gibt es Vorsorgemaßnahmen gegen Turbo-/Motorschaden beim 1,6 TDCi ??!

Diskutiere gibt es Vorsorgemaßnahmen gegen Turbo-/Motorschaden beim 1,6 TDCi ??! im Allgemeines Forum im Bereich Ford Forum; Hallo liebe Ford-Gemeinde! Wie man ja hier und auch in anderen Auto-Foren nachlesen kann, sind ja leider Turbolader- /Motor-Schäden beim 1,6...

  1. #1 fofofrank, 15.02.2011
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    Hallo liebe Ford-Gemeinde!


    Wie man ja hier und auch in anderen Auto-Foren nachlesen kann, sind ja leider Turbolader- /Motor-Schäden beim 1,6 TDCi Motor sozusagen keine Seltenheit. :rolleyes:

    Und hinreichend kann man ja nachlesen, welche Auswirkung dann so ein Schaden hinsichtlich der erfolglosen, und in seltenen Fällen sogar erfolgreichen Reperaturmaßnahmen hat.

    Auch über die Ursache ist von kompetenten Leuten schon einiges an Fakten beschrieben worden, und Ford bzw. PSA wissen selber logisch auch woran es liegt:

    - der Turbolader-Herrsteller Garrett schreibt eine Fördermenge im Schmierkreislauf des Turboladers von mindestens 500ml/min vor

    - die Öl-Fördermenge durch den Schmierkreislauf des Turboladers ist aber schon im Motor-Neuzustand mit etwa 380ml/min an der unteren Grenze des verträglichen

    - infolge der bauartbedingten unabwendbaren starken Motorversottung nimmt die Öl-Fördermenge im Betrieb kontinuierlich bis hin zu erheblich ab

    - infolge der zu geringen Öl-Fördermenge durch den Schmierkreislauf des Turboladers wird dieser nicht mehr ausreichend vom Öl gekühlt

    - infolge einer mangelhaften Kühlung nehmen die Lager Schaden bis hin zum Ausfall des Turboladers mit Spänebildung und Motorschaden


    Ursächlich ist also so gesehen ein bauartbedingt riskant knapp dimensionierter Ölkreislauf hinsichtlich der Fördermenge zum Turbolader

    - hinzu kommt die ungenügende Reinigungswirkung minderwertiger Öle, welche ja sogar nach der Vorschrift von Ford verwendet werden sollen

    - desweiteren sind die Motoröl-Wechselintervalle für den Dieselmotor viel zu optimistisch kalkuliert

    - oft genung wird bei der Wartung nicht nach Vorschrift von Ford gearbeitet, und es wird nicht das Feinst-Ölsieb in der Zuleitung zum Turbolader gereinigt, das Öl wird abgesaugt und nicht etwa abgelassen, der Ölfilter-Wechsel wird ebenfalls gerne aus Arbeitszeitgründen ausgelassen

    - niedertourige Fahrweise und Kurzstreckenverkehr sind für keinen Motor gut

    - ein DPF bewirk einen hohen Staudruck und somit auch einen Wärmestau im Abgas-System, was zu einer thermischen Belastung selbst bei "zahmer" Fahrweise führt

    - ein aktives DPF-System führt desweiteren in den Regenerations-Zyklen zu einer temporären hohen thermischen Belastung des Motors


    Wie gesagt, die Gründe und Urachen für den Turbo- / Motorschaden beim 1,6 TDCi sind in den diversen, langen und informativen Threads hier und in anderen Foren sicherlich zu genüge beschrieben.

    Jedoch habe ich beim Lesen den Eindruck gewonnen, das eher keine Maßnahmen beschrieben oder erwähnt sind, wie man einem solchen Schaden etwa vorbeugen könnte.


    Daher meine Frage:

    gibt es eine TSI von Ford, in welcher die Arbeitsschritte für einen speziellen Werkstattservice beschrieben sind, um einen Turbo- / Motorschaden schon im Vorfeld nach Möglichkeit zu verhindern ??!


