Unklares Verhalten der Start-Stop-Automatik

Diskutiere Unklares Verhalten der Start-Stop-Automatik im Focus Mk3 Forum Forum im Bereich Ford Focus Forum; Hallo zusammen, folgende Ausgangssituation: Das Start-Stop-System meines Focus Mk 3, Baujahr Ende 2017, 1,0 L EcoBoost, 125 PS hat bisher...

  1. mabel

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    Hallo zusammen,

    folgende Ausgangssituation:
    Das Start-Stop-System meines Focus Mk 3, Baujahr Ende 2017, 1,0 L EcoBoost, 125 PS hat bisher standardmäßig beim Anhalten und Loslassen der Kupplung im Leerlauf sofort den Motor abgeschaltet.
    Durch Deaktivierung mittels Taster neben dem Schalthebel konnte diese Funktion deaktiviert werden, sodass der Motor immer weiterlief. Eigentlich deaktiviere ich sofort nach dem Anlassen des Motors diese Funktion, weil sie mich nervt.

    Seit einigen Tagen hat sich da was geändert. Ich hatte vergessen, den Deaktivierungstaster zu drücken und merkte an einer roten Ampel plötzlich, dass der Motor nicht abgeschaltet wurde. Stattdessen leuchtete im BC ein durchgestrichenes Start-Stopp-Automatik-Symbol in grau und durchgestrichen auf. Sobald ich losfahre verschwindet dieses wieder aus der Anzeige. Halte ich erneut an, leuchtet es erneut auf. Der Motor bleibt dauerhaft an.

    In der Bedienungsanleitung steht nichts Verwertbares dazu. Was ist da los und warum funktioniert die Automatik nicht mehr?

    Gruß
    mabel
     
  2. #2 Meikel_K, 15.11.2018
    Meikel_K

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    Es gibt diverse Bedingungen, die erfüllt sein müssen. Das durchgestrichene Symbol bedeutet, dass mindestens eine davon nicht erfüllt ist. Möglicherweise hat der Motor noch nicht seine Betriebstemperatur erreicht oder die Heizung / Klima ist zu weit weg von der eingestellten Temperatur oder der Motor ist erst vor wenigen Augenblicken neu gestartet worden oder aus den Fahrbedingungen hat die Automatik auf Kolonnenverkehr geschlossen. Auch möglich ist ein schlechter Ladezustand der Batterie oder der Batteriezustandssensor konnte sich innerhalb von 7 Tagen nicht kalibrieren oder oder oder...

    Die Automatik startet den Motor bei Bedarf auch von selbst wieder, wenn z.B. die Innenraumtemperatur zu weit absinkt.
     
  3. mabel

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    So etwas habe ich mir schon gedacht, also dass irgend eine Bedingung nicht erfüllt ist.
    Betriebstemperatur kann nicht sein. Bisher schaltete die Automatik, nachdem der Motor einen Tag lang aus war, bereits nach 200 Meter Fahrt den Motor ab, also weit vor Erreichen der Betriebstemperatur. Jetzt macht er es nichtmal nach 15 Km Fahrt.

    Heizung/Gebläse habe ich testweise mal ausgeschaltet und habe dann nach einiger Zeit angehalten - der Motor bleibt an.

    Kolonnenverkehr kann nach 15 Km Überlandfahrt auf einsamen Straßen auch nicht die Ursache sein.

    Bleibt der Batteriezustand. Würde mich nicht wundern, wenn die Batterie nach einem halben Jahr bereits schlapp macht, bei den vielen Verbrauchern (Lichtern), die sich alleine nur beim Türöffnen einschalten und sich ja leider nicht deaktivieren lassen.
    War grade mal in der Garage und habe die Spannung im Ruhezustand gemessen: 12,1 V
    Da haben wir dann ja wohl die Ursache.

