Soll Opel überleben?

Diskutiere Soll Opel überleben? im Allgemeines Forum im Bereich Ford Forum; Hallo Winterkorn von VW hat es die Tage ja allzudeutlich gesagt: "Finanzhilfen an Opel sind Quatsch - gehen sie halt kaputt!" Andere sagen:...

  1. #1 Fröschi, 01.03.2009
    Fröschi

    Fröschi Forum Profi

    Dabei seit:
    16.06.2008
    Beiträge:
    1.065
    Zustimmungen:
    19
    Fahrzeug:
    Audi Coupe Quattro, Ford Fiesta
    Hallo

    Winterkorn von VW hat es die Tage ja allzudeutlich gesagt: "Finanzhilfen an Opel sind Quatsch - gehen sie halt kaputt!"
    Andere sagen: "Das ist der Markt, das ist die Wirtschaft!" - allerdings haben gerade die, die so oberschlaue Sprüche absondern, eben auch jenen gewaltmäßig kaputtgemacht *gg*

    Opel gehört zum deutschen Automarkt wie Mercedes, Ford oder auch VW.
    Es ist die fast älteste Marke auf diesem Gebiet und eigentlich garnicht aus diesem Metier weg zu denken.

    Ich meine, ich hatte noch nie einen Opel und werde wohl nie einen haben, aber irgendwie gehören sie dazu - auf alle Fälle eher wie Toyooooodaaaaa, Sssssand-Gong, Hund-Ei oder wie der Quatsch aus Fernost alles heißt *gg*

    Wie seht ihr das?

    Gruß Torsten
     
  2. Anzeige

    Schau mal hier: (hier klicken). Dort wird jeder fündig.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Janosch, 01.03.2009
    Janosch

    Janosch Forum Profi

    Dabei seit:
    04.05.2007
    Beiträge:
    15.225
    Zustimmungen:
    41
    Fahrzeug:
    320d + C-Max + Bandit
    Klar gehört Opel dazu. Die wurden halt durch GM ordentlich ausgeblutet.
    Allerdings ist Opel ja vor 80 Jahren auch zu GM gegangen, weil Opel damals allein nicht überlebt hätte.

    Man muss halt aufpassen, dass eventuelle Staatshilfen nicht gleich nach Amerika abwandern.

    Opel ist derzeit eigentlich ein zukunftsfähiger Autobauer, der gut im Trend liegt. Corsa und Agila passen perfekt in die heutige Zeit, ein gutes neues Modell haben Sie mit dem Insignia auch. Es gibt gute Dieselmotoren, und der neue Astra wird die derzeit angesagte Welle des Downsizing (kleine aufgeladene Benzinmotoren) auch bei Opel endgültig einläuten.

    Wenn Opel stirbt, werden auch viele Zulieferer sterben. Das sollte man bei der ganzen Diskussion nicht außer Acht lassen.
    jeodh ist das, was grad mit Opel passiert, die Folge unseres favorisierten Wirtschaftssystems. Im Kapitalismus und in Folge der Globalisierung wird sowas noch öfter passieren.

    Abschließend sag ich mal, dass Opel Staatshilfen bekommen sollte. Wenn man den Banken hunerte Milliarden in den Rachen schmeißt, sollte ein Konzern wie Opel das auch bekommen.
     
  4. #3 gentlegiant, 01.03.2009
    gentlegiant

    gentlegiant Benutzer

    Dabei seit:
    20.12.2008
    Beiträge:
    363
    Zustimmungen:
    3
    Fahrzeug:
    Kia Sorento 2,5CRDI EX
    Es geht hier nicht nur um OPEL sondern um ein vielfaches an Zulieferbetrieben, Speditionen und Werkstätten, ich denke Opel allein könnte unser Land verkraften, nur die vielen Arbeitsplätze die daran hängen definitiv nicht!!!!!:nene2:
     
  5. #4 Mondeo-Driver, 01.03.2009
    Zuletzt bearbeitet: 01.03.2009
    Mondeo-Driver

    Mondeo-Driver ... fährt wieder Ford

    Dabei seit:
    24.03.2007
    Beiträge:
    3.752
    Zustimmungen:
    20
    Fahrzeug:
    Mondeo FLH MK3 2.0
    Stimmt , wer Opel helfen will sollte auch dafür sorgen , dass Zulieferern geholfen wird . Es hängt vieles von der Existenz von Opel ab :top1:

    Eines war doch vorrauszusehen : BMW Mercedes OPEL Ford und VW produzieren alle auf dem deutschen Automarkt und bieten dementsprechend für jeden Autofahrer was an . Auch wenn 80% für den Export sind , sind die Automärkte überfüllt .
     
