Mondeo 2 (Bj. 97-00) BAP/BFP/BNP Erfahrung mit dem Gebrauchtwagenkauf

Dieses Thema im Forum "Mondeo Mk2 Forum" wurde erstellt von McPorsche, 22.12.2010.

  1. #1 McPorsche, 22.12.2010
    McPorsche

    McPorsche Neuling

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    Hallo zusammen, ich bin der Neue *wink

    Ich fange dann einfach mal an: Vor gut drei Monaten ergab sich die Gelegenheit, einen Mondeo CL Kombi MK2 BJ. 1997 von einem finanzschwachem "Freund" der Familie zu ergattern. Weil finanzschwach, einigte man sich auf 1000 Örö. Noch weiss ich nicht, ob ich es bereue.

    Die Relativ gute Karosserie mit den üblichen Macken (Rost an Radläufen, Zierblende an Heckklappe, mittig gebrochener Heckstossfänger) hatte schon 242TKM auf dem Buckel, die zwei Wochen alte Austauschmaschine, die ein "Freund" meines "Freundes" eingebaut hat, erst 80TKM. Dafür waren alle Riemen neu, das Öl frisch und überfüllt.

    Die erste Probefahrt offenbarte einen durchzugsfreudigen 1,6er Zetec-Motor mit den üblichen 10l/100km, wie schon beim damaligen Escort.

    Auf dem ersten Blick gab es nur die üblichen Probleme, deren man mit wenig Eigenleistung und Ebay Ersatzteilen durchaus Herr werden konnte:

    Lüftung ging nur auf Windschutzscheibe, Gebläse arbeitete nur auf Stufe 4, die Zentralverriegelung ging, wann sie wollte, vorwiegend gar nicht. Die Klimaanlage ging nicht, der "Freund" meines "Freundes" wird wohl nach dem Motortausch kein Kühlmittel aufgefüllt haben.

    Dann noch Sachen wie Stahlfelge hinten links leicht verbeult, Reserverad Schrott.

    Nun denn, gekauft wie gesehen *hehe

    Am nächsten tag, nach einer langen Ebayersatzteilsession, die erste Überraschung: Tankklappe ging nicht auf. Darauf den Zug hinter der Verkleidung eingehängt, weil ich mit der telefonisch durchgegebenen Lösung meines Freundes nicht einverstanden war: Finger dazwischen, heftig ziehen.

    Bis zum Eintreffen der Teile wollte ich die Zeit damit verbringen, den Innenraum mit diversen Chemikalien auf Vordermann zu bringen. Zu meiner Überraschung entdeckte ich unter dem Fahrersitz einen halbvollen 5-Liter-Kanister Motoröl und freute mich erst mal. Fein geputzt, reingesetzt und gewundert. Sitz wackelt. in Querrichtung. Aha, Schiene gebrochen. Das anlassen des Fahrzeuges offenbarte dann noch eine Störung mit dem Airbag. In ETIS nachgeschaut und siehe da: Fahrerairbag. Da war dann wohl der Kanister etwas zu optimistisch am Kabelstrang verlegt.

    Zwischenzeitlich konnte ich mich um die anderen Kleinigkeiten kümmern, mit den bereits eingetroffenen Ersatzteilen: Vorwiderstand gewechselt: Lüftung läuft. Klimawahlschalter gewechselt, denn Unterdruck war im Amaturenbrett vorhanden: Zonenwahlschalter geht.

    Dann noch zum freundlichen Fordhändler gefahren, neue Winterreifen, zwei neue Felgen, Ölwechsel und Klima auffüllen: alles wieder fein.

    Neben den Ersatzteilen dann noch so Gimmiks aus einem Ghia ersteigert, wie etwa Leseleuchten, Bordcomputer, Mäusekino samt Kabelbaum: Mache ich im Sommer. Das heisst, wenn ich den Mondeo bis dahin noch habe :)

    Die zentralverriegelung konnte ich nicht tauschen, da die Ersatzteile für eine Doppelverriegelungsanlage bestimmt waren. Also Fahrerseitig die Verriegelung ausgebaut, oben und unten am Stellmotor jeweils ein klitzekleines Loch gebohrt, mit WD40 gespült, da kein Bremsenreiniger: Voila. Geht. Zumindest ein paar Tage lang, aber insgesamt zuverlässiger. *hehe

    Die richtigen "Mätzchen" des Fahrzeuges fingen dann vor ein paar Wochen an:

    Plötzlich ging die Heizung nicht mehr. Ich ahnte schlimmes, da die Temperaturanzeige von Anfang an auch unzuverlässig arbeitete. Also rechts ran nachgeschaut, das Kühlwasser war deutlich am köcheln. Der Schlauch vom thermostat aus kalt. Nuja, ist Thermostat defekt. Also irgendwie auf zum Fordhändler. War ja eiskalt draussen, also konnte ich mir das Abschleppen sparen und innen schön frieren. An dieser Stelle weiss ich nicht, ob ich das Nichtabschleppen bereuen soll.