    Ich werde mir irgend etwas bauen, um die Türöffner-Kontake dauerhaft zu drücken und somit eine geschlossene Tür vorzugaukeln. Echt nervig, diese sinnlosen Stromfresser in modernen Autos *grrrrrr*

    Gruß
    mabel
     
  4. #4 Meikel_K, 15.11.2018
    Zuletzt bearbeitet: 15.11.2018
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    Bei meinem ersten Mk3 vFL hatte die Start-Stopp Automatik nach der Übernahme fast 2 Wochen lang den Motor nie abgestellt. Allerdings war die Batterie von der langen Standzeit vorher auch so schwach geladen, dass mir das Energiemanagement noch auf dem Parkplatz das Radio deaktiviert hat. Nach der ersten kurzen Autobahnfahrt von vielleicht 20 km ging es dann und seitdem alles o.k. (jedenfalls in den 6 Monaten, bis ihn mir einer kaputtgefahren hatte). Bei meinem aktuellen Facelift, etwa 4 Jahre alt, geht es einwandfrei, auch wenn ich im Winter manchmal bis zu 6 Wochen nur über Land juckele und nicht auf die Autobahn komme - außer natürlich bei wirklich niedrigen Temperaturen deutlich unter -5° C.

    Möglich ist auch, dass irgendein Verbraucher verhindert, dass das Auto zur Ruhe kommt und über Nacht den Batteriezustandssensor kalibriert. Man kann diesen Vorgang auch manuell initiieren, das hatte bei meinem vFL aber keinen Unterschied gemacht.

    Immerhin muss auch der hartleibigste Start-Stopp Verächter zugeben, dass die Automatik wenigstens als Frühwarnsystem für irgendwelche Störungen taugt oder umgekehrt zur Beruhigung beiträgt: solange sie es tut, ist mit dem Ladesystem alles in Ordnung.
     
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  5. #5 Vancouverona, 15.11.2018
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    Salut,
    bei meinem 2013er Focus (vFL?) hat es die Start-Stop-Automatik am Anfang auch nicht getan. Ich hatte den Wagen gebraucht gekauft und die Standzeit war wohl etwas lang. Am zweiten Wochenende nach Kauf - vorher lag schon eine Woche mit täglich ca. 60km Autobahnfahrt - habe ich die Batterie geladen. Aber auch das hat nichts geholfen. Erst als ich manuell das Batteriemanagement angestoßen habe klappte es dann. Und bis heute läuft die Start-Stop-Automatik einwandfrei.

    Allerdings darf ich das Kupplungsapedal nicht mal berühren, sonst springt sofort der Motor wieder an oder er bleibt an der roten Ampel eingeschaltet.

    Und das habe ich bei mir gemacht, ein Versuch ist's allemal wert:
    1. Zündung einschalten (aber Motor nicht starten), dann
    2. Abblendlicht einschalten
    3. Schalter Nebelschlussleuchte 5x drücken (wirklich 5x drücken, nicht 10x!!, d.h. die Nebelschlußleuchte ist anschließend eingeschaltet!!)
    4. Warnblinklichtschalter 3x drücken (dreimal drücken, nicht 3x An/Aus, d.h. das Warnblinkllicht ist hinterher eigescchaltet)
    Anschließend blinkt die Ladekontrolle 3x und der BMS ist zurückgesetzt. Bei manchen Modellen (je nach Softwarestand des BC) blinkt die Ladekontrolle sofort, bei manch anderen dauert es etwa 20 Sekunden bis sie 3x blinkt. Bei mir hat es ca. 15 Sekunden gedauert.
     
  6. RB

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    Oh. Das sollte man aber eigentlich nur machen wenn eine neue Batterie eingebaut wurde. Weil du dem PCM so sagst passe die Ladespannung an für eine neue Batterie.
    Ich würde an deiner Stelle die Batterie an einem Ladegerät mal wieder richtig voll laden.
     
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  7. mabel

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    Genau das habe ich vor!

    Da die Meinungen darüber weit auseinander gehen, hier mal zwei Fragen an diejenigen, die wirklich etwas davon verstehen und ihre Antwort auch stichhaltig begründen könn(t)en:

    1. Kann es für irgend ein Bauteil schädlich sein, wenn ich die Batterie beim Ladevorgang im Fahrzeug und angeschlossen lasse?
    Ich muss dazu sagen, dass ich das schon bei verschiedenen Fahrzeugen gemacht habe und bisher keine negativen Auswirkungen erfahren habe. Aber ich war mir nie sicher, ob das bedenkenlos machbar ist und nicht doch irgend ein elektronisches Bauteil zerschossen werden könnte.

