ost vs. west

Diskutiere ost vs. west im Off Topic Forum im Bereich Ford Forum; hi leute gestern war ja der tag der deutscheneinheit . und da wollte ich doch mal wissen ob ihr erfahrrung mit ost und west menschen habt ....

  1. #1 Mondifan, 04.10.2009
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    hi leute

    gestern war ja der tag der deutscheneinheit . und da wollte ich doch mal wissen ob ihr erfahrrung mit ost und west menschen habt .

    wenn ja gute od schlechte ?

    ich bin ja auch von THÜ. nach NDS gezogen und ich habe nur gutes zusagen .

    MFG Mondifan
     
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  3. #2 Janosch, 04.10.2009
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    Mein Weg hat von Ost (Seelow) über kleinen Westen (Berlin Wedding, Ausbildung), Mannheim (Studium) wieder in den Osten geführt (Potsdam, Job).
    Seit nem knappen Jahr nun wieder im Westen in Bonn. In den Jahren hab ich gemerkt, dass wir doch schon ganz gut zusammengewachsen sind. Blöde Sprüche über meine Ossi-Herkunft hab ich kaum gehört. Nur mal von nem Dozenten an meiner Fachhochschule. Das gab dann ne Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Typen, und der Fall war erledigt.

    Jedenfalls fühl ich mich sauwohl in Bonn. Das ist dann wohl die "Feindliche Übernahme" :lol: Ein Ossi in der alten Bundeshauptstadt :lol:
     
  4. #3 MucCowboy, 04.10.2009
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    Nur dass die Bundeshauptstadt den Braten gerochen und sich rechtzeitig nach Berlin verkrümelt hat :lol:

    Meine Meinung: Ich lebe hier nicht weit von Sachsen und Thüringen weg. Mit den Nachbarn ist gut auszukommen, auch wenn (gerade zu den Sachsen) der Dialekt doch arg verschieden sein kann. Ich würde mir aber - gerade von östlicher Seite her - mehr wünschen, dass man die Vergangenheit langsam ruhen lassen würde. Seit immerhin 20 Jahren gibt es nominal keine Unterschiede zwischen Ost und West mehr, und damit sollten auch die Vorurteile langsam verschwinden. Der "Ossi" ist nicht mehr der geprügelte Hund, der "Wessi" ist nicht mehr der Platzhirsch. Das sollte sich vom einfachen Bürger bis rauf zur Politik langsam mal durchsetzen. Denn nur mit gleichen Behandlungen und Chancen haben beide Landesteile die Möglichkeit, sich gleich zu entwickeln.

    PS: Meine Tochter tritt jetzt ins Berufsleben ein. Sie war bei der Wiedervereinigung noch garnicht auf der Welt. Und sie wird ganz bestimmt kein Verständnis haben, dass sie (im Westen) für die Milliarden an Steuergeldern aufkommen muss, die noch immer in den Osten fließen.

    Grüße
    Uli
     
  5. #4 BigHille, 24.10.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Mal aufleben lassen !!

    Ich kann mit Fug und Recht behaupten das ich einer der ersten war der zur Freundschaft und Vereinigung beigetragen hat - bei der Maueröffnung, naja so richtig war sie ja noch nicht offen, aber die Menschen stömten damals am Übergang Schönefeld richtung (West) Berlin. Da ich gleich um de Ecke wohnte (Rudow), stand ich mit meinem Escort (IV) auch dicht an der Grenze.
    Wie es so geht, kam auch ein Junges Pärchen mit nem Kind auf dem Arm über den Grenzstreifen - machten einen Freudentanz - was mich beeindruckte. Wir kamen ins Gespräch und ich lud sie mir ins Auto und zeigte denen Berlin (West) - Die Fahrt ging quer durch Berlin, natürlich nicht ohne an der Sparkasse anzuhalten. Über den Kudamm hin zum Europacenter - na da war was los - die drei sind aus dem Staunen nicht mehr rausgekommen - die erste Frage = kann man das alles Kaufen ? Jedendenfalls der Andre kaufte sich eine 10 Dollarnote aus Stoff - das sollte eine Erinnerung an seinen ersten Besuch im Westen sein !! Ich habe sie dann wieder nach Schönefeld zum Bahnhof gefahren - meine erste freie-offiziele Fahrt in den "Osten" Ich habe nie wieder was von den dreien gehört - wusste nur das Sie aus Bad Sarrow wahren - merere Besuche später dort ergab dennoch kein Wiedersehen ! Übrigens die drei wahren ca. 25, 22 und 4 Jahre alt.
    Ja und heute Arbeite ich in Thalheim/Wolfen - ich muß sagen, alle verstehen sich untereinander/miteinander - hin und wieder kommt schon mal das Wort "WESSI" aber im allgemeinen Versteht man sich - Ohne Vorurteile !!
    Fazit: Ein Wessi im Osten !!
     
