Mondeo 3 (Bj. 01-07) B4Y/B5Y/BWY Turbolader Austausch / Ruckeln danach Mondeo TDCI

Diskutiere Turbolader Austausch / Ruckeln danach Mondeo TDCI im Mondeo Mk3 Forum Forum im Bereich Ford Mondeo Forum; Hallo zusammen, bin neu und hoffe ich habe die Regeln verstanden. Habe zu obigen Thema bereits viel hier gelesen bin aber nicht ganz schlau...

  1. #1 vasa, 09.07.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 09.07.2008
    vasa

    vasa Guest

    Hallo zusammen, bin neu und hoffe ich habe die Regeln verstanden.

    Habe zu obigen Thema bereits viel hier gelesen bin aber nicht ganz schlau geworden. Werde hier aber auch gleich einen Tipp zum Turbolader abgeben.

    Facts: Mondeo Kombi Chia TDCI 2,0 L Bj 2002 83.000 km
    2006: 30.000 km 1 Einspritzdüse ausgetauscht, da Glühwendel Lampe blinkte und SG Esslingen (Fordhändler) gesagt hat die ist defekt. (Da wußte ich nichts von Rücksetzen der Düsen per Software). Kosten 500 Euro mit Einbau, 50 Euro Kulanz (Ein Witz m.E:), habe nich auch mit Ford in Köln auseinandergesetzt, kein Erfolg, statt dessen das bekannte Blabla schreiben.

    Vorletzten Samstag 83.000 km:Autobahnfahrt, flott bei 30 Grad Außentemp. Weißer Qualm, Motorleistung im Notprogrogramm. ADAC > Turbo defekt. Abschleppen zu SG Stgt Vahingen.

    Auftrag an SG: Fehlerdiagnose, Inspektion (die war sowieso fällig), TÜV und AU

    Fehlerdiagnose SG: Turbo defekt, neuer kostet mit Teilen 1750,00 ca

    Durch ADAC und Forum erfahren: Es gibt nur eine handvoll Turboghersteller. Über Händler sind die Originalturbos für 900,00 Euro im Internet zu bekommen. Hab ich bestellt und sehr guter Kontakt zu Hammer Parts. Auch Versand und Support sind gut, die sind auch tel. erreichbar.

    Also Turbo zu SG gebracht. Die haben den dann eingebaut und die Inspektion gemacht.

    Als ich das Auto abhole am Freitag drauf: Lautes Nageln zu hören, und deutlich ruckeln im Drehzahlbereich bis 2000 UMP zu spüren, Gas bleibt auch gerne stehen auch bei über 3000 UPM > D.h. Ich gehe vom Gas und einige Sekunden läuft der Motor in der gleichen Drehzahl weiter (nicht ganz ungefährlich) kaum auf die Autobahn gefahren: Notprogramm, Glühwendel blinkt! Also sofort zurück zu SG. Der Mechaniker ist noch da. Laptop ran, Fehlerauslesung: Klopfgrenze erreicht oder Einspritzdüse am Zylinder 4 defekt. Ich bekomm fast einen Anfall!
    Der Mechaniker merkt meinen Ärger und holt einen Kollegen. Sie löschen dann alle vier Düsen über den Laptop und programmieren alle 4 neu mit den Nummern ein. Ergebnis: Glühwendellampe aus, Motor läuft wieder "normal".

    Allerdings bleiben die Symptome weiterhin:
    Lautes Nageln mal da mal weg. Meist unter Last beim anfahren.
    Deutlich ruckeln im Drehzahlbereich bis 2000 UMP
    Gas bleibt auch gerne stehen auch bei über 3000 UPM

    Oben rum arbeitet der Turbo super, Ab 3000 UPM kein Ruckeln (nur wenn ich vom Gas gehe), läuft locker 220 Km/h.

    Montag: SG sucht den Fehler; Keiner zu finden. Keine Fehler gemeldet vom Softwaresystem. Ratlosigkeit bei SG. Diskussion mit Meister.

    Auf anraten vom Meister: Aral Ultimate vollgetankt. Wegen dem lauten Nageln / Klopfen. Ergebnis: Keins. Alle Fehler noch da.

