Mondeo 2 (Bj. 97-00) BAP/BFP/BNP Saugrohrverstellung!!

Diskutiere Saugrohrverstellung!! im Mondeo Mk2 Forum Forum im Bereich Ford Mondeo Forum; Moinsen.. Mein Mondeo hat ab und an das problem( kommt mir jedenfalls so vor )das er nicht über 200kmh kommt... Habe im Netz nur gefunden das die...

  1. a.m.x

    a.m.x Benutzer

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    Moinsen.. Mein Mondeo hat ab und an das problem( kommt mir jedenfalls so vor )das er nicht über 200kmh kommt... Habe im Netz nur gefunden das die v6 öfter mal probleme mit dem Saugrohrverstellung haben soll!?? Habt ihr da paar infos drüber oder wie ich dieses prüfen könnte?:mellow:
     
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  3. RB

    RB Forum Profi

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  4. a.m.x

    a.m.x Benutzer

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    Kann ich nicht öffnen!! :mies:
     
  5. Dome

    Dome Guest

    Informationen zum eingebauten Leistungs-Transistor​
    Der eingebaute Transistor ist ein sogenannter NPN Darlington-Transistor. Diese speziellen
    Transistoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine besonders hohe Stromverstärkung
    haben. Dass heisst, sie können z.B. mit einem Eingangsstrom von 10 mA (0,01 A) das
    1000-fache schalten, also ca. 10 A. Dies ist deshalb erforderlich, weil der Transistor selbst
    nur von einem IC mit sehr kleinem Ausgangsstrom angesteuert wird und der kleine
    Elektromotor locker 5 – 10 A Strom ziehen dürfte.
    Um die Sache nicht weiter vertiefen zu wollen, komme ich jetzt mal zum Wesentlichen.
    Ein zu überprüfender Transistor wird rein messtechnisch wie eine Zusammenschaltung
    zweier Dioden behandelt. Also kann man ihn auch mit einem handelsüblichen Multimeter
    überprüfen. Das funktioniert im eingebauten Zustand nicht immer, da auch noch andere
    Bauteile die Messwerte beeinflussen könnten.
    Den ​
    eingebauten Transistor im IMRC kann man mit dem Multimeter nur auf Defekt prüfen.

    Ein eingebauter defekter Transistor liefert zweifellose Messergebnisse​
    , während der
    Test auf 100% Funktion nur im ausgebauten Zustand oder direkt mit Spannung erfolgen

    kann.
    Prüfanleitung​
    Benötigtes Werkzeug:​
    1. Multimeter ​
    mit Diodentest (ein Billiges für 10-20 Euro genügt)
    2. Knarre mit Verlängerung und Bit 7mm
    3. mittelgroßer Kreuzschlitzschraubendreher
    4. großer Schlitzschraubendreher
    5. 12V- Netzgerät
    mit Strombegrenzung (optional, kein Autobatterie-Ladegerät !)
    6. Messleitungen, Prüfspitzen und Krokoklemmen (optional)
    7. ein Widerstand 1 bis 5 kOhm (optional)

    Arbeitsschritte:​
    1. Motorhaube öffnen.
    2. Den schwarzen Plastikdeckel (wo Duratec 24V drauf steht) entfernen.
    3. Die 4 Kreuzschlitzschrauben der darunterliegenden Alubox (IMRC) entfernen.
    4. Da der Deckel mit einem ganz fiesen Kleber abgedichtet ist, muss man eine
    geeignete Stelle finden, an dem man mit dem Schlitzschraubendreher
    „rumhebeln“ kann.​
    5. Stecker des IMRC abziehen (zur Sicherheit)​
    6. Das Multimeter einschalten, den Messbereich auf Diodentest schalten und
    darauf achten, dass die rote und schwarze Messleitung in der korrekten
    Buchse stecken (siehe Bild)​
    7. Die Messpunkte des Transistors lokalisieren
    8. Zum Test des Multimeters die Prüfspitzen miteinander verbinden.
    Es sollte ein Wert von ca. 0,00 V angezeigt werden.
    9. ​
    Die Basis-Collector Diode in Flussrichtung prüfen

