Focus 2 (Bj. 04-08) DA3/DB3 Frage zum Getriebeöl-wechsel MTX75 Getriebe

Diskutiere Frage zum Getriebeöl-wechsel MTX75 Getriebe im Focus Mk2 Forum Forum im Bereich Ford Focus Forum; Seit gegrüßt ;) Am Wochenende hab ich vor das GetriebeÖl zu wechseln und weitere sachen. FoFo MK 2 EZ 02/2005, 2.0 mit 145 PS Schaltgetriebe...

  1. #1 Aerion, 11.10.2012
    Zuletzt bearbeitet: 11.10.2012
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    Am Wochenende hab ich vor das GetriebeÖl zu wechseln und weitere sachen.

    FoFo MK 2 EZ 02/2005, 2.0 mit 145 PS Schaltgetriebe

    Speziell zum GetriebeÖl hab ich noch ein paar fragen bzw. sind beim durchlesen diverser Threads Unstimmigkeiten aufgetreten.

    Welches Öl sollte ich nehmen ? :

    - Castrol TAF-X
    - ATF 3 (eigentlich Servo Öl)
    - Castrol SMX-S

    gerne auch weitere Vorschläge/Erfahrungsberichte ;)

    Die einen sagen das MTX75 Getriebe hat eine Ablassschraube (an der Drehmomentabstützung) und andere sagen sie haben keine Ablassschraube ?!

    Angenommen es hat keine Ablassschraube, wie mach ich es dann am besten ?

    Ich hab mir jedenfalls erstmal eine Spritze mit Silikonschlauch besorgt um auf nummer sicher zu gehen.


    Vielen Dank schon mal im Voraus ! ;)


    Gruß Patrick
     
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  3. #2 GeloeschterBenutzer, 11.10.2012
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  4. #3 MoeDaMaster, 11.10.2012
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    Das Castrol Syntrans Multivehicle müsste meines Wissens das richtige sein. Hat die Ford-Freigabe wie das Originalöl.

    Eventuell tut's das Kroon Oil 1021 auch, auch wenn's scheinbar speziell für das Ib5 entwickelt wurde.
     
  5. #4 GeloeschterBenutzer, 11.10.2012
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    das ib5 und das mtx75 bekommen ab werk eh das gleiche öl rein also sollte das kroon auch funktionieren
     
  6. MoSo

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  7. Aerion

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    Vielen Dank schon mal für die Tipps :)

    hab das Kroon-Oil gleich mal bestellt - danke MoSo :top1:

    Die Ablassschraube wäre eine Imbus (Seckskant) Schraube oder ?

    Angenommen ich habe kein Modell mit Ablassschraube, wie und wo krieg ich am besten das alte Öl raus ?


    Gruß Patrick
     
  8. #7 GeloeschterBenutzer, 12.10.2012
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    GeloeschterBenutzer Guest

    über die einfüllschraube
    übrigens auch eine 8er imbus

    (oder ein loch rein bohren , gewinde reinschneiden und ne ablaßschraube rein ;))
     
  9. #8 MucCowboy, 12.10.2012
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    Darf ich nachfragen, warum Du bei einem gerade mal 7 Jahre alten MTX-75-Getriebe das Öl wechseln willst. Das Öl hält normalerweise ein ganzes Auto-Leben lang. Das ist auch der Grund, warum einige schon ohne Ablassschraube ausgeliefert wurden.

    Grüße
    Uli
     
  10. #9 Kingfocus, 12.10.2012
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    Beim Automatik würde ich es auch wechseln, aber beim Schalter nur ggf. nachfüllen wenn was fehlt.
     
  11. #10 MucCowboy, 12.10.2012
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    Was soll fehlen? Das ist ein hermetisch abgeschlossenes System. Wenn tatsächlich was fehlt, liegt ein Leck vor, das natürlich beseitigt gehört. Aber sonst?
     