  6. Carter

    Carter Benutzer

    Dabei seit:
    31.01.2009
    Beiträge:
    39
    Zustimmungen:
    0
    Fahrzeug:
    Fiesta 1.4 "Connection" Mk6 Facelift JD3
    Das fett markierte ist auch gleich der Grund für die Aussage... wenn Opel einginge, wäre VW für diejenigen, die gerne ein bezahlbares Auto aus dem eigenen Land hätten, alternativlos. Wobei der Spruch schon recht frech ist, wenn man bedenkt, dass VW seit jeher den Staat mit an Bord hat.

    Aber die Argumente wurden ja schon genannt - es sind nicht nur die "paar" Opel-Arbeiter, sondern auch die Zulieferer und ein ganzes Händlernetz. Schon daher stellt sich die Frage kaum.

    Zumal es ja auch kein Fall von "selber Schuld" wie bei den Banken oder Schaeffler/Conti ist, wo ein paar Leute es verkackt haben. Opel ist gerade mit den aktuellen Modellen auf nem guten Weg und wurde nur von GM ausgeblutet.

    Abgesehen davon fahren meine Eltern seit jeher Opel (bis mal auf Audi zwischendrin), ich bin mit der Marke aufgewachsen und find die sympathisch :)
     
  7. Chef_2

    Chef_2 Forum Profi

    Dabei seit:
    20.08.2006
    Beiträge:
    1.696
    Zustimmungen:
    5
    Fahrzeug:
    Ford Mondeo II 1,8i
    Ja logisch... VW ist auch Konurenz -.- logisch, das die das sagen
     
  8. #7 RS-Mania, 01.03.2009
    RS-Mania

    RS-Mania Benutzer

    Dabei seit:
    20.02.2009
    Beiträge:
    317
    Zustimmungen:
    1
    Fahrzeug:
    Escort MK5 RS2000 Focus SVT Mondeo 2,2 TDCi
    Meiner Meinung nach sollte Opel schon geholfen werden. Aber wo endet die Hilfe ? Wenn man sagt man Hilft Opel wäre es auch gerecht nicht nur der Spitze des Eisberges zu helfen sondern bis runter zum letzen allen ein wenig Hilfe zukommen zu lassen. Das Thema kann man lang und breit prügeln. Meiner meinung nach sollte der Staat als aller erstes die Mehrwert Steur senken um den Standort Deutschland wieder zu festigen und die Kaufkraft zu verbessern. Dann in eigenen Reihen "Aufräumen" soll heissen Geldverschwendung zu verfolgen und auch nicht nur dann den Finger zu heben sondern zu Handeln. Somit können einige prozent der mwst problemlos aufgefangen werden. Unsere ganze Finanzielle lage ist meines erachtens nicht mehr in ordnung. Ein gutes Beispiel ist zb. Ein Handwerker der sich selbst einen Arbeitstag beauftragen würde (8 Std.) muß gut eine Woche dafür selbst Arbeiten gehen um es sich Leisten zu können. Es sollte sich also nicht nur um eine Hilfe um Opel nachgedacht werden. Ist halt meine Meinung.
     
