Fiesta 6 (Bj. 02-06) JH1/JD3 Sturz einstellen

Dieses Thema im Forum "Fiesta Mk6 Forum" wurde erstellt von Rene123, 30.04.2014.

  1. #1 Rene123, 30.04.2014
    Rene123

    Rene123 Neuling

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    Hallo zusammen,
    ich bin mit meinem Fiesta dummerweise über so einen hässlichen eckigen Bordstein gepoltert. Das Problem ist jetzt das nicht nur die Spur sondern auch der Sturz verstellt ist und das man den wohl nicht einstellen kann. Jetzt möchte ich aber nicht unbedingt alles austauschen das der wieder passt. Ich habe auch einen Ausdruck der Vermessung bekommen und wollte jetzt euch fragen was ihr von den Werten haltet. Besonders vom Sturz. Kann man damit weiter fahren oder eher nicht.


    Scan_20140430.jpg



    Grüße Rene
     
  2. AdMan

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  3. #2 vanguardboy, 30.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2014
    vanguardboy

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    ist schon erheblich der unterschied!! fahren kannste natürlich... aber ist nicht positiv für die reifen, andere karroserieteile und fahrverhalten.
     
  4. #3 MucCowboy, 30.04.2014
    MucCowboy

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    Fahren kann man schon, aber....

    Die Reifen auf der linken Seite werden deutlich einseitig abgefahren. Weniger Traktion auf diesem Rad weil der Reifen nicht vollflächig auf der Fahrbahn liegt. Bei höheren Geschwindigkeiten kann es zum Flattern im Lenkrad kommen, d.h. schlechtere Bodenhaftung dieses einen Rades. Und was das Auto dann beim Bremsen macht, brauch ich nicht groß zu erklären, oder?

    So stark abweichende Werte sollten durchaus behoben werden. Wenn das durch einen harten Bordsteintreffer gekommen ist, ist vermutlich eine Verstrebung im Fahrwerk verbogen. Sonst verstellt sich das nicht einfach so. Durch Austausch des betroffenen Teils kann man die Geometrie wieder korrigieren.
     
  5. #4 Rene123, 30.04.2014
    Zuletzt bearbeitet: 30.04.2014
    Rene123

    Rene123 Neuling

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    ok gut danke für die Antworten. Die Konsequenzen sind mir durchaus bewusst. Bei dem Sturz steht ja sowieso eine recht hohe Toleranz von +- 1°15' Daher hab ich mich gefragt ob die 3° viel oder wenig sind.
    Und hat jemand Erfahrungen welche Teile da oft betroffen sind und wie die genau heißen. Ich bin nur mit der linken Seite über den Bordstein mit Vorder und Hinterrad.

    oder was ich gerade gefunden habe man soll angeblich einen Träger lösen können und dann das ganze einstellen können.
     
  6. #5 Meikel_K, 01.05.2014
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    3° Negativsturz hat man durchaus schon mal bei hinteren Einelradaufhängungen in voll beladenem Zustand, aber normalerweise nicht immer und vor allem nicht ungleichmäßig rechs und links. Die Folge dürfte hauptsächlich Innenschulterabrieb am linken vorderen Reifen sein. Für sich betrachtet wären 3° Negativsturz links für enge Rechstkurven sogar besser und bei Geradeausfahrt wahrscheinlich kaum zu bemerken. Was mir eher Sorgen macht: was haben Reifen und Räder abbekommen, wenn sie wirklich solche Kräfte durchgeleitet haben?

    An der Hinterachse ist ja alles in Ordnung, eine Verbundlenkerachse bekommt man auch nicht krumm. Was mir ungewöhnlich vorkommt, ist der erhöhte Negatvisturz vorne links, aber nicht die geringste Abweichung vom Sollwert bei der Vorspur. Wenn das Federbein etwas abbekommt, wird oft auch die Spurstange krumm. Ich frage mich, ob das Fahrzeug wirklich gerade stand. 3° Negativsturz sollte man mit bloßem Auge sehen können, zumindest einen klaren Unterschied zwischen rechts und links.

    Ich würde zuallererst die linken Reifen und Räder untersuchen, d.h die Reifen auf Beulen (auf beiden Seiten) und die Räder auf Rundlauffehler vor allem am inneren (!) Felgenhorn prüfen. An den Rädern und Reifen mussten die Kräfte ja zuerst vorbei. Außerdem kann es nicht schaden, die Verschraubung des Federbeins am Achsschenkel auf festen Sitz überprüfen zu lassen.

    Wenn an den Reifen und Rädern gar nichts zu erkennen ist und auch kein übermäßiger Radsturz vorne links erkennbar ist, würde ich lieber eine zweite Messung vornehmen lassen. Der Radsturz lässt sich beim McPherson Federbein nicht einstellen (höchstens ein paar Winkelminuten, indem man das Domlager im Federbeindom innerhalb der Toleranzen ganz nach außen zieht). Vielleicht stand das Fahrzeug bei der Vermessung nicht exakt waagerecht (d.h. der Aufbau geneigt, weil ungleichmäßig beladen). Allerdings bleibt immer noch eine zu große Sturzdifferenz rechts zu links, die damit nicht zu erklären wäre.
     