  12. #11 MoeDaMaster, 15.10.2012
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    Fehlen tut da nix, aber mit jedem Kilometer und jedem Tag wird das Öl schlechter und immer dünnflüssiger. Außerdem kriegst Du durch die Entlüftung und durch Kondensation immer mehr Wasser ins Getriebe. Mein ib5 hat sich nach 80000km und 8 Jahren sehr darüber gefreut, dass die schwarze Brühe abgesaugt und durch frisches SP 1021 ersetzt wurde. Es hat sich so gefreut, dass es sich durch wesentlich bessere Schaltbarkeit und reduzierte Geräuschbildung bedankt hat.

    Wechseln ist echt kein Hexenwerk und kostet maximal 30 Euro, wenn man's selbst macht.
     
  13. #12 teddy.774, 15.10.2012
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    Ich hab vor kurzem das Getriebeöl an meinem iB5 gewechselt bekommen.
    Das alte Zeug was da nach fünf Jahren und 100.000km raus kam war so schwarz wie das alte Motoröl!
     
  14. #13 MoeDaMaster, 16.10.2012
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    Kann nur empfehlen, das Öl zu wechseln. Ist 20x günstiger als ein neues Getriebe!
     
  15. Aerion

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    Kann ich nur bestätigen, habs am Wochenende gemacht gehabt ! :)

    Das war schon mehr als Schwarz nach über 128t km :verdutzt:

    Man merkt den Unterschied deutlich beim Schalten.

    Danke für Tipps/Tricks :top1:


    Gruß Patrick
     
  16. #15 MoeDaMaster, 16.10.2012
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    Ehrlich, die Mär von der Lebensdauerfüllung ist überholt. Ich wage zu behaupten, dass der vergessene Wechsel bei so manch älterem Auto, das sonst noch OK war, zum wirtschaftlichen Totalschaden geführt hat. Meine Empfehlung lautet (auch wegen der vielen positiven Erfahrungen hier im Forum):

    Wechsel des Schaltgetriebeöls alle 80000-100000km, sofern nicht anders vorgeschrieben. Keine Ablasschraube? Macht nix, mittels Spritze+Schlauch kann man den Schmodder problemlos absaugen, zumindest einen großen Teil. Gutes Vollsynthetikgetriebeöl ist angeraten und nicht dramatisch teuer.

    Wechsel des Automatikgetriebeöls alle 40000-80000km, sofern nicht anders vorgeschrieben. Ist mit der Anleitung aus dem Forum beim klassischen Wandlerautomaten des Focus 2 1,6 wirklich nicht dramatisch schwer und verhindert richtig teure Schäden. Für alle Wechselwilligen ohne Spülvorrichtung:
    einen großen Teil des Öls kann man über die Wanne wechseln. Filter mittauschen und Magnete reinigen! Der Enthusiast gibt ein paar 1000km später nochmal Geld für Filter und ATF aus und tauscht nochmal. Die Preise halten sich wirklich in Grenzen, der Liter ATF Dexron 3 etwa 7 Euro. Das sind mit allen Materialien etwa 100 Euro - keine Relation zum neuen Getriebe! Anleitung: http://www.ford-forum.de/showthread.php?t=104402
     
  17. #16 mopedfreak, 17.12.2012
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    Hi,

    was ich mich bzgl. der "Lebensdauerfüllung" immer frage: Wieso soll ich Öl nur max. 5 jahre im geschlossenen Kanister, bzw. 6 Monate im angebrochenen Gebinde aufbewahren, wenn ich das Öl im Getriebe für immer drin lassen darf?
    Das Öl wird warm, kalt, warm.... Die Additive dürften doch auch nicht besser werden, oder täusche ich mich da und das Öl wird imm besser, je länger es da drin ist?

    Viele Grüße, Alex
     
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  19. #17 MucCowboy, 17.12.2012
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    Im Gegensatz zum Motorölkreislauf und dem Bremssystem ist das Schaltgetriebe ein hermetisch abgeschlossenes System. Es kommt absolut nichts rein was nicht ab Werk drin war. Also vor allem keine neue Luftfeuchtigkeit. Die einzigen Fremdstoffe, die in das Getriebeöl gelangen können, sind Metallspäne, aber dann hat das Getriebe aus ganz anderen Gründen sein baldiges Ende in Sicht.

