Mondeo 3 (Bj. 01-07) B4Y/B5Y/BWY LPG-Autogas! Umrüstung?

Diskutiere LPG-Autogas! Umrüstung? im Alternative Antriebe Forum im Bereich Ford Forum; Hallo! Ich benötige unbedingt Hilfe und Erfahrungswerte. Ich fahre einen 2003-er Mondeo V6, der jetzt etwas mehr als 105TKM runter hat. Nach 1,5...

  1. #1 michi_str, 25.03.2010
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    Hallo! Ich benötige unbedingt Hilfe und Erfahrungswerte. Ich fahre einen 2003-er Mondeo V6, der jetzt etwas mehr als 105TKM runter hat. Nach 1,5 Jahren spiele ich wieder mal (und diesmal sehr ernsthaft) mit dem Gedanken, meinen Ford auf Autogas umzurüsten.
    Zwei Ford-Werkstätten, die keine Umrüstungen vornehmen, rieten mir davon ab. Eine freie Werkstatt hätte zumindest Bedenken, da durch die weichen Ford-Ventile (oder nur am Mondeo?) die Verbrennungshitze zu möglichen Schäden führen könnten. Eine weitere Ford-Werkstatt, die Umrüstungen selber durchführt (und das nach deren Auskunft auch schon am Mondeo) hatte keinerlei bedenken.
    Ich weiß jetzt nicht was in davon halten soll?!:gruebel:

    Worüber ich besonders nachdenke:
    - (Motor-)Schäden durch zu weiche Ventile (-wofür ist die 10TKM-Intervallschmierung)
    - Welcher Service fällt zusätzlich regelmäßig an? (Kosten??)
    - Umrüstung bei Ford (ca. 300-500 mehr) o. bei freier Werkstatt
    - Wovor schützt die 1jährige Versicherung genau (weitere Möglichkeiten?)

    Stimmt desweiteren die Aussage der Ford und bsp. auch BMW nicht auf Autogas umzurüsten sind?????

    Bitte helft mir, jede Info ist wichtig!

    Besten Dank:top1:
     
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  3. #2 Nighthawkzone, 25.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2010
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  4. #3 michi_str, 25.03.2010
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    Ventile wechseln geht so einfach? Wäre damit das "Grundproblem" behoben?
    Wenn ja, wie teuer wäre das?
     
  5. #4 Nighthawkzone, 25.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2010
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  6. #5 mischit, 25.03.2010
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    Die Ventilsitzringe müssen dann auch ersetzt werden da diese sonst durchbrennen . Ventile allein nützt nix .

    Ich hab mir das auch schon früher mal überlegt und bin dann schnell wieder davon abgekommen .
    Telefonrecherchen ergaben das gleiche Ergebnis wie bei Dir , alle haben gesagt Ford hällt nicht , ältere BMW auch nicht . Am besten sollte ich einen Neuwagen kaufen und den umbauen lassen ...

    Ein Freund hat so einen Amivan mit Autogas , hat viel Probleme gehabt damit .

    Dazu kommt die für mich viel zu geringe Reichweite durch den kleinen Tank der in der Reserveradmulde verbaut wird . Da müsste ich jeden 3 Tag tanken fahren .


    Rein Wirtschaftlich gesehen war der Diesel ohne Konkurrenz für mich , aber die Rechnung geht wohl bei jedem anders auf .

    Wenn Du umrüsten solltest achte unbedingt darauf eine moderne Anlage ohne Verdampfer zu kaufen , das beste ist die Variante mit eigenen Einspritzdüsen !


    Grüße Michl
     
  7. #6 Nighthawkzone, 25.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2010
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  8. #7 mischit, 25.03.2010
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    Es ging bei mir ausschließlich darum so günstig und unkompliziert wie möglich Auto zu fahren .

    Den Fahrspaß oder den Wunsch ein bestimmtes Modell zu Fahren hatte ich dabei komplett außen vor gelassen .