  9. #8 XR5 turbo, 01.03.2009
    XR5 turbo

    XR5 turbo V-Power Verheizer

    Dabei seit:
    14.04.2008
    Beiträge:
    449
    Zustimmungen:
    7
    Fahrzeug:
    Ford Focus ST, Bj. 2006
    Opel ist meiner Meinung nach genau so gut/schlecht wie alle anderen Europäischen Marken. Und vor allem sind die Opels in den letzten Jahren qualitätsmässig überdurchschnittlich besser geworden. Man kann zu Opel stehen wie man will, aber diese Marke hat so ein Ende nicht verdient.
    Und wenn jede Bank, die durch zwielichtige Geschäfte in den Ruin geschlittert ist, vom Staat milliarden an Hilfsgeldern bekommt sehe ich nicht ein dass ein Konzern mit abertausenden Arbeitnehmern so im Stich gelassen wird. Das einizige Problem sehe ich mit dem "Mutterkonzern" GM. Ich wäre für eine Abspaltung von GM bevor eine Hilfsmaßname getroffen wird. Aber das ist eine andere Geschichte...

    Die Herren von VW sollen schön ruhig sein. Wenn damals am Ende der 70er Jahre nicht Audi eingestiegen wäre gäbe es diese marke schon gar nicht mehr. Weil die Engstirnigkeit eines gewissen Herrn, der ausser dem Konzept Heckmotor+Heckantrieb nichts anderes zulassen wollte, hätte sicher das Ende von VW bedeutet.
    Denn die meisten technischen Errungenschaften die sich VW auf den Hut steckt sind in den Grundzügen von Audi. Sei es der TDI Motor, oder die ersten Verkaufsschlager nach dem Käfer (Passat I, VW Polo I ...) bis hin zu dem 1800er Langhuber der jetzt noch immer die Basis für die 1,8er Turbos ist.
     
  10. N-Jay

    N-Jay Forum As

    Dabei seit:
    20.12.2007
    Beiträge:
    627
    Zustimmungen:
    3
    Fahrzeug:
    Ford Focus Futura 1.8 Bj.02
    Ist es nicht so, dass Opel nicht direkt finanzielle Mittel möchte, sondern "nur" Bürgschaften in Milliardenhöhe...?
    Ich denke, wenn ein anständiges Konzept vorliegt, wäre es schwachsinnig, wenn der Bund die Bürgschaften nicht übernimmt, weil (wie schon gesagt) viele Arbeitsplätze dran hängen.
    Wenn es keinen vernünftigen Rettungsplan gibt und die Lage aussichtslos ist, dann wären die Hilfen vom Staat nur zum Verzögern des Konkurses von Opel gut...das wäre genauso schwachsinnig.
    Damit hat sich doch die Frage danach erübrigt, ob der Staat hier unter die Arme greifen soll. Wir haben schließlich eine soziale Marktwirtschaft, zumindest auf dem Papier :)
    Dass VW gerne einen Konkurrenten weniger hätte, ist klar. Die schwächeln im Moment auch.
     
  11. #10 FiestaZicke, 01.03.2009
    Zuletzt bearbeitet: 01.03.2009
    FiestaZicke

    FiestaZicke Vivi´s XR2i ;)

    Dabei seit:
    16.09.2007
    Beiträge:
    907
    Zustimmungen:
    2
    Fahrzeug:
    FoFi XR2i, Seat Cupra 2014 280, Polo 6N
    Meine Meinung is das jeder das Recht hat zu überleben, ob Opel oder sonst wer. Aber wenns keine Corsas mehr gibt hab ich nur noch die Polos zum ärgern :)
     
  12. #11 Murmel83, 01.03.2009
    Murmel83

    Murmel83 Guest

    meiner meinung nach wäre opel am meisten geholfen, wenn eine große, umsatzstarke und erfolgreiche marke sie mit ins boot holen würde, quasi als ergänzung zu ihrem eigenen modellen.was würde dagegensprechen, wenn z.b. bmw einsteigen würde? es würde beiden was bringen: bmw würde neue pkw sekmente erschließen(kleinwagen, minivans...) und opel könnte von der guten technik und den guten ruf profitieren! egal ob man opel leiden mag oder vorurteile gegen sie hat, so eine erfolgreiche, historische marke darf nicht sterben. opel hat viele gute autos gebaut die noch heute kult sind oder möglicherweise auch werden(der erste gt, manta a/b...speedster, insignia=auto des jahres 2009!). also lasst uns hoffen, im sinne der vielen arbeiter und der deutschen pkw industrie dass opel überlebt.

    und nein, ich werde mir vorerst keinen opel holen,bin ford treu, auch wenn ich den insignia echt nice find!
     
