Fordler und Photovoltaik

Diskutiere Fordler und Photovoltaik im Off Topic Forum im Bereich Ford Forum; Moin Fordler, mal ne Frage.....wer von euch hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach. Meine erste ist am 23.2.11 in Betrieb gegangen (9,72...

  1. eagle

    eagle Benutzer

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    Moin Fordler,

    mal ne Frage.....wer von euch hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

    Meine erste ist am 23.2.11 in Betrieb gegangen (9,72 KW/P......ich habe den Atomaustieg schon Vollzogen. Jetzt fehlen mir nur noch die AKKUS und ein E-MOBIL......und ich sag dann Götz von Berlichen oder wie der Typ hiess mit dem "Er solle mich am.....

    LG Eagle
     
  2. #2 focuswrc, 03.07.2011
    focuswrc

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    ich mag atomkraftwerke..

    da ich durch meine freundin sehr viel drüber weiß, bin ich gegen den atomausstieg ;)

    sie hat energiemanegement studiert..

    lieber kohlekraftwerke abschaffen
     
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  3. Shark

    Shark King Korrosion

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    Ohhh...
    ne Umweltdiskusion :boesegrinsen:

    Ich hab nicht mal nen eigenes Dach... (noch...)
    also somit auch keine Photovoltaik...
     
  4. Pommi

    Pommi Guest

    Immer diese Möchtegern-Umweltfreaks. Jetzt kein Angriff auf dich. Das liegt an der Informationspolitik der Regierung und der Energiekonzerne und so.

    Weiss hier einer, wie lange eine Solarzelle Strom erzeugen muss, damit sie die Energie draussen hat, die bei ihrer Herstellung benötigt wurde?

    Ich habe da mal was von 10 - 12 Jahren gelesen.

    Das gleiche ist es, wenn ich mir ein neues Auto kaufen würde. Mit dem Geld davon kann ich mein jetziges noch mindestens 10 Jahre reparieren und den etwas höheren Spritverbrauch kompensieren. Unter der Vorraussetzung, dass kein Totalschaden entsteht.

    Also, nichts gegen Sonnen- oder Windkraft. Aber informiert euch mal bitte über die genaue Energiebilanz einer so oft gerühmten grünen Energiequelle.

    Die momentan einzige wirklich grüne Energie gibt es beim Heizen, und zwar Holz. Nicht Holzpellets oder Holzbriketts, sondern so, wie es aus dem Wald kommt. Und das auch nur, wenn es direkt aus der Region kommt und nicht hunderte von Kilometer durch die Gegend gefahren wird.

    Im Grunde waren die Neandertaler die letzten Menschen, die keine Umweltverschmutzung gemacht haben. Die verbrannten sogar nur das Holz, dass sie so fanden und fällten keine Bäume.:lol:
     
  5. #5 Mondeo-Driver, 04.07.2011
    Mondeo-Driver

    Mondeo-Driver ... fährt wieder Ford

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    Ich frag mich sowieso wo das hinführen soll :gruebel:.
    Keine Atomkraftwerke bedeuten mehr konventionelle Kraftwerke damit auch etwas höhere Strompreise eben weil es die AKW nicht mehr gibt. Aber gleichzeitig sollen wir uns alle Elektroautos kaufen und die Stromnetze sind nicht dafür ausgebaut. Dazu kommt noch, daß es stromhungrige Betriebe gibt wie zb Lohnhärtereien. -->kommt noch einer bei meinem Gedankengang mit ?

    Ich sag NEIN zum Atomausstieg, sonst können wir wirklich die stillgelegten Kamine in den Häusern wieder aufmachen und die Wälder plündern damit wir im Winter nicht so frieren. Und im Wald wird dann kein Schwarzgebrannter Schnaps hergestellt sondern Benzin für unsere Autos :lol:
     
  6. TiPhie

    TiPhie auf Gratwanderung

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    Harald in alu-silber
    Ich schließe mich meinen Vorrednern an:
    Grüne Energie, wenn sie wirklich grün ist.

    Und nur mal so am Rande: Man kann ein AKW nicht einfach von jetzt auf gleich abschalten, so wie es die Berichterstattung manches Mal vermuten lässt!