    Wenn das eine Rolle spielt sieht es natürlich anders aus . Dennoch würde ich es sauber durchrechnen ob sich der Umbau wirklich lohnt und dabei nicht den kleinen Tank mit geringer Reichweite vergessen . Nur für Kurzstrecke eignet sich Autogas nicht da immer mit Benzin gestartet wird , zumindest wenn der Motor nicht betriebswarm ist und das ist bei Kurzstrecke wohl meistens der Fall .

    Abgesehen von den Umbaukosten die sich dabei wohl nie rechnen würden .

    Vielleicht meldet sich ja jemand der einen Umbau hat . Schwally ist ja sehr zufrieden wie ich bis jetzt gelesen habe .

    Grüße Michl
     
  9. #8 Schwally, 25.03.2010
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    jau.. zufrieden und seit 100 tkm läuft der auf gas OHNE probleme (seitens motor/geasanlage).. nur die zündkerzen wechsel ich früher..
    ansonstne gibbet noch nen gasfilter der zu wechseln ist und beim TÜV nochmal ne dichtigkeitsprüfung (25 tacken).. soviel zu den laufenden zusatzkosten..

    ich hab flashlube verbaut.. dieses angebliche ventil-kühl-schmier-mittel.. ob es wirklich was nützt.. keine ahnung.. kühlen wird es wohl nicht wirklich.. schmieren.. wenn dann die einlassventile.. nach der zündung ist davon nicht mehr viel übrig.. denke ich mir.. 5 liter reichen für 50 k kilometer und kostet rund 50 euro.. also die mehrkosten kansnte dir ausrechnen ;)

    ansonsten.. wenn du kein heizer bist kein problem bei den motoren.. fahre halt mit niedrigeren drehzahlen.. maximal 4000 als dauerdrehzahl.. eher zwischen 3 und 3,5k..
    wenn ich vollgas fahre, dann benzin.. sicher ist sicher..
    wennde sonst noch fragen hast, frag..

    ach ja.. die versicherung.. hm.. wird dich nicht vor viel schützen.. wennde nen schaden hast, dauerts bis fest steht, das das nicht dein fehler ("bedienfehler) war.. von daher..
    meist dauerts aber eh länger.. ich würd zu nem umrüster gehen, der damit erfahungen hat..
     
  10. #9 MucCowboy, 25.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 25.03.2010
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    @Nighthawkzone: könntest Du Dein "Wissen" bitte für Dich behalten, wenn Du Dich soooo wenig mit den Grundprinzipien eines Motors auskennst wie hier zu sehen ist. Es verwirrt und führt nur auf völlig falsche Wege. Danke sehr.

    @Threadstarter: Ich selbst habe keinen Gaser, nichtmal einen V6, aber etliche Leute in der Szene an der Hand, die (zum Teil nach eigenhändiger Umrüstung) genau diese Mischung fahren, und zwar seit weit mehr als 100.000 km. Daher jetzt meine Antworten auf Deine Fragen:

    (Motor-)Schäden durch zu weiche Ventile
    Wie gesagt nicht beim Duratec. Das ist ein Zetec-Problem.

    Welcher Service fällt zusätzlich regelmäßig an? (Kosten??)
    Ein paar Kontrollinspektionen in bestimmten Abständen nach dem Einbau, nach Vorgabe des Umrüsters. Meist nur zum Kalibrieren des Systems. Später mal Ventilspielkontrollen, auch nix Wildes.

    Umrüstung bei Ford (ca. 300-500 mehr) o. bei freier Werkstatt
    Weder-noch. Bitte nur zu einem renomierten Gas-Umrüster gehen. Und lass Dir mehrere Gas-Anlagen anbieten und vergleiche sie, bevor Du irgendwas bestellst. Ein guter Umrüster kann Dir 2-4 Angebote machen. Marktführer ist dem Vernehmen nach die Anlage von Prins.

