Wer WÄRE Schuld ?

Dieses Thema im Forum "Recht, Gesetz & Versicherung" wurde erstellt von marc`o, 18.03.2010.

  1. marc`o

    marc`o Benutzer

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    Hallo ich hätte da mal eine Frage.


    Folgende Situation hat sich heute abgespielt.


    Ich fuhr durch eine 30 Zone die sich ( Siehe Zeichnung ) von 2 Straßen zu einer verengt.

    (ich = Rot)

    http://i12.photobucket.com/albums/a227/dusterfly/strae.png

    ( Nein es war auch keine Vorfahrtstraße für ihn )


    Ich kam von Rechts der Fahrradfahrer von Links. Es war kein Radweg oder ähnliches. Eine ganz normale Straße halt. Als ich auf diese „ Kreuzung „ Zufuhr sah ich den Radfahrer schon von Links und er hat mich 100% auch gesehen. Da wir ja alle in der Fahrschule waren, wissen wir Rechts vor Links – ausnahmen ausgeschildert -. Ich fuhr also mit genau Tempo 30 ( Hab letzten fast eine Katze da überfahren, von daher wirklich genau 30):verdutzt: Ich fuhr also weiter bis ich auf einmal merkte das der Radfahrer keine Reaktion zeigt und einfach weiter fährt. Ca. 10 Zentimeter haben gefehlt damit er mir in die Seite knallt. Er fing direkt an zu meckern also Öffnete die Tür und fragte ob er wüsste das wir hier in Deutschland sind und er die StVO kennen würde. Sein Kommentar war „ Das die STVO nicht gilt in so einen Fall und ein Auto als Stärkeres Fahrzeug dem Schwächeren platz machen müsse.:rasend::rasend:
    Ich hab ihn dann gesagt das er ganz schnell verschwinden soll.


    Ich kann mich erinnern das es in der Fahrschule hieß das man auf Radfahrer acht geben soll und schon mal auf seine Vorfahrt verzichten sollte, allerdings bei so einer Dreistigkeit doch nicht? Wäre ich nicht so aufmerksam gewesen, wäre das zu 100% ein Unfall geworden.
     
  2. AdMan

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  3. #2 MixMaster, 18.03.2010
    MixMaster

    MixMaster geisteskranker Benutzer

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    nuja also wenn nix beschildert is und es eine 30er Zone is, is schon so das du vorfahrt hast...

    das mit Auto und Fahrrad is müll... aber letztlich verzichte liebr auf die Vorfahrt...
    lass ma der Hirni knallt dir in dein Auto, er kauft sich für 50€ nen neues Rad und du hast die "S*****e" udn hast die Rennerei damit dein auto wieder flott wird...

    und machne leute denken sowieso die sind die einzigen auf der straße... mir hilft dann immer schön doof grinsen udn net winken... >.<

    mfg Norman
     
  4. Erebus

    Erebus Koffein-Junkie

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    Die Regelung "Rechts vor Links" kann im Zusammenspiel Auto - Fahrrad nur bedingt gelten. Von einem erwachsenen Radfahrer kann man sicherlich erwarten, dass er die geltenden Verkehrsregeln kennt. Aber wie sieht es zum Beispiel bei einem 10-jährigen Kind aus? Vielmehr gilt in solchen Fällen vorrangig das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme, was insbesondere für die "stärkeren" Verkehrsteilnehmer (Kfz) im Umgang mit den "schwächeren" Teilnehmern (Radfahrer/Fußgänger) gilt.

    Wäre es in diesem Fall zur Kollision gekommen, hättest Du Dir Dein Vorfahrtsrecht mit großer Wahrscheinlichkeit "einrahmen" lassen können, denn jeder Richter hätte Dir zumindest den Großteil der Schuld, wenn nicht gar die gesamte Verantwortung, in die Schuhe geschoben. Deshalb bei Radfahrern und Fußgängern immer mit dem Schlimmsten rechnen und lieber auf die Bremse treten, auch wenn man augenscheinlich das Recht auf der eigenen Seite wähnt.