  13. #12 Dorminator, 02.03.2009
    Dorminator

    Dorminator Forum As

    Dabei seit:
    07.04.2008
    Beiträge:
    533
    Zustimmungen:
    0
    Fahrzeug:
    Ford Focus Sport Tdci
    also ich stehe der ganzen sache kritisch gegenüber...sich,opel ist ein traditionsunternehmen und ich wär sicher der letzte der opel den ruin wünscht,andererseits gab es viele traditionsunternehmen die leider pleite gegangen sind.
    wenn man es so sieht,was sie den geldgierigen banken in den rachen geworfen haben,wärs sicher auch richtig opel zu helfen.
    aber wo soll dann mal schluss sein,was ist wenn ford strauchelt oder bmw oder vw oder mercedes,audi porsche...also straucheln tun die sicher alle aber wenns so schlimm wird wie bei opel? kann der staat die dann alle retten? was ist mit den zuliefer firmen,denen gehts genau so *******sen...wo wird dann mal der schlussstrich gezogen und warum dann genau bei dieser firma x?
    und dann eben das problem mit gm...am ende greift der staat unter die arme und das geld wanders in die usa...die sollen ihren dre** da drüben mal schon selbst erhalten.
    und nochwas...hat jetzt mit opel nichts zu tun aber was ich ja wirklich nicht mehr hören kann,die arme frau schäffler die doch so dringend staatsgelder braucht...da bin ich nun wirklich dagegen,großkotzig conti für ca 12 mrd übernehmen (was jetzt noch ca 3mrd wert ist) und dann vom staat geld brauchen...
     
  14. #13 MucCowboy, 02.03.2009
    MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)
    Moderator

    Dabei seit:
    15.11.2006
    Beiträge:
    12.944
    Zustimmungen:
    266
    Fahrzeug:
    Mondeo MK4 2008 2,0 HE + Focus MK1 2000 1,6
    Das Thema Schaeffler wurde oben schon "abgetrennt", das ist ganz klar ein Managementfehler, die haben sich an der Conti-Übernahme verschluckt. Um das geht es hier garnicht.

    Nach all den Fürbitten für Opel halte ich es aber auch kritisch wie mein Vorredner. Letztlich ist Opel nur sowas wie ein Wirtschaftsunternehmen auf dem freien Markt. Ein großes zwar, aber nur eines unter vielen. Wenn der Staat (also JEDER von uns, denn es ist UNSER Geld und das unserer Kinder) hier reinbuttert, dann kann mit gleichem Recht jeder andere kommen und die Hand aufhalten. Nicht nur Autobauer, nein, alle Betriebe vom Multi-Konzern bis hin zum kleinen Handwerksbetrieb.

    Nächstes Problem: Es gilt immernoch der Grundsatz: "wer zahlt, schafft an". Das bedeutet, wenn der Staat Betriebe finanziell stützt, erwirbt er ein Mitspracherecht. (Alles andere wäre so blauäugig und verblendet, dass ich sofort meine Beteiligung daran verweigern würde.) Wenn der Staat Betriebe vom Konkurs bewahrt, übernimmt er also die bestimmende Gewalt. Das ist der erste Schritt zur "Verstaatlichung". Und wenn das um sich greift, ist das die Staats-gelenkte Abkehr von der freien Marktwirtschaft. Haben Marx und Engels doch Recht gehabt?

    Opel:
    Die Sache ist nicht ganz so einfach, selbst wenn Deutschland wüsste, was es da anfangen will. Denn "Opel" ist nur ein Etikett auf GM-Produkten. "Opel" ist keine eigentständige Marke, keine GM-Tochter, sondern nur eine völlig unselbständige Abteilung im GM-Firmengeflecht. "Opel" hat keine Bilanzen, keine Kontoführung, kein Betriebsvermögen, nichtmal die Lizenzen und Patente der hier hergestellten Fahrzeuge - NICHTS. Und es wird auch nicht nur in Deutschland entwickelt und produziert, sondern weltweit.