    Drucktest war I.O., neues Thermostat, frisches Kühlmittel und man entliess mich wieder auf die Strasse

    Ein anderes Phänomen, von dem ich nicht genau weiss, ob es vor dem Thermostatdefekt oder danach eingetreten ist, ist dieses Ruckeln ab 1500 bis 2000 UPM. Fühlt sich an wie Seilhüpfen. Während ich mich so in die Problematik einlas (Das mit dem Öl wusste ich wirklich nicht und mit den Hydrostösseln, ich weiss auch nicht, welches Öl der Händler eingefüllt hat), etwa besagtes Öl, Zündanlage, LMM usw... ereignete sich dann gestern folgendes:

    Auf der gleichen Strecke, wie beim ersten mal, der Innenraum wurde immer kälter. Die inzwischen funktionstüchtige Temperaturanzeige schwankte so merkwürdig von ganz rechts nach ganz links. Ganz klar, Thermostat defekt, passiert schon mal, wie hier gelesen. Um das Blubbern im Kühlmittelbehälter habe ich nichts gegeben...

    Der Ford-Händler aber schon. Thermostat ist nämlich fein, nur die Verbrennungsgase strömen in den Ausgleichbehälter. Und das Wasser schön als weisser Dampf zum Auspuff... wenn man das weiss guckt man auch durch den Spiegel nach hinten... Klar, das Öl ist nur noch Emulsion.

    Da der Ford-Händler darum gebeten hat, das Auto wegen der gesamtkilometerleistung nicht instand setzen zu müssen, steht der Kombi jetzt beim vertrauenswürdigen Autoverwerter im Nachbarort. Ist vergleichmar mit dem "Freund" meines "Freundes".

    Zylinderkopfdichtung mit allem Zipp und Zapp, (Tausch, planen, neue Flüssigkeiten) für märchenhafte 450,- Örö mit Rechnung und Garantie.

    Ob das ruckeln danach aufhört? Ich bin mal gespannt.

    Achso: hinten links klapperts... das wird mein nächstes Projekt.

    Gruss,
    McPorsche
     
  2. AdMan

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  3. #2 Brummer, 22.12.2010
    Brummer

    Brummer E 10 - Verweigerer

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    Mondeo Tunier MK2, 05/1998 , 2,0 16V
    Oh man da hast du aber wirklich mit pech gehabt.
     
  4. #3 McPorsche, 28.12.2010
    McPorsche

    McPorsche Neuling

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    So,

    seit gestern haben wir dann mal den Modeo zurück...

    ZKD getauscht, alles prima, der Meister höchstselbst hat den Wagen vor meinen Augen getestet.

    Heizung wird warm, Kühlerlüfter springen an, ruckeln ist weg...

    Na ja, jedenfalls bis heute.

    Freundin ist heute damit gefahren, als die Kühltemperatur nahe an den roten Bereich kam. Die Heizung wird wirklich sehr heiss und das Kühlwasser köchelt wieder. Ach ja, ruckeln ist auch wieder da...

    Ich dachte, ich kanns wieder auf das Thermostat schieben, das ist jedoch neu ??

    Der Schlauch zum Kühler wird auch heiss, nur meine ich, dass der Kühler grade mal Handwarm wird. Die Lüfter springen jedoch an und wenn ich den Schlauch zusammen drücke, dann bekomme ich ne Rückmeldung über den Ausgleichbehälter.

    Zwischendurch war dann kaum noch Wasser drin, weshalb die Heizleistung dann sofort wieder nachlies. Kaum aufgefüllt, ging die Heizung wieder, und der Füllstand schien für den Rest der Fahrt "normal" zu sein.

    Was kann es denn nun noch sein? Das neue Thermostat vielleicht doch defekt? Kühler irgendwie zu? Oder Wasserpumpe?