    Btw.: Ich weiss wovon ich hier schreibe, denn hier in Münster haben Radfahrer den gleichen Status wie die heiligen Kühe in Kalkutta...:)
     
  5. marc`o

    marc`o Benutzer

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    Nur zur Info: Der Mann war locker 45! Bei kleinen Kindern achte ich sowieso wie ein Luchs drauf. Schon oft gehabt das die einfach rüberziehen.Aber von einen Mann mittleren Alter kann man soetwas ja wohl erwarten.
     
  6. Erebus

    Erebus Koffein-Junkie

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    Ich habe schon verstanden, dass der Radfahrer ein Erwachsener war. Das ändert aber nichts daran, dass Du als der motorisierte Verkehrsteilnehmer eine erhöhte Sorgfaltspflicht gegenüber den unmotorisierten Verkehrsteilnehmern hast. Nach geltender Rechtsprechung zieht der Autofahrer nahezu ausnahmslos immer den Kürzeren.
     
  7. #6 Olli2000, 19.03.2010
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    Ok, in Münster sind Fahrradfahrer wohl besonders geschützt.
    Ich kenne folgenden Fall:
    Ein Fahrradfahrer kommt ohne zu schauen von rechts aus einer untergeordneten Straße und fährt einen Bekannten ins Auto. Der hat den Radfahrer natürlich gesehen aber konnte nicht mehr bremsen. Der Radfahrer hat dann auch solche Sachen wie "Schwächerer Verkehrsteilnehmer" usw.erzählt. Hat aber nichts genutzt. Er hatte letztendlich 100% Schuld.
    Zur Info: es ist nicht schlimmes passiert, nur Kratzer im Lack und eine kleine Beule, Fahrradfahrer paar Kratzer am Arm und blaue Flecken. Er wollte aber ordentlich Schmerzensgeld (oder der Anwalt!). Auto war mit angemessenen Tempo unterwegs, Fahrrad der Verkehrssituation zu schnell!
     
  8. #7 Fröschi, 19.03.2010
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    Schwächere und stärkere Verkehrsteilnehmer....
    Irgendwie sind diese Sorte Radler doch suizidgefährdet, oder??? :lol::top1:


    Gruß Torsten
     
  9. #8 OHCTUNER, 19.03.2010
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    Wenn es hart auf hart kommt , Vorfahrt darf nicht erzwungen werden wenn ein Unfall die Folge sein könnte !
     
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  11. #9 wwwiesel, 19.03.2010
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    Naja, wie schon gesagt wurde, das Recht nicht erzwingen, aber dann den Fahrradfahrer anzeigen wegen Verkehrsgefährdung ;-)
     
  12. #10 Andreas_S., 19.03.2010
    Andreas_S.

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    Hallo zusammen

    Eine besondere Sorgfaltspflicht besteht bei Radfahrer auf jeden Fall und das besonders bei Kindern. Das bedeutet aber nicht, daß Radfahrer narrenfreiheit geniessen. Auch für sie gilt die StVO.

    Das war, so wie geschildert, ein eindeutiger Vorfahrtsfall und somit ist in der Regel die Schuldfrage klar.

    Was man sich aber immer vor Augen führen soll, ist die Tatsache, das Unfälle mit schwächeren Verkehrsteilnehmern sehr oft mit Personenschäden verbunden sind. Die Vorstellung auch unverschuldet jemanden verletzt oder getötet zu haben ist etwas das die meißten von uns schwerlich psychisch verarbeiten könnten.

    Erst gestern hätte ich mit dem Motorrad eine Radfahrerin umfahren können, die mich als Abbieger rechts überholen wollte. Das im fließenden Verkehr ohne Radweg. Sie hat es einfach drauf ankommen lassen. Hätte ich gegengehalten, wäre der Crash unvermeidlich gewesen.

    Das Suizidpotential bei Radfahrern ist enorm, aber ich will da einfach nicht mitspielen. Ach ja, beratungsresistent sind die meißten Verkehrsteilnehmer auch noch.

    Das spassigste war als Fußgänger eine Radfahrerkontrolle der Rennleitung zu erleben. Es ging um das Überfahren einer roten Ampel. Ich habe selten solche Pöbeleien gehört. Radfahrer sind öko und damit immer im Recht scheint der allgemeine Tenor von vielen zu sein.
     
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