Focus 2 Facelift (Bj. 08-10) DA3/DB3 Verbreitung alternativer Antriebe sehr gering

Diskutiere Verbreitung alternativer Antriebe sehr gering im Alternative Antriebe Forum im Bereich Ford Forum; Hallo, da bei mir in absehbarer Zeit ein neuer Gebrauchter fällig wird, stöbere ich in den Automobilanbieterseiten umher. Was mir auffällt ist die...

  1. #1 lehrer70, 05.12.2013
    lehrer70

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    Hallo,
    da bei mir in absehbarer Zeit ein neuer Gebrauchter fällig wird, stöbere ich in den Automobilanbieterseiten umher.
    Was mir auffällt ist die geringe Verbreitung alternativer Antriebe wie LPG oder CNG.
    Ich habe den Eindruck, dass auf 10 3 jahre alte Dieselmodelle höchstens 1 Gasantrieb angeboten wird, bei Ford ist das Verhältnis noch schlechter. Zudem sind die Preise für gebrauchte Gasfahrzeuge wesentlich höher als für gebrauchte Diesel.

    Mich wundert dies, da ab Werk ja Gasantriebe angeboten werden und die Mehrkosten gegenüber einem Diesel niedrig sind. Wisst ihr, woran das liegt?
    Wenn ich Neuwagenkäufer wäre, würde ich einen Gasantrieb wählen.
     
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  3. #2 GeloeschterBenutzer, 05.12.2013
    GeloeschterBenutzer

    GeloeschterBenutzer Guest

    ehrlich gesagt ich würde mir auch nie einen gebrauchten ford mit gasantrieb kaufen und schon garkeinen mit gasnachrüstung
    da fordmotoren allgemein bekannt als gasuntauglich eingestuft sind und es meist nur ärger damit gibt .
    richtige waschechte gasfahrzeuge ab werk gibt es ja bei ford auch nicht , die werden bzw wurden alle nachträglich in einem angeschlossenem umbaubetrieb auf gas umgebaut , bevor diese zum händler kammen .

    warum bei den jungen gebrauchten so wenige gasbomben angeboten werden ist warscheinlich , das nur wenige neuwagenals gasfahrzeuge das werk verlassen haben
    und die meisten käufer eines solchen fahrzeugs dieses auch länger fährt als nur 3 jahre um die mehrkosten wieder reinzufahren
     
  4. Vavuum

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    Der Grund für die geringe Anzahl ist genau die Meinung, die in der vorheringen Mail vertreten wird.

    Komischer Weise reden viel von LPG/CNG und vertreten Meinungen, ohne sich damit auch nur im Ansatz befasst, oder tatsächlich genutzt haben.

    Ja es stimmt - LPG mach die Motoren kaputt. Und es stimmt ebeso - Benzin auch :)


    Armortistaion über Jahre - nunja - ich habe ca. drei Monate dafür benötigt.......
     
  5. #4 GeloeschterBenutzer, 05.12.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 05.12.2013
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    GeloeschterBenutzer Guest

    Fals man meine Wenigkeit damit gemeint sein sollte , kann ich nur eines dazu sagen :
    Ich habe schon genügend gasgeschädigte Fordmotoren instandgesetzt und kenne die Problematik zur Genüge ;).

    Das grösste Problem ist die relativ kostspielige und regelmässige Überprüfung und Einstellung des Ventilspiels
    bei nicht selbsteinstellenden Ventilbetätigungen ,wie sie bei heutigen Motoren verbaut sind.

    Wird ein solcher Motor mit Benzin betrieben, erfolgt die Überprüfung nach Herstellervorgaben erst nach ca. 160.000km
    und es kommt nur selte zu meßbaren Abweichungen zum Sollbereich ,
    was bei den meisten gasbetriebenen Motoren mit nachgerüsteten Gasanlagen schon oft nach ca 40.000km auftritt,
    es sei denn, es ist ein gasfester ZK verbaut.
    Zudem kommt noch , das ähnlich wie bei Turbofahrzeuegn , bei Gasmotoren bestimmte Betriebsbereiche gemieden werden sollten .
    Aber ...

    ... bei Selbsteinbau .
    Sollte man aber auch noch dazu sagen , nur kann das nicht jeder und es wäre besser wenn es auch verboten wäre .
     
  6. #5 Vavuum, 05.12.2013
    Zuletzt bearbeitet: 05.12.2013
    Vavuum

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    @RST

    Ich kann das einfach nicht lesen/erkennen......