    2. Kann ich das Minus-Kabel des Ladegerätes auch an die Masseklemme am Kotflügel anschließen oder sollte das besser am Minus-Pol der Batterie angeschlossen werden? An den Pol kommt man halt im eingebauten Zustand nicht wirklich dran.
    Auch das habe ich schon an einem anderen Fahrzeug gemacht - ebenfalls ohne erkennbare negative Auswirkungen.

    Das wird jetzt sicher eine hitzige Diskussion... :-)

    Gruß
    mabel
     
  8. #8 BlackFocus2008, 16.11.2018
    Zuletzt bearbeitet: 16.11.2018
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    Ich hab öfters das Ladegerät dran.

    Bau dazu nicht die Batterie aus.
    Pluskabel an den Pluspol und das Minuskabel an den dafür vorgesehen Pol.
    Da geht ein Massekabel vom Pol weg und ist mit so ner Schraube befestigt. Da klemme ich dann immmer das Massekabel an.
     

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  9. mabel

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    Ja, so würde ich es auch machen. Ich habe das Ladegerät CETEC 5.0, welches ja den Ladevorgang elektronisch regelt. Allerdings regelt es dabei in einem bestimmten Zyklus die Spannung bis auf 14,5 V hoch. Ich habe schon mal irgendwo gelesen, dass das für bestimmte Bauteile schädlich sein kann, kenne mich aber zu wenig damit aus.
    Bisher hat es den Autos, bei denen ich damit die Batterie im eingebauten Zustand geladen habe, nicht geschadet. Das waren aber in der Regel auch ältere Autos mit weniger Elektronik-Schnickschnack - mit Ausnahme meines Z4, der auch einiges an Elektronik verbaut hat und dem das nicht geschadet hat.

    Angesichts der Tatsache, dass der Focus erst 5 Monate alt ist und 4500 Km gefahren hat, stelle ich mir die Frage, ob das nicht ein Fall für die Garantie ist, auch wenn eine Batterie natürlich ein Verschleißteil ist. Da ich aber äußerst sparsam mit Verbrauchern umgehe, kein Radio anschalte, keine Innenraumbeleuchtung einschalte, nur selten Licht benötige dürfte meiner Ansicht nach, die Batterie nicht nach knapp einem halben Jahr platt sein. Aber bei dem Focus gehen halt bei jedem Öffnen einer Tür 8 Leuchten außen an. Ich wusste, dass das langfristig nicht gutgehen kann!
    Die Batterien meiner Vorgängerautos haben alle zwischen 8 und 11 Jahre gehalten!?

    Gruß
    mabel
     
  10. #10 Meikel_K, 16.11.2018
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    Die Batterie unterliegt der 2-jährigen Werksgarantie ab Erstzulassung. Der Ford-Händler kann sie testen und wird sie ggf. ersetzen, da gibt es keine Diskussionen. Die ganze Kirmesbeleuchtung hat meine Ausstattungsvariante auch und trotzdem hatte ich in den 3.5 Jahren, seit ich ihn habe, nie ein Problem damit. So lange lässt man ja auch die Türen oder die Heckklappe nicht offen stehen. Die insgesamt mehr als 4 Monate Standzeit zwischen Baudatum, Erstzulassung und Kauf als Tageszulassung waren sicher auch nicht die besten Voraussetzungen für ein langes Batterieleben, trotzdem alles o.k.
     
  11. mabel

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    Ich denke auch, dass diese Zeit zwischen Herstellung und Zulassung nicht zwingend die Betterielebensdauer negativ beeinflussen muss.
    Als ich seinerzeit meinen Focus Mk 2 gekauft habe, hatte der zuvor neun Monate lang ungenutzt als Tageszulassung in einer Ausstellungshalle gestanden und seine Batterie musste ich erst nach 11 Jahren ersetzen :-)

    Gruß
    mabel
     
  12. #12 BlackFocus2008, 16.11.2018
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    Ich hab meine Batterie im ST auf Garantie getauscht bekommen.
    Bei der letzten Inspektion (die 2.) ging sie wohl hopps.
    Ohne Probleme auf Garantie getauscht bekommen.
     