  6. Dr.KD

    Dr.KD Neuling

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    Ich behaupte mal da is nen Schreibfehler drin denn der 6er Escort war zum Mauerfall und Wiedervereinigung noch nicht existent. Du meintest bestimmt nen 4er. Wollt ich nur mal so gesagt haben xD

    MFG Dr.KD
     
  7. Bujan

    Bujan Der mit dem Golf tanzt

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    Ob Ost oder West,egal......

    Ist zwar schon alt das Thema,will mich aber trotzdem mal äußern. Ich habe den Mauerfall hautnah erlebt. Ich stand als 17jähriger Azubi beim BGS in Bergen/Dumme an der Grenze und konnte so live in die Gesichter der "Ossis" (langsam gehört der Begriff abgeschafft!!!) blicken.Das hat mich geprägt. Ich denke das die Wiedervereinigung in den Köpfen der Wirtschaft und der Politik noch nicht angekommen ist.Wie kann es sonst sein das wir noch 2 unterschiedliche Lohngebilde haben und die Ossis immer noch,nach 20 Jahren,behandelt werden wie Gastarbeiter (zum Teil gewinnt man den Eindruck)
    Ich persönlich habe nur gute Erfahrungen mit den Ossis gemacht und ich finde langsam wird es Zeit das man nicht mehr unterscheidet von welcher Seite der Mauer jemand kommt.Wir alle sind Deutsche!:top1:


    PS:Hey Mondifan,wenn man in Groß Lobke wohnt dann muss man aber Sehnsucht nach damals haben:lol:
     
  8. #7 BigHille, 24.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Recht haste - mit Bienchen !! Lol (Tastendreher)

    Bujan@ Wie kann es sonst sein das wir noch 2 unterschiedliche Lohngebilde haben und die Ossis immer noch,nach 20 Jahren,behandelt werden wie Gastarbeiter (zum Teil gewinnt man den Eindruck)

    Ich bekomme auch nur Osttarif - als Wessi. Meine Frau bekommt als (Wessi) in Westberlin auch nur Ostarif !!
    Aber irgendwie/wo haste recht - wenn ich in Wolfen Tanken gehe iss der Sprit immer 2-3 Cent teuerer auch Lebensmittel sind da teuerer als in Berlin obwohl in der Region die niedrigsten Löhne gezahlt werden - aber das wurde schon in einem anderen Fred Diskutiert !!
     
  9. #8 Bujan, 24.10.2009
    Zuletzt bearbeitet: 24.10.2009
    Bujan

    Bujan Der mit dem Golf tanzt

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    Gehört ja eigentlich auch nicht in ein Auto-Forum.Es ist trotzdem mal interessant zu erfahren wie andere darüber denken.Es bleibt zu hoffen das die Politik und auch die Wirtschaft weiter daran arbeitet die Mauern in den Köpfen einzureißen. Wie es hier ausschaut hat das schon ganz gut geklappt,und das freut mich:top1:


    Bujan: bekennender Club Cola und Spreewald Gurken-Fan

    Mir ist nochetwas aufgefallen: Im Osten ist der Zusammenhalt und die Gastfreundschaft doch ein bisschen größer als hier im Westen.Liebe Ossis,könnt ihr dem Westen da nicht ein bisschen Entwicklungshilfe geben?
     