    Das ist einfach grausam den Satzbau mittels fehlender Grossbuchstaben und komischer Satzeichenstellung zu einem Sinn zusammenzufügen.

    Aber Rechnen - das geht "eingermaßen":
     
  7. #6 dridders, 05.12.2013
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    Geh doch mal zu einem z-beliebigem Haendler eines Fahrzeugherstellers der Gasfahrzeuge ab Werk anbietet und sag du moechtest gern ein Auto haben das guenstig im Unterhalt ist. Du wirst fast ueberall den Diesel angeboten bekommen, die im entsprechenden Konzern vorhandenen Gasfahrzeuge werden nicht erwaehnt. Teilweise kannst du explizit danach fragen, mit der Reaktion das der Verkaeufer entweder gar nicht weiss das sie sowas ueberhaupt im Angebot haben, oder das er es mit diversen Gruenden versucht dir auszureden... der Diesel der hier im Vorfuehrraum steht ist doch viel besser. Und an dem komischen Gaszeug duerften sie ja eh gar nich in ihrer Werkstatt arbeiten. Ausserdem macht das doch alles eh nur Aerger. Dann werden noch die "Erfahrungen" aus dem Bekanntenkreis mit schlecht umgeruesteten Fahrzeugen dazu gemischt... und schon ist sich der Verkaeufer bewusst das es doch ein viel zu grosses Risiko fuer sein Unternehmen ist so ein komisches Gasfahrzeug anzubieten.
     
  8. hadef

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    Es gibt einen ganz einfachen Grund, warum es so wenig Autos gibt. Die Dinger will keine Kunde haben. Nachdem bei meinem Händler der Chef gemeint hat, dass dort von jedem Modell ein Gas-Auto mit im Verkauf stehen muss, wurden diese bestellt. Ende vom Lied war, dass die Dinger weit unter EK verkauft wurden, nachdem jedes einzelne Fahrzeug seinen 1. Geburtstag im Autohaus gefeiert hat.
    Im GW-Bereich sind die Erfahrungen noch schlimmer. Da werden mittlerweile keine Gas-Autos mehr in Zahlung genommen.
     
  9. #8 dridders, 06.12.2013
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    Wenn die Verkäufer so viel von dem Thema gehalten haben wie es sich anhört, dann ist das auch kein Wunder, denn dann hat maximal der Chef in einem Gespräch die Fahrzeuge und die Vorteile angepriesen. Oder sie wurden nachträglich umgerüstet und kamen nicht ab Werk so.
     
  10. hadef

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    Es gibt/gab keine PKW-Umbauten ab Werk. Die Probleme mit den Gas-Autos sind nicht weg zu reden. Und somit ist jeder Verkäufer zu verstehen, dass er sich den Ärger mit dem Kunden sparen will.
    Die Zahl der bereits zugelassenen Gas-Autos spricht aber einfach für sich. Denn die kann ja nicht komplett an den unfähigen Verkäufern liegen.
     
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  12. #10 dridders, 07.12.2013
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    Bei Ford gibt/gab es Umbauten ab Werk, nämlich durchgeführt vom Werksumrüster CNG-Technik. Incl. dem entsprechenden Aufwand, wie z.B. Tausch des Zylinderkopfes und Kats bei Fahrzeugen wo es nötig war. Nur die Steuerung war eben nicht vollintegriert, sowie die Tanks, was die Lösung nicht perfekt gemacht hat und hin und wieder Probleme gebracht hat.
    Bei anderen Herstellern gibts ähnliches, oder auch gleich Fahrzeuge ab Werk, die von Grundauf für Gasbetrieb konzipiert wurden, incl. einer einzigen Steuerung die sich um beide Betriebsarten kümmert, Tanks von denen man nichts merkt, etc. Diese Hersteller haben dann auch einen deutlich besseren Absatz der Fahrzeuge, obwohl es CNG statt LPG ist und obwohl die Verkäufer da die gleichen Flaschen sind.

    Weitere Argumente dagegen: Leasingfirmen bewerten alternative Antrieb schlecht, schätzen den Restwert also sehr niedrig. Für Firmenkunden werden die Fahrzeuge im Leasing damit sehr teuer. Firmenfahrzeuge machen auf dem Markt junger gebrauchter aber schon einen entsprechenden Anteil aus.

