S-MAX Facelift (Bj. 10-**) WA6 Turboplatzer mit Motorschaden - neuer Motor oder Instandsetzen?

Diskutiere Turboplatzer mit Motorschaden - neuer Motor oder Instandsetzen? im Ford S-MAX Forum Forum im Bereich Ford Galaxy / S-MAX Forum; Hallo liebes Forum, Anfang des Jahres bin ich von meinem Focus auf einen gebrauchten S-Max Baujahr 2011 umgestiegen und habe mir damit einen...

  1. #1 Schlork, 22.05.2015
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    Hallo liebes Forum,

    Anfang des Jahres bin ich von meinem Focus auf einen gebrauchten S-Max Baujahr 2011 umgestiegen und habe mir damit einen kleinen Traum erfüllt. Der hat alle Komfortfeatures, die ich gerne haben wollte - ACC-Tempomat, EPB statt dieser "Schubregler-Handbremse", PowerShift-Automatik, großer Bordcomputer, leistungsfähigem Motor usw.
    Ich hatte damals ein günstiger Angebot entdeckt für ein Auto, dass gerade mal knapp 65.000 auf der Uhr hatte. Offensichtlich wurde das Auto in seinen vier Jahren nicht viel gefahren.

    Nun hat mich leider das Pech eingeholt: AUf der Autobahn hat sich der Turbolader zerlegt und den Motor mitgenommen (oder umgekehrt). Ansich alles kein Problem: läuft ja in den ersten sechs Monaten schließlich über die Gewährleistung des Händlers.

    Nun stellt sich mir aber eine Frage: Versucht man in einem solchen Falle einen Motor wieder Instandzusetzen oder ist da das Mittel der Wahl einen neuen Motor einzubauen?

    Ich weiß: Ferndiagnosen sind so gut, wie nicht möglich. Dennoch hat ja vielleicht jemand Erfahrung mit einem solchen Schaden und kann mir vielleicht sagen, was bei Ihm/Ihr auf Gewährleistung gelaufen ist?

    Für weitere Informationen

    Das Auto
    S-Max Baujahr 2011
    2.0 Duratorq-Motor mit 163 PS
    71.000km gelaufen (Zeitpunkt des Schadens)
    PowerShift-Getriebe
    Wartungen etc. sind immer fristgerecht erfüllt (laut Serviceheft). Direkt nach Kauf wurden verschiedene Arbeiten durchgeführt. Darunter auch der Wechsel des Motoröls)

    Schadenshergang
    - Ich war auf der Autobahn (ca. 130 km/h) unterwegs und bermerkte die Meldung "Motorstörung" im Display, wo sonst die Anzeige des ACC ist. (erstaunlicherweise habe ich kein Warnton des Autos bekommen. Sonst macht das Auto für jede Meldung einen Ton und hier nicht? Zumindest sind wir uns sicher, dass wir nichts gehört haben.). Zu diesem Zeitpunkt hat das Auto allerdings noch keine weiteren Symptome gezeigt.
    - Ich habe natürlich sofort versucht, das Auto auf den Pannenstreifen zu bringen, was bei dem Verkehraufkommen nicht ganz einfach war.
    - Bei niederiger Geschwindigkeit wurde ein zunehmendes Ruckeln des Motors merkbar.
    - Kurz vor Stillstand des Fahrzeugs begann das Auto noch einmal von selbst zu beschleunigen, das ruckeln wurde stärker, ein verbrannter Geruch kam hinzu und vermutlich aus dem Auspuff kam ein kleines blaues Wölkchen
    - Auto zum Stillstand gebracht, ausgeschaltet und ADAC gerufen.
    - Dieser fand u.a. auch im Motorraum (also unter der Motorhaube, außerhalb des Motors) Öl.

    Weitere Maßnahmen- Das Auto wurde in eine Werkstatt geschleppt
    - Anhand des Fehlerspeichers wurde schnell auf einen Turboladerschaden geschlossen
    - Der Turbolader wurde auf Gewährleistung gewechselt
    - Nach erstem Startversuch wurde ich angerufen und mir mitgeteilt, dass auch der Motor Schaden genommen habe. Mindestens ein Zylinder laufe nicht mehr mit.