    Aber dieses Missmanagement existiert in der gesamten Öko-Strom-Branche. Beispiel Biogasanlagen. Hier ein Rechenbeispiel: http://www.biogaswissen.de/ An dieser Stelle werden Mittelwerte genannt. In gewissen Gegenden mit geringer ackerbaulicher Eignung kann der Flächenbedarf für eine 500kW-Anlage noch deutlich ansteigen (Bin der Meinung 700 ha, müsste dafür aber nochmal rechnen). Dazu kommen dann noch die Empfindlichkeit der Biogasanlagen gegen Veränderungen im Substrat und diverse andere Kleinigkeiten.
    Das Problem an dieser Geschichte ist, dass die Biogasanlage nur selten in einen funktionierenden Betrieb eingegliedert wird, sondern die Produktion fast ausschließlich zur Fütterung der Anlage betrieben wird. Und dabei gibt es wirklich gute Nutzungskonzepte zur Vergärung von Gülle/Festmist und Futterresten, die den Düngewert dieser mitunter noch positiv beeinflusst.

    Pommi hat mit seiner Anmerkung zu den Solarzellen auch ins Schwarze getroffen. 10-12 Jahre sind ne verdammt lange Zeit und momentan sind die Module nicht immer so robust, dass sie sich selbst energetisch amortisieren würden... Ich will hier nun nicht sagen, dass es nicht möglich wäre oder dass die Masse der Module nach 5 Jahren hinüber wäre, aber wenn man sich mit "regenerativen Energiequellen" befasst, sind dies eben wichtige Aspekte. Wenn am Ende bei der Solaranlage eine Energiebilanz von "0" steht, war es verschenkte Liebesmüh...

    Das ist genau wie mit den Energiesparlampen... Es bedarf einer großen Energiemenge, um dieses Leuchtmittel zu erzeugen, man weiß vorher nie, wie lange das Teil hält und wie nah man an der positiven Bilanz gelandet ist, aber am Ende steht das Entsorgungsproblem, da Quecksilber verarbeitet wurde... Das kann energetisch auch nicht ganz sinnvoll sein.
     
  7. #7 MucCowboy, 04.07.2011
    MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)
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    Öhm, wollte der Threadstarter einen Generaldebatte über die Atompolitik, oder lautet das Thema vielleicht doch (nur):
    Ich für meinen Teil würde mich gern ein wenig unabhängiger machen von den Energie-Monopolisten. Baulicherseits ist Fläche vorhanden, aber da dafür auch erst noch ein gutes Stück vom Dach saniert werden muss, fehlt die Investitionssumme. Zudem bin ich noch nicht ganz davon überzeugt, dass die PV-Zellen lebensalters-technisch schon ihre Amortisierung erreichen.

    Grüße
    Uli
     
  8. #8 Al3xander, 04.07.2011
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    Ich habe mal was von 20 bis 25 Jahren Haltbarkeit gelesen. Schon blöd, wenn die Finanzierung solange läuft bis sie kaputt gehen :freuen2: :verdutzt:

    Zur Frage: ich habe keine pv-Anlage.
     
  9. #9 dridders, 04.07.2011
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    Kann 19,35kWp bieten. Akkus? Entweder unrentabel, oder unrentabel... Blei hat viel zu hohe Verluste und LiPo ist nicht bezahlbar in der Anschaffung. Das dauert noch ein paar Jahre bis sich das lohnt. Und dann wirst du im Winter vermutlich trotzdem nicht ohne Zukauf auskommen.

    Pommi:
    10-12 Jahre? Das ist die Amortisationszeit bis die Anlage sich selbst bezahlt hat. In Sachen Energieaufwendung fuer die Herstellung war es mal so das die Zelle auf ihre Lebensdauer weniger Energie produziert hat als die Herstellung gekostet hat... war! Heute dauert es fuer gewoehnlich keine 4 Jahre bis sie die Energie erzeugt hat, die sie in der Herstellung verschlungen hat, bei einer Haltbarkeit von 25 Jahren und mehr.