    Ich habe jetzt hier viel gelesen über EGR AGR, Luftladekühler, Ansaugschläuche die defekt waren.

    Was ich jetzt ausprobieren möchte:

    Die hier erwähnte 90 Minutenfahrt konstant bei 100 km um die Düsenwerte automatisch korrigieren zu lassen. Ich zweifle das es besser wird.

    Übrigens: dunkler Qualm ist nicht vorhanden.

    Für mich klingt das eher nach Falschluft. Vom Motorrad weiß ich, was Falschluft anrichten kann. Was meint ihr?

    Am nächten Freitag bin ich wieder bei SG auf der Matte. Um meine Fahrergebnisse zu berichten. Die wollen am liebsten alle 4 Düsen tauschen. Das kann nicht sein meine ich. Oben rum läuft er klasse. Nur dieser Nachlauf beim Gasgeben und das helle Nageln (das ist echt superlaut metallisch klingend) macht mir Sorgen. Wo soll da die Logik mit der defekten Düse sein?

    Freue mich ganz ehrlich über eure Empfehlungen.

    Grüße Steffen
     
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  3. #2 Onkel Henry, 09.07.2008
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    Der Vergleich mit dem Motorrad hinkt hier ein büschen. Das sind meist Benziner und die benötigen ein ausgewogenes Gemisch, während der Diesel immer mit Luftüberschuss läuft und demnach gegenüber Falschluft weniger empfindlich ist.

    Wenn du noch einen der alten Diesel mit Verteilereinspritzpumpe fahren würdest, hätte ich auf eine falsche Einstellung der Pumpe getippt. Da war weißer Qualm ein untrügliches Zeichen für zu frühes Einspritzen und dann nagelte/klopfte es auch immer sehr stark.

    Bei den Common Rail Systemen ist eine mechanische Einstellung jedoch nicht möglich. dort wird der Einspritzpunkt vom modul errechnet und über die Ansteuerung der Injektoren realisiert. Zu beachten ist die Geschichte mit der Piloteinspritzung, die ich hier schon einmal umrissen habe: http://www.ford-forum.de/showthread.php?t=24477&page=3

    Was mich allerdings ein wenig nachdenklich macht, ist deine Beschreibung, dass das Problem erst nach dem Tausch des Turboladers aufgetreten ist. Denkbar ist auch, dass der Turbo (ist es der Richtige?) zuviel Druck liefert und es dadurch bei der Piloteinspritzung bereits zu einer zu frühen und zu harten Verbrennung kommt.
    Es empfiehlt sich daher dringend vor dem Austausch der Injektoren den Ladedruck im Fahrbetrieb (!!!) zu prüfen und mit einem identischen Fzg. zu vergleichen.
    Das sollte für einen Betrieb wie die Schwabengarage kein erhebliches Problem darstellen.

    Was auch immer die Ursache zum Schluss ist, bitte stell die Lösung hier ein, damit wir alle was lernen können.
     
  4. vasa

    vasa Guest

    Neues vom Ruckeln nach Turbotausch

    Also erstmal vielen Dank an den netten Onkel hier für die Tipps. Mein Meister bei der SG hat abgewunken. Ich bin dann schon sauer geworden. Hab ihm gesagt das dieses Forum zumindest Denkanätze bietet als zu sagen "Wir finden den Fehler nicht und wissen nicht mehr weiter". Die sind manchmal ganz schön blasiert und borniert dort.

    Zum Thema. Der Meister hat doch tatsächlich auch noch eine Idee gehabt. Als ich meinen Mondi nach dem Turbotausch abgeholt hatte, blinkte die Glühwendellampe und er lief auf Notprogramm (hatte ich glaube ich schon erwähnt). Dann haben sie im Fehlerspeicher Zylinder 4 ausgemacht, aber die Düsen per Software neu einprogrammiert. Dann lief der Motor wieder, aber wie gesagt mit diesem Klappern und Schieberuckeln.

