenken über Bedenken vonseiten der Werkstätten und ich als Laie habe mich dann nicht mehr selber herangetraut. Mein Fehler: Mit einem funktionierenden Kombiinstrument wäre mir sofort rechtzeitig aufgefallen, dass der Motor überhitzt. Der Temperaturanzeiger muss etwa in der Mitte der Anzeigenskala liegen.

    10 Minuten für den Aus- und Einbau des Kombiinstruments? Nur Schrauben ohne Befestigungsclips (die meistens brechen) - so einfach? Hätte ich das vorher gewusst. Der Ford wäre im Dezember noch über den TÜV gekommen.

    Auch wenn dieser Thread für den Fahrzeugfriedhof bestimmt ist, möchte ich, dass andere Kollegen von meinen Fehlern lernen, bevor sie auf der Straße liegen bleiben und ich denke, dafür ist das Forum da.
     
  11. #11 MucCowboy, 13.01.2021
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    Werkstätten sind keine Wohlfahrtverbände. Sie bieten ihre Dienste an um davon zu leben. Logisch. Und sie leben nicht nur von den Stundensätzen für die geleistete Arbeit, sondern auch durch die Ersatzteile, die sie besorgen und verbauen. Die Aussage mit der Gewährleistung ist richtig, das sagt auch das Gesetz. Die restlichen Bedenken stammen eher aus der Ecke, dass ihnen an mitgebrachten Teilen Verdienst entgeht.

    Aber wie gesagt, der MK2 ist an so vielen Punkten einfach selbst instandzusetzen. Wer einen Schraubenzieher halten kann und sich hier Hilfestellung holt, kann das selber. Hier das Kombiinstrument:

    Lenkrad ganz nach unten stellen.
    Uhr rausziehen (gesteckt) und abstecken
    Scheibenheizungsschalter rausziehen (gesteckt) und abstecken
    Armaturenblende raus (2 Schrauben im Uhr-Loch, 1 Schraube im Loch der Schalter, 2 Schrauben direkt über dem Kombiinstrument / Blende vorziehen, evtl. noch den einen oder anderen Stecker lösen)
    Obere Lenksäulenverkleidung raus (ist nur gesteckt)
    4 Schrauben an den Ecken vom Kombiinstrument raus, Instrument vorziehen, 2 Stecker ab, rausnehmen - Fertig.
    Einbau genau umgekehrt.

    Wie das Kombiinstrument von hinten aussieht, kannst Du schnell bei Ebay betrachten. Die Leiterbahnfolie dort kann durch Alterung aushärten, dann durch Erschütterung oder Winterfrost leichte Haarrisse bekommen. Dadurch werden Verbindungen unterbrochen und das Teil "spinnt". Reparatur nicht gut möglich, weil man die Fehlstellen kaum sieht und die Folie unter dem Lötkolben schmelzen würde. Also ein Gebrauchtes rein und gut.

    Du siehst, es geht ganz einfach.
    Wenn Werkstätten mauern, Hobbyschrauber fragen. ;)
     
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  12. #12 ThoLeh, 15.01.2021 um 13:10 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 15.01.2021 um 14:01 Uhr
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    Gutes Statement. Das werde ich mir auf jeden Fall merken. Vor allen Dingen habe ich mich über mich selber geärgert, nicht vorher Kontakt mit euch hier im Forum aufgenommen zu haben. Das Auto hätte ohne diesen Fehler überlebt.

    @MucCowboy mit deiner Anleitung wäre ich prima zurechtgekommen. Vielen Dank für deine Mühe. Eine Frage würde mir noch einfallen:

    "Kann der Kilometerstand des Zählers auf dem gebrauchten Austausch-Tacho übertragen werden?"

    So wie es aussieht, scheint der Kilometerzähler noch mechanisch bzw. elektromechanisch über einen Geschwindigkeitssensor am Getriebe zu arbeiten. Der Kilometerzähler ist analog ausgeführt. Im Gegensatz zum Golf III, dort war der Kilometerzähler bereits digital mit LCD-Display im Kombiinstrument integriert.

