Focus 2 (Bj. 04-08) DA3/DB3 Welche Felgen, welche Reifen

Diskutiere Welche Felgen, welche Reifen im Focus Mk2 Forum Forum im Bereich Ford Focus Forum; Hallo! 1) Kann mir jemand sagen, welche Stahlfelgen ich benötige? Ich bitte um alle nötigen Daten. 2005er HSN/TSN 8566 589002 Ich möchte im...

  1. #1 Frankle, 30.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.10.2013
    Frankle

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    Hallo!
    1) Kann mir jemand sagen, welche Stahlfelgen ich benötige? Ich bitte um alle nötigen Daten.

    2005er HSN/TSN 8566 589002
    Ich möchte im Winter 195/65R15 fahren.

    2)Als Max-Geschw. ist 190 km/h angegeben. Warum steht im Fahrzeugschein der Geschwindigkeitsindex "U"? Kann ich bedenkenlos "T" bestellen?

    3) Ich habe irgendwo alte Felgen vom Escort. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass die an meinem Focus passen? (Anzahl der Löcher etc.)?

    4) Vielen Dank :cool:
     
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  3. #2 caramba, 30.10.2013
    Zuletzt bearbeitet: 30.10.2013
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    Tach,

    1. auf dem Focus DA3 Turnier 1.6 TI-VCT mit 85kW können die 195/65R15 auf 6Jx15 Et 52,5 LK 5x108 montiert werden
    2. T-Reifen sind ausreichend, aber nur bei Winterreifen und im Sichtfeld des Fahrers ist dann ein Hinweisschild mit "max. 190km/h" anzubringen. U-Reifen ( max. 200km/h) sind die Mindestanforderung bei Sommerbereifung da der Gesetzgeber eine Sicherheitsreserve gegenüber der eingetragenen Vmax vorschreibt. Diese sind am Markt praktisch aber nicht existent. Bei Sommereifen wäre dann ein H-Reifen die Lösung.
    3. Zähle mal die Befestigungslöcher der Escort-Felgen und dann die der Focus-Felgen... ein bisschen Eigeninitiative schadet nicht und macht auch nicht dümmer
     
  4. #3 Plastevieh, 31.10.2013
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    das ist nicht, was der § 36 Abs. 1 S. 1 StVZO aussagt
     
  5. #4 caramba, 31.10.2013
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    Ja und ??? Ändert nichts an der Formel (Vmax +6,5Km/h +0,01 x Vmax) zur Berechnung der Mindestanforderung für den Speed-Index.

    Interessant vor allem für Besitzer von Fahrzeugen mit relativ geringer Vmax, bei denen der Hersteller, nicht der Zulassungsgeber! , deutlich überhöhte Anforderungen an den Speed-Index gestellt hat.
    Bei einer Vmax von 204 km/h und einem eingetragenen Speed-Index "W" ( bis 270km/h) in den Fahrzeugpapieren, kann nach obiger Formel ein "V" -Reifen ( max. 240km/h) verwendet werden.

    "Entsprechend dem Antrag des BRV an das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswe-sen (Schreiben vom 27.07.2004) und der dazu erfolgten Antwort des BMVBW mit Schreiben vom 02.08.2004/AZ: S 33 / 50 Ver 2004, wurde dieses Thema auch nochmals in FKT Sonderaussschuss "Räder und Reifen" am 09.11.2004 beraten. Dabei ging es im Antrag des BRV um folgende Inhalte:
    1. Problemstellung:
    Grundsatz:
    Die Problemstellungen beziehen sich ausschließlich auf die im Fahrzeugschein unter Ziffer 20 bis 23 und ggf. 33 eingetragenen Reifendimensionen und Felgen (Rad-/Reifenkombinationen) und nicht auf Umbereifungen mit anderen Rad-/Reifenkombinationen
    In wieweit ist der unter Ziffer 20 bis 23 und ggf. 33 angegebene Speedindex verbindlich, auch wenn er über der durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit Vmax = Höchstgeschwindigkeit nach Ziffer 6 plus 6,5 km/h + 0,01 x Höchstgeschwindigkeit nach Ziffer 6 liegt, selbstverständlich auch unter Berücksichtigung ggf. notwendiger Tragfähigkeitsabschläge bei Geschwindigkeiten von über 210 km/h bei V-Reifen, von über 240 km/h bei W- und ZR-Reifen und von über 270 km/h bei Y-Reifen.

    2. Lösung/rechtliche Grundlage:
    Nach eingehender Diskussion wurde vom FKT Sonderaussschuss "Räder und Reifen" die vom BMVBW mit Schreiben (Erlass) vom 02.08.2004 (AZ: S 33 / 50 Ver 2004) gegenüber dem BRV erläuerte Rechtslage nochmals einhellig bestätigt und ist ab sofort bei den Hauptuntersuchungen der Fahrzeuge (HU) von den technischen Diensten so anzuwenden. Zusammengefasst stellt sie sich wie folgt dar:
    E/ECE-gekennzeichnete Reifen (Pkw- Lkw- und Motorrad-Reifen nach ECE-R 30, 54 und 75) der im Fahrzeugschein unter Ziffer 20 bis 23 und ggf. 33 eingetragenen Reifendimensionen und Felgen (Rad-/ Reifenkombinationen) sind grundsätzlich zulässig, wenn sie
    A) der bauartbestimmten Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges Vmax = Höchstgeschwindigkeit nach Ziffer 6 Fahrzeugschein plus 6,5 km/h + 0,01 x Höchstgeschwindigkeit nach Ziffer 6 Fahrzeugschein entsprechen, unabhängig vom eingetragenen Geschwindigkeitsindex (Ziffer 20 bis 23 und ggf. 33 Fahrzeugschein)!"
     
  6. #5 Plastevieh, 01.11.2013
    Zuletzt bearbeitet: 01.11.2013
    Plastevieh

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    oh, ein rechtlicher disput, sehr schön :-)


    der gesetzgeber hat trotzdem keine sicherheitsreserve vorgesehen

    ein erlass hat per se keine gesetzeskraft, wie sie bsp. eine verordnung hätte,
    es ist nur eine anweisung an die jeweils nachgeordnete veraltungsstruktur

    das niemand wg. der hier geringen eingriffslast eine klage führt, hat zwar zur folge, dass die regelungen des erlasses ggü. dem bürger weiter bestand haben mögen,
    dennoch stellt ein erlass nur die rechtsauffassung der verwaltung dar und nicht 1:1 den willen des gesetzgebers (einzig und allein der bundestag)
    de jure haben sie keine gesetzeskraft, de fakto (hier) schon, bis sie irgendwann von der 3. gewalt "eingefangen" werden oder der minister zur vernunft kommt und einen neuen erlass raushaut

    und bevor der einwand kommt
    nein, auch der bundesrat ist kein gesetzgeber, er hat nur mitwirkungsrechte/-pflichten, letztlich verabschiedet und damit rechtskräftig wird ein (bundes-)gesetz einzig und allein vom bundestag

    dieser kann jedoch (wiederum nur per gesetz) die kompetenz zum erlass von verordnungen auf ministerien (also regierungsorgane) übertragen,
    das passiert regelmäßig duch einen § im einschlägigen gesetz,
    de jure haben damit auch verordnungen gesetzeskraft

    verordnungen sind nicht zu verwechseln mit erlassen, s.o.

    (o.g. ist natürlich bezogen auf die bundesebene, dürfte klar sein)
     
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