Methangas

Diskutiere Methangas im Alternative Antriebe Forum im Bereich Ford Forum; Es wird an einer neuen Technik gearbeitet, mit der man Solarenergie umwandeln kann in Methangas. Das heißt Solarenergie ist somit speicherbar und...

  1. #1 spasshaben, 07.02.2013
    spasshaben

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    Es wird an einer neuen Technik gearbeitet, mit der man Solarenergie umwandeln kann in Methangas. Das heißt Solarenergie ist somit speicherbar und Methangas kann als Antrieb für das eigene Auto verwendet werden. Das ist doch tolle Zukunftsmusik oder!
     
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  3. #2 KalkiKoettel, 08.02.2013
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    Wozu technik?
    Gibt genug Kühe die vorm verspeisen Methangas produzieren. :lol:
     
  4. #3 HeRo11k3, 09.02.2013
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    Sobald es (in großem Maßstab) funktioniert, mit Sicherheit sehr spannend.

    Gearbeitet wird daran schon seit einiger Zeit - zumindest daran, Wasser elektrisch zu zersetzen und anschließend den Wasserstoff mit Kohlenstoff oder CO2 aus der Atmosphäre zu Methan zu synthetisieren. Greenpeace Energy bietet schon seit längerem einen Gastarif an, der diese Forschungsarbeit (denn das ist es bisher) zusätzlich fördert.

    Allerdings werden wir dann auch deutlich mehr Strom gewinnen (oder anderweitig massiv sparen) müssen - mal grob überschlagen verbrauche ich zur Zeit pro Jahr ca. 850kWh elektrisch, ca. 3500kWh Erdgas für meine Gasheizung und ca. 12000kWh Benzin für meine 18000-20000km Autofahrerei. Plus Bahnreisen, Flugreisen und Energieverbrauch für die Produktion der Dinge, die ich so kaufe (einschließlich z.B. Strom für das Rechenzentrum, in dem dieses Forum gehostet wird).

    Und nein, das kann man auch mit Biogas alleine (egal ob aus Gülle oder von "Energiepflanzen") nicht ersetzen. Ich glaube nicht, dass das ganze ähnlich billig sein wird wie "Dino-Benzin" - die Zeit billiger Mobilität dürfte langsam aber sicher ablaufen, auch wenn ich da kein Datum dran stempeln kann.

    MfG, HeRo
     
  5. #4 Focus06, 10.02.2013
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    Die technik ist seriennah und könnte (finanzielle Mittel vorraus gesetztt) meiner Meinung nach bald flächendeckend eingesetzt werden.
    Problem: Regenerative Energien (Wind, Solar, Wellenkraftwerke etc.) produzieren Strom zu z. T. ungünstigen Zeiten, oder zu weit vom Einsatzort entfernt. Mit dem sog. e-Gas, könnten entsprechende Anlagen effizienter arbeiten, da die Energie gut gespeichert und verteilt werden kann. Außerdem kann die Energie für heutige Maschinen und Anwendungsbereiche gut eingesetzt werden, da mit Gas ein breites Spektrum abgedeckt werden kann (mobile und stationäre Motoren, Stromerzeugung in Gaskraftwerken, Energielieferant für industrielle Anwendungen etc.). Der Einsatz von e-Gas ist sinnvoll und meiner Meinung nach der derzeit beste (einfach umsetzbar, kostengünstig) Weg von fossilen Energieträgern los zu kommen. Leider würde damit der Gewinn einer der größten Branchen dieser Erde quasie über Nacht auf nahezu Null fallen...
     
  6. Maica

    Maica aka Fiesta-Michi :D

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  7. #6 Focus06, 12.02.2013
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    Ja, auch eine gute Sache. E-Gas hat insgesamt zwar mehr Vorteile, aber die beiden Systeme könnten sich sehr gut ergänzen und zeigen schon heute, dass die Energiewende nicht teuer sein muss! Es ist machbar und schaffbar, ganz ohne Verzicht, oder lange auf experimentelle Technologien, wie Kernfusion warten zu müssen. Es wird eben einfach nur blockiert...
     
  8. #7 HeRo11k3, 12.02.2013
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    Naja, der Strom für E-Gas kommt ja nicht aus der Steckdose... Deutschland hat 2011 laut Wikipedia ca. 9000 Petajoule Endenergie verbraucht, das sind ca. 2500 Terawattstunden. DIe Bruttostromerzeugung lag bei etwas über 600 Terawattstunden, regenerativ erzeugt 103 (2012 immerhin schon 135) Terawattstunden. Wobei zwischen Brutto und Endenergie nochmal ein ganz beachtlicher Faktor steckt - dazu muss man nur mal daran denken, wieviel Eigenstrombedarf z.B. so ein Kernkraftwerk hat oder wieviel Sprit ein Tanklastzug verbrät.

