Fordler und Photovoltaik

Dieses Thema im Forum "Off Topic" wurde erstellt von eagle, 03.07.2011.

  1. eagle

    eagle Benutzer

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    Moin Fordler,

    mal ne Frage.....wer von euch hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach.

    Meine erste ist am 23.2.11 in Betrieb gegangen (9,72 KW/P......ich habe den Atomaustieg schon Vollzogen. Jetzt fehlen mir nur noch die AKKUS und ein E-MOBIL......und ich sag dann Götz von Berlichen oder wie der Typ hiess mit dem "Er solle mich am.....

    LG Eagle
     
  2. AdMan

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  3. #2 focuswrc, 03.07.2011
    focuswrc

    focuswrc Forum Profi
    Moderator

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    ich mag atomkraftwerke..

    da ich durch meine freundin sehr viel drüber weiß, bin ich gegen den atomausstieg ;)

    sie hat energiemanegement studiert..

    lieber kohlekraftwerke abschaffen
     
    TiPhie gefällt das.
  4. Shark

    Shark King Korrosion

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    Ohhh...
    ne Umweltdiskusion :boesegrinsen:

    Ich hab nicht mal nen eigenes Dach... (noch...)
    also somit auch keine Photovoltaik...
     
  5. Pommi

    Pommi Guest

    Immer diese Möchtegern-Umweltfreaks. Jetzt kein Angriff auf dich. Das liegt an der Informationspolitik der Regierung und der Energiekonzerne und so.

    Weiss hier einer, wie lange eine Solarzelle Strom erzeugen muss, damit sie die Energie draussen hat, die bei ihrer Herstellung benötigt wurde?

    Ich habe da mal was von 10 - 12 Jahren gelesen.

    Das gleiche ist es, wenn ich mir ein neues Auto kaufen würde. Mit dem Geld davon kann ich mein jetziges noch mindestens 10 Jahre reparieren und den etwas höheren Spritverbrauch kompensieren. Unter der Vorraussetzung, dass kein Totalschaden entsteht.

    Also, nichts gegen Sonnen- oder Windkraft. Aber informiert euch mal bitte über die genaue Energiebilanz einer so oft gerühmten grünen Energiequelle.

    Die momentan einzige wirklich grüne Energie gibt es beim Heizen, und zwar Holz. Nicht Holzpellets oder Holzbriketts, sondern so, wie es aus dem Wald kommt. Und das auch nur, wenn es direkt aus der Region kommt und nicht hunderte von Kilometer durch die Gegend gefahren wird.

    Im Grunde waren die Neandertaler die letzten Menschen, die keine Umweltverschmutzung gemacht haben. Die verbrannten sogar nur das Holz, dass sie so fanden und fällten keine Bäume.:lol:
     
  6. #5 Mondeo-Driver, 04.07.2011
    Mondeo-Driver

    Mondeo-Driver ... fährt wieder Ford

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    Ich frag mich sowieso wo das hinführen soll :gruebel:.
    Keine Atomkraftwerke bedeuten mehr konventionelle Kraftwerke damit auch etwas höhere Strompreise eben weil es die AKW nicht mehr gibt. Aber gleichzeitig sollen wir uns alle Elektroautos kaufen und die Stromnetze sind nicht dafür ausgebaut. Dazu kommt noch, daß es stromhungrige Betriebe gibt wie zb Lohnhärtereien. -->kommt noch einer bei meinem Gedankengang mit ?

    Ich sag NEIN zum Atomausstieg, sonst können wir wirklich die stillgelegten Kamine in den Häusern wieder aufmachen und die Wälder plündern damit wir im Winter nicht so frieren. Und im Wald wird dann kein Schwarzgebrannter Schnaps hergestellt sondern Benzin für unsere Autos :lol:
     
  7. TiPhie

    TiPhie auf Gratwanderung

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    Harald in alu-silber
    Ich schließe mich meinen Vorrednern an:
    Grüne Energie, wenn sie wirklich grün ist.