    Meine Fragen

    1. Ist in dem Falle eher angebracht den Motor zu tauschen (das wäre mir natürlich lieber, aber ich habe ja keinen Einfluss darauf) oder ihn tatsächlich Instand zu setzen?
    2. Mich interessiert allgemein, was für Schäden am Motor nach einem Turboschaden üblich/wahrscheinlich sind? Mit was für Problemen könnte ich ggf. rechnen, wenn der Motor "nur" instand gesetzt wird?
    3. Kann der Turbo- und Motorschaden weitere Bauteile meines Fahrzeugs beschädigt haben (Getriebe oder Elektronik)? Worauf sollte ich bei der Wiederübernahme des Fahrzeugs achten?
    4. Gibt es eine Fehlbedienung des Turboladers, die ich vielleicht nicht kenne und die (ggf. auch beim Vorbesitzer schon) zum Ausfall geführt haben mag?
    Mir ist bewusst, dass man einen Motor mit Turbolader nicht einfach ausschaltet, sondern dem Turbo Zeit gibt, erstmal in Ruhe auszulaufen, wenn er unter Last war. Mir ist ebenfalls bewusst, dass der Turbo es sehr übel nimmt, wenn (wie manch cooler Fahrer) man den Motor direkt vor dem Ausschalten nochmal hochdrehen lässt. Alles Dinge, die ich nicht tue.
    (vielleicht kurze Info zu meinem Fahrstil: üblicherweise fahre ich mit Tempomat bei 130 auf der Autobahn; es kommt auch vor, dass ich kleinere Strecken mit deutlich höherer Geschwindigkeit nehme, aber das tut mir im Verbrauch weh. Ansonsten fährt das Auto viel in einer bergigen Regionen und sehr, sehr wenig Stadtanteil. Der größte Teil der Fahrleistung geht auf Landstraße und Autobahn <- ich behaupte also mal, dass ich den Motor eigentlich nicht überlaste)

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen - natürlich bin ich mir bewusst, dass eine Ferndiagnose kaum möglich ist. Daher frage ich nach Erfahrungswerten.
     
  2. #2 Fordbergkamen, 22.05.2015
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    Hallo,
    dieser Satz kann alles und nichts bedeuten, da muss man erst einmal die genauen Umstände feststellen.
     
  3. #3 MucCowboy, 22.05.2015
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    Der Turbolader ist ein mechanisches Teil im Abgasstrom, das natürlich nicht davor gefeit ist, kaputt zu gehen. Aber es ist eher unwahrscheinlich, dass Teile eines geborstenen Turboladers zurück in den Motor gelangen, quasi gegen den Strom vom Abgas, und dort zu einem Zylinderausfall führen. Umgekehrt ist es aber denkbar, dass z.B. ein abgebrochenes Ventil in Splittern durch den Abgaskanal in den Turbloader geraten und diesen zerstört hat.

    Angesichts des noch relativ jungen Fahrzeugalters würde ich eine Motoruntersuchung vorziehen, z.B. per Stabkamera in die Brennkammer des betroffenen Zylinders, um zu sehen ob man so die Ursache des Ausfalls erkennen kann. Dann erst entscheidet sich das weitere Vorgehen, vielleicht zwischen Zylinderkopfinstandsetzung und Austauschmotor.
     
  4. #4 Schlork, 22.05.2015
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    Hallo,
    Also aktueller Stand der Werkstatt ist, dass in mindestens einem Zylinderkopf (oder so ähnlich) und der Kolben beschädigt sind. Für Pleuelstange können die nicht garantieren.

    Ich kann natürlich auch nur Wiedergeben, was mir die Werkstatt angibt. Die waren der Meinung, dass Teile des und Öl aus dem Turbolader irgendwie in den Motor gekommen sein könnten und dort zum Ausfall geführt hätte. Vielleicht mag es natürlich auch umgekehrt der Motor sein, der den Turbo zerlegt hat. Die klangen halt alle sehr überzeugt von dem anderen Szenario - aber ich habe davon erstaunlich wenig Ahnung.
    Trotzdem interessiert es mich: man ließt das ja durchaus einige Male bei Google und co, dass der Turbolader den Motor mitgenommen haben soll / hat. Durch was kann das dann passieren, wenn es nicht gerade die Teile sind, die durch den Motor purzeln? (wie gesagt: das soll bitte nicht als Kritik an Deiner Aussage aufgefasst werden - ich hab da leider ein Talent für, so zu klingen. Mich interessiert das tatsächlich :) )
     
  5. #5 Meikel_K, 22.05.2015
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    Natürlich kann es nicht stromaufwärts durch die Hintertür in den Brennraum, aber vielleicht mit der verdichteten Ansaugluft über das Einlassventil.
     