  10. #9 BigHille, 24.10.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 24.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Verstehe ich zwar nicht - ist jedenfalls Offtopic - und wer sagt das man in einem Autoforum nur über Autos Reden muß/soll/darf ??

    Na das mit dem Zusammenhalt das hat sich aber auch schon mächtig geändert - wenn ich so meine Mitarbeiter höre - Vor der Wende war das alles anders !!

    PS; Club Cola nicht so dafür mehr Spreewald Gurken und Spreewald sowieso !!
     
  11. Bujan

    Bujan Der mit dem Golf tanzt

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    Falsche Formulierung,sorry

    Naja,ich habe es vielleicht etwas unglücklich formuliert. Ich sollte besser sagen: man erwartet so ein Thema nicht in einem Auto-Forum. Wäre wohl die bessere Formulierung sein,so war es zumindest gemeint von mir.
     
  12. #11 Focus06, 24.10.2009
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    Ich lebe in der Region Chemnitz / Zwickau.
    An sich kann ich mich nicht beklagen, dass die Wessis unfreundlich zu uns Ossis sind - ehr im Gegenteil. Nur hin und wieder bricht die Mentalität halt doch mal wieder durch: Da wird man als Ossi angemacht, dass man jetzt nicht mehr wie früher jede Glühbirne repariert (ist jetzt etwas aus dem Zusammenhang und klingt auch nicht so deftig, war aber echt sehr abwertend) und der Ossi schimpft über den überheblichen Wessi, weil der es sowieso besser hat.
    Auch wenn ich so etwas zum Glück immer weniger wahr nehme, finde ich, ist der Osten und der Westen noch lange nicht zusammen gewachsen.
    Letztens (vor gut einem Monat) war ich mal im süden von Thüringen unterwegs. Um auf dem Heimweg nicht in Erfurt im Stau zu landen, entschied ich mich über die A7 richtung Schweinfurt zu fahren, hab mich dann einmal von west nach ost über nord Bayern vorbei an Bad Schaffelstein, Kulmbach usw. bis nach Münchberg durchgeschlagen, dort auf die A9 und dann bei Dreieck bayrisches Vogtland auf die A72 und ab nach hause.
    Warum erzähl ich das jetzt? Weil es mich beeindruckt hat!!! Ich bin ja zuerst in Thüringen und dann in Bayern durch viele kleinere und größere Ortschaften gekommen und der Unterschied ist erschreckend! Auch wenn ich mal einen Kumpel von mir in Bayreuth besuch: Immer fällt mir auf, dass die bayrischen Gemeinden viel sauberer sind. Da sind die Straßen frisch geteert, da sind die Häuser frisch abgeputzt, da gibt es schöne Blumeninseln an den Straßenrändern. Das hört sich jetzt nicht so besonders an, aber wenn man wirklich diese Tour geacht hat, wie ich, dann fällt so etwas einfach ins Auge.
    Ich weiß nicht, ob sich das für alle neuen Bundesländer so anlässt. Aber für meinen Teil kann ich schon sagen: es sind immer noch ganz andere Welten. Selbst wenn ich Fotos sehe, wenn meine Eltern mal Freunde in der Nähe von Heidenheim besuchen: Das wirkt alles viel offener, fröhlicher, bunter.
    Auch wenn sich die Menschen kaum noch unterscheiden - die Landschaften tun es leider noch!
    Und weil hier der Soli angesprochen wurde:
    1. Ich finde, dass man den nicht abschaffen sollte
    2. Der Soli sollte auch für Projekte im Westen offen sein
    3. Den muss man im Osten auch bezahlen :zunge1:
    Und das es jetzt noch die Worte Wessi und Ossi gibt, dass finde ich garnicht mal so schlimm. Es kommt mehr darauf an, wie und in welchen Zusammenhang man die Worte gebraucht. Es fühlt sich ja auch keiner beleidigt, wenn man von Sachsen, Hessen u. ä. spricht. Der Ton macht die Musik. :pfeifen:
    Und der ist (um das noch einmal hervor zu heben) nach meiner Erfahrung inzwischen äußerst gut :freuen2:
     