    Mondeo-Driver:
    Klar, hoehere Strompreise moechten die grossen 4 dir gerne vorgaukeln. In Wirklichkeit ist es so, das trotz EEG-Umlage die Preise an der Boerse gerade fuer den Spitzenstrom deutlich einbrechen, weil die PV naemlich gerade dann kraeftig produziert wenn der teure Spitzenstrom benoetigt wird.
    Davon mal ab: hast du dir schonmal angeschaut was dich Atomstrom kostet? Klar, an der Boerse 3-4ct, denn im Gegensatz zum PV-Strom wird dort ja nur die Erzeugung bezahlt, nicht aber die gesamte Kette incl. Entsorgung. Wenn bei Atomstrom genauso wie bei PV-Strom saemtliche Kosten auf den Strompreis umgelegt wuerden, und nicht ein Grosstei vom Staat getragen wird, dann wuerden die grossen 4 sofort die AKWs vom Netz nehmen, egal was mit dem Netz dann passiert. Der Strom waere absolut unverkaeuflich teuer. Wir benoetigen deswegen auch nicht mehr konventionelle Kraftwerke, sondern muessen sie nur voruebergehend mehr laufen lassen. Wobei man natuerlich schon schauen sollte das die Kohlekraftwerke ebenfalls ersetzt werden, z.B. durch entsprechende GuD-Kraftwerke oder auch Schwarmkraftwerke. Der Wirkungsgrad hierbei ist dann wesentlich hoeher. Und es ist eine gute Ergaenzung zu Wind und PV, da aus dem Ueberschussstrom H2 und Methan erzeugt werden und im Erdgasnetz gespeichert werden koennen, welches eine hohe Speicherkapazitaet bietet. Bei Bedarf wird das Gas dann eben im BHKW/GuD in Strom verwandelt. Ausserdem kann man es sich auch noch ins Fahrzeug tanken, und die Technik dafuer existiert schon jetzt, und nicht erst in unabsehbarer Zeit wie bei E-Autos.
    Aber wer ja zur Atomkraft sagt ist sicher auch bereit entsprechende Lagerflaechen in seiner Naehe fuer abgebrannte Brennstaebe anzubieten, oder?

    TiPhie:
    stimmt, man kann ein AKW nicht von jetzt auf gleich abschalten, zumindest wenn man EON heisst... denn dann schafft man es sogar beim kontrollierten Abschalten es zu einem Stoerfall kommen zu lassen, siehe Isar 1. 8 AKW haben wir bereits abgeschaltet, obwohl das laut dir nicht geht... die restlichen sind nach vorsichtigen Plaenen bis 2015 vom Netz nehmbar, und nicht erst 2022.

    Alexander:
    wer eine Finanzierung fuer die PV auf 20 Jahre laufen laesst muss schon Idealist sein. Wer sie laenger laufen laesst noch mehr, denn dann ist bereits die Foerderung abgelaufen und du bekommst fuer Strom den du nicht direkt selbst nutzen kannst praktisch gar nichts mehr. PV-Anlagen sind fuer gewoehnlich nach 10-12, spaetestens 15 Jahren abgezahlt, bei 100% Finanzierung.
     
  10. #10 Focus_ST, 04.07.2011
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    Wir haben 2009 gebaut und sind im Dezember (vor Einzug) noch gleich ans Netz gegangen... da braucht man garkeine Umweltdiskussion lostreten, da braucht man schlichtweg einen Taschenrechner... :)
     
  11. eagle

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    Eine Umweltdiskusion wollte ich zwar nicht lostretten, sondern wollt nur mal in die Runde fragen wer von euch auch ne PV-Anlage auf dem Dach hat.

    Das Einzige was mich dazu bewegt hat in PV zu Investieren, war der Taschenrechner........jawohl ich gebe es zu.......aus reiner Profitgier und unabhängigkeits Willen.......für meine Kinder. (nicht immer so kurzfristig denken).

    Fresenius hat Solarmodule (leider nicht mein Hersteller) künstlich "altern" lassen, die kamen nach 40 ! Jahren auf einen Wert von 82 % der Nennleistung. Meine Module (TRINA) haben eine Leistuungsgarantie von 80 % nach 20 Jahren. In 16 Jahren ist die Anlage voll bezahlt, wirft aber vorher schon ca. 1.000 Euro an Gewinn/Jahr ab, nach 8 Jahren sogar das Doppelte (Theoretisch).

    Und nu zeig mir mal das "SPARBUCH", das ohne Eigenkapital einzusetzen im Jahr 1.000 Euro Zinsen bringt......der "ÜBERSCHUSS" geht auf´s SPARBUCH der Kinder. Meine Tochter 3,5 Jahre und der Sohnemann 1 Jahr werden wohl Ihre Autos bei "PAPA" in der Garage Tanken.


