Einsteiger FAQ / Frequenzen usw...

Diskutiere Einsteiger FAQ / Frequenzen usw... im Car Hifi & Navigation Forum im Bereich Ford Forum; Ich werd hier in nächster Zeit ein neues FAQ zusammenschreiben um das Thema Frequenztrennung, Flankensteilheit usw. 1. Oktaven 1.1 Was genau...

  1. #1 Christian, 12.06.2007
    Zuletzt bearbeitet: 10.08.2007
    Christian

    Christian Hifi Händler

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    Ich werd hier in nächster Zeit ein neues FAQ zusammenschreiben um das Thema Frequenztrennung, Flankensteilheit usw.

    1. Oktaven

    1.1 Was genau ist eigentliche eine Oktave


    Als Oktave bezeichnet man Töne beginnend vom Ton C bis Ton H hat man als eine Oktave. Für uns interessant ist folgendes:


    Subsubkontra-Oktave: von ‚,‚C (8,2 Hz) bis ‚,‚H (Die Töne werden vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrgenommen, einige Menschen schaffen noch das ,,,H und ganz wenige das ,,,B)

    Subkontra-Oktave: von ‚‚C (16,4 Hz) bis ‚‚H (Töne unter 16 Hz werden vom menschlichen Ohr in der Regel nicht mehr wahrgenommen)

    Kontra-Oktave: von ‚C (32,7 Hz) bis ‚H

    Große Oktave: von C (65,4 Hz) bis H

    Kleine Oktave: von c (130,8 Hz) bis h

    Eingestrichene Oktave: von c’ (261,5 Hz) bis h’ (das eingestrichene a (a’ = 440 Hz) ist der normierte Kammerton)

    Zweigestrichene Oktave: von c’’ (523,2 Hz) bis h’’

    Dreigestrichene Oktave: von c’’’ (1046 Hz) bis h’’’

    Viergestrichene Oktave: von c’’’’ (2093 Hz) bis h’’’’

    Fünfgestrichene Oktave: von c’’’’’ (4186 Hz) bis h’’’’’

    usw. (theoretisch gibt es nach oben keine Begrenzung, tatsächlich ist aber spätestens in der achtgestrichenen Oktave selbst die Hörgrenze von Säuglingen überschritten)

    2. Flankensteilheit

    2.1 Flankensteilheit bei Filter:

    Der Frequenzgang eines Filters, gleich welcher Bauart, wird durch den Durchlassbereich und den Sperrbereich bestimmt. Wie aus der Bezeichnung hervorgeht, sollen alle Frequenzen innerhalb des Durchlassbereichs möglichst ungedämpft übertragen werden.
    Die Dämpfung innerhalb des Sperrbereichs, kann jedoch nicht mit der Grenzfrequenz plötzlich erfolgen, für die der Filter berechnet ist, sondern setzt erst allmählich ein. Auf diese Weise entsteht eine Durchlasskurve, die im Durchlassbereich möglichst geradlinig ist und zum Sperrbereich hin mehr oder weniger steil abfällt (je nach Flanke!). Üblich sind Filter mit 6 dB/Okt., 12 dB/Okt., 18 dB/Okt. und 24 dB/Okt. 6db/Okt wäre ein sehr leichter Filter wo der Lautsprecher o.ä. noch wesentlich Höher/Tiefer in den getrennten Bereich mitspielt als bei 24 db/Okt.

    Besonders gerade Durchlassbereiche und steile Filterflanken lassen sich mit Oberflächenwellenfiltern (AOW-Filtern) erreichen.

    Die Flankensteilheit in dB/Okt. ist auch nicht in den Gütefaktor (Quality factor) Q oder die Bandbreite B umzurechnen, weil es beim Anheben oder Absenken (Gain) der Center-Frequenz keinen konstanten dB/Okt.-Wert geben kann.