  13. #12 BigHille, 24.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Focus06@
    ==Immer fällt mir auf, dass die bayrischen Gemeinden viel sauberer sind. Da sind die Straßen frisch geteert, da sind die Häuser frisch abgeputzt, da gibt es schöne Blumeninseln an den Straßenrändern. Das hört sich jetzt nicht so besonders an, aber wenn man wirklich diese Tour geacht hat, wie ich, dann fällt so etwas einfach ins Auge.==

    Zu einem gibt es im Frankenland/Bayern oder sonst wo - eine Selbstreinigungspflicht - die Straßenanlagen in den Dorfregionen müssen von den Anliegern mit getragen werden! Ja und zu den Blumenkörben - ich hab 18 Jahre im Frankenland gelebt (Allersberg) Da gibt es in jedem Dorf/Städtchen so ein Gremium das fürs Straßenbild zuständig ist - Da wird schon mal ein Hauseigentümer darauf Angesprochen mal seine Fassade oder den Zaun wieder zu streichen.(Wegen des Jährlich Ausgeschriebenen Wettbewerbes "Unser schönes Dorf")Hier und da eine Blumenrabatte aufgebaut!!
    Aber glaub mir sobald Du die Hauptdurchfahrtsstraße verlässt findest Du das nur noch vereinzelt !!
     
  14. Bujan

    Bujan Der mit dem Golf tanzt

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    @Focus06

    Komm mal in den Landkreis Hildesheim,in den Kreisstraßen sind so große Löcher das du bei Regen darin angeln kannst.Das liegt aber wohl mehr an der verfehlten Haushaltspolitik des Landes Niedersachsen.Die Bayern sind bekanntlich das reichste Bundesland in unserer Republik,neben Baden Würtenberg.Wir Niedersachsen rangieren da schon im unteren Viertel. Mit dem Soli da stimm ich dir zu,den sollten wir abschaffen.Die Kohle wird eh für andere Sachen verwendet als nur für den Aufbau Ost.Damit werden Haushaltslöcher gestopft.Als erstes muss zugesehen werden das die Gehälter im Osten angeglichen werden,auf Westniveau!
     
  15. #14 Focus06, 24.10.2009
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    @ BigHille: Das mein ich ja gerade, dass ich NICHT auf den großen durchgangsstraßen unterwegs war und trotzdem geschockt war, wie es im Vergleich dazu bei uns aus sieht.
    Und das die Hauptstraße das Aushängeschild einer Gemeinde ist und deshalb besonderer Beachtung bedarf ist ja klar :top1:
    Wenn man bei uns in eine "Tourismusregion" kommt (Dresden wäre da ein perfektes Beispiel), dann ist da auch alles eitel Sonnenschein...

    @ Bujan: Ich wollte keines falls behaupten, dass in den neuen Bundesländern immer alles top ist. Ich bin aber halt viel im Gebiet Franken unterwegs. Darum fällt es mir eben hier besonders auf.
    Und ich gebe dir auch recht, dass es nicht gut ist, dass mit dem Soli Haushaltslöcher gestopft werden. Aber ich bin ganz und garnicht für dessen Abschaffung! Viel mehr sollte er für Sanirungsprojekte in Ost UND West zur Verfügung stehen - dann würden auch bald mal deine Fischteiche zugeschüttet :top1:

    Um mal noch eins an zu sprechen: Durch die Abwanderung bei uns verschlechtert sich das Straßenbild zusätzlich. In Zwickau hat der Stadtrat jetzt in erwägung gezogen, ob man nicht die vielen leer stehenden Häußer an den Hauptdurschfahrtsstraßen abreisen und nur ihre Fassade zur Straße stehen lassen sollte um den Lärmschutz für die Häuser dahinter zu gewärleisten. Wenn sich das Projekt durch setzt wird aus Zwickau in wenigen Jahren eine riesiege Kulissenstadt. Gibt es so etwas im Westen auch? Oder ist da die Abwanderung ehr auf Stadtteile begrenzt (was ja noch normal wäre)?
     