    Nun, im Moment läuft das Geschäft bei Opel besser als bei GM. GM selber steht bis zum Hals in der Sch****. Glaubt Ihr wirklich, die lassen die Abteilung "Opel" so einfach und billig gehen?

    Und dann müsste man aus einer einzelnen Abteilung ein tragfähiges Unternehmen bauen. Also den wirtschaftlichen, rechtlichen und finanziellen Unterbau einer eigenständig agierenden Firma gründen. Eine Gesellschaftsform. Eine Geschäftsführung. Einen Aufsichtsrat (wenn's eine AG wird). Eine Gründungsversammlung, Statuten, und und und. Das alleine dauert Jahre. Dann müsste die neue Firma Opel alle Verträge der laufenden Produktionen mit den ausländischen GM-Werken und Zulieferern übernehmen. Und es müsste sich erstmal die Rechte an den eigenen Modellen bei GM erwerben. Fazit: so verständlich der Wunsch auch ist, ich sehe da in der Praxis gewaltige Probleme.

    Und das alles soll der Steuerzahler finanzieren?
    Und warum ausgerechnet bei Opel? Und nicht z.B. auch beim Ladenbesitzer um die Ecke?

    Zulieferer:
    Ja, die hängen dran. Aber meist auch nur, weil sie sich zu 100 % auf Opel festgelegt haben. Wohl denen, die neben der Produktion für diese eine Marke noch andere Geschäftsfelder bedienen und damit - zumindest teilweise - ausgleichen können. Letztlich also auch Management-Fehler. Im Personalrecht nennt man sowas "Scheinselbständigkeit", da ist es sogar unzulässig.

    Nehmt es mir nicht übel: Entweder wir WOLLEN die Marktwirtschaft. Dann müssen wir sie laufen lassen. Oder wir wollen sie abschaffen, dann beginnt das große staatliche Einkaufen. Alles dazwischen ist nur Geld verfeuern. Banken sind da nichts anderes. Der Staat kann - und sollte - höchstens die Spielregeln wieder straffer zurren. Aber wirtschaften müssen diese Firmen schon selber - mit allen Konsequenzen in guten wie in schlechten Zeiten.

    Grüße
    Uli
     
  15. #14 Motojoe, 02.03.2009
    Zuletzt bearbeitet: 06.03.2009
    Motojoe

    Motojoe Benutzer

    Dabei seit:
    04.08.2008
    Beiträge:
    254
    Zustimmungen:
    0
    Fahrzeug:
    Mondeo Mk 2 Turnier 2.5 V6 Bj.2000
    Vielleicht hat Herr Winterkorn ja feuchte Träume davon, daß alle VW kaufen, wenn die Konkurrenz weg ist.
    Laßt ihn weiterträumen.
    Ich würde niemals einen VW kaufen, und wenn's das letzte Auto auf Erden wäre.

    Ich habe übrigens dieses Wochenende zum ersten Mal den neuen INSIGNIA Sportstourer angesehen und drinnen gesessen. Beeindruckendes Auto, aber mir persönlich gefällt der aktuelle Mondeo Turnier im direkten Vergleich besser. Speziell das Platzangebot, die Kopffreiheit hinten sowie die Rundumsicht. Ganz zu schweigen von der monströsen Heckklappe des OPEL. Das wird ein extrem teurer Spaß werden, wenn man das DIng mal selbst ramponiert....
     
  16. N-Jay

    N-Jay Forum As

    Dabei seit:
    20.12.2007
    Beiträge:
    627
    Zustimmungen:
    3
    Fahrzeug:
    Ford Focus Futura 1.8 Bj.02
    Ich bleibe dabei...wenn ein aussichtsreicher Rettungsplan steht, kann man die Bürgschaft auch für Opel übernehmen.

    Die entsprechenden Patente würde GM dem neu gegründeten Opel-Vauxhall-Konzern überlassen.
     
