Ölablassschraube Gewinde defekt - wer trägt die Kosten?

Diskutiere Ölablassschraube Gewinde defekt - wer trägt die Kosten? im Recht, Gesetz & Versicherung Forum im Bereich Ford Forum; Gestern habe ich meinen Ford Focus (EZ: 12/2005, 48.000km) für eine Inspektion in eine Ford-Vertragswerkstatt gebracht. Alles in allem sollte...

  1. #1 glanzparade, 20.05.2011
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    Gestern habe ich meinen Ford Focus (EZ: 12/2005, 48.000km) für eine Inspektion in eine Ford-Vertragswerkstatt gebracht. Alles in allem sollte mich diese Inspektion 350 EUR kosten.
    Im Laufe des Tages erhielt ich einen Anruf von der Werkstatt. Sie sagten mir, dass es Probleme beim Lösen der Ölablassschraube gab und jetzt das Gewinde der Ölwanne kaputt ist.
    Jetzt soll ich weitere 440 EUR für eine neue Ölwanne zahlen.

    folgende Hintergrundinfos:
    - der Wagen wurde von mir im Dezember 2010 bei einem anderen Ford-Vertragshändler gekauft
    - alle Inspektionen (auch Ölwechsel) wurden bei diesem Ford-Vertragshändler durchgeführt und im Serviceheft vermerkt
    - beim Kauf im Dezember wurde bereits ein Ölwechsel bei 45.000 km durchgeführt (warum 5 Monate und 3.000 km später schon wieder????)

    Die Werkstätten schieben sich jetzt gegenseitig die Schuld in die Schuhe und keiner will die Verantwortung übernehmen. Die eine sagt, die Schraube wurde zu fest angezogen, die andere sagt, dass man beim Lösen dieser Schrauben sehr vorsichtig vorgehen muss und dass man im Falle eines defekten Gewindes auch ein neues Gewinde in die Ölwanne „eindrehen“ kann, was einen Wechsel unnötig machen würde.
    Fakt ist, dass der Wagen immer nur bei Ford in den Werkstätten war.
    Ich kann es kaum glauben, dass ich jetzt für ein defektes Gewinde aufkommen muss und möchte dazu gerne mal euren Rat hören.


    Danke
     
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  3. #2 RedCougar, 20.05.2011
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    Erstmal: Es ist egal ob der Wagen immer bei einem Ford-Vertragshändler war oder nicht. Die Werkstätten aggieren eigenverantwortlich und müssen für ihre eventl. Fehler selbst gerade stehen. Ford als Namensgeber und Mutterkonzern hat damit nichts zu tun, falls du der Meinung sein solltest (weil du das so betont hast).

    Zweitens: Wenn eine Werkstatt etwas kaputt macht, dann muss sie dafür gerade stehen und nicht du. Normalerweise müsste die letzte Werkstatt (B), die Kosten für eine neue Ölwanne oder das Schneiden eines neuen Gewindes (was durchaus vertretbar ist) übernehmen. Wie sie das dann weiter regelt - z.B. sich die Kosten von Werkstatt A wiederholt oder das ganze als Haftpflichtschaden der eigenen Versicherung meldet - brauch dich nicht zu kümmern.

    Natürlich würde das Wiederholen der Kosten für die Werkstatt B viel Papierkram wenn nicht gar einen Rechtsstreit bedeuten, daher versucht die erstmal den Kunden (dich) alles bezahlen zu lassen. Damit würde sich für die Werkstatt alles am Einfachsten regeln lassen ....
     
  4. RB

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    Für defekte Gewinde gibt es Reparatursätze, die werden eingedreht und halten in der Ölwanne gut. Das kostet nur ein Bruchteil.
     
  5. #4 glanzparade, 21.05.2011
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    angeblich ist es so herausgebrochen, dass man kein neues gewinde hereindrehen konnte...
    naja... ende vom lied:

    nach endlosen telefonaten musste ich nichts bezahlen.. das hat die A1 garantie übernommen.... also 450 eur gespart....puuuhhhh :top1:
     
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