    Grund meiner Frage:

    bei meinem Autochen ist das Öl tiefschwarz, und auch irgendwie trotz der an und für sich dünnflüssigen Ölsorte zähflüssig.

    An dem Wagen wurden in der Vergangenheit alle Inspektionen bei einem Vertragshändler gemacht. Die letzte Inspektion mit Ölwechsel ist gerade mal etwa 5.000Km her, und das Öl sieht wie gesagt schon völlg fertig aus.


    Ich denke mal ich habe berechtigten Grund zur Annahme, das mein Motor wohl auch bald einen Turbo- /Motorschaden erleiden könnte, wenn eben nicht nach einer geeigneten und speziellen Methode der Motor wieder gereinigt & fit gemacht wird.

    Noch folgende Parameter seien genannt:

    - Laufleistung derzeit etwa 78tKm
    - der Vorbesitzer wird wohl überwiegend Kurzstrecke, bzw. keine Autobahn gefahren sein, da der Wagen keinerlei Anzeichen von irgendwelchen Mini-Steinschlägen hatte

    - ich fahre überwiegend Kurzstrecke, mit Stadtverkehr und wenig Autobahnfahrt, längere Autobahnfahrten kommen nur 1-2 mal im Monat vor

    - der Wagen hatte keinen DPF

    - ich habe bei ca. 70tKm einen passiven DPF wegen der Feinstaub-Plakette nachrüsten lassen


    Falls es etwa keine entsprechende TSI geben sollte ... tja ... das wäre dann aber schade.



    Wie auch immer, ich wäre jedenfalls für Tipps aus Eurem Erfahrungsschatz sehr dankbar! :top1:


    Gruß
    Frank
     
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  2. #2 OHCTUNER, 15.02.2011
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    Öl tiefschwarz und zähflüssig wäre für mich schon ein Grund sofort einen Ölwechsel zu machen , Betonung liegt auf sofort !
    Öl würde ich nur ein 0W40 benutzen ohne wenn und aber , sollte das Öl dann in kurzer Zeit wieder dreckig sein , raus damit und wieder Neues rein , spätestens beim 3. Mal sollte der Siff aus dem Motor sein !
    Bei Kurzstrecke max. 10tkm Wechselintervalle fahren , mehr kannst du erst mal nicht machen !
    Verstehe eh nicht wie man mit so einer Brühe überhaupt noch rumfahren kann , das mute ich keinem meiner Motoren zu und die funktionieren dafür ohne Probleme !
     
  3. #3 fofofrank, 15.02.2011
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    @OHCTUNER
    vermutlich hast Du nicht alles von mir gelesen ... daher für Dich und andere Ungeduldige hier die Kurzform ;)

    - ich habe den Wagen mit gut 70.000Km auf der Uhr gekauft (Gebrauchtwagen also, vom Händler)

    - kurz zuvor wurde bei ca. 69.000Km das Öl gewechselt (glaubhaft, da bei Probefahrt das Öl recht frisch aussah)

    - bald nach dem Kauf wurde das Öl bei ca. 73.000Km wieder gewechselt (da es dann ca. 1 Jahr im Motor war, das Auto stand ein 3/4 Jahr zum Verkauf)

    - jetzt bei etwa 4.000Km nach dem letzten Wechsel ist mir aufgefallen, das es schon wieder total schwarz ist (kontrolliere ca. alle 1.000Km den Ölstand, letztens war es noch nicht so schlimm)


    Wer sagt den nun, das ich nicht schon wieder das Öl wechseln will ??! :was:


    Und was kann ich dafür, wenn in der Vergangenheit offensichtlich nicht oft genug das Öl gewechselt wurde ??!



    Fakt ist und bleibt, das Ford den Ölservice für alle 20.000Km bzw. einmal im Jahr vorschreibt - was für einen Diesel auch meiner Meinung nach viel zu lang ist :mies:


    Wer mal im WWW recherchiert, der wird übrigens einige interessante Artikel von Fachleuten, im Sinne von Informationsschreiben für Werkstätten & Instandsetzungsbetrieben, über das Problem mit den TDCI Motoren finden.



