Ford USA - 30.000 Jobs gefährdet!

Diskutiere Ford USA - 30.000 Jobs gefährdet! im Allgemeines Forum im Bereich Ford Forum; [img] wie ihr bestimmt schon aus den medien entnehmen konntet hat ford (usa) eine neue firmenpolitik eingeschlagen, und geht damit, um es milde...

  1. MoSo

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    wie ihr bestimmt schon aus den medien entnehmen konntet hat ford (usa) eine neue firmenpolitik eingeschlagen, und geht damit, um es milde auszudrücken, ziemlich krasse wege. wie Bill Ford Jr. gestern bekannt gegeben hat, will die FoMoCo in den nächsten jahren bis zu 30.000 stellen streichen und 14 :!: werke schliessen, dies ist nur ein teil des neuen sanierungsprogramms... aktuell wurde schon die mietwagentochter hertz für 5,6 milliarden $ verkauft.

    was meint ihr? ist dies der richtige weg? gibt es nach eurer meinung alternativen, und was könnte ford zukünftig anders machen?



    hier findet ihr berichte und videos zum thema:

    http://money.cnn.com/2006/01/23/news/companies/ford_closings/index.htm?cnn=yes

    http://www.n24.de/wirtschaft/unternehmen/index.php/n2006012317012700002

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,3725099,00.html

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/26/0,3672,2374458,00.html
     
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  3. Sven

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    Frage mich nur warum soetwas sein muss, nur wegen der Konkurrenzfähigkeit? Ich meine es gibt Automobilhersteller die sind weitaus schlimmer dran als ford. Versteh ich nich sowas. Also ich denke es gibt andere Mittel und Wege denk ich
     
  4. #3 Hörnchen, 24.01.2006
    Hörnchen

    Hörnchen Guest

    So ganz ist das nicht nach zu vollziehen, ich habe jedoch auch jetzt in meiner Zeit bei DaimlerChrysler gemerkt das man als Ausenstehender garnicht so alles mitbekommt was intern schon gelaufen ist. Wenn ich recht informiert bin schreibt Ford derzeit schon rote Zahlen, bzw. in den USA zumindest. Der Marktanteil dort ist deutlich gesunken, und dies ist nunmal der Hauptabsatzmarkt. Aber da wurden schon viel früher Fehler gemacht. Und das der Marktanteil sinken wird war eigentlich auch klar, da es immer mehr Mitbewerber gibt.

    Die Reaktion jetzt 30000 Mitarbeiter ab zu bauen ist zu hart. Da gab es viele Versäumnisse zuvor und der kleine Mann muss es büsen.
     
  5. #4 focus-racer, 24.01.2006
    focus-racer

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    das liegt aber auch daran das gerad die ausländischen autohersteller ( besonders toyota ) in den usa enormen zuwachs haben teilweise über 10%!! darunder leidet ja net nur ford, sondern auch gm, chrysler u wie´se alle heißen.... den gehts auch net viel besser... hab da neulich n bericht von der detroit motor show gesehn wo ford so nen 6m langen pickup präsentierte....sah gut aus nur das ding muß ja auch verkauft werden. auch den "ammis" is nach new orleans klargeworden, als der spritpreis rassant in die höhe ging, das sparsamere sogenante "vernunftsautos" die zukunft sind... sicherlich gibts bei jedem hersteller noch autos mit großen motoren u viel leistung etc... is ja auch oki, schau mir auch gern ne corvette, nen hummer, nen slr od nen mustang an. aber mit solchen autos kann man event aufsehn erregen, aber in großen stückzahlen verkauft kriegen sie die net mehr... das haben wohl die amerikanischen hersteller, entwickler, bosse etc ein wenig verschlafen u nun müssen sie die konsequensen tragen, u das is wie fast immer mit kürzungen, entlassungen, schließungen verbunden... :(
    die hätten halt viel früher die zeichen der zeit erkennen müssen, siehe toyota zb...

    aber so is das halt.... hinterher weis man es immer besser.
     
  6. RB

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    Falsche kleine Entscheidungen in der Vergangenheit führen zu radikalen Maßnahmen in der Zukunft. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Ford streicht ja nur in Nord Amerika und verlagert vermutlich größtenteils nach Süd Amerika, da es dort billiger ist zu produzieren. Ich arbeite lieber für einen Konzern der alles unternimmt um nicht von Anderen übernommen zu werden, als in ein paar Jahren festzustellen: Ford gibt es nicht mehr. Leider hat Ford die gleichen Fehler wie GM gemacht und nichts daraus gelernt.
    Übrigens war BMW auch schon mal pleite und ein Übernahmekandidat und denen geht es ganz gut heute.
     
  7. #6 Hörnchen, 25.01.2006
    Hörnchen

    Hörnchen Guest

    Meine Rede, nur haben es die Amis noch nicht kappiert das die Sprit Preise stark steigen können. Genauso wenig wie das hier der Fall ist. Auch hier gibt es Fahrzeuge die weniger Verbrauchen als die die wir jetzt fahren. Man schaut zwar schon ein bisschen drauf, aber in den letzten Jahren ist der Sprit Preis auch hier stark gestiegen, aber die wenigsten haben sich dann für ein Fahrzeug mit einem kleineren Motor entschieden.