    Die Prüfspitzen an die gezeigten Punkte ansetzen.
    Liegt der Messwert im Bereich von 0,5V – 0,8V, ist diese Diode Ok.
    Bei einem Wert von ca. 0,00V – 0,1V hat die Diode Kurzschluß.​
    Wenn kein oder ein größerer Messwert angezeigt wird, ist sie durchgebrannt
    10. Die Basis-Emitter Diode in Flussrichtung prüfen​
    Die Prüfspitzen an die gezeigten Punkte ansetzen.
    Liegt der Messwert im Bereich von 0,5V – 0,8V, ist diese Diode Ok.
    Bei einem Wert von ca. 0,00V – 0,1V hat die Diode Kurzschluß.​
    Wenn kein Messwert angezeigt wird, ist sie durchgebrannt
    11. Aktive Prüfung des Transistors​
    Sollten die vorangegangenen Testroutinen keinen Fehler des Transistors
    angezeigt haben und ist der Elektromotor in Ordnung (siehe 12), dann kann
    man diesen auch direkt mit Spannung auf Funktion prüfen. Ich nenne das
    deshalb mal „aktiver Test“. Er sollte nur bei Zweifeln und mit ​
    Vorsicht erfolgen.
    Dazu wird ein Widerstand von
    mindestens 1 kOhm (1000 Ohm) / maximal 5
    kOhm (5000 Ohm) und einige Messleitungen benötigt.
    Ausserdem ein
    Netzgerät (12V-) mit Strombegrenzung (kein Autobatterie-Ladegerät !).

    ACHTUNG: Bei einem falschen Anschluß oder direktem Entnehmen der
    Spannung von der Batterie können Bauteile zerstört werden !
    Stecker des IMRC unbedingt abziehen !​
    a: ​
    Zuerst den Minuspol des Netzgerätes mit dem gezeigten Punkt auf der
    Platine (Emitter des Transistors) verbinden.

    b: ​
    Den Pluspol des Netzgerätes mit dem gezeigten Punkt auf der Platine
    verbinden (Pluspol E-Motor). Zuerst mal auf den Punkt mit der Messleitung
    „tippen“ und wenn es beim „Tippen“ nicht funkt, dann fest anschliessen. Wenn
    beim Antippen der Elektromotor drehen sollte, dann ist der Transistor oder
    eventuell eine antiparallel geschaltete Zener-Diode defekt. In diesem Falle
    müsste das IMRC bei laufendem Motor immer geöffnet sein. Ein weiteres
    Testen kann jetzt nur durch das Auslöten und externe Prüfen der betreffenden
    Teile erfolgen. Den nächsten Schritt
    c: kann man sich also sparen.

    c: ​
    Den Pluspol des Netzgerätes über den in Reihe geschalteten Widerstand an
    den gezeigten Punkt (Pfeil, Basis des Transistors) auf der Platine „antippen“.

    Sollte hierbei der E-Motor drehen, so ist der Transistor
    zweifelsfrei in Ordnung.
    12. Aktive Prüfung des Elektromotors​
    Dazu nehmen wir unser ​
    Netzgerät mit Strombegrenzung und schliessen es

    direkt an die gezeigten Messpunkte an. (
    PLUS MINUS beachten !)
    13. Überprüfung des Schalters​
    Dieser Defekt ist auch schon in IMRCs aufgetreten.
    Die Prüfung ist jedoch nur erforderlich, wenn das IMRC öffnet, das OBD oder
    das Diagnosegerät jedoch einen geschlossenen IMRC anzeigt.
    Falls man nicht schon mit blossem Auge den Defekt des Schalters durch den
    losen Kupferblech erkennen kann, geht dies auch mit unserem Messgerät.​
    Der Schalter ist im Ruhezustand geöffnet und schliesst erst ab einer
    bestimmten Getriebeposition.​
     