    3. Frequenz

    3.1 Ableitung

    Mit Frequenz (lat. frequentia, Häufigkeit), Formelzeichen f (technisch) und ν (ny, physikalisch), bezeichnet man allgemein die Anzahl von Ereignissen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Meistens sind dieses regelmäßig wiederholte Ereignisse, also Ereignisse mit festem Zeitabstand voneinander, der Periode oder Schwingungsdauer. Die Frequenz ist dann der Kehrwert der Periode. Ihre Dimension ist demnach 1/Zeit.

    Die Einheit der Frequenz, das Hertz, kurz Hz, ist dementsprechend abgeleitet von der SI-Basiseinheit Sekunde (s):

    3.2 Frequenzspektren

    Streng sinusförmige Schwingungen kommen in der Natur nicht vor. Dieses ist nicht nur in der Wellenform der Schwingung begründet, sondern auch in der zeitlichen Begrenztheit des Schwingungsvorgangs. Eine mathematisch exakte Sinuswelle wäre zeitlich unbegrenzt, damit wäre ihr Energieinhalt unendlich.

    Jeder zeitlich begrenzte Schwingungsvorgang, selbst wenn er die Form einer Sinuskurve hat, ist immer eine Überlagerung mehrerer Frequenzen. Diese können in einem Frequenzspektrum dargestellt werden. Ein physikalisch realistischer Schwingungsvorgang besteht aus einem Gemisch unendlich vieler Frequenzen mit jeweils infinitesimalen Anteilen der Einzelfrequenzen.

    Mathematisch kann man Frequenzen deshalb als Einheitsvektoren eines Vektorraums auffassen, die selbst nicht mehr Elemente dieses Vektorraumes sind.

    Jeder periodische Vorgang lässt sich als eine Summe von in ihm vorhandenen Frequenzanteilen mit Hilfe der Fourieranalyse darstellen.
     
  2. #2 Silbergrau, 06.09.2016
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    Werter "Christian",

    würdest Du nicht schreiben, Du seiest "HiFi Händler"... - ich hätte Deinen Beitrag glatt als den eines Schülers einer höheren Klasse im "Leistungskurs" eingestuft... :-)

    - Vielleicht trägt es zum allgemeinen Verständnis bei, einfach mal darauf hinzuweisen, dass eine Ton-Frequenz von 60 Hertz eine Wellenlänge von 5.716666666667 Metern hat; und bei 30 Hz sind es 11.433333333333 Meter. Das ist - rein physikalisch - der Grund, warum die Jungs mit ihren dicken Sub's im Auto von alledem nichts mitbekommen, und ihre Anlage "blöd" finden, während sich Andere - an deren Häusern diese Jungs vorbeifahren - über lautes "Bumm, Bumm, Bumm" beschweren...

    "Den Jungs" - eher selten höhere Klasse - wird's wohl egal sein...

    - "Resonanzfrequenz"; denn nur ganz selten wird ein Lautsprecher ohne Gehäuse betrieben - dazu hast Du noch nichts geschrieben... ("MUSS" wahrscheinlich auch nicht: "Isch dreh Bass Plus 5!")

    :-)
     
  3. #3 Qwertzuiop, 06.09.2016
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    Nette Schreibarbeit...aber das hilft mir wobei? Ausser ich will grad zufällig Musiklehrer werden?
    Ich meine..Letztenendes wird doch kaum einer solche Infos berücksichtigen.
    Entweder paar Tests oder Erfahrungsberichte lesen und denn rin mit dem Zeug oder wenn ich es perfekt haben will, gehe ich zum Audio-Tuner und lasse machen, oder?
     
  4. #4 Silbergrau, 08.09.2016
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    @ "Qwertzuiop":

    Ich glaube, Du siehst das ziemlich "locker"... - und im "Ergebnis" völlig richtig.

    "Enttäuscht" werden Andere sein; die, die in Car-"HiFi"-Aufrüstung investieren, und "sonst-was" erwarten.

    Das "wieso - weshalb - warum" ist bei diesem Thema nämlich überhaupt nicht "Sesamstraße!", sondern folgt Naturwissenschaften wie Physik und Mathematik ("Wellenlänge von 5.716666666667 Metern" und so...). - Und ganz bestimmt NICHT für "Musiklehrer" haben sich Leute bei JBL z. B. einen 2241H ausgedacht; pro Stück "auf Anfrage" ab rund 900 € "bestellbar".

