kupplung....

Diskutiere kupplung.... im Allgemeines Forum im Bereich Ford Forum; hmm... mal ne frage .... ich hab heute meine neue kupplung bekommen .... nur wundert mich das auf der kupplungsscheibe so wenig material drauf...

  1. #1 ~phoeny~, 06.10.2010
    ~phoeny~

    ~phoeny~ Guest

    hmm... mal ne frage .... ich hab heute meine neue kupplung bekommen ....

    nur wundert mich das auf der kupplungsscheibe so wenig material drauf ist .... -.-

    wenns hoch kommt ... je 5mm von beiden seiten... is das normal.... is die nich wieder gleich leer??

    btw ... das ist das erste ma das ich eine kupplung in der hand hatte .... also nich gleich erschlagen... -.-
     
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  3. #2 Mr.Kleen, 06.10.2010
    Mr.Kleen

    Mr.Kleen ist anders als die andern

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    Das ist ok so. Andere Kupplungen sind auch so. Das kannste nicht mit nem Bremsbelag oder so vergleichen. So ne Kupplung hällt dann im Schnitt 150-200tkm. Mehr oder auch weniger. Kommt auf den Fahrstil an.

    Gruss Mr.Kleen
     
  4. #3 ~phoeny~, 06.10.2010
    ~phoeny~

    ~phoeny~ Guest

    ok danke... mir kam das ein bissl wenig vor^^

    hmm... wenn man die dicker machen würde ... würden die länger halten...
     
  5. #4 Polenta, 06.10.2010
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    HALLO!!! Du willst doch nicht etwas die Auto-Zulieferindustrie finanziell schädigen???:rasend::rasend::rasend::rasend::rasend:

    Spass beiseite: Die Lebensdauer eines Fahrzeuges wird "künstlich" beschränkt!! Man könnte Autos grundsätzlich viel langlebiger bauen... will man aber offensichtlich nicht! Die ganze Autoindustrie lebt davon, dass Autofahrer alle paar Jahre sich einen neuen Wagen kaufen (müssen!?!).
    Hat Vor- und Nachteile!!
     
  6. #5 DerGraf, 06.10.2010
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    Das was du meinst nennt sich "aftersale Geschäft". Die Hersteller verdienen an Wartungen und Teilen einfach ein vielfaches dessen, was sie am Fahrzeug selbst verdienen im Laufe eines Autolebens.>.<
     
  7. #6 ~phoeny~, 06.10.2010
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    ~phoeny~ Guest

    hmm.... irgendwie ne frechheit
     
  8. Dobbi

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    @phoenix: willkommen in unserer Welt :lol:
    man könnte Autos auch komplett aus Alu bauen oder nurnoch Steuerketten einsetzten aber man baut auf Verschleiß damit Geld verdient wird.
     
  9. #8 jörg990, 06.10.2010
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    Wieso denn?
    Es gibt Autos, bei deren Konstruktion und Bau mehr Wert auf Qualität und Langlebigkeit gelegt wird. Die haben dann aber keine Fordplaume drauf und kosten auch entsprechend mehr.
    Außerdem hat den größten Einfluss auf die Lebensdauer der meisten Komponenten immernoch die Person hinter dem Lenkrad, von unvorhersehbaren Ausfällen mal abgesehen.


    Grüße

    Jörg
     
  10. #9 ~phoeny~, 06.10.2010
    ~phoeny~

    ~phoeny~ Guest

    hmm... leider haste recht ..... aber autos ohne pflaume kauf ich nich ... :cooool:
     
  11. #10 HeRo11k3, 06.10.2010
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    Mit etwas Glück ja.

    Mit ein wenig Pech würde dir aber lange vor Verschleiß eine Dichtung kaputt gehen, die Scheibe verölen und dann müsstest du viel mehr Geld ausgeben. Weil eine Kupplungsscheibe dann zum einen viel mehr Material bräuchte, zum anderen kein Verschleißteil mehr wäre.

    Oder die Federn der Druckplatte würden aufgeben, vielleicht brechen, die Schwungscheibe zerstören - wenn ab und zu beim Kupplungswechsel jemand reinschaut, merkt der das vielleicht rechtzeitig.

    Das Auto wäre auch teurer. Was die vielen Leute, die ihr Auto eh nur maximal 100000km fahren, von dieser Marke abhalten würde.

