Fiesta VII ST (Bj. 12-**) Nicht-typisches Problem mit der Bremsanlage

Diskutiere Nicht-typisches Problem mit der Bremsanlage im Ford ST, RS & Cosworth Forum Forum im Bereich EU Modelle; Hallo zusammen, die allgemein bekannten Probleme mit den Riefen und den Schleifgeräuschen hatte ich bei meinem ST auch, da es aber in meinen...

  1. #1 Baumi182, 31.01.2016
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    Hallo zusammen,

    die allgemein bekannten Probleme mit den Riefen und den Schleifgeräuschen hatte ich bei meinem ST auch, da es aber in meinen Augen alles in einem normalen Rahmen lag und die Bremsleistung hervorragend war, habe ich erst mal nichts weiter unternommen.

    Bei 52.000km wurden dann verschleißbedingt alle Bremsscheiben + Beläge rundherum ausgetauscht. Der Werkstattmeister sagte, dass beim Bremssattel hinten links einer der Kolben klemmte bzw. festgerostet war und er diesen wieder gangbar machen musste. Erschien mir komisch, da das Tragbild der Bremsscheibe normal aussah. Soweit so gut.

    Nun habe ich 59.000km gelaufen und letzte Woche hat sich hinten links auf der Autobahn die Bremse festgefressen, was dann natürlich in einer ausgeglühten Bremsscheibe und mächtig Qualm geendet hat.

    Ein Termin bei der Werkstatt ist schon ausgemacht, die Kosten für Scheiben + Beläge inkl. Arbeitszeit werden übernommen. Der Werkstattmeister sagte mir aber, dass nach der Ursache für den klemmenden Kolben gesucht werden muss, da das Gangbar machen ja nur 7.000km gehalten hat. Im schlimmsten Fall wäre wohl ein neuer Bremssattel fällig, für den ich die Kosten dann aber selbst tragen müsste.

    Nun zu meinen Fragen:
    - Wie kann es überhaupt sein, dass bei einem 2,5 Jahre alten Fahrzeug einer der Bremskolben fest ist? Wie kommt es dazu? Rostet da was, verkeilt sich da was, weil irgendwas schief ist? Liegt es an "falschem" Bremsverhalten? Die Problematik hatte ich bis dato bei keinem anderen Fahrzeug.
    - Welche Möglichkeiten gibt es, das Problem nachhaltig zu lösen?
    - Mit welchen Kosten muss ich wohl ganz grob rechnen, wenn der Sattel getauscht werden muss?

    Hat jemand vielleicht schon ähnliche Erfahrungen gemacht, evtl. ja bei einem anderen Fahrzeug? Im MK7 Forum wollte ich meine Frage jetzt nicht stellen, die haben dort ja alle Ruhe mit ihren Trommelbremsen. :lol:
     
  2. #2 Meikel_K, 31.01.2016
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    Aus der Ferne lässt sich das natürlich schlecht beurteilen, aber grundsätzlich besteht bei leichten Fahrzeugen mit geringer Belastung der Hinterachse immer das Problem der Unterforderung der hinteren Scheibenbremse mit Begleiterscheinungen wie Rost auf den Reibflächen (hast die die Innenseite auch gesehen?), mangelnde Gangbarkeit des Sattels und Schrägabnutzung / ungleichmäßiger Abnutzung des Reibbelags.

    Für die Gangbarkeit der Bremssättel sind kurze, kräftige Bremsbetätigungen hilfreich - im Gegensatz zu längeren, sanften Betätigungen. Außerdem hilft es, regelmäßig die Feststellbremse zu benutzen. Das muss zwar nicht beim Parken sein, aber in Zeiten der serenmäßigen Berganfahrassistenten kommt die Feststellbremse im Fahrbetrieb ja sonst kaum noch zum Einsatz.

    Da das Auto noch so jung ist, kommen aufgequollene Dichtungen aufgrund von überalterter oder falscher Bremsflüssigkeit hier nicht in Betracht.
     