  17. #16 Dorminator, 02.03.2009
    Dorminator

    Dorminator Forum As

    Dabei seit:
    07.04.2008
    Beiträge:
    533
    Zustimmungen:
    0
    Fahrzeug:
    Ford Focus Sport Tdci
    was mich mal interessieren würde,wie verhält es sich mit ford...also opel wurde ja irgendwann an gm verkauft,ist seitdem eben sowas wie eine tochterfirma,auch wenn sie vll wie eine abteilung behandelt wird.
    aber wie siehts bei ford aus,klar,gibt ford usa und ford eurpoa <-- das was wir eben fahren *g*
    ist ford europa eigenständiger wie opel oder kann es bei ford europa die gleichen probleme geben?
    ford usa steht nun ja auch nicht gerade viel besser da wie gm,wenn überhaupt
     
  18. #17 herbie801, 02.03.2009
    herbie801

    herbie801 Benutzer

    Dabei seit:
    18.03.2008
    Beiträge:
    407
    Zustimmungen:
    1
    Fahrzeug:
    FORD´08 2,5l
    Meine Meinung... Opel soll überleben. Wenn es überlebensfähig ist. Und nicht von jedem einzelnen (Steuerzahler) unterstützt werden muß. Die Milliarden die da der Bund reinschießt reichen auch ewig und den Leuten Arbeitslosengeld zu zahlen. Wenn ein Betrieb am Ende is, dann muß er auch weg. Oder es muß JEDEM Betrieb die gleiche Hilfe angeboten werden. Und das ist ja sicher nicht der Fall. So is eben der Markt,.. manche überleben, manchen geht es gut, und einige gehen ein. So wars schon immer.
    Mich unterstützt auch keiner, wenn ich mich in finanzielle Schieflage begebe!
     
  19. #18 StubenRockeR, 02.03.2009
    StubenRockeR

    StubenRockeR Benutzer

    Dabei seit:
    10.09.2007
    Beiträge:
    213
    Zustimmungen:
    1
    Fahrzeug:
    Ford Focus ST 2008, Focus ST 2005, Polo und nen Habicht
    Also ich sehe meine Steuern auch lieber auf den Strassen der Welt umherfahren als das sich die fetten Bankchefs ihre achso schmalen Gehälter und Bonis damit finanzieren.

    Lieber lassen wir 5 Bankenchefs die allesamt je 50 Millionen €uro beiseite haben vor die Hunde gehen als 25 000 Mitarbeiter von Opel oder sonstigen Grossunternehmen.

    Allerdings kann Opel noch so gut laufen , und das taten sie die letzten Jahre, solange GM die ganze Kohle abschöpft wird es keine endgültige Rettung geben.
     
  20. Anzeige

    Schau dir mal den passenden Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. #19 MucCowboy, 02.03.2009
    MucCowboy

    MucCowboy Fahrer mit Hut :-)
    Moderator

    Dabei seit:
    15.11.2006
    Beiträge:
    12.944
    Zustimmungen:
    266
    Fahrzeug:
    Mondeo MK4 2008 2,0 HE + Focus MK1 2000 1,6
    Ford EU ist ein selbständiger Konzern, lange Zeit AG, jetzt GmbH. Es gibt zwar weitreichende Kontrakte mit Ford USA, die Ford EU auch belasten würden wenn Ford USA den Bach runter geht. Aber so ein 100%iger Fremdbesitz wie GM an Opel ist das absolut nicht.

    Übrigens ist der neue Fiesta (Ford EU) als Auto des Jahres 2009 mit nur einem einzigen Punkt als 2. hinter dem Insignia gelandet.

    Grüße
    Uli
     
  22. spo08

    spo08 Benutzer

    Dabei seit:
    01.02.2009
    Beiträge:
    104
    Zustimmungen:
    1
    Fahrzeug:
    Focus MK1, '02, TDCi
    Hier auch ein Statement aus meiner Sicht:

    Betrachtet man die internen Strukturen von Opel, finden wir das Problem, dass Sie bisher nicht einmal über ein eigenes Konto verfügen, sondern jeder Cent, den Opel in Europa verdient sofort in die USA abfließt.