    Zum ATOMSTROM:

    1. Gorleben: Wir alle (Steuerzahler) bezahlen doch für die 4 Großen die Zeche für Ihren Gewinn. Wir lagern ATOMMÜLL in Salz ein, der 100.000 Jahre strahlt.......alles Sicher......."WER" will das denn Wissen!! was in 100.000 Jahren ist........Und der SALZSTOCK ist jetzt schon undicht......ja PRIMA.

    2. Assen: In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Krebserkrankungen dort drastisch gestiegen....liegt aber nicht am ATOMMÜLL.......Wer es glaubt.

    3. Der Super Gau in der UKRAINE vor 25 Jahren. Für den SARGDECKEL wurde aus ganz Europa Beton rangekarrt, für den nun erforderlichen zweiten SARGDECKEL gibt es weder die Masse an Beton, noch haben die UKRAINER das Geld dafür.........25.000 Tote und Massen an verkrüpelten Kindern.......Hauptsache der Strom war billig.

    4. FUKUSHIMA.....der Super Gau kommt ja erst noch.......alles Sicher, bis die Welle kam und die Pumpen zur Kühlung weghaute. Und grad bei den Japanern kann ich es wegen den 2 ATOMBOMBEN diese Politik nicht verstehen. Die sollten wissen, was für ein ******* "ATOM" ist, wenn er als WAFFE eingesetzt wird, oder ausser Kontrolle gerät.

    5. Harrisburgh.....6. La Haag.....7.Isar 1.....8. Kümmel.....9. die drecksdinger in Tschechien und Belgien....... und so weiter und sofort.

    Zu dem ganzen kommt jetzt noch, das jeder "BIN LADEN" jetzt weiss: Du brauchst gar nicht mit dem Jumbo in den Reaktor.....das Pumpenhaus reicht.....der Rest kommt von alleine. Wären die Twin Towers ein Atommeiler gewesen, hätte man an die 3.000 Toten noch locker 4 Nullen dranhängen können.

    Im übrigen ist selbst der freiwillige Atomausstieg ne Heuschlerei.....in 40 Jahren gibt es eh kein URAN mehr zum Abbauen, und somit halten meine Solarzellen nach den "Studierten" länger wie die ATOMMEILER.

    Bis dahin bleibt zu hoffen, das kein "bin Laden" oder irgendeine ATOMMACHT auf Doofe Ideen kommt, und die Menschheit bis jetzt nur 2 TOTESZONEN auf der Welt "einrichten" musste.

    Aber wie gesagt, es sollte kein ÖKO THREAD werden, sondern wollt nur mal wissen, wer ne PV Anlage auf dem Dach hat.

    EAGLE
     
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  12. #12 focuswrc, 04.07.2011
    Zuletzt bearbeitet: 04.07.2011
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    man muss auch bedenken, dass die ganzen solarzellen das stromnetz schwächen und sogar leistung fressen. da die potenzialunterschiede etc. so groß sind.. wenn jetzt noch die großen pufferkraftwerke abgestellt werden, haben wir nur probleme..

    die einzig grüne energie, die zu gebrauchen ist, ist wasserkraft ausm stausee und windenergie. hier sind die generatoren groß genug und haben leistung... aber auch sehr von der witterung abhägig.
     
  13. eagle

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    Und warum nicht mit Solar tagsüber in den Stausee und Nacht wieder runter ?
     
  14. #14 EinseinserVergaser, 04.07.2011
    EinseinserVergaser

    EinseinserVergaser Guest

    Ich finds immerwieder geil wie sich manche nur ab bis dahin informieren, wie es ihr Gewissen zulässt...

    "Solarzellen sind umweltfreundlich", alles klar! Der Spruch ist fast so gut wie " bei mir kommt der Strom aus der Steckdose, nicht ausm AKW!"

    Bei den Standartwirkungsgraden müssen die, wie oben schonmal jemand geschrieben hat, 10 Jahre auf deinem Dach Strom produzieren. Dann haben sie erstmal die Menge Strom erzeugt, die gebraucht wurde um die Dinger herzustellen.