  3. #3 Baumi182, 31.01.2016
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    Hatte sowohl Scheiben, als auch Beläge seinerzeit in der Hand. Vorne bekannte Problematik: Scheiben außen okay, innen wellig mit teilweise tiefen Riefen. Hinten lediglich verschlissen mit verhältnismäßg normalem Tragbild, ansonsten keine Auffälligkeiten. Beläge waren von der Dicke erstaunlicherweise alle 4 noch gut, wobei die hinteren eine sichtbare Schrägabnutzung aufwiesen. Bremsflüssigkeit wurde bei der 40.000er Inspektion im April 2015 getauscht, ist also noch nicht mal ein Jahr alt.

    Das mit den kurzen, kräftigen Bremsungen wurde mir vom Werkstattmeister so auch gesagt. "Tu was für deine Bremsen!" war seine Aussage. Motorbremse einfach vergessen und ab und zu mal kräftig in die Eisen gehen. Gelegentlich soll es auch helfen, einfach mal mit der Handbremse anstatt der Pedalbremse zu bremsen - wohl dosiert versteht sich. Ich habe mich daran gehalten und auf den hinteren Scheiben ein perfektes Tragbild, was mir nun aber leider wenig geholfen hat. Der Fehler ist übrigens nach einer "scharfen" Bremsung aus Tempo 200 auf der Autobahn aufgetreten. Kann die entstandene Hitzeentwicklung für den Klemmer gesorgt haben?

    Und gehe ich recht in der Annahme, dass mir das ganze mit einem neuen Bremssattel wieder passieren kann? Sollte ich es nochmal mit "gangbar machen" probieren und noch gnadenloser mit der Bremse umgehen? Ich habe nur wenig Lust, alle paar Monate ausgeglühte Scheiben und Beläge tauschen zu müssen.

    Eine Sache fällt mir gerade ein:
    Ich bin sehr penibel beim Thema Fahrzeugreinigung und reinige Felgen und Bremse regelmäßig mit Spezialreinigungsmitteln und einer Hochdrucklanze. Kann dabei evtl. Wasser hinkommen, wo es nicht hinkommen darf/soll?
     
  4. #4 Focus-CC, 31.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.2016
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    In jedem Fall für das Fahrzeugalter sehr ungewöhnlich ! Bei deinem 2,5 Jahre alten Wagen sehr sehr ungewöhnlich !

    Bremssättel gehen nur aufgrund Gammel an den Kolben, hinter den Manschetten fest.
    Sind die Manschetten dicht, dann gibt es in der Regel 10 Jahre keine Probleme.

    An sich sollte der Sattel genau zerlegt werden um die Ursache zu ermitteln.

    Aber da es eine "Fachwerkstatt" ist, ist deren Intellekt leider auf das Tauschen von Bauteilen beschränkt.

    Ggf. ist der Fehler ganz woanders zu suchen: Rückschlagventil im ABS Block, etc. ppp.


    Ein "hartes" Bremsen, etc., sind alles Märchen die zum schallend Lachen anregen. Einen größeren Blödsinn habe ich lange nicht gelesen.

    Eine "Normale Benutzung" der Bremse ist völlig ausreichend für eine jahrelange einwandfreie Funktion.
    Sicherlich soll man die hinteren Scheiben auch "benutzen", wegen Rost auf der Scheibe, aber nicht um ein Klemmen des Kolbens zu verhindern.



    Aussage "Fachwerkstatt" eben - man weiß nie ob es völlige Dummheit des Personals ist oder absolut reziprok, eine gewollte Verarschung des Kunden.


    PS:

    @ Hochdruckreiniger

    Lass davon mal die Finger. Die Dinger gehören auf Gehwegplatten gerichtet und nicht auf Fahrzeugteile.
    Schon gar nicht ansatzweise in Richtung Bremsanlagen - beim Felgen reinigen.
    Wenn dich saubere Felgen glücklicher stimmen, nimm Schwamm und gesunde Hände !
     