    Den Wasserdampf über den Auspuff gab es diesmal nicht und es gehen keine Verbrennungsgase über den Ausgleichbehälter. Ob das Öl verwässert ist, konnte ich im Dunkel nicht ausmachen.

    Hat jemand eine Idee? Ich bin echt mal ratlos.

    Gruss,
    McPorsche
     
  5. #4 sawende, 28.12.2010
    sawende

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    Hört sich so an als würde die Restliche Luft im Kühlsystem entwichen sein, so das du Wasser nachfüllen musstest. Vermutlich wurde der Kühlkreislauf nicht richtig entlüftet nach dem ZDK Wechsel.

    Das der Kühler nur Handwarm wird könnte daran liegen das er innen bzw. das Külsystem verstopft ist. Kühlkreislaufreinigung kann abhelfen. Evtl den Kühler ausbauen und seperat durchspülen. Nach einigen Jahren kann sich da schon einiges Ablagern.

    Letzteres die Wasserpumpe kann sofern diese beim ZDK wechsel nicht mit erneuert wurde ein defekt ansich haben. Sollte man vorsichtshalber immer mitwechseln.
     
  6. #5 McPorsche, 30.12.2010
    McPorsche

    McPorsche Neuling

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    So, heute noch mal einen neuen Thermostat eingebaut, Kühlmittel und Frostschutz wie gefordert aufgefüllt.

    Entlüftet, wie der anwesende Kfz-Mechaniker vorgeschlagen hat. Dann noch die einzelnen Komponenten getestet:

    Heizung: Normal, nicht mehr so heiss
    Kühlerlüfter springt an beim Buchstaben "L" von "Normal"

    Allerdings:
    Das Wasser siedete aus dem Ausgleichbehälter heraus. Laut Aussage des Mechanikers dürfte das nicht sein. Tatsächlich: mit jedem Heraussprudeln war konsequenterweise immer weniger Wasser im Ausgleichbehälter. Also neuer Deckel für den Ausgleichbehälter besorgen.

    Vor Fahrtantritt noch schnell die Zündkerzenstecker mit WD40 gebadet und auf ging es zum freundlichen Ford-Händler, besagten Deckel besorgen.

    Heizung lief Top, Motor ruckelfrei. Dort angekommen, flugs den neuen Deckel angebracht, vorher natürlich den Füllstand auf MAX gebracht.

    Ab auf die Autobahn.

    Was soll ich sagen:

    Es ruckelte, wie hier im Thread beschrieben:
    http://ford-forum.de/showthread.php?t=79889

    Die Temperaturanzeige ging kurz bis vor rot, also passend am Rasthof angehalten.

    Füllstand immer noch bei MAX, Deckel geöffnet, es sprudelte nur so raus.
    Bevor ich den Deckel öffnete, bemerkte ich so unterhalb der Lichtmaschine Dampf aufsteigen. Zunächst hielt ich es für Öl. Daher dachte ich, ist wohl Öl und stellte fest, dass die Werkstatt leicht zuviel Öl eingefüllt hat.

    Das Öl habe ich dann abgesaugt, mit dem inzwischen wieder anwesenden Mechaniker. Kerzen ausgebaut, alles OK. Noch mal alle Stecker schön mit WD40 gebadet, alles Wunderbar. Kühlflüssigkeit auf den korrekten Stand gebracht und ab auf die Autobahn, gleiche Strecke. Mit Mechaniker.

    Bis zum Rasthof alles OK, bis auf leichte Ruckler. Gasannahme Prima, Auto geparkt und mehrmals im Stand so lange erhitzt, bis die Lüfter ansprangen. Keine nennenswerte Störungen. Dann habe ich den Motor ausgeschaltet um die vermuteten Dampfschwaden sichtbar zu machen. Tatsächlich, wieder dieser Dampf an der Lichtmaschine, wo irgendwas unten auf dem Auspuff verdampfte.

    Mechaniker sachte, das ist Kühlmittel was da so riecht. Motor wieder angelassen, um die Fahrt fortzusetzen und die Karre ruckelte und bockte wie im oben genannten Thread beschrieben.

    Vor dem anlassen habe ich noch meine Freundin angerufen und gesacht, alles ist in "bester" Ordnung.

    Den Mechaniker nach Hause gebracht, er bab noch so gute Tipps wie "wegschmeissen, verschrotten" und die Mühle abgestellt.