    Die Probleme mit Dieseln sind auch nicht wegzureden, interessiert aber keinen. Die Probleme mit Gasfahrzeugen würde es nicht geben wenn bei den Umbauten fähige Leute am Werk wären und bei den Serienfahrzeugen nicht die Rotstiftakrobaten die Führung hätten und dadurch leicht vermeidbare Probleme entstehen.
     
  13. #11 Fröschi, 19.12.2013
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    Dann hol dir einen Jahreswagen mit um die 10-20tkm und rüste ihn selbst um, bzw. laß ihn umrüsten.
    Ich sehe bei Gas absolut keine Probleme, habe selbst einen Fiesta MK6 auf Gas gefahren. Der Wagen hatte zum Schluß weit über 200tkm mit LPG auf der Uhr und der Motor lief und lief und lief... Verkauft habe ich das Auto wegen eines Getriebeschadens, ausgelutschter Vorderachse und eines Unfalles. Die Instandsetzung dieser Sachen hätte den Zeitwert gesprengt, ja es hätte ein Vielfaches des Zeitwertes gekostet, deswegen: Weg damit! Aber der Motor lief da immer noch wie eine Eins!

    Allerdings will ich auch ehrlicherweise dazusagen, daß die oben angesprochenen Probleme mit den Ventilen und den Zylinderköpfen real existieren. Man muß das Ventilspiel regelmäßig kontrollieren und ggf. einstellen. Und das habe ich auch gemacht: alle 20tkm kontrolliert und alle 60-80tkm mußte ich einstellen. Ach ja: Es war bis zuletzt noch der originale Zylinderkopf drauf... Es sei an dieser Stelle auch erwähnt, daß Ventileinstellen beim Duratec-Motor nicht einfach das Drehen an einer Schraube oder das Wechseln von Shims ist, nein, es müssen die kompletten Ventilstößeltassen gewechselt werden. Das heißt: Nockenwellen raus inkl. der dafür nötigen Vorarbeiten wie Zahnriemen usw... Wenn man das machen läßt, wird's leider richtig teuer: ca. 600,-€ beim Fiesta. Ich hab's selbst gemacht, kostete mich weniger als die Hälfte.

    Ich mußte während dieser Zeit also 2x die Ventile nachstellen, jetzt könnte man sagen, daß 1x davon der Zahnriemen so oder so fällig gewesen wäre, also kann man diese Kosten wieder gegen rechnen...


    Weiter oben wurden Ventileinstellintervalle von 40tkm genannt, ich hatte gemittelt 70tkm... Wie kommt das?
    Nein, da lügt keiner. Hängt ganz einfach mit dem persönlichen Fahrstil zusammen. Der Ventilsitzverschleiß nimmt mit steigender Drehzahl zu. Das heißt, mit Gas ist slowly angesagt, Raserei verbietet sich. Zudem Gas auch ab einer gewissen Drehzahl nicht mehr sauber verbrennt, der Verbrauch auf 100km also exorbitant steigt. Aber das ist ein anderes Thema. Sollte man aber wissen. So ca. 4500 u/min ist da die Grenze. Nicht absolut, aber so ungefähr.


    Man sollte auch aufpassen, welchen Gasanlagentyp man nimmt und - noch wichtiger - welchen Umrüster man wählt. Ich hatte leider die ICOM gewählt, was mir im Nachhinein nur Ärger einbrachte. Die ICOM ist ein Gaseinspritzer und da machte ständig die Pumpe im Tank Ärger. Hielt fast nie länger als 50tkm durch und kostete jedesmal 500,-€ Reparatur. Gewährleistung von ICOM? Nur die gesetzliche, dann stehst alleine da... Also ein absolutes No-Go, weil unzuverlässige Technik und keinerlei Ambitionen des Herstellers, etwas für die Kunden zu tun. Lieber auf Altbekannte wie Prins oder BRC setzen.

    Und es gibt Umrüster und Umrüster. Macht sich bei der Qualität des Umbaues bemerkbar, was sich letztlich auf die Betriebssicherheit des Autos auswirkt. Da hast welche, die machen "gute" Preise, der Umbau sieht aber auch oft genug aus, als hätten sie die Kiste mit den Teilen in den Motorraum geschüttet und da wo's hinfiel, mit Kabelbindern festgezurrt - oder du hast Umrüster, die haben "saftige" Preise, liefern aber auch perfekte Arbeit ab. Was letztlich günstiger ist, ist Jedermann's persönliche Entscheidung.



    Gruß Torsten
     
Thema:

Verbreitung alternativer Antriebe sehr gering

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