    Die zweite Frage, die mich von der technischen Seite interessiert:

    "Ist der Tausch des Ölfilters beim Automatikgetriebe wirklich so kompliziert?"

    Denn die (freie) Werkstatt hat es offensichtlich nicht hinbekommen oder sich nicht herangetraut. Lediglich das ATM-Getriebeöl wurde abgelassen und aufgefüllt.

    Aha, jetzt habe ich auch den Forenbereich "Fahrzeugfriedhof" entdeckt. Hier würde ich mich nicht wiederfinden wollen, denn es geht hier auch um die Frage, wie können Fehler vermieden bzw. behoben werden. Ungefähr seit einem halben bis dreiviertel Jahr bin ich ohne funktionierendes Kombiinstrument gefahren. Lediglich der Drehzahlmesser hat funktioniert, ich konnte weder Geschwindigkeit, Tageskilometerstand, Wassertemperatur noch Tankinhalt ablesen. Auf die Dauer war das keine Lösung.
     
  13. MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)
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    zu 1) Ja, der Kilometerzähler ist elektromechanisch. Anpassen geht im Grunde nicht. Höchstens durch Zerlegen bis in die Einzelteile und neu Zusammensetzen der ganzen Mechanik. Oder der (sprichwörtlichen) Bohrmaschine, mit der der Tacho "offline" durchgedreht wird.

    zu 2) Ja, das ist so kompliziert, weil der Filter im Inneren des Steuergeräuses sitzt.
     
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  14. Caprisonne

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    Ich versteh es nicht , wie man solange ohne funktionierendes KI rumfahren kann .
    Die Teile gibt es doch sicher anmaß in der Bucht für kleines Geld und der Austausch ist
    auch kein Hexenwerk.
    Da wäre der nicht angepasste km Stand das kleinste Übel.
    Für mich ein klarer Fall von selber schuld .


    PS : mein besagter Mondeo ist bj 97 und hat 240.000 km
    gelaufen hat ein paar optische Macken.
    8fach mit Alus bereift , wobei die Sommer nicht mehr die besten sind .
    Zahnriemen ist fällig !
    TÜV bis 01/23
    Allerdings war der Vorbesitzer Raucher .
    Bilder kann ich die nächsten Tage mal machen .
     
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  15. Schrauberling

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    wäre noch die Preisvorstellung interessant
     
  16. Caprisonne

    Caprisonne Forum Profi

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    Preis ist VB
    Wobei 24 monate TÜV mal 50 minus ...
     
  17. Schrauberling

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    Da muss ich dir ehrlich sagen, dass ich auf Inserate die keinen Preis drin haben gar nicht mehr klicke. Das endet immer in großen Unterschieden in der Vorstellung. Ich will dir nichts vorwerfen, aber das sind die Inserate mit überzogenen Preisvorstellungen die sonst untergehen würden und durch VB dann aufeinmal wieder oben landen.

    Ich interessiere mich für das Auto nicht, daher führe ich jetzt hier auch keine Preisverhandlungen
     
  18. Caprisonne

    Caprisonne Forum Profi

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    Das war ja auch kein Verkaufsangebot
    sondern nur ob Interesse besteht wieder einen mk2 zu fahren , weil ich zufällig einen rumstehen habe .
     