    Dann kommen noch die chemischen Aspekte dazu. Ratzfatz ist die Solarzelle plötzlich garnichtmehr so GRÜN, außer vielleicht für den eigenen Geldbeutel. :lol:

    Bitte immer komplett informieren, nicht nur halb :top1:

    Gruß

    Daniel
     
  15. #15 mk5_fahrer, 04.07.2011
    Zuletzt bearbeitet: 04.07.2011
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    eins sollte man bei dem ganzen photovoltaik/solarzellengespräch nicht außer acht lassen:

    was passiert mit den panellen wenn sie mal kaputt oder einfach fertig sind?dann gesellen sie sich nämlich zum asbest und sind sondermüll der teuer entsorgt werden muss.

    zu dem ganzen atomkraftthema gibt es eigentlich nur eins zu sagen:

    "Tschüss Kernkraft? Bonjour nucléaire!" seit dem verhängten moratorium sind wir deutschen von exporteuren zu importeuren geworden.und es ist noch nichtmal winter wo wir viel strom brauchen und die umliegenden länder auch :lol:

    die gewinner in der ganzen geschichte sind die atomländer um uns rum und wir bremsen unsere wirtschaft damit aus.wie sind doch echt die witzfiguren der welt aktuell.
     
  16. #16 focuswrc, 04.07.2011
    focuswrc

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    #

    weils diese große batterie (2 stöckiges haus)

    bis jetzt nur auf einer gaaaaanz kleinen insel gibt, da diese sonst nix haben :D außer ganz neu ein windrad auf ihrem vulkanhügel, statt der 3 dieselaggregate, die fleißig beschifft werden wollen.
     
  17. Dobbi

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    Photovoltaikanlagen verlieren nach 5 Jahren so an Leistung das sie mehr Geld kosten als einsparen, die Anlage will auch gewartet werden.
    Ich denke mal da wird schon ein großer Haken an der Sache sein, sonst würden die Energiekonzerne da nicht so mitziehen.
     
  18. #18 eagle, 04.07.2011
    Zuletzt bearbeitet: 04.07.2011
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    Bis jetzt habe ich das Wort Umweltfreundlich noch gar nicht mit der PV verbunden, und richtig lesen hilft manchmal.

    OK 10 Jahre muss das Ding auf dem Dach laufen, bis die Energie erzeugt worden ist, die bei der Herstellung aufgewendet wurden......bleiben immer noch 30 Jahre Laufzeit.....und ne Menge Kohle für die Kinder.

    Götz mich doch mit dem ÖKO, mir ist das mit dem ATOM einfach zu gefährlich und bis heute gibt es kein Sicheres Endlager auf der Welt.

    Und meinen Sondermüll auf dem Dach muss ich dann entsorgen, und nicht der Steuerzahler. Was glaubst Du denn wer die 20.000 Polizisten bei nem CASTOR Transport bezahlt.....RWE ?, ne DU !. Am Rande mal bemerkt, bin ich der Meinung, das erst die Demonstranten den Transport gefährden, indem diese bekloppten Bahntrassen untergraben.

    Natürlich können wir (noch) nicht auf ATOM verzichten, aber das Ziel sollte der Weg sein. Klar bringt es nichts, Deutsche Meiler abzuschalten, und die "unsicherern" in Tschechien hochzufahren, oder Strom aus Frankreich zu importieren. Und wenn wir als Industrienation den Weg vorweg gehen, werden die anderen nachziehen.

    Und wer so geil auf Atom ist:

    kleiner Tipp.....in Assen und Gorleben sind die Grundstücke billig.....

    Wie gesagt, die PV Anlage hat der Taschenrechner verursacht, und nicht der grüne Punkt.

    Für mich ist die PV, das selbe wie Atom für die 4 Grossen.....ne reine GELDDRUCKMASCHINE.......und irgendwann der Götz......

    Wenn ich meine Dächer zugepflastert habe, investier ich in Windkraftanlagen und Wärmepumpen, und mache meine Häuser Energieunabhängig. Momentan mache ich auf Volleinspeisung.....hat mir der Steuerberater geraten....grins.
     
  19. #19 mk5_fahrer, 04.07.2011
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    zum thema wenn wir "voRWEg" gehen folgen andere.

    die atomausbauprojekte werden wie eh und je in den nachbarländern weitergeführt und sarkozy investiert jetzt sogar 1 milliarde euro in die forschung von einer neuen generation von akw das sicherer und leistungsfähiger sein soll.

    zum thema das grundstücke billig sind:

    ich wohne schon mein leben lang 6 km vom philippsburger kernkraftwerk entfernt und mich hats bisher nie gestört.
    es gibt ja auch soviele die sagen bei kkw´s etc. ist die krebsrate wegen der strahlung erhöht und son mist.
    die krebsrate ist vielleicht höher aber nachweislich nicht wegen den kkw´s.das ist fakt.
     