  13. #13 Vancouverona, 17.11.2018
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    Ich hatte die Batterie über Nacht aufgeladen (zumindest hat das Ladegerät am nächsten Morgen signalisiert, dass die Batterie jetzt fertig sei), aber die Start-Stop-Automatik ist trotzdem nicht angesprungen. Erst nachdem ich das Batterie-Management zurückgesetzt hatte, ging die Start-Stop-Automatik. Läuft jetzt seit 3.000 km ohne irgendwelche Mucken.

    Aber ich plane schon Mal für nächstes Jahr in den Etat eine neue Batterie ein. Ist noch die aus der Erstzulassung (von 2013), wenn man dem Datumsetikett glauben darf.
     
  14. #14 Meikel_K, 17.11.2018
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    Eine Nacht hättest du dem Auto noch Zeit lassen müssen, weil die tägliche automatische Neukalibrierung nur im völligen Ruhezustand erfolgt, also normalerweise in der darauffolgenden Nacht.
     
  15. mabel

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    Das Auto war gestern über Nacht beim Händler meines Wohnortes.
    Zuerst wollte er sich gar nicht damit befassen, weil das Auto ja ein EU-Import ist und außerdem nicht bei ihm gekauft. Kann ich durchaus nachvollziehen, dass er da unmotiviert ist, er hat sich dann aber doch damit befasst.

    Jedenfalls hat er die Batterie über Nacht an dieses Ford- Batterieprüf-und Ladegerät geklemmt und mir am nächsten Tag mitgeteilt, dass die Batterie nun voll geladen und in Ordnung sei. Der Ausdruck dieses Prüfgeräts belegt auch "100 Prozent Ladung" und "Batterie ok".

    Unmittelbar nachdem dieses Gerät von der Batterie abgeklemmt wurde habe ich vor dem Wegfahren eine Ruhespannung von nur 12,44 V gemessen. Die kann doch nicht in Ordnung sein!?!?
    Heute morgen vor dem Losfahren hatte sie 12,05 V. Der Wagen sprang zwar an, der Anlasser drehte aber schon langsamer als üblich. Logisch, bei der schwachen Batteriespannung. Nach 20 Minuten Fahrt ohne jegliche Verbraucher mit Ausnahme von Abblendlicht habe ich dann mal getestet, ob die Start/Stop-Automatik nun wieder funktioniert. Funktioniert natürlich nicht. Ich wette, wenn ich nachher vom Parkplatz fahre hat sie wieder nur 11,9 V.

    Entweder der Ausdruck dieses Prüfgerätes stammt nicht von meinem Fahrzeug, was ich ja nicht überprüfen konnte, aber mal nicht unterstellen will, oder, wenn die Batterie tatsächlich in Ordnung ist, dann ist ja irgend etwas anderes nicht in Ordnung, sprich, sie wird während der Fahrt nicht im notwendigen Maß geladen. Oder was meint ihr?

    Der Annahmemeister sagte auch, dass ich fahren könne so lange ich wolle, die Batterie würde durch die "intelligente" Ladtechnik Smart Charge ohnehin nicht mehr geladen als aktuell verbraucht würde, um Sprit zu sparen. Das bedeutet, wenn die Batterie sowieso schon schwach ist, wird die Lichtmaschine sie nicht weiter laden, auch wenn sie leistungsmäßig könnte, sondern nur die Energie einspeisen, die aktuell entnommen wird. Deswegen bringt es seiner Aussage nach auch gar nichts, elektrische Verbraucher möglichst ausgeschaltet zu lassen. Der einzige Effekt wäre, dass die Lichtmaschine noch weniger lädt-
    Ja, das ist wirklich "intelligent". Wer denkt sich sowas aus?

    Gruß
    mabel
     
  16. #16 BlackFocus2008, 23.11.2018
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    Ich hab ja nen COBB Accessport im ST.
    Damit kann ich wunderbar die Batteriespannung im Auge behalten.

    Wenn ich das Auto startet, liegt die Spannung meistens so zwischen 14 und 15V.
    Manchmal auch tiefer.