  6. #6 MucCowboy, 22.05.2015
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    Absolut nicht. Ich habe gemerkt, dass Du in dieser Materie nicht zuhause bist und habe versucht, einfache Zusammenhänge aufzuzeigen. Die letztendliche Diagnose kann aber nur die (bzw. eine) Werkstatt fällen.
     
  7. #7 -Thomas-, 22.05.2015
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    Ich weiß schon warum mir nie ne Karre mit Turbolader in die Hütte kommt.
     
  8. #8 GeloeschterBenutzer, 22.05.2015
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    ein defekter turbo kann in der tat den motor schädigen , in dem das motoröl welches zur schmierung der laderwelle im turbo angesaugt
    und zu einer unkontrolierten verbrennung führt und der motor "durchgeht "
    wie auch beschrieben , das das fahrzeug von selbst beschleunigt hat .
    auch wenn dies nicht passiert ist , kann ein akuter ölverlust über den turbo zu mngelhafter schmierung des motors führen und dieser schaden nehmen .

    @ Thomas
    der aktuelle fiesta st hat aber auch nen turbo ;)
     
  9. #9 -Thomas-, 22.05.2015
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    Schade, dann werde ich mir den dann auch nicht kaufen Joshi.
     
  10. #10 Meikel_K, 23.05.2015
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    Dann wirst Du wohl bald den natürlich beatmeten Ottomotoren hinterhergreinen müssen wie früher die VW-Fahrer der Luftkühlung. Dieselmotoren ohne Aufladung gibt es schon lange nicht mehr und wer sich heute noch einen Ottomotor ohne Aufladung neu kauft (falls er einen findet), ist selbst schuld und muss sich darauf einstellen, dass beim Wiederverkauf später nicht gerade eine lange Schlange vor der Tür stehen wird.

    Der Großteil der heute vorzufindenen typspezifischen Schwachstellen an neueren Fahrzeugen entfällt eher auf Injektoren, mechanische Steuerzeitenverstellung, Kupplung, Steuerketten (VW) und Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren - bei älteren Semestern mit Ottomotor die Zündanlage - und hat mit der Aufladung nichts zu tun. Dass die neuen Motorenkonzepte durchaus haltbar sein können, zeigen die glänzenden Dauertestergebnisse des 1.0 Ecoboost im Focus quer durch die Presse eindrucksvoll.

    Die heutigen CO[TIEF]2[/TIEF]-Ziele sind mit den alten Motorkonzepten (die durchaus ihren Reiz haben, aber eigentlich nur bis zu dem Zeitpunkt wirklich unkaputtbar waren, als die mechanische Steuerzeitenverstellung an Bord kam) beim besten Willen nicht zu erfüllen. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen, das konnten auf Dauer nicht einmal die VW-Käfer Fahrer.
     
  11. #11 GeloeschterBenutzer, 23.05.2015
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    gerade gelesen : alle fiesta motoren erfüllen bereits die euro 6 norm auch die ohne turbo ;)

    den turbo braucht man nicht zwangsläufig um die schadstoffnormen einzuhalten oder zu erfüllen .
    aber das ist halt der lauf der dinge oder auch evolution genant , aus wenig hubraum soviel wie möglich haltbare leistung rauszuholen .
     
  12. #12 Schlork, 23.05.2015
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    Ich hatte bisher bei Ford eigentlich ohnehin eher den Eindruck, dass die Motoren sehr langlebig sind (hatte aber auch zuvor keinen mit Turbolader). In meinem Bekanntenkreis fahren viele Fords aller Art und ich selbst fahre auch seit ich ein eigenes Auto habe, einen Ford. Von Motorproblemen habe ich da eigentlich nie etwas gehört - eher immer von Elektronikdurcheinander. Ich hatte zwar ein paar Mal den Notlauf bei meinem Focus, aber das lag an einer Beschädigung des CAN-Bus - das Auto hatte zum Schluss scheinbar zufällig Fehlermeldungen generiert.