  16. #15 BigHille, 24.10.2009
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    BigHille Guest

    Bujan - er hat geschrieben - Nicht Abschaffen !

    Zum Thema Kreisstädte - soviel ich weiß werden da die Straßen vom Bund Bezuschust - oder? Ausserdem müssen Kreis, Landesstädte andere Kriterien erfüllen - Öffendliche WC usw. Da bekommt der Bürgermeister auch sein Gehalt - auf dem Dorf oder Kleinstadt macht der das Ehrenamtlich - der Straßenbau usw. unterliegt einer Ausschreibung, auf dem Dorf bestimmt der Bürgermeister wer die Straße Teert(weil da passt der Bund auf das nicht zuviel Geld ausgegeben wird), da geht dann im Kreis oder Land ne menge Geld flöten !
     
  17. #16 Bujan, 25.10.2009
    Zuletzt bearbeitet: 25.10.2009
    Bujan

    Bujan Der mit dem Golf tanzt

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    Noch mal allgemein

    Hier im Westen ist der Strukturwandel auch zu merken. In den ländlichen Regionen stehen auch viele Häuser leer,vor allem in Süd-Niedersachsen.Das liegt ganz einfach daran das hier verwachsene Industrien abwandern.In der Region Hildesheim sind das Bosch,Blaupunkt,Kali + Salz und div. Zulieferer der Automobilindustrie.Das liegt aber weniger an der Wiedervereinigung,mehr an der Globalisierung.Wir müssen uns wohl daran gewöhnen das auf einem in Malasia gefertigtem Produkt "Made in Germany" steht. Erst hat man im Osten die Industrien demontiert weil sie "veraltet und unrentabel" waren,hat sie platt gemacht und die Flächen dann zu viel Geld gemacht welches ungefiltert in den Westen oder ins Ausland geflossen sind.Die Arbeitslosen durfte der Osten dann behalten.Und ähnlich läuft das jetzt auch hier.Wir haben zwar eine moderne Industrie,aber die Arbeit ist zu teuer.Deshalb macht man hier lieber funktionierende Werke dicht und packt den ganzen Kram nach Ungarn,Rumänien oder sonstwo hin.Eins ist gleich,die Arbeitslosen dürfen wir behalten.
    Regieren tun schon lange nicht mehr die Leute in Berlin,regiert werden wir durch die fein gekleideten Herren in der Lobby,welche Politiker mit guten Posten in den Aufsichtsräten ködern wenn sie eine Politik machen die die Taschen dieser Herren füllt.(Bestes Beispiel hierfür:Gerhard Schröder)
    Und deshalb ist der Westen für viele Ossis nur noch Durchreisestation,denke ich. Viele gehen schon weiter,nach Österreich oder in die Schweiz.Die Abwanderung hat im Osten begonnen,und hier im Westen,zumindest in Norddeutschland,setzt sie sich fort.
    Dieser Trend kann eigentlich nur geändert werden durch Politiker die nahe am Volk sind,die sehe ich aber zur Zeit nicht.

    Ich weiß,das schweift jetzt etwas vom Grundthema ab,hat aber indirekt doch auch was damit zu tun.
     
  18. #17 MucCowboy, 25.10.2009
    Zuletzt bearbeitet: 25.10.2009
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    Hallo,

    Dann geb ich mal meinen Senf dazu, denn ich wohne genau dort, mitten in der angesprochenen ländlichen Gegend.

    Sorry, nicht richtig, Hilmar.
    Ich kann zwar nicht für Mittelfranken (Allersberg, kenne ich aber gut) sprechen, aber der Bürger zahlt NIE direkt für die Reinigung und Ausschmückung der Straßen. Wenn, dann nur über die üblichen Abgaben, die allesamt in Satzungen festgeschrieben sind - so wie sich das gehört, und nicht nur hier sondern überall. Auch in anderen Bundesländern.