  5. #5 Baumi182, 31.01.2016
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    Bekomme ich die mit einem handelsüblichen Hockdruckreiniger (wie man ihn an fast jeder SB-Waschbox finden kann) so beschädigt, dass die beschriebenen Probleme auftreten?

    Die Problematik soll ja auch die geringe Belastung der hinteren Bremse bedingt durch das niedrige Fahrzeuggewicht sein. Klar, dass man das auf andere Fahrzeuge, die womöglich eine halbe Tonne mehr wiegen, so nicht übertragen kann. Generell ist die Argumentation bei einem Fahrzeuggewicht von 1100kg und einer Bremskraftverteilung von 70% zu 30% für mich schon nachvollziehbar.

    Deine Äußerungen über die Fachwerkstatt kann ich prinzipiell verstehen, diese Werkstatt bzw. der Werkstattmeister genießt jedoch mein uneingeschränktes Vertrauen. Zumindest bisher... Mal sehen, was jetzt kommt. Nächster Schritt wird nun die genauere Ursachenforschung für das Klemmen sein. Ergebnis offen.

    So sehen die hinteren Scheiben übrigens jetzt aus. Alter ca. 3-4 Monate bei einer Laufleistung von ca. 7.000km.
    Hinten links, die "Klemmscheibe": IMG_1346.jpg Hinten rechts, die "gute" Scheibe: IMG_1348.jpg
    Wenn ich mir das jetzt selbst noch mal genauer anschaue, sieht die heißgelaufene Bremsscheibe sogar besser aus, als die fehlerfreie.
     

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  6. #6 Focus-CC, 31.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.2016
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    1. Bekommst du mit einem Hochdruckreiniger ALLES kaputt. Der einzig mögliche ungefährliche und sinnige Einsatz am Fahrzeug ist, aus 60cm Entfernung(!) den Lack(!) vom grobem Schlamm zu befreien. Sonst nix.

    2. Merke ich dass dir elementare technische Grundlagen fehlen.

    Eine banal rostige oder riefige Scheibe, aufgrund geringer Bremsbetätigung hat NICHT IM GERINGSTEN was mit einem klemmenden Kolben im Sattel zu tun.
    Das wäre so als würdest du den Verschmutzungsgrad deiner Fußmatten in Relation zur Kompression setzen.

    Und sollte genau diese Korrelation (Rost auf Scheibe = Fester Bremssattelkolben) von deinem "Meister" erwähnt werden, so solltest du dich schnellsten von dem Vollpfosten trennen.
     
  7. #7 Fordbergkamen, 31.01.2016
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    Du drückst das Wasser in / hinter die Manschetten ---> Idealer Nährboden für Rost
    Kombiniert mit Reinigungsmitteln wird auch das letzte Quäntchen Schmiermittel entfernt und schon sitzt er fest.
     
  8. #8 Baumi182, 31.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.2016
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    @Focus-CC: Sorry aber inwiefern hilft mir dein Beitrag jetzt hier weiter?

    Hier hat meines Wissens niemand behauptet, dass der klemmende Kolben etwas mit den Riefen der Scheibe zu tun hat. Ich habe die Bilder nur eingestellt, um den Unterschied der beiden Tragbilder zu verdeutlichen. Im Eingangspost habe ich außerdem auch erwähnt, dass ich mich mit der Materie bisher noch nicht auseinandergesetzt habe, weil ich es bisher auch noch nicht musste. Mich darauf hinzuweisen, dass mir technische Grundlagen fehlen, macht also an dieser Stelle ebenso keinen Sinn und hilft mir auch jetzt nicht weiter, die Problematik nachzuvollziehen oder künftig vielleicht vermeiden zu können.

    Dann werde ich die Reinigung der Felgen/Bremsen, wie Focus-CC schon geschrieben hat, ab sofort wohl wieder mit Schwamm und Eimer angehen.
     