    Eine Umrüstung dauert etwa 3 Werktage zzgl. Einstellfahrten und TÜV-Eintragung. Ein guter Umrüster veranschlagt eine Woche und gibt Dir den Wagen fix-und-fertig zurück. Ein schlechter Umrüster behauptet nicht selten, schneller und billiger zu sein, wirft Dir aber die Anlage einfach nur rein und "verzichtet großzügig" auf nachfolgenden Service. Also Vergleichen lohnt sich.

    Wovor schützt die 1jährige Versicherung genau (weitere Möglichkeiten?)
    Vor nichts. Innerhalb dieser Zeit läuft ja die gesetzliche Gewährleistung, die Dir im Falle eines größeren Schadens damit Geld wert ist, wenn der Umrüster ursächlich Schuld ist. Das ist nur ein Verkaufsargument.

    Stimmt desweiteren die Aussage der Ford und bsp. auch BMW nicht auf Autogas umzurüsten sind?????
    BMW keine Ahnung. Ford geht schon, wenn auch nicht alle Motoren. Den Duratec-V6 in jedem Fall ja.

    Noch zu Nighthawkzone's Einlassungen: Quasi das Einzige was stimmt ist, dass Gas anders abbrennt wie Benzin. Es brennt heißer, aber schneller. Die Ventilschmierung ist nicht das Problem, sondern die stärkere Erhitzung der Ventilsitze "kann" dazu führen, dass diese sich durch die schließenden, harten Ventile rascher abnutzen. Dichten die Ventile nicht mehr genug ab, verstärkt sich die Überhitzung noch. Dann kann's kritisch werden. Es kommt darauf an, wie hart die Ventilsitze im Zylinderkopf vom Werk aus sind, und wie gesagt beim Duratec gibt's da kein Problem.

    Der Umrüster wird Dir vermutlich den Einbau von "Flashlube" empfehlen. Das ist eine angeblich kühlende Zusatzschmierung für die Ventile. Ob Du es nimmst (Kosten), ist im Grunde Deine Sache. Es beruhigt zwar, wenn man es mit drin hat, aber zwingend nötig ist es für den Duratec nicht.

    Grüße
    Uli
     
  11. #10 Schwally, 25.03.2010
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    ist zwar ein bisserl OT, aber ich denke den threadstarter könnte das auch noch interessieren..

    Hättest du noch irgendwie informationen von wegen weichen/harten ventilsitzen etc?
    ich hatte anfangs schon sorge wegen dem ford motor und fahre den auch deswegen mit niedrigen drehzahlen.. bei höheren habe ich ehrlich gesagt eher angst das ich mir den kaputt mache.. (auf lange sicht!)
    ich mein, mir ist auch klar, dass wenn du sagst die duratec motoren können das ab, dass das keine garantie ist ^^
    aber ich denk du bist schon vom fach und hast mehr ahnung was das angeht als andere..
    und das umrüster einem eher angst machen um noch etwas zu verkaufen (flashlube oder gar ne art umbau auf "harte" ventile) ist auch klar..
     
  12. #11 Nighthawkzone, 26.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2010
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    Zu befehl "Chef". Habe alles entfernt. Habe es gut gemeint.
    Dann kläre mich bitte auf. Was war wie falsch. Lasse mich gerne belehren.
    Danke sehr.
    Schweigen kann unfreundlich sein, aber nie so unfreundlich wie Worte:rotwerden:
     
  13. #12 MucCowboy, 26.03.2010
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    @Nighhawkzone: sorry, ich kann auf Deine Beiträge nicht mehr eingehen, weil Du sie entfernt hast. Leider hast Du damit die erste Seite dieses Themas ziemlich zerfleddert. Man kann ja durchaus mal daneben liegen, sollte es aber verkraften können, wenn man darauf hingewiesen wird, anstatt zu schmollen, oder? ;)

    Meines Wissens ist das eine Entwicklung in der Modernisierung der Motoren. Immer kleinerer Hubraum bei immer mehr Leistung bedingt, dass die Bauteile-Toleranzen immer winziger werden und dabei das Aggregat möglichst leicht und preiswert sein soll. Deshalb hat sich Aluminium in den Zylinderköpfen weitgehend durchgesetzt. Aus Kostengründen verzichtet man darauf, die Ventilsitze zu härten oder gesondert aus härterem Material einzusetzen. Die Ventile selber sind nach wie vor aus gehärtetem Stahl, also in jedem Fall härter als ihre Sitze (Gusseisen würde brechen, Alu würde schmelzen). Unter normalen Benzin-Bedingungen ist damit auch alles "paletti". Wo bei Gas das Risiko dabei ist, hab ich weiter oben schon ausgeführt.