    Wie bereits von anderen erwähnt, erstellt Opel überhaupt keine eigenen Bilanzen, so dass eine (unabhängige) wirtschaftliche Bewertung der "Adam Opel AG" schwierig sein dürfte. Neben den Eigentumsrechten liegen vor allem alle Patente und Rechte beim amerikanischen GM-Konzern.

    Diese Tatsache macht es sowohl für unseren Staat als auch für andere potentielle Investoren schwierig Opel (wirtschaftlich) zu bewerten und führt zu einem Mangel an Investoren.

    Voraussetzung für eine Übernahme bzw. das Überleben von Opel ist somit in erster Linie die eigentumsrechtliche Trennung Opels von GM. Dies ist aber auf Grund der internen Verknüpfungen mit dem Mutterkonzern jedoch nicht so einfach.

    Hier kommen wir auch schon zum nächsten Problem: GM ist in wirtschaftliche Schieflage geraten, weil Ihr Management von ständig steigendem Wachstum ausging (...übrigens auch das Schaeffler Problem!). Negative Bilanzen und der Druck von Gläubigern lasten zwar auf GM, allerdings wird sich das dortige
    Management hüten seine (soweit ich informiert bin) gewinnbringenden Sparten möglichst günstig zu verkaufen, gerade unter dem Aspekt eines gewissen deutschen Interesses an dem Traditionunternehmen.
    Keiner von Euch würde sein Auto günstig verkaufen, wenn er dafür wesentlich mehr Geld bekäme ;)

    Unter diesen Voraussetzungen ist nun zu prüfen, wie sich (staatliche) Subventionen auswirken würden. Hierbei sind zwei wesentliche Aspekte zu beachten; Zum einen wirken sich unternehmensspezifische
    Subventionen immer wettbewerbsverzerrend aus, zum anderen die politischen und emotionalen Interessen an der Marke Opel.

    Würde man Opel staatlich subventionieren (und seien es nur Bürgschaften), wären anderen Automobilhersteller benachteiligt. Es würde zu Wettbewerbsverzerrungen kommen, da Opel anders (besser) agieren könnte, als seine Konkurrenten. Dass Herr Winterkorn froh wäre einen (wesentlichen) Konkurrenten weniger zu haben, ist ebenfalls verständlich. [obwohl mir sicher NIE ein VW ins Haus kommt!!!]

    Auf der anderen Seite klingen 25000 Arbeitsplätze in Deutschland schon sehr viel, mehr noch, wenn man die ganzen Zulieferer berücksichtigt. Die Folge einer falschen Unterstützung (Subvention) eines Unternehmens durch den Staat würde jedoch zu einer Fehlentwicklung der jeweiligen Branche führen, von der Absenkung der volkswirtschaftlichen Gesamtwohlfahrt ganz zu schweigen. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass solche Fehlentwicklungen langfristig immer mehr Geld gefordert haben (Bsp. deutsche Kohlepolitik.)

    Die Frage ist hier wieder, wie effizient Opel wirklich ist. Wir sprechen aus unserer Sicht der Betrachtung der Automobilbranche zwar immer davon, dass
    Opel im vor allem technischen Wettbewerb zur Zeit gut aufgestellt ist. Allerdings sollten wir uns nicht dazu hinreißen lassen diese Annahmen auf das wirtschaftliche Potential eines Unternehmens auszuweiten. Diese Daten hat höchtens GM und die werden sich hüten diese zu veröffentlichen, damit jeder den echten Marktwert für Opel ermitteln kann. (Unberücksichtigt an dieser Stelle sei der Markenwert der Marke Opel.)

    Darüber hinaus würde jeder Steuerzahler über seine Abgaben Opel indirekt finanzieren, egal ob er hierfür Interesse zeigt oder nicht. Angesichts steigender Beiträge und Staatsquotenentwicklungen ist diese Tendenz allgemein sehr kritisch zu betrachten.