  9. #9 Focus-CC, 31.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.2016
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    Dann kam es mißverständlich rüber, das hast du aber noch gefördert in dem du 2 Probleme gleichzeitig abhandeln wolltest.


    In diesem Fall interessiert der Zustand der Scheibe nicht die Bohne.

    Beschränken wir uns doch 100% auf den Bremskolben. Möglicherweise hast du den selber mit dem Hochdruckreiniger "gekillt" .


    Der Scheibenzustand ist völlig banal und gammelige Scheiben sind ein normales Problem bei Tausenden Fahrzeugen - gerade im Winterhalbjahr, bei Kurzstrecken, Laternenparkern und Motorbremsern.
     
  10. #10 Baumi182, 31.01.2016
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    Ich wollte nur zeigen, wie das Tragbild der Scheibe nach dem Kolbenklemmer im Vergleich zur Scheibe ohne Kolbenklemmer aussieht. Rein von der Geruchentwicklung und dem Qualm habe ich mit etwas schlimmerem gerechnet. Das Tragbild bereitet mir auch eigenlich keine Sorgen - so sahen die ersten Scheiben hinten nach 52.000km auch aus. Hauptsache gleichmäßig und Bremskraft ist da, alles andere ist kosmetisch, dessen bin ich mir schon bewusst.

    Auch wenn ich mich langsam damit abfinde, wäre es trotzdem das erste Auto, bei dem mir das jemals passiert ist. Ich hatte mit anderen Fabrikaten (u.a. Smart, Fiat, Hyundai und Audi) noch nie so ein Problem und schon gar nicht nach so kurzer Lebensdauer. Und die Fahrzeuge habe ich auch alle mit HD-Reinigern gewaschen - auch die Felgen und Bremsen. Jetzt wird der eine sagen "Glück gehabt", ein anderer sucht den Fehler vielleicht jetzt eher bei mangelnder Teilequalität des Herstellers Ford...

    Nachdem das Auto jetzt übrigens 2 Tage gestanden hat, hat sich heute der Kolben nach mehrmaligem Ziehen/Lösen der Handbremse gelockert und die Bremse ist wieder frei. Also bekomme ich den jetzt hoffentlich ohne Qualm zur Werkstatt. Der Termin ist aber leider erst am 09.02. Ich werde berichten, was dabei rausgekommen ist. Bis dahin nehme ich lieber den C-Max, bevor sich der Kolben noch mal verklemmt.
     
  11. #11 Focus-CC, 31.01.2016
    Zuletzt bearbeitet: 31.01.2016
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    Ich sag ja, ich glaube nicht so 100% an einen klemmenden Kolben.

    Wenn du die Manschetten nicht gekillt/unterstrahlt hast dann wäre der Fehler außergewöhnlich und m.E. sogar woanders zu suchen.

    Aber dazu kann man eine Aussage machen wenn man den Bremskolben in der Hand hält, ob eben eine Gammelstelle dran ist oder nicht.

    @ Teilequalität

    habe in den letzten 30 Jahren so ziemlich alle Marken auf dem Hof gehabt. Sie kochen alle nur mit Wasser. Außerdem kommt die Bremse vom Zulieferer und nicht von FORD. Deine Bremse kannst du unter einem VW, OPEL oder Peugeot wiederfinden.

    Grundsätzlich ist die FORD (Mechanik) Qualität nicht schlecht, geht Richtung Oberklasse, aber nicht Spitzenklasse.
    Spitzenklasse habe ich nur bei den Japanern wie Nissan, Daihatsu und Toyota gefunden.
    Leider hat Ford ein Rostproblem.




    Gruß, Heiko
     
  12. #12 Baumi182, 09.02.2016
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    So nun zum Ergebnis:

    Habe den Fiasko heute aus der Werkstatt geholt. Hinten wurden Scheiben und Beläge beidseitig getauscht, da die linke Scheibe innen komplett angelaufen war, was man von außen nicht gesehen hat.