    Nun hat der Meister den Rücklauf des Diesels geprüft. Da gibt es so ein schlauchsystem mit vier Fläschchen mit dem man den Rücklauf des Diesels testen kann. Ich versteh es so das die Düse mit einer bestimmten Menge Diesel unter Druck gefüllt ist und ein wenig immer übrigbleibt und zurückläuft.

    Nun, just der Zylinder Vier lieferte ein ganzes Schnapsglas Rücklauf; Dafür die anderen drei nur ganz minmal (aber gleichmässig) zurück.

    Habe nun die Freigabe zum Düsentausch gegeben. Überraschenderweise gibts die auch im Tausch alt gegen neu und das ist laut Meister wesentlich billiger. Das hat mir die SG in Esslingen vor drei Jahren nicht gesagt.

    Wie das alles im zusammenhang mit dem defekten Turbo stehen soll weiß ich beim besten Willen nicht und kann mir auch der Meister nicht erklären.Habt ihr eine Idee?

    Ich hoffe inständig das dies nun das Problem war und bis Montag gelöst wird. Bin gespannt auf die Rechnung und denke ich werde da noch versuchen etwas in Köln zu bewirken. Für Tipps in Richtung Kulanz oder auch Ansprechpartner bin ich euch auch sehr dankbar.

    Melde mich wieder nächste Woche.
    Gruß Steffen
     
  5. RB

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    Die Variante mit dem "anlernen beim fahren" der Düsen ist nicht so falsch.
    1. Die Fehler im PCM wurden nach dem Turbotausch gelöscht und vermutlich somit auch der Anpassungsspeicher KAM.
    2. Deine Einspritzdüsen und alle Bauteile unterliegen aber einer Alterung welche durch die Anpassung ausgeglichen wird.
    3. Nach der Fehlerlöschung ist für das PCM jetzt erst einmal alles als Neuteil anzusehen. Es muss also erst einmal wieder lernen und je mehr es von Neuzustand abweicht umso schlimmer sind die Fahreigenschaften davor. Dazu ist aber eigentlich eine Probefahrt nach der Reparatur gedacht um den Kunden darauf ewt. hinweisen zu können.
    4. Was war an deinem Turbo denn def.? So können Fremdteile oder Öl auch in den Ansaug gelangt sein die da nicht hingehören.
     
  6. vasa

    vasa Guest

    Turbo defekt noch unbekannt

    @RB Habe den Turbo zwar bekommen, weiß aber noch nicht was defekt ist. Ich werde ihn zur Überholung an Hammer Parts senden und um Aufklärung bitten.

    Bis jetzt habe ich noch keinen Anruf bekommen, daß die SG fertig ist.

    Zu deinen Ausführungen mit dem PCM (Ich nehme an das ist die Steuereinheit): Nachdem ich zwischen den Aufenthalten in den drei Tagen 250 km gefahren bin mit allem was dazugehört (Stadt, Überland, Autobahn) sollten die Daten schon wesentlich mehr sein. Allerdings hatte ich das beim Meister der SG angesprochen. Der meinte sogar das dies viel länger dauert. (Hier im Forum war die Rede von "über eine Stunde mit konstant 100 km/h" fahren.).

    Werde die nächsten Tage mehr berichten. Den Tipp mit dem Rückfluß des Prüfens des Diesels aus den Düsen habe ich hier im Forum nicht gefunden. Ist das nicht auch ein Tipp der generell bei Düsen und Abstimmungsproblemen (ruckeln etc) genau wie der Tipp mit defektem Ladeluftkühlerschlauch erwähnensnwert ist?

    Grüße Steffen
     
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  8. RB

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    Die Rücklaufmenge an den Einspritzdüsen zu messen gehört zum Standard Programm beim Commonrail und sollte eigentlich vor einem Düsenwechsel immer gemacht werde oder wenn es Motorlaufprobleme gibt die darauf hin deuten könnten. Sonst wechselt man Bauteile eigentlich auf Gut Glück aus. Nach dem Motte "die sind es immer".
     
  9. #7 Fischer, 13.06.2009
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    Ich hab mal allgemein 2 fragen zu dem Thema,

    Ist das der 2.0 TDCI mit 115 PS ?

    Wer hat festgestellt dass der turbo defekt ist ?

    MFG

    Fischer
     
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