    Der Duratec-V6 ist ein Block, der Ende der 1980er entwickelt und nach diesem Konzept bis zum Ende des Mondeo MK3 gebaut wurde. Grundlegende Änderungen - wie Material-Wechsel ganzer Baugruppen wie den Köpfen - gab es in der ganzen Zeit nicht (selten war eine Konstruktion soooo langlebig!) Das unterscheidet ihn bezüglich der Gas-Tauglichkeit von seinen jüngeren Alternativen Zetec und 4-Zylinder-Duratec.

    Ganz allgemein sollte man auf Gas keinen Benzinmotor bis in den Begrenzer jagen, jedenfalls nicht mehr als kurzeitig (mal ein flottes Überholmanöver oder so). Leistung kannst Du ihm ruhig abverlangen, was er hergibt - es sind sowieso rund 15% weniger wie auf Benzin. Die Anlage sollte natürlich stets gut eingestellt sein, denn schlechte Einstellungen (Mischung, Füll- und Zündzeitpunkte) schaden unter Gas dem Motor mehr wie unter Benzin.

    Nein, eine Garantie gibt's natürlich nicht. Deswegen auch weiter oben mein Rat zu seriösen Umrüstern, die auch nach getaner Arbeit noch Service und Gewährleistung bieten.

    Vielen Dank.

    Grüße
    Uli
     
  14. #13 michi_str, 26.03.2010
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    Das sind echt tolle und wertvolle Informationen, vielen Dank!:top1:

    Kann mir jemand eine Fachwerkstatt bzw. eine freie Werkstatt im Raum Uelzen nennen, die solch eine Umrüstung durchführt?
     
  15. #14 Tombers7, 26.03.2010
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    Zitat von MucCowboy:
    (Motor-)Schäden durch zu weiche Ventile
    Wie gesagt nicht beim Duratec. Das ist ein Zetec-Problem.

    Dem muss ich wiedersprechen. Wir hatten schon genug 1.8L Duratec HE Motoren, die auf Gas umgerüstet sind, mit defekten Ventilsitzen und STARK verformten Ventilen.
     
  16. #15 MucCowboy, 26.03.2010
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    Wenn Du ein wenig den Zusammenhang meiner Beiträge berücksichtigt hättest, wäre Dir aufgefallen, dass ich an besagter Stelle das "-V6" vergessen habe. Gemeint waren Duratec-V6-Motoren, nicht die 4-Zylinder-Modelle "-HE", "-SCi" und "-wasweissichnoch". Diese haben nur den "Familiennamen" mit dem Duratec-V6 gemein, sonst garnichts.

    PS: Zu den Duratec-V6 zählen sämtliche 6-Zylinder-Varianten, also genau genommen auch der Duratec-VE und der Duratec-ST.

    Grüße
    Uli
     
  17. #16 Tombers7, 26.03.2010
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    Wenn du vom Duratec schreibst, muss man davon ausgehen, daß du die ganze Motorenpalette meinst??:gruebel:
     
  18. #17 Nighthawkzone, 26.03.2010
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    Alles klar,
    nein, schmolle nicht, aber muss ja keine falschen Informationen stehen lassen.
    Grundsätzlich wahr also meine Motorenbeschreibung absolut korrekt. Wo jetzt genau die Unterschiede zwischen Duratec und Zetec usw. liegen wusste ich tatsächlich nicht. Daher der Satz, bin kein Fachman.
    Das jedoch bei Gas ein Schmierproblem auftritt bzw. auftreten kann, andere Temperaturen, höhere Drehzalen problematischer sein können und die damit verbundendenen Folgen scheinen also nach meinem Verständnis auch richtig gewesen zu sein.