    "Diese völlig Durchgeknallten", die das gemacht haben, sind übrigens eher seltener "Musiklehrer", sondern MINDESTENS Ingenieure der Elektrotechnik oder der Mechatronik. Und um einen Job bei JBL in Californien zu bekommen, i. d. R. Promovierte (siehe dortiges Anforderungsprofil).

    = Soll heißen: SELBSTVERSTÄNDLICH gibt es "Unterschiede" zwischen einem "Bass" für 59,99 € und einem "Tiefton-Lautsprecher" für 900 €! - Letzterer bringt in einem Auto (wegen "Wellenlänge von 5.716666666667 Metern" und so...) aber rein gar nichts...

    - Was ich mit diesen vielen Zeilen einfach nur "zu verstehen" geben wollte.
     
  5. #5 Qwertzuiop, 08.09.2016
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    Sollte ja auch keine negative Kritik sein. Ist ja schön, wenn mal einer Ahnung von dem hat, was er tut. Trotzdem glaube ich, dass 50% ein Problem mit lesen und verstehen haben, es 49 % egal ist, Hauptsache das Nummernschild wackelt, 0,5% den Beitrag nicht lesen, 0,4% die gelesen und verstanden haben es nicht umsetzen können und der Rest ist..naja..wenig.
    Schade um die Mühe.
    Nix für ungut...
     
  6. #6 Silbergrau, 08.09.2016
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    Werter "Qwertzuiop":

    "Schade um die Mühe" ist von Dir sehr gut auf den Punkt gebracht...

    - Aber wenn auch nur EINEM bewusst wird, dass irgend eine Nuss-Nougat-Creme nicht gleich "Nutella" ist... :-)

    Pfüati!
     
    Qwertzuiop gefällt das.
  7. #7 Qwertzuiop, 08.09.2016
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    Enthusiasten braucht das Land.
    Finde ich gut die Einstellung.
     
  8. #8 MaxMax66, 09.09.2016
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    grundlegendes Wissen kann nie von Nachteil sein...

    wobei mir hier völlig egal ist, welche Oktave welche Frequenz ist
    und die Flankensteilheit bei Filtern wohl eher in der HF eine Rolle spielt
    > ich kenne das noch auch unserer Antennenkopfstation: um hier sauber Bayern3, NDR2 oder RIAS zu hören,
    waren riesige UKW-Antennen Richtung Hof notwendig, wo das Signal im gesamten UKW-Bereich
    dann auch noch ordentlich verstärkt wurde, damit die Tuner auch auf Stereo schalten konnten.
    Natürlich wurden die Orts-(DDR)-Sender auch mit verstärkt, die wären dann
    über dem Eingangspegel der Tuner gewesen und wurden mit entsprechenenden
    Sperrfiltern gedämpft...
     
  9. #9 MaxMax66, 09.09.2016
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    danke, aber ich höre trotzdem gern saubere druckvolle Bässe!

    und das mit den 11.433333333333 Metern kann ich bestätigen: wenn ich im Wohnzimmer den Sub aufdrehe,
    ist alles unproblematisch, nur die Tür das Schrankes hinten rechts - in ca. 11.433333333333 Metern Entfernung
    vom Sub - scheppert immer schön mit! bei Jurassic Park kommt das Getrampel der Saurier dann faktisch
    aus dem Sub und aus dem Schrank! :-)

    ...denn nur ganz selten wird ein Lautsprecher ohne Gehäuse betrieben...
    Widerspruch! fast alle Lautsprecher im KFZ haben kein richtiges Gehäuse und da beginnen die Probleme!
    Die Lautsprecher sind zwar in den Türen, aber als festes Gehäuse kann man diese Bauart kaum bezeichnen
     