    Erstens: Nicht in jedem Dorf, sondern nur da wo man es auch so will.
    Zweitens: Nennt sich Ortsvorstand, kenn ich, bin selber drin.
    Drittens: wenn sie wollen, tun sie auch was für's optische Bild des Ortes.
    Viertens: Druck auf Anwohner gibt es nicht, jeder ist für sein Eigentum selbst verantwortlich. Wenn sich der Ort für einen Wettbewerb rausputzt, ist das freiwillig, mehrheitlich gewollt, den eigenen Möglichkeiten angepasst, und ganz bestimmt nicht zum Nachteil der Ortschaft. Meist tun sie es aber einfach deshalb, um sich in ihrer Gemeinde einfach selber wohl zu fühlen.

    Und jetzt kommt's: Die Bewohner tun das selber. In Eigenleistung. Ohne "Befehl" von oben. Ohne fremdes Geld. Für sich und für ihre Ortsgemeinschaft. Wo diese Gemeinschaft besteht, klappt das auch. Wo sich keine Gemeinschaft bildet, wird alles langsam alt und grau. Ost wie West.

    Da bin ich nicht Deiner Meinung.
    1. Der Soli wurde zum Aufbau Ost eingeführt. Für staatliche Projekte (Straßen, Bahnlinien, Infrastrukturen), nicht für Blumenrabatten, Fassaden von Privat-Häusern und Fischteiche. Dieser Aufbau geht langsam (endlich?) dem Ende entgegen. 2014 fällt der Soli weg. Reicht auch, finde ich.
    2. Wenn Du Ost = grau und West = bunt siehst: macht was! Selber. So wie wir.
    3. Soli für West-Projekte? NEIN, dafür war er nie gedacht, und dafür bin ich auch nicht bereit, Geld blanko an den Staat (und seine schwarzen Kassen) zu pumpen.

    Ganz einfach:
    Europastraßen = von der EU bezuschusst
    Autobahnen = alleine der Bund zuständig
    Bundesstraßen = vom Bund bezuschusst
    Kreisstraßen = vom Landkreis bezuschusst
    sonstige Straßen = in der Verantwortung der jeweiligen Stadt / Gemeinde, egal wie groß

    Ein Vollzeit-BM bekommt Gehalt, ein ehrenamtl. BM bekommt Umlagen. Aus dem gleichen Topf übrigens. Und auch unter einem ehrenamtl. BM müssen öffentliche Ausgaben ausgeschrieben werden, wenn sie einen bestimmten Betrag überschreiten. Die EU-Gesetze gelten auch hier. Ganz gleich ob es Deine 3 Mio-Stadt ist oder meine 1000-Einwohner-Gemeinde.

    Um den Bogen zum Thema zurückzufinden: Ich denke, dass die verbliebenen Unterschiede im Wesentlichen nur noch durch die Menschen selbst zu finden sind. Und diese Unterschiede wird es immer geben. Aus tausenden von Gründen. Und manches sieht man halt so offen wie Blumen vs. graue Fassaden.
    Ach ja, auch hier gibt es schlechte Straßen und im Osten gibt es auch neue Teerdecken.

    Grüße
    Uli
     
  19. #18 BigHille, 25.10.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 25.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Und jetzt kommt's: Die Bewohner tun das selber. In Eigenleistung. Ohne "Befehl" von oben. Ohne fremdes Geld. Für sich und für ihre Ortsgemeinschaft. Wo diese Gemeinschaft besteht, klappt das auch. Wo sich keine Gemeinschaft bildet, wird alles langsam alt und grau. Ost wie West.

    Das hab ich im grunde damit sagen wollen !!

    Na da hab ich ja dann doch nicht soviel vergessen - wohne ja nun schon wieder 20 Jahre in einer Großstadt mit all ihren Annehmlichkeiten (Shit) !!

    Übrigens im Landkreis Bitterfeld (ABI) gibt es mehr als genug neuer Geteerter Straßen! Und die Häuser werden auch schön rausgeputzt !!
     
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  21. #19 Janosch, 25.10.2009
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    @ bighille:
    mit [​IMG] kannst du die Beiträge besser zitieren ;)
     
  22. #20 BigHille, 25.10.2009
    BigHille

    BigHille Guest

    Ich weiß - aber in dem Fall hätte ich viel Bearbeiten müssen - da war es so einfacher !!;)
     
Thema:

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