    Wenn ich bisher eine Motormeldung hatte, war das eigentlich immer ein Fehlalarm oder eine vom Marder zerstörte Lamdasonde.

    Ich weiß jetzt nicht wie andere Autohersteller Elektronik-Probleme habe, aber bisher war es immer mein Eindruck gewesen, als sei das das Hauptproblem moderner Fords (wenn sie denn Probleme haben). Aber wie gesagt, ich weiß nicht, in wie weit andere Hersteller vergleichbare Probleme haben, daher steht mir hier kein Urteil zu. Bisher war ich mit Ford und dem Ford Service immer sehr zufrieden und ich habe die Hoffnung, dass das so bleibt.

    Ja, von Autos habe ich keine Ahnung - ich bleibe bei der Softwareentwicklung. Da kann ich Probleme wenigstens lösen :D

    PS: Danke für Eure Erklärungen :)
     
  13. #13 Meikel_K, 23.05.2015
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    Sagt auch keiner. Aber ohne Aufladung schafft man quer durch die Modellreihen die CO[SUB]2[/SUB]-Ziele nicht. Und in vielen Märkten ist die CO[SUB]2[/SUB]-Emission aufgrund der massiv davon abhängigen Fixkosten viel wichtiger als die Ersparnis bei den variablen Kosten durch die Verbrauchseinsparung selbst. Wenn der Passat 110 g schafft, brauche ich nicht mit 125 g anzutreten.

    Schäden wie diese sind natürlich äußerst unschön, aber eher kein generelles Problem dieser Baureihe. Aber fehlerfreie Produkte sind halt fast so selten wie fehlerfreie Software:lol:. Wir drücken die Daumen, dass die Sache kulant geregelt werden kann. Das Auto hat ja kaum was gelaufen und war immer im Service.

    Da das Auto Anfang des Jahres gekauft wurde, befindet es sich ja noch innerhalb der ersten 6-monatigen Teils der Händlergewährleistung, so dass der Händler beweisen muss, dass der Schaden bei der Übergabe des Fahrzeugs nicht schon angelegt war. Insofern Glück im Unglück.
     
  14. #14 Schlork, 23.05.2015
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    Tatsächlich gibt es keine nicht-triviale Software deren Fehlerfreiheit nachgewiesen ist. So lautet zumindest eine Grundregel für Tester und Qualitätssicherer: Tests können nur die Anwesenheit von Fehlern zeigen - nicht jedoch ihre Abwesenheit :D
    Ich weiß lediglich, dass viele S-Max und Galaxy-Fahrer in meinem Bekanntenkreis ein paar ominöse Probleme hatten - so wie ich bei meinem Focus. Bei einem Fahrzeug ist die Werkstatt sogar verzweifelt - das Ding hat in regelmäßigen Abständen den ACC als gestört gemeldet und die armen Jungs in der Werkstatt wussten nicht mehr, was sie eigentlich noch tauschen sollten :D
    Nee, aber wäre ich von dem Auto nicht überzeugt gewesen, würde jetzt kein S-Max von mir in einer Werkstatt herumstehen :D (sondern bei meinem Glück vermutlich ein BeliebigerVanAndererMarke :D )

    Ja, es war tatsächlich Glück im Unglück. Sollte ich einen Austauschmotor bekommen, wäre das natürlich nochmal mehr Glück. Eine Sache einen gebrauchten S-Max mit guter Austattung zu bekommen - aber viel besser natürlich, wenn man tatsächlich einen aufbereiteten Motor bekäme :)
    Man wird sehen.
     
  15. #15 Meikel_K, 23.05.2015
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    Ob der Motor nun instandgesetzt oder durch einen Austauschmotor ersetzt wird - Hauptsache, es wird kostenlos repariert. Das Vorgehen muss man dem Betrieb überlassen, der für die Gewährleistung einsteht. Da der Motor so wenig gelaufen ist, muss eine Instandsetzung keineswegs der Trostpreis sein.
     