    Ich halte deswegen nur eins für sicher: Auf eine einzige Technologie (egal wie hochgejubelt) werden wir uns nicht verlassen können. Und: Was sich finanziell lohnt, wird jemand machen - wie man an dem beeindruckenden Zuwachs der Fotovoltaik (und auch der Windkraft) in den letzten Jahren sieht. Manchmal dauert es ein wenig, bis es sich herumspricht, und im Moment - mit Kreditklemme und CDU-Bundesregierung - ist auch die Kapitalbeschaffung für derartige Themen nicht so ganz einfach, aber es wird kommen, wenn es sich lohnt.

    Die funktionierende und beherrschbare Kernfusion ist allerdings schon seit 40 Jahren nur noch 30 Jahre in der Zukunft - ich halte es daher für wenig wahrscheinlich, dass das was wird, bevor Peak Oil durchschlägt.

    MfG, HeRo
     
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  10. #8 Focus06, 12.02.2013
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    @HeRo11k3: Du denkst in der Hinsicht zu lokal. Natürlich kann Deutschland seinen Energiebedarf niemals aus regenerativen Energienquellen decken. Über Fotovoltaik schon garnicht. Überhaupt halte ich Fotovoltaik für eine Sackgasse. Es gibt aber auch andere Arten Sonnenenergie zu nutzen. In Spanien steht bereits ein Solarkraftwerk, das über Spiegel die Sonnenenergie nutzt, um Öl auf zu heizen, mit welchem wiederrum Wasser verdampft wird, welches eine Turbine antreibt und so Strom erzeugt. Bislang stellt die Speicherung und Verteilung dieses Stroms (vor allem auf große Entfernungen) eine großes Problem dar. Dies könnte durch e-Gas gelöst werden. Damit würden Gebiete interessant für die Energiegewinnung, die bisher auf Grund ihrer zu großen Entfernung nicht wirtschaftlich wären, so z. B. Nord-Afrika.
    Methan könnte (anders als Wasserstoff), relativ einfach mit Tankschiffen, oder durch Pipelines nahezu verlustfrei nach Europa transportiert werden und hier lokal, z. B. zur Stromerzeugung verwendet werden. Weiterhin ließe sich Methan z. B. in dafür entwickelten Brennstoffzellen verwenden. Gasthermen in Wohngebäuden könnten mit anderen Gasdüsen für wenige Cent umgerüstet werden. Viele industrielle Anlagen, die auch jetzt schon mit Gas betrieben werden, könnten ebenfalls ohne große Investiton umgestellt werden. Leitungsnetze sind vorhanden und müssten, bis auf Details, garnicht umgestellt werden, kann man dafür doch die bestehenden Erdgasnetze nutzen. Es ist nur eine Frage des Wollens...

    Davon abgesehen:
    Was du hier über die Kernfusion schreibst, kann man 1:1 auf die fosilen Energieträger anwenden. Auch hier spricht man seit 40 Jahren davon, dass bald schluss ist...
     
  11. #9 Fröschi, 13.02.2013
    Zuletzt bearbeitet: 13.02.2013
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    Zuerst müssen wir unsere Aufgabe als Umweltschützer zu Ende erfüllen und den Planeten vom schädlichen Öl reinigen. Sprich es aus der Erde entfernen und verbrennen...

    Und wenn wir dann damit das klima genug aufgeheizt haben, erledigen sich viele Probleme von selbt: Es wird wärmer, wir brauchen keine Heizungen mehr. In Folge werden Abermilliarden Tonnen Methangas, welches heute im kalten Ozean gebunkert ist, freigesetzt und wir brauchen es nur noch abzuschöpfen und zu verbrennen. Inzwischen werden die Polkappen eisfrei sein, was uns den Zugang zu bislang versperrten neuen Öl- und Gasquellen ermöglicht. Das Gas wird gefördert und das Öl liegen gelassen, weil dann niemand mehr wissen wird, wie Ölförderung funzt, was schlußendlich heißt, daß die Arktis zum ölverseuchten Sperrgebiet erklärt wird, weil wir das Öl nicht aus dem Boden entfernen können.

    Alles wird gut!


    Gruß Torsten
     
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