    Was mir allerdings aufgefallen ist, jetzt wo es wieder gen Winter geht, fällt die Spannung während dem Fahren oft auf 12,20V ab. Ich habe noch nicht herausgefunden warum.
    S/S deaktiviere ich generell beim Starten.

    Mal drüber nachgedacht sich für ne Zeit mal so ein Zusatzinstrument zu kaufen, welches übers OBD läuft?
    Scangauge zb. somit kannst Du ganz genau beobachten was Deine Batterie wann was macht.
     
  17. mabel

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    Auch ich deaktiviere die SS generell beim Fahren, weil sie mich nervt. Nur weil ich das mal vergessen hatte ist mir erst aufgefallen, dass sie nicht ging und dieses graue Symbol in der Anzeige aufleuchtete. Erst daraufhin habe ich mal die Batteriespannung gecheckt.
    Kurz danach konnte ich auch gelegentlich beim morgendlichen Motorstart merken, dass der Anlasser langsamer dreht - mal deutlich, mal nur gering.

    Ich denke, dass es mich nicht wirklich weiterbringt, wenn ich genau beobachten kann, was meine Batterie wann macht. Die Ruhespannung ist ja auch nur ein Parameter von vielen und keine zuverlässige Aussage über den tatsächlichen Zustand der Batterie. Ich habe auch zu wenig Kenntnis von Elektrotechnik, als dass ich das beurteilen könnte. Mir fällt halt nur auf, dass die Ruhespannung extrem von der Spannung bei laufendem Motor abweicht: Ruhespannung meist so zwischen 11,9 und 12,4 V, Spannung bei laufendem Motor 14,8 V.
    Und der Anlasser dreht halt manchmal langsamer, was für mich auf eine schwache Batterie schließen lässt. Wenn das alles normal ist, wie der Ford-Händler behauptet, bei dem ich zum Test war, dann ist es mir egal. Ich will nur nicht demnächst mal auf irgend einem Parkplatz stehen und die Karre springt nicht mehr an, weil die Batterie zu schwach ist.

    Zum Thema Garantiefall: Beide Händler, der, bei dem ich zum Test war und der, bei dem ich das Fahrzeug gekauft habe, sagen, dass Ford keine neue Batterie auf Garantie spendiert, wenn das Prüfprotokoll eine 100-prozentig intakte Batterie anzeigt, was bei mir der Fall ist.
    Ich verstehe nur nicht, weshalb eine 100 prozentig intakte und voll geladene Batterie nach einer Nacht in der Garage nur 11,9 V hat und es grade so eben schafft, den Anlasser zu drehen, um den Motor zu starten.

    Gruß
    mabel
     
  18. #18 BlackFocus2008, 23.11.2018
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    So was hatte ich beim FoFi gehabt.
    Kriechstrom. Da war es das BT Modul, welches sich nicht runtergefahren hatte.
    War/ist ein bekanntes Problem beim MK7.

    Sobald der länger als 3 Tage stand, ist der FoFi nicht mehr angesprungen.
     
  19. #19 Resimilchkuh, 23.11.2018
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    Dass die Spannung bei laufendem Motor deutlich drüber ist, ist normal. Die Lima liefert ja zwischen 14 und 15 V etwa und ne Batterie, selbst nagelneu und geladen hat so 12,5 bis 12,7.
     
  20. mabel

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    Heute habe ich bei dem Händler, bei dem ich das Fahrzeug gekauft hatte, eine neue Batterie bekommen, obwohl meine angeblich in Ordnung ist. Auch die Überprüfung, ob vielleicht irgendwo Kriechstrom fließt, brachte keine Auffälligkeiten.

    Da frage ich mich, warum er drei Mal in den letzten Wochen nicht angesprungen ist.

    Der Meister sagte mir, dass der Generator die Batterie immer nur bis 75 % lädt und dann abschaltet - aus Energiespargründen. Somit kann die Batterie also niemals mehr als 75% geladen sein. Da wundert es mich nicht, wenn die Karre im Winter nicht anspringt.

    Ich frage mich, wer sich sowas ausdenkt. Da ist doch klar, dass die neue Batterie auch nicht länger als ein halben Jahr halten wird.

    Gruß
    mabel
     
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