  10. #10 MaxMax66, 09.09.2016
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    Widerspruch: es geht bei Bässen nicht nur ums hören sondern auch ums fühlen!
    bei 5.716666666667 Metern ist der hörbare Bass außerhalb der Karre, ja... aaaaaber, je größer die Membrane,
    desto mehr Luft wird bewegt und desto mehr Druck kann ich erzeugen > vorausgesetzt
    die Lautsprecher sind so eingebaut, dass sie auch genügend Luft bewegen können
    und dass dann auch noch beim "Hörer" ankommt...
    Eine Bassreflexbox im Kofferraum oder gar noch in der Ersatzradmulde wird niemals so
    effektiv sein wie ein Soundboard oder in die in die Rücksitzbank eingebaute Lautsprecher,
    da hier die Luft aus dem Kofferraum effektiv in den Fahrgast gedrückt und wieder
    "abgesaugt" wird. Ja Soundboards sind retro, ich weiss, ich habe trotzdem eins drinn
    und wer bei mir bisher in der Karre gesessen hat, war nicht enttäuscht, nein eher begeistert.
    Mein erster Lautsprecher war vom Schrott aus nem Röhrenradio und wurde in einen Schuhkarton
    verbaut, glaub da war ich 11 und damit fing alles an :-)
     
  11. #11 Silbergrau, 09.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 10.09.2016
    Silbergrau

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    Lieber "MaxMax66",

    Herzlichen Dank für Deine Beiträge!

    Aktuell möchte ich einfach nichts weiter zu diesem Thema sagen, denn weitere "Erklärungen" führen nur über das Hundertste zum Tausendsten... - und am Ende zu nichts (hier)...

    - Laß' mich (Dir) besser "praktisch" antworten.

    Nur Ungern "oute" ich mich über meinen eigenen Musik-Geschmack, möchte aber die Musik-DVD "Roxy Music - Live at the Apollo" (nicht nur) "zum Verständnis" unbedingt empfehlen!

    DVD ohne Ton... - ein Film...
    DVD mit (Fernseh-) Ton... - ok.
    DVD über eine Anlage: :-)
    DVD sehen - und die Musik über Lautsprecher hören, die den "SPIRIT" haben... - UNGLAUBLICH!

    Die besseren "Musiklehrer" von der Westküste haben jedenfalls einen genialen Job gemacht! Nämlich: Die herausragende musikalische KLASSE, die Kunst und das Können - die Emotion! - von Phil Manzanera, Andy Mackay, Chris Spedding und ... Lucy Wilkins; Sarah Brown, Colin Good und Paul Thompsen... über "Pappe" (Membran) und "Metall" (Lautsprecher-Korb) widerzugeben, und das mit einem "Ausdruck"!, der einfach sagenhaft ist!

    DVD (für ganz kleines Geld) bestellen, ansehen, anhören, und "genießen"...

    Falls danach noch Fragen bestehen sollten, "WARUM" man bessere Lautsprecher braucht als die in einem Koffer-Radio, einfach noch mal hier posten ( - oder vielleicht doch besser nicht! :-)
     
  12. #12 MaxMax66, 10.09.2016
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    Da scheiden sich schon wieder die Geister, oder sagen wir lieber die Geschmäcker.
    Bei Klang sowieso. Manche lieben Röhrenverstärker, die auf Grund der höheren
    Verzerrungen wohl besser fürs menschliche Ohr klingen, manche hätten's am liebsten
    digital bis ins Gehirn :-)
    Ich hasse Live-Musik. Höre am liebsten elektronische Musik "Made aus Strom und Spannung".
    Wobei die Coverversion "Jealous Guy" von Roxy Music aus 1981 affengeil ist!
    Und Musik als 5- oder Mehrkanal geht bei mir auch nicht.
    Bin mit Stereo groß geworden und werde auch mit Stereo alt (oder bin's schon).
     
  13. #13 Silbergrau, 11.09.2016
    Zuletzt bearbeitet: 11.09.2016
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    Hallo "MaxMax66",

    wie befürchtet, kommt man ganz schnell vom Hundersten ins Tausendste, und ist ruck-zuck "Off-Topic"...