    Und nur mal so am Rande: Man kann ein AKW nicht einfach von jetzt auf gleich abschalten, so wie es die Berichterstattung manches Mal vermuten lässt!

    Aber dieses Missmanagement existiert in der gesamten Öko-Strom-Branche. Beispiel Biogasanlagen. Hier ein Rechenbeispiel: http://www.biogaswissen.de/ An dieser Stelle werden Mittelwerte genannt. In gewissen Gegenden mit geringer ackerbaulicher Eignung kann der Flächenbedarf für eine 500kW-Anlage noch deutlich ansteigen (Bin der Meinung 700 ha, müsste dafür aber nochmal rechnen). Dazu kommen dann noch die Empfindlichkeit der Biogasanlagen gegen Veränderungen im Substrat und diverse andere Kleinigkeiten.
    Das Problem an dieser Geschichte ist, dass die Biogasanlage nur selten in einen funktionierenden Betrieb eingegliedert wird, sondern die Produktion fast ausschließlich zur Fütterung der Anlage betrieben wird. Und dabei gibt es wirklich gute Nutzungskonzepte zur Vergärung von Gülle/Festmist und Futterresten, die den Düngewert dieser mitunter noch positiv beeinflusst.

    Pommi hat mit seiner Anmerkung zu den Solarzellen auch ins Schwarze getroffen. 10-12 Jahre sind ne verdammt lange Zeit und momentan sind die Module nicht immer so robust, dass sie sich selbst energetisch amortisieren würden... Ich will hier nun nicht sagen, dass es nicht möglich wäre oder dass die Masse der Module nach 5 Jahren hinüber wäre, aber wenn man sich mit "regenerativen Energiequellen" befasst, sind dies eben wichtige Aspekte. Wenn am Ende bei der Solaranlage eine Energiebilanz von "0" steht, war es verschenkte Liebesmüh...

    Das ist genau wie mit den Energiesparlampen... Es bedarf einer großen Energiemenge, um dieses Leuchtmittel zu erzeugen, man weiß vorher nie, wie lange das Teil hält und wie nah man an der positiven Bilanz gelandet ist, aber am Ende steht das Entsorgungsproblem, da Quecksilber verarbeitet wurde... Das kann energetisch auch nicht ganz sinnvoll sein.
     
  8. #7 MucCowboy, 04.07.2011
    MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)

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    Öhm, wollte der Threadstarter einen Generaldebatte über die Atompolitik, oder lautet das Thema vielleicht doch (nur):
    Ich für meinen Teil würde mich gern ein wenig unabhängiger machen von den Energie-Monopolisten. Baulicherseits ist Fläche vorhanden, aber da dafür auch erst noch ein gutes Stück vom Dach saniert werden muss, fehlt die Investitionssumme. Zudem bin ich noch nicht ganz davon überzeugt, dass die PV-Zellen lebensalters-technisch schon ihre Amortisierung erreichen.

    Grüße
    Uli
     
  9. #8 Al3xander, 04.07.2011
    Al3xander

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    Ich habe mal was von 20 bis 25 Jahren Haltbarkeit gelesen. Schon blöd, wenn die Finanzierung solange läuft bis sie kaputt gehen :freuen2: :verdutzt:

    Zur Frage: ich habe keine pv-Anlage.
     
  10. AdMan

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  11. #9 dridders, 04.07.2011
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    eagle:
    Kann 19,35kWp bieten. Akkus? Entweder unrentabel, oder unrentabel... Blei hat viel zu hohe Verluste und LiPo ist nicht bezahlbar in der Anschaffung. Das dauert noch ein paar Jahre bis sich das lohnt. Und dann wirst du im Winter vermutlich trotzdem nicht ohne Zukauf auskommen.