    Die Politik hat (zum Glück) Opel noch nicht als Hauptwahlkampfthema im Superwahljahr 2009 entdeckt. Natürlich klingt es für Politiker vielversprechend zu sagen, dass diese 25000 Arbeitsplätze gerettet haben. Leider wirken solche Aussagen bei den meisten Wählern, da diese weder die Umstände und erst recht nicht die langfristigen Kosten einer solchen Rettung (incl. Wettbewerbsverzerrung) sehen. Der Wähler denkt im ersten Moment immer, dass er etwas geschenkt bekommt, versteht jedoch meist nicht, dass er hierfür mittels (höhere) Steuern indirekt zur Kasse gebeten wird. Ein Beispiel aus der jüngeren Vergangenheit dürfte Holzmann gewesen sein. [...]

    Ob man Opel nun unterstützen sollte, läßt sich nicht abschließend nur schwer beantworten, da es sehr viele Unbekannte gibt. Sollte Opel ein tragfähiges, konkretes Konzept präsentieren, um langfristig ohne staatliche Hilfen auszukommen, wäre gegen kurzfristige Überbrückungskredit oder staatliche Bürgschaften unter Berücksichtigung wettbewerblicher Auswirkungen sicher nichts einzuwenden. Der Nachweis hierzu obliegt allerdings Opel und
    damit GM.

    Emotional betrachtet, würde es mir schon leid tun, wenn Opel ein solches Ende ereilen würde, denn wie jemand weiter oben bereits schrieb: "...das haben Sie wirklich nicht verdient."

    Allerdings leben wir in einem kapitalischen System mit allen seinen angenehmen und unangenehmen Seiten. Hier zählt leider die Sympathie zu einem Produkt nur, wenn man sich dafür entscheidet diese auch zu kaufen. Der Anteil privater Autokäufe ist im Vergleich zu gewerblichen leider rückläufig, so dass sich hier wieder Effizienz im Sinne langfrister günstigerer Kosten durchsetzen wird. Leider ist Opel als Geschäftsfahrzeug nicht gerade gut positioniert.

    Trotzdem wünsche ich Opel alles Gute und hoffe, dass Sie es irgendwie überstehen werden.
     
Thema:

Soll Opel überleben?

Die Seite wird geladen...

Soll Opel überleben? - Ähnliche Themen

  1. Rallye-Magazin.de: Opel: Fällt die Entscheidung in Trier?

    Rallye-Magazin.de: Opel: Fällt die Entscheidung in Trier?: Stellt die Rallye Deutschland an sich schon eine riesige Herausforderung dar, geht es für die... Zum Artikel... Quelle: rallye-magazin.de
  2. Presseportal.de: Neue Fakten zum Betrugsdiesel Opel Zafira: DUH fordert von Verkehrsm

    Presseportal.de: Neue Fakten zum Betrugsdiesel Opel Zafira: DUH fordert von Verkehrsm: Deutsche Umwelthilfe e.V.: Berlin (ots) - Die heutige Meldung im Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zur Abgasaffäre und dem Gutachten im Auftrag des...
  3. Spiegel.de: Abgasaffäre: Dobrindt fordert Nachbesserungen bei Dieselmodellen von Opel

    Spiegel.de: Abgasaffäre: Dobrindt fordert Nachbesserungen bei Dieselmodellen von Opel: In der Dieselaffäre erhöht das Verkehrsministerium den Druck auf Opel: Das Kraftfahrt-Bundesamt hat nach SPIEGEL-Informationen große Zweifel an...
  4. Rallye-Magazin.de: Fordert Knof die Opel-Junioren heraus?

    Rallye-Magazin.de: Fordert Knof die Opel-Junioren heraus?: Die Rallye Deutschland könnte für Philipp Knof ein erster Fingerzeig auf die Saison 2016 sein. Dann... Zum Artikel... Quelle: rallye-magazin.de
  5. Rallye-Magazin.de: Fordert Knof künftigen Opel-Junior heraus?

    Rallye-Magazin.de: Fordert Knof künftigen Opel-Junior heraus?: Die Rallye Deutschland könnte für Philipp Knof ein erster Fingerzeig auf die Saison 2016 sein. Dann... Zum Artikel... Quelle: rallye-magazin.de