    Meine Frage ist und bleibt daher:

    erkennt Ford die Problematik an, und gibt von da her entsprechende Informationen & Anweisungen an seine Vertragswerkstätten weiter, oder wird etwa das Problem zu Ungunsten der Kunden bis zum Motorschaden ignoriert ??!


    Kein Motor geht jedenfalls von heute auf morgen, bzw. von einem Moment zum Anderen einfach so kaputt - und bei regelmässiger Wartung & Inspektion muß ein Fachmann die Symptome erkennen die zum Motorschaden führen, und entsprechend die Maßnahmen einleiten, bzw. den Kunden darauf hinweisen.


    Und die andere Frage von mir zum gleichen Thema lautet:

    wie geht man am besten vor, wenn man den Motor wieder sauber kriegen will ?

    oder

    gibt es professionelle Methoden (Werkstätten, etc.) welche dieses Problem in wirksamer Weise angehen ?
     
  4. #4 OHCTUNER, 15.02.2011
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    Jo , nett das du mir das nochmal erklärt hast , ändert an meiner Meinung aber nix , bei Gebrauchtwagen wo ich nicht die Vorgeschichte kenne , ist Öl immer ein sensibles Thema bei mir !
    Was Ford vorschreibt ist mir persönlich Wurst , sowas endet in der Regel mal wie bei dir in einem Thread , erwarte von denen keine brauchbare Hilfe zum Thema , das wäre quasi wie ein Schuldeingeständniss wenn die Tipps geben würden wie man die Wartung deutlich verbessert !
    Alternativ gibt es nur eine Motorspülung , die ich persönlich nur als Notlösung nutzen würde , deswegen besser ein hochwertiges Öl nehmen mit einer guten Reinigungskraft , das reicht in der Regel aus !
    Das ganze würde ich eh mal beobachten , vielleicht neigt dein Motor zu übermäßigem Rußeintrag im Öl , Kurzstrecke ist eh Gift für so einen Motor , damit fangen viele Probleme an , besonders mit DPF !
     
  5. #5 jörg990, 15.02.2011
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    Ist bei einem Diesel normal, egal wie oft das Öl gewechselt wird.

    Wegen dem geringen Öldurchsatz würde ich mal kontrollieren (zur Not mit Hilfe des Ersatzteilkatalogs beim Fordhändler), ob da eine Drossel oder Blende zur Begrenzung eingebaut ist, deren Durchmesser man etwas vergrößern könnte.


    Gruß

    Jörg
     
  6. #6 focuswrc, 15.02.2011
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    problem dürfte bei der pumpe liegen. macht man den durchsatz zum turbo größer, fehlt der druck wo anders. da würd ich nicht mit spielen. aber hochwertiges öl macht schon viel aus..

    was geben die PSA denn bei dem motor vor an öl und wechselintervall?
     
  7. #7 fofofrank, 15.02.2011
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    na dann sind wir uns ja einig! :top1:

    Ich werde mir mal also möglichst zeitnah einen Termin bei der Werkstatt meines Vertrauens geben lassen, damit die mal wieder einen Ölwechsel machen.


    Das mit der Motorspülung hatte ich mir übrigens auch schon überlegt.

    Jedoch habe ich hierbei dahingehend meine Bedenken, das ja etwa 0,4-0,5 Liter altes Öl im Motor nach dem Ölwechsel verbleiben werden.

    Ein Blick ins Handbuch gibt dazu ja schon Auskunft:

    - Motorölmenge bei Erstbefüllung 4,2 Liter
    - Motorölmenge beim Service 3,8 Liter

    Was würde also passieren, wenn die etwa 0,4 Liter, die mit den stark wirkenden Reinigungszusätzen versetzt sind, sich im Fahrbetreib dann mit der übrigen Ölmenge vermischen ??!

    Da könnte ich mir gut vorstellen, das die Viscosität bzw. Stabilität des Öls darunter leidet, und somit keine gute Schmierfähigkeit mehr vorliegt.