  7. #6 GeloeschterBenutzer, 01.05.2014
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 01.05.2014
    GeloeschterBenutzer

    GeloeschterBenutzer Guest

    ja man kann den achsträger lösen und verschieben um das ganze auszumitteln ,
    bei den gegebenen werten würde man dann beidseitig auf ca -2° kommen und ist dann beidseitig evt noch etwas auserhalb der tolleranz.
    dabei verschiebt sich aber die fahrzeugmittelachse auch und die beiden achsen würden versetzt zur fahrzeugmittelachse laufen .
    rein von den messwerten müste eigentlich der stoßdämpfer gebogen sein , dieser knickt meist unmittelbar an der aufnahme im schwecklager ein ,
    da nachlauf und spreizung beidseitig gleich sind .
    das allerdings auch die spurwerte beidseitig gleich sind , heist das das lenkrad bei der vermessung nicht gerade aus gestanden haben muß .
    das lenkrad sollte jetzt bei geradeausfahrt nach links stehen ???

    fals eine erneute vermessung gemacht werden sollte wäre es von vorteil wenn man einen satz andere räder drauf macht , da man davon ausgehen kann
    das auch die felge einen abbekommen hat .
     
  8. #7 Rene123, 01.05.2014
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    Ja der Reifen hat was abbekommen. Das sieht man auch an einer kleinen Blase. Ich denke aber das die Felge nichts abbekommen hat da man beim fahren nichts außergewöhnliches an Vibrationen bemerkt. Ich bin vorwärts fahrend über die Bordsteine in einer links Kurve links über die Bordsteine genau im Kurvenradius. Also ich würde mal schätzen das die Räder ca. mit 45° aufgeprallt sind. Das Lenkrad steht auch ein ganz kleines bisschen nach links beim gerade aus fahren. Und den Sturz kann man auch sehen.

    Also ihr denkt das die Dämpfer etwas abbekommen haben?
    Denkt ihr der Querdenker und die Radnabe könnten auch verzogen sein?
    Ich bin noch am Überlegen was ich alles austauschen soll und ich will ja auch nicht 2 mal anfangen aber unnötige Sachen will ich auch nicht unbedingt austauschen.
     
  9. #8 GeloeschterBenutzer, 01.05.2014
    GeloeschterBenutzer

    GeloeschterBenutzer Guest

    natürlich kann auch der querlenker , das schwenklager oder die radnabe etwas abbekommen haben
    wobei radnabe und radlager vibrationen zur folge hätten .
    leider kann man nicht zu 100% bestimmen was es nun tatsächlich erwischt hat .
    entweder man macht dann gleich die gesammte achsseite neu und ist mit einmal vermessen fertig und auf der sicheren seite
    oder man macht eins nach dem anderen und vermist die achse dann mehrmals bis es past .
    was unterm strich günstiger ist kann man sich ja ausrechnen .
    selbst wenn es mit neuen dämpfern getan ist bleibt ein restrisiko das es spätfolgen gibt
    zB das sich das radlager verabschiedet .
     
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  11. #9 Rene123, 02.05.2014
    Rene123

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    Ich war jetzt in einer Ford Werkstadt und hab mir einen Kostenvoranschlag machen lassen. Die haben sich das angeschaut und gesagt das sehr wahrscheinlich nur der Dämpfer was abbekommen hat. Bei einem Preis von unter 300 Euro will ich mich nicht beschweren und las die das jetzt machen. Ist sogar die Achsvermessung mit dabei. Nur die neuen Reifen noch nicht. Hört sich für mich sehr fair an.
     
  12. #10 Meikel_K, 02.05.2014
    Meikel_K

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    Dämpfer werden nur paarweise ersetzt. Und bei der Gelgeneheit würde ich die vorderen Domlager auch erneuern. Erstens verschleißen die vorderen Domlager ohnehin, weil sie beim Lenken die Drehbewegung des Federbeins mitmachen müssen. Zweitens kann das linke vordere Domlager jetzt Schaden genommen haben.

    Dass bei dieser Krafteinleitung der Reifen im Eimer ist (Karkassbruch nach Überdehnung) und der Dämpfer krumm, aber das Rad nichts abbekommen hat, halte ich nicht für besonders wahrscheinlich. Ein Originalrad ist so ausgelegt, dass es die Energie durch plastische Verformung aufnimmt und so die Kräfte vom Federbein fernhält.

    Warum sollte man sich hier mit Raten und Schätzen zufriedengeben, wenn man es leicht überprüfen kann? An der Stelle, wo der Reifen die Beule hat, muss das Rad auf Rundlauffehler und auf Beschädigungen am Felgenhorn überprüft werden. Ein Alurad geht besonders leicht am inneren Felgenhorn kaputt. Aber es kann auch außen kaputtgehen, wenn man es zwischen den Speichen erwischt. Bei einem Stahlrad kann man damit leben, wenn man das Rad ordentlich ausgewuchtet bekommt. Bei Bedarf kann es sogar wieder richten. Beim Alurad allerdings bedeuten schon leichte Rundlauffehler eine Vorschädigung, die auf Dauer zu Rissbildung führen kann. Ein Alurad ist auch grundsätzlich irreparabel, weil sich das Gefüge durch die Verformung verändert hat (während die Kaltverfestigung beim Stahlrad nichts ausmacht).
     
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