    (Jeder Dritte, der sich beschwert, wird erschossen. Zwei waren schon da! :-) )

    - Ist doch GUT, wenn Meinungen unterschiedlich sind; und einfach KLASSE, dass wir uns hier austauschen können!

    Mir persönlich liegt elektonische "Musik" ( = rein "technischer Sound") überhaupt NICHT; Kraftwerk haben diesen Stil glaube ich (mit-) begründet. Bemerkenswerterweise war deren "Musik" in früher noch vorhandenen HiFi-Geschäften "Vorspiel-Standard", weil, diese "Musik" einfach irgendwie IMMER "gut" klang... - Wenn man diese "Musik" aber abgelehnt und wohlmöglich sogar noch eigene Tonträger mitgebracht hatte, wurde man mit einem Lächeln in "Studio 2" geführt... (ERNSTHAFT!).

    Das Stück Jealous Gay (auf besagter Musik-DVD übrigens Track 15) "lebt" m. E. (nur) von der Stimme und vom Ausdruck von Bryan Ferry; daneben von professionell heruntergespielter Musik sehr guter Musiker. Kein schlechtes Stück; aber auch nicht mehr als "Standard", aus meiner Sicht.

    Wo sich die Musiker ganz offensichtlich deutlich wohler fühlen und sich auch mit echtem Engagement einbringen, ist Track 4 (While my Heart is still Beating), und in Folge Track 5 (Out of the Blue).

    Wer das nicht hören kann, kann das dort sehen.

    DEUTLICH Emotionaler als "Jealous Guy" finde ich persönlich übrigens (Track 6 =) "A Song for Europe"); Bryan Ferry - unter gehöriger Unterstützung der Musiker - "at its best"!
    Genau so geht's weiter mit Track 7 ("My only Love").

    - Wie kann man eigentlich (Bryan Ferry!; Phil Manzanera!; Chris Spedding!; Sarah Brown!)... - wie kann man GEGEN "Live-Musik" sein? - ???

    Wie ich finde, sehr bewegend: Andy Mackey an der Oboe und Lucy Wilkins an der Violine.... (Track 12: "Tara").

    Von da aus direkt weiter zu Track 22: "For Your Pleaure"..., Verabschiedung der Musiker...

    - Was wäre "Musik" ohne sie ???

    "Play loud!" zu Ehren von Paul Thompson an den Drums, den ich glaube ich noch gar nicht erwähnt habe. Der aber IMMER dabei war! - Mit seinen 5.716666666667 oder 11.433333333333 Metern Schallwelle... :-)

    Und auch zu Ehren von Colin Good am Piano; nicht so eine "Lichtgestalt" wie Phil Manzanera, aber ohne ihn wäre das Alles nichts gewesen!

    (Ich habe mir schon was dabei gedacht, diese Musik-DVD hier zu "empfehlen").

    * * * * *

    Laß' uns dieses Thema damit bitte beenden.

    Herzlichen Gruß!
     
  14. #14 Qwertzuiop, 12.09.2016
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    Hey Moment.. Nur weil ich nicht wissen möchte, welche Oktave, welche Frequenz, etc., heisst das nicht, dass ich nicht auf guten Klang stehe.
    Nur lebe ich halt im Auto damit, was der Schöpfer (in diesem Fall Ford) mir gegeben hat.
    Ich glaube, all zu laute und gute Musik im Auto ist wohl eher kontraproduktiv.
    Zu Hause höre und "sehe" ich meine Blurays auch über meine Teufel 5.2 Anlage (7.2 ist noch nicht genehmigt durch die Regierung)...
    Ja..Teufel kann man sich auch drüber streiten. Ich finds geil. Vor allem passt das P/L Verhältnis.
    Punkt.
     
  15. #15 Silbergrau, 26.09.2016
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    Werter "Qwertzuiop",

    mir gefällt sehr gut, wie Du Deine Meinung - die ich übrigens absolut teile! - kurz, knapp und präzise auf den Punkt bringst!

    Recht hast Du: Wen interessieren schon Oktaven oder Frequenzgänge, wenn die Musik g... klingt?!