    Ich vermute das wird dort drüben auch nicht anders sein. Mercedes hatte den Versuch schon einmal gestartet im Amerikanischen Markt ein etwas kleineres Fahrzeug zu bringen. Das C-Klasse Sportcoupe war hauptsächlich für den US-Markt gedacht, und wurde nun wieder eingestampft nachdem es dort nicht wirklich gelaufen ist. Jetzt gibt es wieder die R-Klasse und den neuen GL die als Ziel Markt den US-Markt haben. Und auch hier werden deutlich stellen abgebaut, zwar keine 30000 aber mitlerweile auch 14500 Stellen.

    Ich denke Ford und Daimler lässt sich jetzt schwer vergleichen, zumal mir bei Ford noch die hintergrund info´s fehlen. Beim Daimler weiß ich woran es liegt das so viele stellen wegfallen müssen, bzw. da kennt man ja auch den neuen Chef, und der ist für sowas bekannt, das selbe hat Chrysler hinter sich.

    BMW hat seine Krise hinter sich, Opel hat das nun durchgemacht und nun DC und Ford, und das werden nicht die letzten sein.

    Viele Grüße
    Rainer
     
  8. #7 basi501, 07.02.2006
    basi501

    basi501 Guest

    Bin auch der Meinung, dass da die sogenannten "Führungskräfte" in der Vergangenheit so eingiges verpasst und vermasselt haben.
    Da gibts aber noch 'n Punkt, der schwerwiegend ist. Die Manager von heute studieren und studieren und steigen dann irgendwann ganz oben ein und haben doch keine Ahnung vom Arbeiten. Die schauen nur auf die Anzahl der Mitarbeiter. Denn mit jedem abgebauten Mitarbeiter kann man einen Haufen Geld sparen. Und der Zwang zum Sparen ist mittlerweile ganz schön groß, eben weil ein Haufen Dinge vermasselt wurde! Und ja nix neues versuchen, kostet ja eh nur Geld. Aber ma ehrlich gesagt, was bringt es denn so viele Leute zu entlassen? Klar,man kann wieder schwarze Zahlen schreiben, weil man hat ja nimma so viele Abgaben.
    Naja, will nicht wissen, wo das noch hinführt...
     
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  10. #8 Hörnchen, 07.02.2006
    Hörnchen

    Hörnchen Guest

    Ola,

    es ist mitlerweile so ziemlich unmöglich sich bis oben hin durchzuarbeiten, wenn man nicht schon früh in eine Führungsebene einsteigt. Es ist traurig das dies mitlerweile so ist.

    Der strickte Sparkurs der Unternehmen wird allerdings auch langfristig probleme mit sich bringen. Kaum ein Unternehmen leistet sich noch eine Forschungsabteilung. Ich arbeite derzeit mit Forschern von unserem Unternehmen zusammen. Zuerst wurde hier die Vorentwicklung gestrichen, das war die Ebene zwischen der Entwicklung und der Forschung. Diese Aufgaben wurden dann auf beide Ebenen verteilt, in den letzten Wochen wurde dann die Forschung entgültig an die Entwicklung angegliedert, somit gibt es keine wirkliche Forschung mehr.

    Wie soll man nur ohne Forschung neue Techniken finden? Auch wenn einiges für das Unternehmen nicht zu gebrauchen ist, so kommt immer wieder mal was gutes bei rüber, nur was passiert wenn es nun immer weniger gibt die sich um neue Techniken bemühen?

    Sparen ja!! aber ganz auf alles neue zu verzichten, dass kann wohl nicht der richtige Weg sein.

    Viele Grüße
    Rainer
     
  11. #9 basi501, 08.02.2006
    basi501

    basi501 Guest

    Morgen,

    oh je, das mit der Forschung ist so ne Sache. In dem Konzern in dem ich arbeite, war das ähnlich mit der Forschungsabteilung. Zuerst wurde diese auseinander gerissen, dann wurde ein Teil irgendwo hin umgegliedert und die eigentliche Forschung gibts seit diesem Jahr nicht mehr. Wozu auch? Kostet eh nur Geld. Und die Produkte die wir momentan haben, laufen doch alle. Ja, frag sich nur wie lange?

    Hab da noch ein nettes Beispiel, warum man Mitarbeiter entlässt. Hoffe, es passt hier rein.
    Da gibts noch das sogenannte Outsourcing. Man nehme einen Bereich (z.B. die IT) und verkaufe diesen an eine Firma (z.B. Hewlett-Packard). Aber da man ja nich einfach die Leut verscherbeln kann, gibts dann ein Abkommen zwischen Firma A und Firma B. Man will ja nicht, dass die Leut irgendwann ma entlassen werden. Aber diese Abkommen gehen meist nur 2 Jahre, und dann kommt die Überlegung. Wär es nicht besser die IT nicht doch in der eigenen Firma zu haben? Aber die vielen Leut brauchen mir doch gar nich. Mir nehmen nur die oberen Führungsebenen, weil die haben's ja drauf. Und der Rest bleibt, wo er ist.
    Tja, und was macht Firma B jetzt mit den Leuten, die sie eigentlich nur für die Betreuung der einen Firma A haben? Richtig, auf die Straße setzen.
    Und somit ist Firma A fein raus, weil ja Firma B die Leute entlässt.

    Man könnte meinen es ist eine Art Wettschreit, bei dem das Ziel ist eine Firma in möglichst kurzer Zeit zu ruinieren.

    MfG
    Basi
     
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