Fiesta 6 (Bj. 02-06) JH1/JD3 Fahrwerkproblem mit Winterreifen!?!?

Dieses Thema im Forum "Fiesta Mk6 Forum" wurde erstellt von fabsl87, 24.12.2011.

  1. #1 fabsl87, 24.12.2011
    fabsl87

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    Hallo,
    Habe ein großes Problem mit meinem Ford Fiesta Mk6. Habe bis letzte Woche noch Sommerreifen (Hankook 175/65/R14) gefahren und hatte bis dahin noch keine Probleme. Bin dann zum Wechseln der Reifen in eine Werkstatt gefahren und habe mir meine Winterreifen aufziehen und auswuchten lassen. Zwei neue Continental TS800 175/65/R14 und zwei alter TS800 aus dem Jahr 2006. Die alten Reifen kamen nach vorne da ich die vom Alter her abfahren wollte. Die Alten Reifen sind noch sehr gut im Profil.

    Nun zu meinem Problem.
    Wenn ich um die 130 Km/h schnell fahre und eine Bodenwelle oder eine Bodenwelle von rechts nach links kommt gerät das Fahrwerk an zu schaukeln bzw. zu wippe. Der Wagen verliert dadurch total an Stabilität, was ich nicht von dem Wagen kenne. Habe mich richtig erschrocken weil der Wagen fast ins Schleudern gekommen ist. (Außentemperatur +11c) Außerdem Schwenkt er bei schnellen Lenkmanövern und ich habe das Gefühl das er danach auch noch weiter schwankt. So höher die Geschwindigkeit um so heftiger wird das. Der Reifendruck ist Kontrolliert 2,5/2,8. Hatte auch schon 2,1/2,5 Bar auf den Reifen. Das Komische ist mit meinen Sommerreifen [FONT=&quot]Hankook[/FONT] hatte ich diese Probleme nicht. Letztes Jahr im Winter hatte ich das Problem auch nicht. Woran kann das liegen?

    Mit Freundlichen Grüßen

    Fabian
     
  2. AdMan

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  3. #2 Meikel_K, 24.12.2011
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    Stabilität bedeutet immer Hinterachse. Vielleicht ist es das Zusammenwirken von neuen Reifen - noch dazu Winterreifen mit hoher Profiltiefe und lamellierten, biegeweichen Stollen - und einem für die unbeladene Fiesta-Hinterachse viel zu hohen Luftdruck.

    Fabrikneue Reifen können noch Trennmittel vom Herstellungsprozess auf der Lauffläche haben, das zum besseren Ausformen auf den Rohling aufgebracht wird. Außerdem hat die Lauffläche erst nach einer gewissen Anfahrphase die reforderliche Oberflächenrauhigkeit. Der - für das unbeladene Fahrzeug - viel zu hohe Luftdruck verzögert beides - das Anrauhen und das Abfahren des Trennmittels. Die Aufstandsfläche des Reifens ist zu klein.

    Im Gegensatz zu normaler Newtonscher Reibung (z.B. Bremsklotz auf -scheibe) hängt beim Reibmechanismus Reifen auf Fahrbahn nicht nur die übertragbare Normalkraft, sonder schon der Reibkoeffizient von der Flächenpressung ab. Mit der zu kleinen Aufstandsfläche ist die Stabilität daher schnell am Ende.

    Ich würde den Luftdruck hinten erst einmal auf den empfohlenen Wert für das unbeladene Auto absenken (schätze mal um die 1.8 bar) und den Reifen eine Chance zum Anfahren geben. Das kann schon ein paar km dauern. Danach kann man immer noch 2.0 - 2.2 bar geben.

    Wenn der Fehler nicht mit Querkräften zusammenhängt, sondern mit Vertikalanregungen, können auch die hinteren Dämpfer wirkungslos sein. Es muss nicht zwangsläufig mit den neuen Reifen hinten zusammenhängen.
     
  4. #3 fabsl87, 24.12.2011
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    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Werde nach den Feiertagen den Luftdruck meiner Reifen auf das von Ford angegebene unbeladene Volumen ablassen 2,1/1,8 und ein paar Km fahren um zu gucken ob es besser wird. Das dürfte dann auch nicht so lange dauern da ich viel Fahrer bin.

    Was ich bloß nicht verstehe ist das ich eigentlich immer mit dem hohem Luftdruck von 2,5/2,8 fahre und noch nie dieses Gefühl hatte. Egal bei welchem Auto. Fahre auch oft vollbeladen und nehme diesen Hohen Luftdruck da es ein bisschen Benzin einspart, außerdem hatte ich bei meinen letzten Wagen immer das Problem das sich die Reifen außen immer schneller abfahren trotz Korrekter Spur und Sturz Einstellung.