    Wie wird denn so eine Motorspülung professionell vorgenommen? Wird der Motor danach vielleicht noch 1-2 weitere mal kurzzeitig mit einer Ölfüllung in Betrieb genommen, bevor dann wieder die Ölfüllung für die nächsten Tausende Kilometer vorgenommen wird ??



    Übrigens ist das von Dir ein sehr interessanter Aspekt, das die starke Verschmutzung des Öls durchaus auch von einer unsauberen bzw. mit viel Ruß behafteten Verbrennung herrühren kann.

    Denn wenn man sich mit dem Konzept der Common-Rail Einspritzung auseinandersetzt, dann erfährt man unter anderem darüber, das die direkt in den Verbrennungsraum mündenden Injektoren konstruktionsbedingt sehr anfällig gegen Verschmutzung durch hartnäckig anhaftende Verbrennungsrückstände sind.


    Desweiteren erfährt man, das moderne Common-Rail Diesel dahingehend von der Motor-Management Software gesteuert werden, das der Verbrennungsvorgang mit einer möglichst niedrigen Verbrennungstemperatur abläuft, nämlich um den Wirkungsgrad der Maschine zu erhöhen.

    Das erklärt auch zum einen, warum es so ewig lange dauert bis diese Motoren so viel Wärme im Motorblock haben das auch das Kühlwasser heiß wird und die Heizung funktioniert.

    Zum anderen bringt die "kalte" Verbrennung überproportional viele Sickoxide hervor, so das ohne den speziellen KAT besonders diese Motoren ein echtes Umweltproblem wären.


    Und wiederum begünstigt die relativ niedrige Verbrennungstemperatur die Entstehung von Kondensaten, welche dann beim Kontakt mit dem Motoröl die diversen Stoffe zur Versottung des Motors entstehen lassen.


    Mit anderen Worten: die traditionellen Dieselmotor-Konzepte produzierten zwar einen höheren Russanteil bei der Verbrennung, jedoch war der Anteil anderer Schadstoffe im Abgas deutlich geringer.


    Oder anders gesagt: das Motoröl wurde wohl mindestens genau so schwarz, die Neigung zum Ablagerungen war aber geringer.


    Und wenn man bedenkt das einst die Hersteller bei Dieselfahrzeugen ein Ölwechsel-Intervall von eher 10.000Km (oder weniger) vorschrieben, und nun diese Intervalle offiziell verdopplet wurden, so braucht man sich über nichts mehr zu wundern!


    Und wer mal einen Blick in die Abhandlungen zu den technischen Spezifikationen der Motoröle wirft, der wird darüber informiert, das in den letzten ca. 10 Jahren keine nennenswerte Steigerung mehr in der Strapazierfähigkeit der Öle erreicht wurde.


    Übrigens haben wir die extreme Entschwefelung des Diesels, und den damit einhergehenden grösseren Verlust der Schmierfähigkeit, ebenfalls dem Vormarsch der Common-Rail Technik zu verdanken.


    Denn der Oxi-KAT zur Neutralisierung der im großen Maße anfallenden Stick-Oxid Verbindungen, welcher bei diesem Motorkonzept zwingend notwenig ist, würde bei den geringsten Anteilen von Schwefel im Kraftstoff unbrauchbar werden.


    Und bei der sogenannten Regeneration des DPF wird übrigens von der Motor-Management Software jedes mal ein Prozeß eingeleitet, der bewusst sehr stark erhöhte Abgastemperaturen bewirkt.

    Dieser Vorgang führt in logischer Konsequenz auch zu einem stark erhöhten Temperatur-Niveau an der Komponente des Turboladers. :rolleyes:


    Schade das sich im Automobilbau von da her nicht das Pumpen-Düsen System durchgesetzt hat:

    es weist diese zuvor geannnten Nachteile nicht auf, ist sogar in Hinsicht der Rußbildung noch nicht mal auf die reduzierende Wirkung eines Partikelfilters angewiesen.


    Aber der Einsatz dieser Technik ist in der Produktion teurer als das Commen-Rail Konzept, weswegen nun auch unter anderem VAG die "Krücke" des Common-Rail einsetzt.