    Da das Wasser nun nicht mehr am Deckel austreten kann und das Kühlsystem nun Druck aufbauen kann, denke ich, dass es einen Weg gefunden hat, anderweitig zu entfleuchen. Es muss irgendwo unterhalb des Ausgleichbehälter um die Lichtmaschine herum sein. Ich sehe aber nix. Der Mechi meinte noch, wenn der Kopf nicht in der richtigen Reihenfolge mit den korrekten Anzugsmomenten befestigt wurde, wäre es möglich, dass das Wasser sich dort den Weg nach draussen sucht.

    Vier Stündchen den Wagen abgestellt, schnell was gegessen, dann ab nach Hause mit der Karre. Im Dunkeln war es natürlich nix mit Füllstand kontrollieren.

    Nachdem der Wagen zwei mal im kalten Zustand beim Auskuppeln ausging (bei meinem XR2i hat man damals deswegen die Hydrostößel gewechselt) und die Heizung nicht warm wurde merkte ich schnell, dass nix mehr an Kühlmittel vorhanden sein kann. Also im Dunkeln auf Verdacht Wasser eingefüllt... und siehe da: es wurde warm. Ich muss allerdings noch hinzufügen, dass die Temperaturanzeige währenddessen funktionierte und etwa auf 12 Uhr verharrte.

    Nun weiss ich nix mehr. Ich bin gefrustet und habe schon ein wenig Schiss, dass die ZKD wieder hin ist. Obwohl es dafür keinerlei Indizien gibt wie weisser Qualm ausm Auspuff, Wasser im Öl oder Verbrennungsgase im Ausgleichbehälter.

    Wo könnte denn an der von mir beschriebenen Stelle denn noch Wasser austretetn? Vor allem auch während des abkühlens?

    Ich bin zwar gefrustet, will aber noch nicht aufgeben. Naja, und mit dem Zündsystem will ich mich erst befassen, wenn die Kühlung korrekt arbeitet. Denn wenn ich bedenke, dass mein Arbeitgeber schon 12 Örö für nen Deckel incl. WA-Rabatt bekommt...

    Gruss,
    McPorsche
     
  7. #6 sawende, 30.12.2010
    sawende

    sawende Ford Freak

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    Unterhalb etwas vorne der Lichtmaschine befindet sich die Laufrolle der Wasserpumpe. Entweder ist diese da undicht so das Wasser dort austritt und oder die Wapu selbst ist Defekt und das Wasser kocht über weil keine Zirkulaton vorhanden ist.

    Ich würde aber glatt behaupten das bei dir die Zylinderkopfdichtung nicht erneuert wurde. Das Ruckeln, der Wasseraustritt aus dem Kühlwasserbehälter sowie die Undichtigkeit um die Lichtmaschine herum also im Bereich der Wasserpumpe deuten sehr darauf hin.

    Da würde ich mal mit Argesaugen genauer hinschauen und in der Werkstatt die das gemacht haben soll genauer nachhaken.

    Ansonsten wäre ein anderer gebrauchter Motor wohl die bessere Wahl. Da aber direkt die Wapu und Zahnriemen vor neueinbau im Fahrzeug erneuern.
     
    McPorsche gefällt das.
  8. #7 McPorsche, 30.12.2010
    Zuletzt bearbeitet: 30.12.2010
    McPorsche

    McPorsche Neuling

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    Also, ich bin zwischen den Tagen tatsächlich mal in die Werkstatt gefahren und habe mir den job mal angeschaut.

    Der Zylinderkopf lag geplant vor mir, die alte ZKD hatte ich in der Hand. Ich habe sogar Bilder gemacht.

    Ich habe in meinem Schreibfluss noch ein Detail vergessen:

    Die Werkstatt ging wie ich davon aus, dass es sich um einen 1,6er handelt und haben demnach auch die ZKD bestellt. Nach der Demontage offenbarte sich dann ein 1,8er Zetec-E aus einem Escort.

    Daher dauerte es auch noch ein paar Stündchen zusätzlich, bis die richtige Dichtung eintraf.

    Die rechtlichen Konsequenzen will ich mir gar nicht ausmalen, jedenfalls werde ich nach den Tagen mal mit der Versicherung die weitere Vorgehensweise besprechen. Ich gehe schon mal davon aus, dass ich dem TÜV zwecks Eintragung vorstellig werden muss. Ich hoffe mal, der kommt mir nicht mit so Sachen wie Bremsanlage unterdimensioniert und andere Spässe...