  16. #16 Schlork, 27.05.2015
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    Leider zieht sich das Ganze nun - man hat langsam das Gefühl, dass der Händler auf Zeit spielen möchte - wozu auch immer. Dokumente und E-Mails verschwinden in "ominösen schwarzen Löchern" (ja, eine Mail kann mal nicht ankommen, aber dass sie gleich mehrere Male verschwindet, ist eher merkwürdig). Der Werkstatt wurde vorgeworfen, an falsche Adressen zu schicken - das ist mittlerweile soweit, dass die Werkstatt alles per Foto dokumentiert, was sie tut.

    Zwischen meiner Werkstatt und dem Händler gab es nun einen Disput. Der Händler möchte, dass der Motor instandgesetzt wird, jedoch weigert sich die Werkstatt. Es sei nicht absehbar, welche weiteren Schäden bestünden. Somit wäre die Instandsetzung ggf. deutlich teurer und die Werkstatt möchte dafür keine Gewährleistung übernehmen.
    Nach Rücksprache mit zwei Ford-Werkstätten habe ich ähnliche Meinungen erhalten. Auch diese (sie haben den Zustand des Fahrzeugs vom Werkstattmeister selbst erfahren) würden sich weigern einen Motor wieder instandzusetzen.

    Alles sehr ärgerlich, da ich hier komplett ohne Auto da stehe ... was auf dem Dorf nicht unbedingt gut geeignet ist. Wir haben hier nicht mal eine vernünftige Bus- oder Bahnanbindung.
    Am Ende wird mir der Schaden am Auto gezahlt, ja ... aber das kann offensichtlich dauern :-(
     
  17. #17 GeloeschterBenutzer, 27.05.2015
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    ich würde schon mal einen anwalt einschalten und den verkäufer bitten das fahrzeug abzuholen und selbst für die instandsetzung zu sorgen .
    oder über einen rückkauf nachdenken , wenn sich andere werkstätten weigern , die instandsetzung durchzuführen ist das auch ihr recht , wenn sie nicht für
    eine erfolgreiche instandsetzung nach verkäuferverlangen garantieren können .
     
  18. #18 Schlork, 29.05.2015
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    Also ich bin mittlerweile auch mit dem Anwalt am Arbeiten. Den Turbolader hat man mir bezahlt. Dann kamen die plötzlich damit, dass der Motor auf Garantie Laufe, womit ich einen gewissen Prozentanteil der Teile selbst zu zahlen hätte. Nach weiterer Klärung kam heraus, dass die der Ansicht sind, der Motorschaden sei durch eine unsachgemäße Reparatur des Turboladers in der Werkstatt entstanden - die Werkstatt will davon natürlich nichts wissen.
    Jetzt stehe ich da mit einem Haufen Kosten und ohne ein Auto und die Lachen sich alle einen. Boah, ich könnte ausrasten....
     
  19. #19 Schlork, 07.06.2015
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    Ich bitte den Doppelpost zu entschuldigen - jedoch fürchtete ich, dass ansonsten die Frage untergehen würde.

    Mich interessiert in diesem Rahmen noch eine Frage (wenn das nicht okay ist, dass ich das hier in diesem Topic aufhänge, bitte kurze Mitteilung. Wollte dafür jetzt kein eigenes Thema aufmachen und Online fand ich nicht viel).

    Wie schnell kann denn der Turbolader eines S-Max kaputt gehen, wenn er falsch bedient worden wäre.

    Mir geht es hier im konkreten Streitfalle darum, dass ich das Auto erst ca. 5.000 Kilometer bewegt habe. Ich selbst kann nicht nachweisen, dass ich das Auto korrekt bedient habe. Fraglich ist jetzt ggf. im Rahmen der Argumentation, ob in diesem Falle ein Mangel bereits durch den Vorbesitzer vorgelegen haben müsste, dass der Turbo sich so schnell zerlegt
    (ich nehme mal nicht an, dass 71.000 km eine typische Verschleiß-Distanz für den Turbolader ist - oder täusche ich mich da?)

    Sowas kann auch nur mir passieren ...
     
  20. #20 GeloeschterBenutzer, 07.06.2015
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    ein turbolader stirbt zu 95% immer an mangelhafter schmierung
    der rest sind montagefehler , fremdkörper, produltionsfehler und normaler verschleiß
     
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