  6. Dome

    Dome Guest

    Das Messgerät dazu auf den kleinsten Widerstandsmessbereich schalten.
    Die Prüfspitzen an die gezeigten Punkte ansetzen (siehe Bild).
    Das markierte Zahnrad in der gezeigten Richtung drehen, bis kein weiteres
    Drehen mehr möglich ist oder das Messgerät schon vorher den Wert von
    0 bis ca. 1 Ohm anzeigt. Das Drehen geht die ersten mm sehr leicht, bis
    der Seilzug gestrafft wird. Dann nimmt die benötigte Kraft enorm zu. Am
    Besten macht man diese Arbeit zu zweit – Einer dreht das Zahnrad und der
    Andere kümmert sich ums Messen.
    Wenn das Messgerät den Wert von 0 bis 1 Ohm nicht vor Erreichen des
    Anschlags anzeigt, dann ist der Schalter defekt.
    In jedem Fall sollte das Getriebe nicht mit roher Gewalt gedreht werden !
    Informationen zum IC
    Das IC trägt die Bezeichnung LM 1949N. Im IMRC hat es die Aufgabe, den
    Leistungs-Transistor anzusteuern. Mehr kann man auf den Bildern erkennen.
    Zu beachten ist hierbei, dass es sich nur um einen Prinzipschaltplan handelt und
    nicht um den tatsächlichen Schaltplan des IMRC.
    Wie man sehen kann, ist die Basis des Transistors mit Pin 2 (Out) des IC verbunden.
    An Pin 1 (In) gelangt das Signal vom Steuergerät (PCM) zum Öffnen des IMRCs.
    Das Diagramm unten zeigt, dass der Strom kurz nach dem Erreichen des
    Höchstwertes (wenn der E-Motor die Klappen aufgezogen hat und gegen einen
    festen Widerstand läuft) auf 25% reduziert wird. Dadurch wird ein Schaden am EMotor
    vermieden. Die Werte im Diagramm sind nur Beispielwerte.
    Wer zusätzliche Infos zum IC benötigt, der sollte sich das Datenblatt besorgen.
    Anhand des Datenblatts könnte man weitere Testroutinen ableiten, doch die wären
    ohne einen genauen Schaltplan des IMRC rein hypothetisch.
    Wenn ihr einen Defekt gemessen habt – BRAVO !
    Das war der Test für Jedermann. Vielleicht konnte euch das weiterhelfen.
    Weitergehende Testroutinen können nur von Fachkräften durchgeführt werden. In
    jedem Fall sind die elektronischen Bauteile auf der Platine nicht sehr kostenintensiv.
    Das teuerste Bauteil dürfte das IC sein (LM 1949N). Jede gute Radio- und
    Fernsehwerkstatt sollte das IMRC zu einem günstigen Preis reparieren können.