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  19. #19 ThoLeh, 17.01.2021 um 16:26 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 17.01.2021 um 16:37 Uhr
    ThoLeh

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    @Caprisonne vielen Dank für dein Feedback und dein Angebot. Jedoch tendiere ich wieder zu einem Automatikwagen. Es war ein sehr angenehmes Fahren mit Automatik, mehr ein Dahingleiten, auch wenn beim automatischen Getriebe erhebliche Leistungseinbußen in Kauf zu nehmen sind, um die 15 km/h bis 20 km/h bei Ford. Sicherlich ist das auch durch die Übersetzung der Fahrstufen bedingt.
    Für mich war es bis vor kurzem Hexenwerk. Erst mit dem konstruktiven Beitrag von @MucCowboy hätte ich mir den Austausch zugetraut. Leider habe ich hier im Forum nicht rechtzeitig Fragen gestellt und das ist ganz klar mein Verschulden. Die kleine Werkstatt meines Vertrauens hat sich bekanntermaßen nicht herangetraut. Weshalb sollte also ausgerechnet mir dann die Reparatur gelingen? So dachte ich jedenfalls damals.
    Die andere "freie" Werkstatt in Rinteln hat es nicht geschafft den Ölfilter beim Automatikgetriebe zu tauschen, weil der Ölfilter im Steuergerät des Getriebes verbaut ist.
    Das geht ziemlich gut, mithilfe des Navis habe ich die gefahrene Geschwindigkeit ziemlich präzise messen können.

    Im Übrigen sind wir Gott sei Dank beim Ford Mondeo Mk2 noch nicht bei einer wie auch immer gearteten KI (Künstlichen Intelligenz) angelangt. Es sind nur Sensoren verbaut, die z. B. über Betriebszustand des Motors informieren. Die "KI" fängt erst bei den Fahrerassistenzsystemen an, z. B. Spur- und Abstandassistenz. Und auch hier gibt es keine wirkliche KI, denn der Fahrer trägt nach wie vor die volle Verantwortung. Zeitung lesen während der Fahrt ist für den Autofahrer deshalb noch lange nicht möglich, auch wenn die Politiker der Bevölkerung gern etwas anderes erzählen. Weniger ist mehr und für die Umwelt nachhaltiger, vor allem bei der Fahrzeugelektronik.

    Ein notwendiges Übel, denn die Autoversicherung fragt bei Vertragswechsel regelmäßig nach dem Tachostand, denn die jährliche Laufleistung bestimmt die Versicherungsprämie. Auch möchte ich als Anwender einen Überblick über die gefahrenen Kilometer haben, damit ich jeder Zeit nachvollziehen kann, wann z. B. ein Öl- oder Zahnriemenwechsel vorgenommen werden muss.

    @MucCowboy
    Kann ich tatsächlich beispielsweise mit dem Akkuschrauber den Tacho vor- bzw. zurückstellen? Selbstverständlich nicht für kriminelle Zwecke, sondern nur um die tatsächlich gefahrenen Kilometer zu dokumentieren und mit den Wartungsintervallen in Einklang zu bringen.
     
  20. MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)
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    Ganz so simpel wie es sich anhört ist es natürlich nicht. Statt der althergebrachten Tachowelle ist im Tacho ein elektrischer Schrittmotor drin, der die Eingangswelle der "Rollenmechanik" antreibt. Diese leitet diese Drehbewehung über Übersetzungs-Zahnräderchen auf das jeweils erste Teil der beiden "Rollen". Die dahinter liegenden Teile werden bei jeder Umdrehung durch einen Mitnehmer weitergestellt. Wenn man das Teil genügend weit zerlegt hat, kann man theoretisch anstelle des Schrittmotors eine externe Maschine, z.B. eine Bohrmaschine, anschließen und den Tacho verstellen. Du kannst Dir aber denken, dass das - abgesehen von der Fummelei beim Zerlegen und wieder Zusammenbauen - ziemlich lange dauert, ein paar tausend Kilometer rauf oder runter zu spulen.

    Dafür macht man ganz einfach beim Tachotausch je ein Foto vom alten und vom neuen Kilometerstand und hat das somit ordentlich dokumentiert. Wenn man z.B. der Versicherung den aktuellen Stand angeben muss, rechnet man eben die Differenz raus. Wechselintervalle für den Service errechnet man dann halt durch Differenzen, nicht durch absoluten Kilometerstand.
     
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