    Im Gegensatz zum Kanister wird das Öl im Getriebe bei Fahrzeugbetrieb durchgespült und gefiltert. Solange der Wagen nicht jahrelang stillsteht, hat das Öl im Getriebe keine Chance, sich in die mineralischen Bestandteile zu trennen und damit an Nutzwert zu verlieren. Deshalb gibt es die Aufbewahrungsgrenze für "stehendes" Öl, Benzin und anderen Mineralstoffe, nicht aber für Öl im Getriebe.

    Die normalen Betriebstemperaturen und die Wechsel dorthin vom kalten Zustand und zurück machen dem Öl garnichts aus, dafür ist es entwickelt worden.

    Also soll jeder sein Getriebeöl wechseln der mag. Nötig ist es nicht. Vorgegeben auch nicht. Die Mineralölhändler freut's. Und dann soll doch erstmal jemand nachweisen, wieviele der im Vergleich zu den millionen problemlos schaltenden Autos verschwindend wenigen Getriebeschäden auf mangelnden Getriebeölwechsel zurückzufünden sind.

    Grüße
    Uli
     
  20. #18 MoeDaMaster, 18.12.2012
    Zuletzt bearbeitet: 18.12.2012
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    Die meisten Getriebe haben ein Entlüftungsventil oder eine kleine Entlüftungsbohrung mit Labyrinth dahinter, damit keine Druckschwankungen im inneren entstehen, die die Wellendichtringe belasten. Dadurch gibt es Luftzutritt und ergo auch Kondensation, wenn das Getriebegehäuse nicht bis zum letzen Loch mit Öl gefüllt ist (was nicht der Fall ist) und die Außentemperatur niedriger als die Gehäusetemperatur ist.
    Zusätzlich kann durch die Bohrung oder das Ventil Wasser eindringen - je nachdem, wie es konstruktiv gelöst ist.

    Gefiltert wird im normalen Schaltgetriebe nix.
    Da gibts ein paar Magnete, die Späne festhalten, sonst nix dergleichen. Und die tun auch nicht alle Späne halten!
    Ich finde den Vergleich mit dem Bremssystem unpassend, da es (das Ausgleichsbehältnis, wo vielleicht ein winziges Volumen Luft an die Flüssigkeit kommt, mal ausgenommen) viel stärker gekapselt ist, als das Schaltgetriebe.

    Der Wasserzutritt durch Kondensation oder Spritzwasser ist allerdings nicht ganz so problematisch wie die Verringerung der Ölviskosität durch das stetige Zermahlen der langen Ölmoleküle in kleinere Stücke. Irgendwann steigt der Verschleiß rapide an und die Schaltbarkeit sinkt- auch, weil der Reibbeiwert durch verbrauchte Additive nicht mehr stimmt.

    Und die 20 Euro für meinen sehr freundlichen Ölhändler (Familienunternehmen) kann man durch 1-2x weniger in die Waschanlage fahren sparen.

    Ich bin fest davon überzeugt, dass eine Vielzahl an Autofahrern davon überrascht wäre, wie viel besser ihr Getriebe funktionieren würde, würden sie das Öl wechseln. Wie gesagt, die schlechte Schaltbarkeit und der Verschleiß kommen nach und nach, nicht ruckartig. Deshalb merken viele Leute erst nach dem Wechsel, wie viel angenehmer es schalten könnte - ähnlich wie mit defekten Stoßdämpfern.

    Als Ingenieur rate ich davon ab, an etwas wie eine Lebensdauerfüllung zu glauben.
    Auch wenn das Getriebe (meistens, ich hatte in meinem Vorgängerauto bei Exakt 99500km einen Getriebeschaden!) 300.000km mit dem ersten Öl funktioniert, so ist der Komfortgewinn die 20 Tacken für 2-3 Liter hochwertiges Getriebeöl allemal Wert.

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Frage zum Getriebeöl-wechsel MTX75 Getriebe

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