    Zur Kühlung:

    Klar, dass ich für kleines Handgeld nicht erwarten kann, dass die WaPu mit gewechselt wird. Das bereue ich jetzt.

    Allerdings fördert die Pumpe mehr als deutlich. Im Standgas tröpfelt es aus dem schmalen Schlauch vom Thermostatgehäuse in den Behälter so vor sich hin, bei zunehmender Drehzahl wird auch die Menge deutlich mehr.

    Aber der Simmerring an der Wasserpumpe, das könnte es sein. Ich hatte mir schon überlegt, ob irgendwo unter dem Behälter irgenwo ein Leck oder ein poröser Schlauch ist.

    Und mit dem Ruckeln glaube ich immer noch ganz fest an die Zündanlage.

    Wobei ich dir recht gebe: eine Austauschmaschine rückt nun wohl auch in den Rahmen des zukünftig möglichen.

    Danke übrigens für deine bisherige Hilfe.
     
  9. #8 McPorsche, 08.01.2011
    Zuletzt bearbeitet: 08.01.2011
    McPorsche

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    So,

    alles wieder Fein. Die Wasserpumpe und deren Dichtung wars.

    Die Dichtung ist wohl kaputt gegangen, weil durch den neuen Deckel am Ausgleichbehälter der gestiegene Druck nicht abgeführt werden konnte.

    Und die Wasserpumpe: Man konnte aussen drehen und das Pumpenrad blieb beim kleinsten Widerstand stehen. Quasi rutschte die Welle auf dem Flügelrad durch.

    Wenn man jetzt beim offenen Ausgleichbehälter Gas gibt, wird man nass, wenn man davor steht... nicht dieses gemächliche Plätschern, welches ich zuerst irrtümlich auf eine funktionstüchtige Wasserpumpe deutete...

    Wenn ich bedenke, dass das Problem bereits vor vier Wochen bestand, was mich dann zwei Wochen später ne ZKD gekostet hat, weil der freundliche Ford-Händler nur das Thermostat gewechselt hat... was dann auch noch kaputt war/ging...

    Und die Ruckler sind auch weg: neue Zündkabel, das wars.

    Alles macht wieder fein.

    Kleine Einschränkung: Habe dem Wagen heute eine Unterbodenwäsche gegönnt. Danach ging die Drehzahl beim Auskuppeln immer schön auf 3000UPM hoch. Ich konnte sozusagen ohne Gas zu geben im 5. Gang 80kmh fahren...

    Dies hat sich inzwischen wieder erledigt. Laut Forum hier könnte dies das Leerlaufventil oder ein Sensor am Schlauch für die Servolenkung sein. Ich werde mal schauen, was da nass geworden sein kann.

    Und das klappern: Ich habe die Gelegenheit beim Wasserpumpenwechsel genutzt, und habe mich unter den Wagen begeben, als dieser auf der Bühne stand.

    Auf dem Endschalldämpfer habe ich dann sowas wie ein Blechrest geborgen. Ich konnte aufgrund des Korrosionsgrad nicht erkennen, ob dies zur Manteloberseite des Endschalldämfer oder zu sowas wie ein Hitzeschutzblech gehört. Ich habe gefühlt... auf dem Schalldämpfer scheint nix zu fehlen.

    Jedenfalls, das "grobe" Klappern ist weg. Jetzt klapperts nur noch ganz leicht aus der gleichen Ecke. Ich werde mich dann mal die Tage ums Inventar kümmern...

    Viele Grüße und danke noch mal...
    McPorsche
     
  10. AdMan

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  11. #9 Fordschrauber77, 09.01.2011
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    Tolle Geschichte, was ironisch gemeint ist.

    Das Flügelrad der Wapu war aus Kunststoff, stimmts ???
     
  12. #10 McPorsche, 09.01.2011
    McPorsche

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    richtig, Kunststoff...

    die Ersatzpumpe von Quinton Hazell hat ein Metallflügelrad.

    Was ich mich jetzt grad frag, wie ich die Heckklappe auf bekomme.
    Schloss mit allem möglichen gebadet, den brandneuen roten Schlüssel benutzt.

    Letztens gings noch...

    Es wird immer lustiger...

    Gruss,
    McPorsche
     
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