Qualität und Freigabe beim Motoröl

Dieses Thema im Forum "Allgemeines" wurde erstellt von jueppken, 20.12.2008.

  1. #1 jueppken, 20.12.2008
    jueppken

    jueppken Benutzer

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    Hallo,

    immer wieder wird in Foren die Meinung vertreten, man könne mit billigstem "No-Name-Baumarkt-Öl" genauso gut fahren wie mit einem dreimal so teuren Qualitätsprodukt (gibt es im Baumarkt auch!). Der Grund für diese Ansicht ist letztlich wohl fehlende Kenntnis bzw. übertriebener Sparwille.
    Billigöle basieren auf veralteter Additivierung und haben die früheren Prüfprozeduren geradeso geschafft. Mittelmäßige Öle bestehen die Prüfläufe anstandslos, aber mit einigen hart an der Grenze liegenden Einzeltests. Spitzenprodukte absolvieren die gleichen Prüfungen mit halbiertem Verschleiß und sind auch sonst in jeder Beziehung hoch überlegen.
    Automobilhersteller stehen immer vor der Frage, welche Ölqualität für einen bestimmten Motor erforderlich ist, da Öl inzwischen als wichtiges Konstruktionselement gilt: unterschiedliche Motorenkonzepte stellen grundsätzlich auch unterschiedliche Anforderungen an das Motorenöl. Die jeweils "richtige" Ölqualität und dessen Wechselintervalle werden daher von den Herstellern individuell in zahlreichen Prüfläufen unter Berücksichtigung des Ölfiltersystems, der Metallurgie und der Konstruktion der Motorenbauteile festgelegt.
    Um mögliche Fahrzeugschäden zu vermeiden bzw. Garantie- und Kulanzansprüche nicht zu verlieren, sollte man sich daher grundsätzlich an die qualitativen Empfehlungen und (wichtig!!) Freigaben des Herstellers halten. Diese sind ja üblicherweise in der Betriebsanleitung enthalten; über evtl. Änderungen berät auch die Vertragswerkstatt. Man sollte sich darüber nicht leichtfertig hinwegsetzen.
    Damit keine Mißverständnisse entstehen: ältere Motoren laufen mit den älteren Ölformulierungen problemlos und gut. Neueste Öle sind zulässig ("rückwärts kompatibel"), aber NICHT erforderlich.
    Neuere Motoren haben meist geringere Füllmengen, höhere Öltemperaturen, längere Wechselintervalle, geringere Bautoleranzen, Abgasrückführungen usw., deshalb sind Öle mit ganz bestimmten Spezifikationen und Freigaben erforderlich. Aber auch hier gibt es Unterschiede beim Langzeitverhalten, also bei der Standfestigkeit über die gesamte Verweildauer im Motor. Bei namhaften Ölherstellern kann man ziemlich sicher sein, daß sie hohes "know-how" und eine verantwortungsbewußte Einstellung zur Produktqualität haben.
    Allerdings sollte man nicht übertrieben markengläubig sein. Hier lautet das Suchmotto: Qualitätsöle mit allen Freigaben zum günstigen Preis.
    Wer hinsichtlich des Öles alles der Werkstatt überläßt und zu den empfohlenen Wechselintervallen erscheint, kann ohnehin nichts falsch machen - leben und leben lassen!

    Für Pfennigfuchser und Selbstwechseler hier noch 3 weitere Bezugsquellen für günstige Qualitätsöle (alle Viskositäten und Freigaben) aus deutscher Produktion:
    www.ruu-tec.de/shop
    www.lethen.de
    www.addinol.de (ab Fabrik, Tel. 03461/845-1o4).

    Das soll jetzt aber keine unzulässige Reklame sein, sondern nur ein Hinweis auf weiteren vorteilhaften und seriösen Qualitätskauf. Die übrigen Quellen sind ja ohnehin vielen bekannt.


    Gruß Jüppken
     
  2. AdMan

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  3. #2 Dorosha, 20.12.2008
    Dorosha

    Dorosha Benutzer

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    Also ich bin mt LiquitMolly zufrieden und bleib auch dabei :zunge1:

    mfg
     
  4. #3 Wiesel87, 20.12.2008
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    Das gute alte Addinol^^ simmen laufen NUR damit..
     
  5. #4 Mondeo-Driver, 20.12.2008
    Mondeo-Driver

    Mondeo-Driver ... fährt wieder Ford

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    Ich weise beim Ölwechsel den Händler immer kurz auf das "5W30" hin den Rest erledigt er . .... Und mein Auto fährt immer noch :boesegrinsen:
     
  6. #5 focusdriver89, 25.12.2008
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    5W30 soll von Ford eh in jeden Motor kommen, sogar in den 2,5T Volvo-Motor. :verdutzt:

    Also ich bin damals schon beim 1.6er von der 5W30-Pissbrühe von Ford auf 0W40 von Mobil1 umgestiegen, weil ich in fast jedem Forum oder so gelesen habe, dass es das beste sei, was mir ein User dieses Forums auch nochmal ausführlich bestätigt hat und nur dazu geraten hat, ein solches Öl zu nehmen, weil das Ford-Öl wohl das schlechteste sei, was möglich wäre.

    Mein neuer Wagen hat im Serviceheft vermerkt, dass alle Ölwechsel bis jetzt ausschließlich mit Mobil1 0W40 erfolgten. Das ist schonmal sehr gut und ich werde es beibehalten.

    Tipp: Mal bei EBAY scheuen, da bekommt man Markenöle bald billiger wie Baumarkt-Öle. z.B. besagtes Mobil1 0W40 für 26,90(4Liter-Kanne), das selbe kostet bei der Werkstatt mit den drei großen Buchstaben, oder im Supermarkt schlappe 79€. :verdutzt:
     
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