    Der Aus- und Einbau der Platine und der Austausch des Transistors ist für Ungeübte
    etwas schwer und sollte deshalb von einem Fachmann ausgeführt werden.
    Also schraubt den Deckel wieder auf das IMRC.
    Stecker wieder einstecken.
    Plastikdeckel drauf.
    Motorhaube zu und Transistor besorgen.
    Die eingebauten Transistoren variieren je nach Revision der Platine.
    Bei mir war ein 2N6045 eingebaut. Dieser hat eine max. Dauerstrombelastbarkeit
    von 8 A und eine max. Verlustleistung von 75 W.
    Ich würde euch den BDW93C als Ersatztyp empfehlen.
    Dieser hat 80 W und kann 12 A Dauerlast überstehen -
    kostet z.B. bei CONRAD 99 Cent.
    Weitere verwendbare Typen: TIP102 (8A/80W)
    BDX33C (10A/70W)
    2N6388 (10A/65W)
    2N6668
    Bei den Gehäuseformen gilt es Folgendes zu beachten:
    Es gibt Transistoren mit isolierten und nicht isolierten Kühlflanschen. Abhängig
    davon muss man eine Plastikschraube + Wärmeleitpad verwenden oder man kann
    auch eine normale Metallschraube nehmen.
    Wenn ein Transistor mit blankem Kühlflansch eingebaut wird, darf man auf keinen
    Fall eine Metallschraube als Ersatz zur Befestigung verwenden.
    Grund hierfür ist: Der Kühlflansch ist elektrisch mit dem Kollektor verbunden.
    Die Verwendung einer Metallschraube wäre das gleiche, als würde man den
    Transistor kurzschliessen. Der Elektromotor würde ständig laufen, weil sein Pluspol
    konstant an PLUS anliegt und nur sein Minuspol durch den Transistor von der Masse
    (Gehäuse IMRC) getrennt wird.
    Wenn aber der Kühlflansch durch eine Metallschraube mit dem Motorblock (-)
    verbunden werden, tritt genau dieser Effekt ein. Falls in deinem IMRC eine
    Metallschraube zur Befestigung des Transistors verwendet worden ist, musst du
    entweder den gleichen (isolierten) Transistor nehmen, oder auf einen anderen
    Transistor zurückgreifen, wobei du dann aber auf jeden Fall eine Plastik- oder
    Nylonschraube und ein Wärmeleitpad verwenden musst, um denTransistor
    elektrisch von der Masse zu isolieren !
    Falls ein Wärmeleitpad eingebaut war (wie bei mir), muss dieses also wieder
    eingesetzt werden, wobei auf beiden Seiten Wärmeleitpaste aufzutragen ist.
    Isolierter Kühlflansch = Schraube egal
    Metallkühlflansch = Plastik- oder Nylonschraube + Wärmeleitpad !
    Dass ein blanker Kühlflansch (BDW93C) mehr Wärme ableiten kann als ein
    isolierter, muss ich jetzt ja wohl nicht weiter erläutern – jeder hat wohl irgendwann
    mal Physikunterricht gehabt.
    Für die Reparatur des Schalters benötigt man wohl nur Kupferdraht, den man dann
    als Verbindungsstück auf den Kupferblech auflötet.

    Ich wünsche euch eine erfolgreiche Reparatur
    ´
    So ich habs dir mal ohne Bilder kopiert.Vielleicht hilft es ja

    Gruß FOFI
     
  7. #6 swennadine, 01.11.2010
    swennadine

    swennadine Benutzer

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    Ford Mondeo V6 MK3
    Hallo!

    Die Anleitung von User Fofi Sport ist wirklich sehr gut. Alle Achtung. Aber man muß schon wirklich Elektriker sein um das alles zu verstehen.

    Viel einfacher. Sollte ein Defekt an deinem IMRC Modul vorliegen was schon einmal vorkommt beim V6 wird dies im Fehlerspeicher abgelegt.

    Bei WDS Tester von Ford erscheint dann

    IMRC Modul, klemmt geschlossen.

    Den Fehlercode kann ich jetzt leider nicht sagen.
    Ich würde ersteinmal Fehler auslesen lassen.
    Viel Glück.
     
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  9. #7 OHCTUNER, 01.11.2010
    OHCTUNER

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    Dann update mal deinen PC auf den neuesten Stand von dem Krempel , Meiner öffnet das sofort !
     
  10. Shark

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    Mal den PDF Reader aktualisieren...
    oder überhaupt mal instalieren :lol:

    Dazu im Forum mal nach "IMRC" suchen
    Ist der Transistor hinüber, kannst dir nen Neuen
    einlöten oder beim FFH 300€uro lassen.
    Ein "alternativTransistor" kost bei Conrad
    gerad mal 1,02 ;)
    (und liegt noch vor mir:rolleyes: )
     
Thema:

Saugrohrverstellung!!