  20. #20 dridders, 04.07.2011
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    Schande was schwirrt hier an Unwissen und Vorurteilen rum... das eine PV heute noch 10 Jahre brauchen würde um ihre Energie wieder einzuspielen ist wie schon gesagt Humbug. Das die Zellen ein Umweltproblem wären genauso. Die meisten Anbieter sind einem Recycling-Kreis angeschlossen, wo die Entsorgung bereits mit dem Kauf der Module bezahlt ist, für den Betreiber also später kostenlos. Und warum? Weil sie nahezu nur wiederverwertbare Rohstoffe enthält, wenn man die heute vielfach verbauten Mono/Polykristallinen Module betrachtet. Keine Umweltgifte wie Cadmium... das findet sich rein in den eh wesentlich weniger effizienten Dünnschichtmodulen, die durch die Fortschritte und den Preisverfall bei den Kristallinen immer weniger eine Rolle spielen. Aber auch für die Dünnschichtmodule ist für Entsorgung gesorgt, durch den Betreiber, nicht durch Vater Staat und die Allgemeinheit.

    Stromnetz schwächen? Leistung fressen? Potentialunterschiede zu groß? Arbeitest du bei einem Netzbetreiber? Klingt fast so, von denne kommt genauso hohles Zeug. Richtig ist das es Regionen gibt an denen durch die geballte PV-Erzeugung die Netze an ihrer Kapazitätsgrenze sind und die Erzeugung gedrosselt werden muss um die Spannung im zulässigen Bereich zu halten, bis das Netz dort ausgebaut worden ist. In anderen Regionen hält die PV ggf. das Netz sogar am Leben wenn ein weiterer Verbraucher hinzu kommt. Aber wenn irgendwo für neue Verbraucher mal dank PV KEIN Netzausbau erforderlich ist fällts natürlich unter den Tisch.
    Die Umstellung auf erneuerbare Energien schafft man sicherlich nicht mit einer Energieform allein. Hierzu wird definitiv ein gesunder Mix der verschiedenen Arten benötigt, incl. entsprechender Speicherkapazitäten.

    Ach ja, und zum oh so schlimmen Stromimport... wir haben schon immer zu bestimmten Zeiten Strom importiert. Genauso wie wir auch jetzt immer noch Strom exportieren. Wir hätten auch kein Problem komplett auf Importe zu verzichten, wenn wir die Spitzenlastkraftwerke alle mit anfahren würden. Da die aber relativ teuren Strom produzieren vermeidet man es aus rein wirtschaftlichen Gesichtspunkten und nutzt die Speicherfähigkeiten des Verbundnetzes, holt sich z.B. vorher in die Speicherkraftwerke der Schweiz exportierten Strom zurück. Außerdem sollte man bedenken das Deutschland hier für so manche ein Transitland ist, um z.B. französischen Strom den Weg nach Italien zu bahnen. Ein AKW hilft in den Zeiten wo wir Strom importieren genau gar nichts, denn das würde gar nicht schnell genug in seiner Leisung nachgeregelt werden können, bzw. es wäre nicht gesund und rentabel dafür.

    Dobbi:
    Oh, ja, genau, nach 5 Jahren so viel Leistung verloren... vielleicht wenn du sie in den 5 Jahren in der Erde verbuddelt hast. Die Hersteller garantieren dir sogar das du 10-15 Jahre lang maximal 10% Ertrag verlierst, in 20-25 Jahren maximal 20%. Wie soll deine Wartung denn aussehen? Ok, in richtig fiesen Umgebungen mit sehr geringen Dachneigungen kanns mal nötig sein die Module dann und wann mal zu reinigen. Bei normalen Dachneigungen macht das der Regen gratis. Klar, bei Freiflächenanlagen sollte ab und an mal einer Unkraut jäten, damit es nicht die Module zuwuchert... mag sein das man das beim AKW nicht braucht, weil da eh keins mehr wächst...
    Energiekonzerne mitziehen? Also eine problemlose und einfache PV-Installation gibts eigentlich nur dann, wenn der Netzbetreiber selbst zum Betreiber der Anlage wird. Ansonsten wird nur zu gerne versucht dir alle erdenklichen Knüppel zwischen die Beine zu werfen, dami du ihnen ja kein Stück von ihrem großen Kuchen abnimmst. Konkurrenz ist nicht gut fürs Geschäft.
     
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