    (Ist zwar ein bischen so wie der Spruch "mein Strom kommt aus der Steckdose"; - aber wir sind hier auch nicht in einem Ingenieurs-Forum!).

    Teufel habe ich selbst leider noch nicht gehört, und kann aus eigener Kenntnis deshalb auch nichts dazu sagen. Möglicherweise bist Du aber "weiter" als ich; denn ich als älterer Mann bin eher konservativ, und meine Welt ist JBL und Electro-Voice, Audax und Dynaudio, vielleicht auch noch Scan-Speak...
    - "Namen" hin oder her, bemühen sich glaube ich Alle darum, Musik Best-möglich wiederzugeben!

    Da Du - wie Du schreibst - Musik nicht nur hören, sondern auch "sehen" kannst, ist mein Hinweis auf die Musik-DVD von Roxy Music, "Live at the Apollo", doch gar nicht so verkehrt; "höre"; und "sehe"! Wenn Du das, was Du siehst, über Deine Anlage auch hörst, dann hast Du eine GUTE Musikanlage!

    Ich kann kaum anders, als das - zum Beispiel - zu sagen: Bei "While my Haert is still beating" gibt es ungefähr in der Mitte dieses Stückes ein Duett zwischen Phil Manzanera an der Gitarre und Paul Thompson am Schlagzeug. Wenn man hier fast nur "Phil" hört, und nicht das tiefe - mal ganz platt ausgedrückt - "Bumm - Bamm, Bumm - Bamm, Bumm- Bamm... von "Paul", dann stimmt was nicht...

    Bekommt man ein solches "'Bumm -Bamm" irgendwie über große Membrane, perfekte Antriebe und optimale Gehäuse noch irgendwie hin, wird "Ausdruck" wiederzugeben, so was von ungleich viel schwerer...!

    - Aber Du kannst ja hören und sehen.

    SEHR BEEINDRUCKEND finde ich bei dieser Musik-DVD den "Sound" - die Kamera-Führung ist aber mindestens ebenbürtig!

    (Auch wenn ich das wohl besser "für mich behalten" sollte: An diesem Konzert war ich nicht nur als Zuschauer beteiligt. Ein persönlicher "Kniefall !", eine "Ehre!" - auch noch nach 15 Jahren - ... "dabei gewesen zu sein"...!)

    - Sei's drum: "Hauptsache, die Musik ist GEIL!!!" :-)

    * * * * *

    - Zu dem "Thema" bin ich übrigens nur deshalb gekommen, weil ich mich zugegebenermaßen "intellektuell" austauschen wollte mit "Christian", dem HiFi-Händler, der "in nächster Zeit ein neues FAQ zusammenschreiben" (wollte) "um das Thema Frequenztrennung, Flankensteilheit usw.".

    - Leider nichts weiter von ihm... - aber vielleicht meldet der sich noch mal...
     
  16. #16 Qwertzuiop, 27.09.2016
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    Wenn Du mal in Berlin bist, geh mal zu Teufel in den Showroom. Da kann man die richtig großen Dinger probehören. Der Hammer.
    Ist bei mir leider einige Jahre her, dass ich dort war. Ich glaube, jetzt muss man sogar Termine machen..hat mir mal irgendjemand erzählt.
     
  17. #17 Silbergrau, 30.09.2016
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    Werter "Qwertzuiop",

    Danke für Deinen Tipp.

    Ich habe mir gerade noch einmal die Homepage von Teufel angesehen...

    ... auch wenn wir in unseren Ansichten nicht weit auseinander liegen, reden wir leider doch deutlich aneinander vorbei... - Was ganz sicher auf mein Konto geht, denn ich habe mich glaube ich nie klar erklärt; - und darum tue ich das jetzt: "Meine Welt" ist die einer P.A. Anlage (s. Wiki). Das ist meine Erfüllung, mein "Können"...

    Meine erneute Bitte: Besorge Dir diese Musik-DVD (für inzwischen ganz kleines Geld), und sehe / höre sie Dir "im angemessenen Rahmen" an...!
    Soll heißen: Als würdest Du das Konzert "live!" besuchen; BITTE KEINE "Beurteilung" per Fernbedienung und "F(ast) F(orward)" vom Wohnzimmertisch aus!