    Soviel erst mal dazu. Ford hat die Kosten dafür zu 100% übernommen - Hut ab schon mal.

    Nun zur Ursache. Es war tatsächlich nicht der Bremskolben selbst, sonder der untere Führungsbolzen des Bremssattels, der durch Rost angeschlagen war und sich bei starker Belastung verkeilt/verklemmt hat. Das führte dann dazu, dass der schwimmende Teil des Bremssattels nicht mehr "schwimmen" konnte und verursachte eben jene Problematik.

    [​IMG]

    Man hat jetzt also beidseitig alle Führungsbolzen erneuet und diese ordentlich gefettet, sodass das jetzt hoffentlich nicht mehr passieren sollte. Zusätzlich hat man die Manschetten erneuert, um dem weiter vorzubeugen. Der Fehler kann tatsächlich durch den HD-Reiniger verursacht worden sein, was sich mir auch mehr erschließt, da die Teile quasi offen sind.

    Tja wie so oft - kleine Ursache, große Wirkung. Ich möchte mich bei allen für eure Antworten und Hilfestellungen bedanken, den HD-Reiniger werde ich ab sofort von der Bremse fernhalten.
     
  13. odie

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    Find ich net unbedingt. Wen der Sattel halt schlecht konstruiert oder an der oberen Grenze der Toleranz gefertigt wird und es eh kein Geld kosten darf dann kommt sowas schonmal vor. Legendär sind die Sättel vorne z.B. beim Peugeot 106. Da hällt keiner länger als 60.000km. Meine Frauch (mit einem 55PS Monsterteil) hat einen Fabrikneuen Bendix Sattel geliefert nach 1,5 Jahren. Wen das Ding halt ziemlich ***** konstruiert ist und dann noch zweifelhafte Toleranzen im Spiel sind dann drist das Teil eben. Wen man für Autobauern bzw deren Sklaven Zulieferer arbeitst dann wunderst dich das nicht sofort alle auseinander fällt.
     
  14. #14 jörg990, 16.05.2016
    jörg990

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    Das ist jetzt kein spezielles Ford-Problem, sondern kommt bei anderen Herstellern auch vor.
    Beim Mazda MX-5 gibt es Leute, die im Frühjahr / Herbst beim Räderwechsel die Gleitbolzen neu fetten, um dieses Problem zu vermeiden.
    Bei MX-5 ist oben im Sattel eine Stahlbuchse, unten eine Kunststoffhülse. Anfangs habe ich oben mit MoS2-Fett geschmiert, unten mit Silikonfett. Mittlerweile verwende ich Plastilube an beiden Seiten mit positivem Ergebnis.

    Mich würde nur mal interessieren, wie deine Werkstatt erst auf einen klemmenden Kolben kam. Wenn die Manschette intakt ist, ist das bei so einem jungen Fahrzeug extrem unwahrscheinlich. Und die gammeligen Gleitbolzen fallen doch beim Belagtausch schon auf :skeptisch:

    Wie auch immer, jetzt tut ja alles wieder.


    Grüße

    Jörg
     
  15. #15 Baumi182, 16.05.2016
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    Das ist ein guter Tipp - danke! Werde ich mir für den alljährlichen Wechsel merken, frisst ja kein Brot.

    Der klemmende Kolben wurde beim ersten verschleißbedingten Wechsel der hinteren Bremsscheiben und Beläge festgestellt. Wobei klemmen übertrieben ist, das Zurückdrehen ging wohl unüblich schwer, woraufhin man vorsichtshalber die Manschette getauscht und den Kolben gangbar gemacht hat - andere Baustelle und hatte mit dem beschriebenen Problem nichts zu tun. Da ich das nur im Hinterkopf hatte, kam meine Vermutung, dass es am Kolben liegen muss.
     
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