    Oder es gäbe seltsame Schwingerscheinungen, vielleicht ein Kupplungsquietschen oder -rubbeln, weil die "dicken" Belagblöcke sich ganz anders verhalten als die "dünnen". Kennt man vielleicht von Kreide - so eine Standardkreide an einer Tafel quietscht grundsätzlich erbärmlich - einmal durchbrechen und die Hälften funktionieren wunderbar.

    Oder vielleicht wäre auch die Wärmeableitung gestört und die dickere Kupplungsscheibe würde viel schneller kaputt gehen als die dünne.

    Da gibt es extrem viele Faktoren, die da mit hineinspielen. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich diese Dicke so für die Hersteller als Optimum herausgestellt und die Leute mit höherem Verschleiß müssen eben ab und zu mal wechseln. Tatsächlich wird wohl kaum jemand die Kupplung häufiger als zweimal wechseln lassen, und das kann man den Leuten aus Herstellersicht wohl zumuten.

    Natürlich bleibt das Problem, dass der Hersteller in erster Linie Neuwagenkäufer berücksichtigt und Kupplungsprobleme im Normalfall erst beim zweiten, dritten, vierten Besitzer eines Autos auftreten. Aber wenn das so ein großes Problem wäre, würden die Autos entsprechend viel an Wert verlieren und die Hersteller könnten auch teurere Neuwagen mit haltbareren Kupplungen verkaufen :)

    MfG, HeRo
     
    Mr.Kleen gefällt das.
  12. #11 jörg990, 07.10.2010
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    @HeRo:
    ;) sehr gut erklärt!


    Grüße

    Jörg
     
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  14. #12 Polenta, 07.10.2010
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    HeRo
    Ich kann mich nur wiederholen: Du hast eine seltene Begabung komplexe Sachverhalte einfach und einleuchtend zu erklären!
    Es macht Spass Deine Beiträge zu lesen!!

    Nicht verzagen, HeRo fragen!!!
     
  15. #13 HeRo11k3, 08.10.2010
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    Ich danke euch :)

    Mir ist da noch ein wichtiger Faktor eingefallen, und zwar die Pedalkraft. Dazu muss ich etwas ausholen...

    Die Kupplung ist ja prinzipiell so aufgebaut, dass die Druckplatte von Federn gegen die Kupplungsscheibe gedrückt wird, die Kupplungsscheibe auf der Getriebeeingangswelle frei verschiebbar ist und daher von der Druckplatte gegen die Schwungscheibe gedrückt wird. Beim Auskuppeln muss man nun gegen diese Federn (die in der Druckplatte selbst sitzen) arbeiten, damit sich die Druckplatte von der Kupplungsscheibe wegbewegt und die Kupplungsscheibe sich von der Schwungscheibe wegbewegen kann.

    Wenn die Kupplungsscheibe nun verschleißt, also dünner wird, wird die Druckplatte dichter an die Schwungscheibe heranrücken. Die Federn werden also entlastet, die Pedalkraft wird kleiner (mal abgesehen davon, dass der Schleifpunkt sich verschiebt - das bekommt man aber bei hydraulischer Betätigung mit einer automatischen Nachstellung wie bei den Bremsen in den Griff und ist auch für die normalen Kupplungsscheiben nötig oder zumindest wünschenswert)

    Nun freuen wir uns (fast) alle über eine kleine Pedalkraft, besonders im Stop-and-Go. Wenn die Kraft, mit der die Federn drücken, aber zu klein wird, rutscht die Kupplungsscheibe durch. Das heißt, die kleinste Kraft (bei "vollständig" verschlissener Kupplungsscheibe) muss groß genug sein. Die Kraft bei einer neuen Kupplungsscheibe muss entsprechend größer sein. Je dicker die Beläge, umso mehr kommt da hinzu, weil die Federn in der Druckplatte stärker zusammengepresst sein müssen. Und irgendwann wird die Betätigungskraft einfach zu hoch...

    Das war etwas vereinfacht. Tatsächlich sitzen da keine Schraubenfedern in der Druckplatte, sondern Tellerfedern, die in einem bestimmten, aber relativ kleinen Weg-Bereich eine fast konstante Kraft haben. Das Grundproblem kann man so aber erkennen.

    Wenn ich wetten müsste, ich würde mein Geld darauf setzen, dass das der Hauptgrund für den kleinen Verschleißbereich der Kupplungsscheibe ist. Ist mir gestern nicht eingefallen, aber ich wollte es euch nicht vorenthalten :)

    MfG, HeRo
     
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