    Man muß es wohl leider in aller Deutlichkeit sagen:

    den Herstellern, und in unserem Fall ist das Ford, ist es echt völlig egal ob die Fahrzeuge in angemessener Weise dauerhaft halten! :mies:


    Interessant sind wohl eh nur die Neufahrzeug-Erwerber, die sich alle drei Jahre (oder früher) ein Neufahrzeug leasen. Und somit geht die Kalkulation auf, das der TDCi Motor schon so seine 60.000Km (plus/minus) ohne tatsächliche Ausfälle hält.

    Da man ja Publikumswirksam seine Fahrzeuge mit möglichst niedrigen Unterhaltskosten darstellen will, ist also niedriger Verbrauch gefragt (worin der Common-Rail gut ist) und es wird ein geringer Wartungsaufwand vorgetäuscht (besonders die Ölwechselintervalle).


    Ehrlich gesagt wundert es mich, das es hier noch keine öffenlichkeitswirksame Empfehlung dazu gibt, besonders bei den Dieselfahrzeugen öfters einen Ölservice vorzunehmen, als es ansonsten empfohlen wird. :verdutzt:


    Und als Schlußwort noch etwas zu dem Thema des Nachlaufen lassens bei Turbo-Dieseln: dies ist sehr sinnvoll!!!


    Jedoch nicht wegen dem angeblichen länger dauernden Nachdrehen des Turboladers. Das Turbinenrad ist nämlich bereits wenige Sekunden nachdem man kein Gas mehr gibt, durch das elektronisch geregelte Schließen der Luftklappe zum Ansaugtrakt hin, durch den dabei entstehenden Staudruck in der Verdichterkammer des Laders wieder auf Ruhedrehzahl.

    Vielmehr ist es sehr wichtig, das ein stark erhitzter Turbolader noch eine Weile vom kühlenden Ölstrom durchflossen wird, bevor mit dem Motorstillstand dieser aufhört.


    Mangelnde Schmierung, im Sinne von Kühlung durch Motoröl, bewirkt nämlich eine Versprödung (das blaue Anlaufen) der Lagerflächen, der Rest-Ölfilm auf den extrem heißen Lagerflächen neigt zur Verkokung.

    Diese beiden Faktoren sorgen für erhöhte Reibung, geringere Stabilität, und somit in Konsequenz zum Defekt der Lager (mit Spänebildung) oder sogar zum Bruch der Welle (mit Splitterbildung) des Turboladers.



    Es gibt schon viele interessante Informationen zum Thema Turbolader-Defekt im Internet. Und ich meine hierbei die Informationen erstellt von Fachpresse, Technischen Institutionen, Motoren-Instandsetzern und anderen Fachleuten.

    Was ich im zuvor geschriebenen erwähnt habe, ist also keinesfalls meiner Kenntnis oder Fantasie entsprungen, sondern vielmehr ein Versuch die fundierten Fakten bei meiner Recherche mit meinen Worten und möglichst in Kürze wieder zu geben.


    Alle Angaben sind also ohne Gewähr, und bei Risiken & Nebenwirkungen fragt bitte Euren FFH oder Ford selber. ;)



    und ...


    @qjörg990
    das Entfernen des Filtersiebs im Öl-Zulauf zum Turbolader würde sicherlich die Fördermenge erhöhen.

    Jedoch ist hierbei wieder das Risiko, das Fremdkörper im Ölkreislauf, die den Weg am Öl-Filter vorbei finden, den empfindlichen Lader beschädigen könnten.

    Und das es sehr wohl möglich ist, das sich bei den PSA-Motoren eben Verschmutzungen bzw. Fremdkörper am Ölfilter vorbei mogeln können ... das ist wieder ein Thema für sich.

    Jedenfalls hat sich Ford in der Tat etwas dabei gedacht dieses Sieb in der Zuleitung anzubringen. Leider eben mit der Folge, das deswegen der Ölstrom reduziert wird.
     
  8. #8 focuswrc, 15.02.2011
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    in wie weit ist denn bei peugeot der motor für ausfälle bekannt?
     
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