    Werde es einfach versuchen und mich gegebenenfalls nochmal melden.
    Vielen Dank

    Frohe Weihnachten und schöne Festtage

    Mit Freundlichen Grüßen

    Fabian
     
  5. #4 Meikel_K, 24.12.2011
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    Mit normal angefahrenen Reifen ist das auch nicht so kritisch, 2.8 bar für eine unbeladene Fiesta-Hinterachse ist aber viel zu viel.

    Spureinstellung ist auch ein gutes Stichwort: mit Nachspur - also negativer Vorspur - an der Hinterachse fährt ein Auto genau so saumäßig wie von Dir beschrieben. Wenn das Nachdrängen wirklich solche Ausmaße annimmt und mit vermindertem Luftdruck und Anfahren der neuen Reifen nicht besser wird, würde ich die Achsgeometrie kontrollieren lassen, ebenso die hinteren Dämpfer. Trocken heißt beim Dämpfer aber nicht unbedingt auch intakt - nur nass heißt mit Sicherheit angezählt.

    Wie gesagt - es muss nicht zwangsläufig an den Reifen liegen.
     
  6. #5 vanguardboy, 24.12.2011
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    Warum fährste denn an der HA mehr bar, als an der VA?
    Der Fiesta hat VA antrieb, und muss dort den höhreren druck haben.

    Standart ist : VA 2.1/ HA 1.8 bar. In der Regel darf man ca 0,5 bar erhöhen. aber zu hoch ist auch nicht gut, der reifen hat dadurch weniger gripp, und kann unstabiles fahrverhalten verursachen.

    Wenn er so anfängt zu schwanken und dann noch mehrere male erheblich mitwaschwankt , sind es eher die dämpfer die zunichte gehen.

    Wenn sich der reifen außen schneller abnutzt als die rästliche fläche liegt es oft am sturz oder an den dämpfern.
     
  7. #6 Meikel_K, 24.12.2011
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    Wenn das Problem weiterhin bleibt, würde ich vor der Spurüberprüfung die Reifen versuchsweise vorne - hinten tauschen. So kann man ggf. die Reifen als Ursache ausschließen - oder eben auch nicht und sich das Geld für die Achsvermessung sparen.
     
  8. #7 Meikel_K, 24.12.2011
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    Das gilt nicht für das beladene Fahrzeug. Das braucht hinten höheren Luftdruck aus Gründen der Tragfähigkeit und der Stabilität (Schräglaufwinkelbedarf für die Querkräfte), bei schnelleren Fahreugen mit größerem Negativsturz auch für die Sturzkompensation bei der Tragfähigkeit. Für das unbeladene Fahrzeug ist es sicher zuviel des Guten. Der höhere Luftdruck vorne beim unbeladenen Fahrzeug hat weniger mit der Antriebsachse zu tun als vielmehr mit der Achslastverteilung.
    Oder an zuviel Vorspur. Den Außenschulterabrieb hatte er aber bei seinem letzten Auto. Was hier Sache ist, weiß man nicht.
     
  9. #8 fabsl87, 24.12.2011
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    Werde morgen einfach mal den Luftdruck auf 2,1/2,8 absenken. Die Stoßdämpfer kann ich eigentlich ausschließen da ich wie schon gesagt das Problem mit den alten Sommerreifen nicht hatte und wenn ich ihn im Stehen ins Wanken bringe wankt er nur 1 – 2 mal ganz leicht nach. Der Wagen hat auch erst 70.000 km runter und das wäre auch ziemlich wenig für die Stoßdämpfer. Werde ihn dann mit verminderten Reifendruck mal eine Weile fahren um zu gucken ob es besser wird und wenn nicht mal die Reifen von vorne nach Hinten Tauschen. Mal schauen was das gibt.
     
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  11. #9 vanguardboy, 24.12.2011
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    Naja nach 70tkm können schon die Stoßdämpfer in Mitleidenschaft gezogen haben.
    Wenn die person jedes Schlagloch mitnimmt, kann das auch schon sein.
     
  12. #10 fabsl87, 25.12.2011
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    Na ja aber 70.000 sind schon sehr sehr wenig... hatte mit meinem Mondeo und den ersten Stoßdämpfern knapp 200000 km geschafft :-) aber werde heute mal gucken wie es sich entwickelt fahre nachher noch 200 km.....
     
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Fahrwerkproblem mit Winterreifen!?!?

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