    Wir kommen danach im Eindruck, was "Musik" wirklich ist, entweder noch weiter zusammen - oder wir meinen auf gar keinen Fall dasselbe!

    Dieses Konzert - zu sehen auf Video - ist jedenfalls eines der größten Erlebnisse meines Lebens gewesen!

    Nach mehr als 25 Jahren - nach mehr als einem viertel Jahrhundert - "Input" (Schule und Studium; mit mehreren Abschlüssen; + "Praxis"!) kann ich Dir "Frequenzen" und "Oktaven" glaube ich durchaus erklären; - aber das ist nicht bedeutsam....

    "ERLEBBAR" zu machen...
    - Bryan Ferry;
    - Phil Manzanera;
    - Lucy Wilkins;
    - Chris Spedding;
    - Andy Mackay;
    - Colin Good;
    - Sarah Brown;
    - Paul Thompson...
    - ... DAS ist es!

    * * * * *

    "Kaum wiederzugeben über eine noch so gute HiFi-Anlage"... - und schon gar nicht über "Car-HiFi"!...
    ... sind wir hiermit glaube ich auch schon am "Ende des Themas"...
    Der TS, der hierzu weiter ausführen wollte - und mit dem ich mich GERNE lebhaft ausgetauscht hätte! - meldet sich ja leider nicht mehr...
    - Frage: Was wäre dieses Konzert ohne "Sound" - ?
    "DANKE! " Dir jedenfalls aufrichtig, für Dein Interesse!

    * * * * *

    Ohne "Teufel" zu kennen, wage ich trotzdem die Behauptung: Bei einem JBL 2241H, s.

    JBL 2241H

    - im richtigen Gehäuse eingesetzt - schüttelt sich Dein Longdrink ganz von alleine durch... :-)

    - Als wären wir Stümper!

    Herzlichen, musikalischen Gruß
    Silbergrau
     
  18. #18 Teufelweich, 22.10.2016
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    Teufel Lautsprecher kenn ich schon seit den 80er Jahren als sie noch reine Bausätze hatten. War immer ein Wunsch von mir Teufel zu haben.
    Als sie diese Jahr mal wieder die Preise gesenkt hatten, erfüllte ich mir den Jugendtraum und kaufte mir die Ultima 40 Mk2.
    Begeistert vom ersten Augenblick! Laufen als Stereospeaker super und lassen es im Surround beim Filme kucken auch rummsen.
    So gut, das ich weiterhin auf einen Sub verzichten kann. Muss aber dazu sagen, das Center und Rearspeaker keine kleinen Piepser sind, sondern von mir selbst gebaut wurden und auch im 5-Kanal Stereo beim Musikhören klasse sind.
    Schade, das es das Teufel System fürs Auto nicht mehr gibt.
     
    Qwertzuiop gefällt das.
  19. #19 MaxMax66, 23.10.2016
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    Ich glaube, wir beide laufen soundtechnisch völlig synchron :-)
    ich hab mir letztens die Teufel AC 9050 PH Aureol® Massive gegönnt, geau mein Ding
    Teufel MASSIVE online kaufen | Teufel
     
  20. #20 Teufelweich, 23.10.2016
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    Hi, leider ist der Kopfhörerausgang meines Heimverstärkers schon seit langem kaputt. Also fällt bei mir Kopfhörer leider aus.
    Aber den BT Link von Teufel hab ich an der Anlage hängen. Geil! Einschalten, BT vom Smartie an und die MP3`s über die Anlage laufen lassen!

    Ich hätte ja auch noch von Canton das Pullmann RS6 System fürs Auto. Ein 3 Wege Sys mit 25cm TT`s.
    Das klassisch in die Heckablage wie bei dir eingebaut würd sicher abgehen wie Schmidt`s Katze. :boesegrinsen:
    Das lief ja schon hinten in den Seitenteilen wie Sau. Trotz wohl zu geringen Volumen für die TT.
     
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