    Pommi:
    10-12 Jahre? Das ist die Amortisationszeit bis die Anlage sich selbst bezahlt hat. In Sachen Energieaufwendung fuer die Herstellung war es mal so das die Zelle auf ihre Lebensdauer weniger Energie produziert hat als die Herstellung gekostet hat... war! Heute dauert es fuer gewoehnlich keine 4 Jahre bis sie die Energie erzeugt hat, die sie in der Herstellung verschlungen hat, bei einer Haltbarkeit von 25 Jahren und mehr.

    Mondeo-Driver:
    Klar, hoehere Strompreise moechten die grossen 4 dir gerne vorgaukeln. In Wirklichkeit ist es so, das trotz EEG-Umlage die Preise an der Boerse gerade fuer den Spitzenstrom deutlich einbrechen, weil die PV naemlich gerade dann kraeftig produziert wenn der teure Spitzenstrom benoetigt wird.
    Davon mal ab: hast du dir schonmal angeschaut was dich Atomstrom kostet? Klar, an der Boerse 3-4ct, denn im Gegensatz zum PV-Strom wird dort ja nur die Erzeugung bezahlt, nicht aber die gesamte Kette incl. Entsorgung. Wenn bei Atomstrom genauso wie bei PV-Strom saemtliche Kosten auf den Strompreis umgelegt wuerden, und nicht ein Grosstei vom Staat getragen wird, dann wuerden die grossen 4 sofort die AKWs vom Netz nehmen, egal was mit dem Netz dann passiert. Der Strom waere absolut unverkaeuflich teuer. Wir benoetigen deswegen auch nicht mehr konventionelle Kraftwerke, sondern muessen sie nur voruebergehend mehr laufen lassen. Wobei man natuerlich schon schauen sollte das die Kohlekraftwerke ebenfalls ersetzt werden, z.B. durch entsprechende GuD-Kraftwerke oder auch Schwarmkraftwerke. Der Wirkungsgrad hierbei ist dann wesentlich hoeher. Und es ist eine gute Ergaenzung zu Wind und PV, da aus dem Ueberschussstrom H2 und Methan erzeugt werden und im Erdgasnetz gespeichert werden koennen, welches eine hohe Speicherkapazitaet bietet. Bei Bedarf wird das Gas dann eben im BHKW/GuD in Strom verwandelt. Ausserdem kann man es sich auch noch ins Fahrzeug tanken, und die Technik dafuer existiert schon jetzt, und nicht erst in unabsehbarer Zeit wie bei E-Autos.
    Aber wer ja zur Atomkraft sagt ist sicher auch bereit entsprechende Lagerflaechen in seiner Naehe fuer abgebrannte Brennstaebe anzubieten, oder?

    TiPhie:
    stimmt, man kann ein AKW nicht von jetzt auf gleich abschalten, zumindest wenn man EON heisst... denn dann schafft man es sogar beim kontrollierten Abschalten es zu einem Stoerfall kommen zu lassen, siehe Isar 1. 8 AKW haben wir bereits abgeschaltet, obwohl das laut dir nicht geht... die restlichen sind nach vorsichtigen Plaenen bis 2015 vom Netz nehmbar, und nicht erst 2022.

    Alexander:
    wer eine Finanzierung fuer die PV auf 20 Jahre laufen laesst muss schon Idealist sein. Wer sie laenger laufen laesst noch mehr, denn dann ist bereits die Foerderung abgelaufen und du bekommst fuer Strom den du nicht direkt selbst nutzen kannst praktisch gar nichts mehr. PV-Anlagen sind fuer gewoehnlich nach 10-12, spaetestens 15 Jahren abgezahlt, bei 100% Finanzierung.
     
  12. #10 Focus_ST, 04.07.2011
    Focus_ST

    Focus_ST Ex - ST Mädel

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    Focus ST 2006
    Wir haben 2009 gebaut und sind im Dezember (vor Einzug) noch gleich ans Netz gegangen... da braucht man garkeine Umweltdiskussion lostreten, da braucht man schlichtweg einen Taschenrechner... :)
     
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