    Da ich Dich nicht kenne, werte ich solch einen Satz natürlich als Angriff. Meine herangehensweise bei Kritik ist anders daher finde ich es gut das du es nochmals beschrieben hast.

    Frage dann nochmal in Bezug auf Kurzstrecke und Gas. Also bei uns schaltete der Wagen schon nach rund 2 Kilometer auf Gas um und zumindest die Wassertemperatur war schon da.
    Fahre ich also 10 Kilometer fahre ich doch mit Gas besser als mit Diesel. Im Winter braucht meiner nämlich bestimmt 10 Kilometer bis das Wasser erstmal bei 90 ankommt, also ist das Öl noch lange nicht auf Temperatur. Korrekt?
     
  19. #18 Schwally, 26.03.2010
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    wie doof das ich keinen V6-duratec habe..
    dachte in der tat auch das duratec = duratec, unabhängig von der zylinderzahl..

    aber nu bin ich ja aufgeklärt :);)
     
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  21. #19 MucCowboy, 26.03.2010
    Zuletzt bearbeitet: 26.03.2010
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    Die Wasser- oder Öltemperatur ist hier im Grunde nicht entscheidend, sondern die Temperatur des Zylinderblocks selbst. Der Grund, warum ein kalter Motor (zumeist) nicht auf Gas gefahren wird, ist die Tatsache, dass sich das Gas an den Zylinderwänden niederschlägt, wenn sie noch nicht heiß genug sind. Sobald der Zylinderblock durch die Verbrennung unter Benzin warm genug ist, kann auf Gas umgeschaltet werden. Das Problem für die Gas-Steuerung: Der Motor hat keinen Sensor für die tatsächliche Temperatur im Zylinderblock. Deshalb muss die Kühlwassertemperatur dafür herhalten. Unter Winterbedingungen braucht das Kühlwasser aber länger, bis es selbst erwärmt wird, während der Motorblock ist nahezu der gleichen Zeit wie im Sommer "gas-bereit" ist. Schließlich ist die Verbrennung im Zylinder Sommer wie Winter gleich heiß.

    Also könntest Du im Winter genauso Kurzstrecken mit Gas fahren, wenn Deine Steuerung den manuellen Wechsel erlaubt - vielleicht nicht nach 2 sondern nach 3-4 km Flüssigkraftstoffphase.

    Grüße
    Uli
     
  22. wuddi

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    Hallo Michi,

    Also ich fahre einen MK 3 V6 mit Autogas und das bisher relativ problemlos. Bisher 45.000 km gelaufen. Das einzige was bisher war, waren Aussetzer gerade bei geringen Drehzahlen. Zündspule- Kabel- Kerzen gewechselt. Diese Komponenten scheinen aber nicht schneller zu verschleißen, ein verschleiß macht sich nur früher bemerkbar da das Gas schlechter zündet.
    Ich selbst habe die Prins Anlage drinnen mit Ventilschmierung. Die Anlage wurde in einer Ford Werkstatt eingebaut. Der Einbau hat zwar einen Euro mehr gekostet als irgendwo im Hinterhof aber na ja, zumindest spart man sich dann den Ärger wenn etwas nicht läuft, das sich die Werkstätten gegenseitig die Schuld zuschieben.
    Desweiteren war es wirklich alles komplett. Also den Wagen nur abgeben mit Leihwagen vom Hof fahren und später fertig abholen. Also wirklich fertig incl. eintrag im Fahrzeugschein und sämtlichen abnahmen. Flashlube dabei und einen Pannenset wegen dem fehlenden Ersatzrad.
    Es stimmt auch, das man auf Volllastfahrten verzichten sollte. Aber hallo, meiner rennt auch bei 4000 Touren noch 180 km/h.
    Der Verbrauch liegt bei dezent unter 12 Liter Gas.

    Gruß
     
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