Wissenwertes über LPG

Diskutiere Wissenwertes über LPG im Kaufberatung Forum im Bereich Allgemeines; Allgemeines zu LPG gegenüber Benzin bei der Verbrennung im Ottomotor Benzinbetriebene Kraftfahrzeuge werden zum Betrieb mit Autogas, kurz LPG...

  1. #1 petomka, 01.04.2010
    Zuletzt bearbeitet: 01.04.2010
    petomka

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    Allgemeines zu LPG gegenüber Benzin bei der Verbrennung im Ottomotor

    Benzinbetriebene Kraftfahrzeuge werden zum Betrieb mit Autogas, kurz LPG (Liquified Petrol Gas), umgerüstet, weil die Kosten für LPG etwa die Hälfte von Benzin, je Volumeneinheit, betragen. Die Umrüstungsbetriebe werben mit dem Versprechen, dass sich durch die Umrüstung auf den Gasbetrieb, die Kraftstoffkosten halbieren.

    Die Hauptbestandteile des LPG sind Propan (C3H8) und Butan (C4H10). Aus Umweltgesichtspunkten erzeugt die Verbrennung von LPG weniger (ca. 10%) CO2 als die Verbrennung von Benzin, das hauptsächlich aus Oktan (C8H18) besteht, da der Wasserstoffanteil im LPG höher ist als im Benzin. Wasserstoff verbrennt zu unschädlichem Wasser (H2O).

    Der Preisvorteil von LPG wird etwas reduziert, da LPG (24,9 MJ/l) einen etwas geringeren Heizwert (Energieinhalt pro Volumeneinheit) aufweist als Superbenzin (32 MJ/l). Der Verbrauch steigt also etwas an, entspricht jedoch nicht genau dem Heizwertunterschied, da LPG im Ottomotor effektiver verbrannt wird als Benzin.

    Die effektivere Verbrennung von LPG resultiert hauptsächlich aus der höheren Klopffestigkeit von LPG gegenüber Benzin. Als Klopffestigkeit bezeichnet man die Zündunwilligkeit des Kraftstoffes. Im herkömmlichen Ottomotor wird das Benzin/Luft-Gemisch zunächst komprimiert und dann zum richtigen Zeitpunkt durch eine Zündkerze entflammt. Die Zündwilligkeit des Benzin/Luft-Gemisches soll möglichst gering sein, damit es sich nicht infolge der Kompressionswärme unkontrolliert selbst entzündet; was dann zum so genannten Motorklingeln oder -klopfen führt. Die Zündunwilligkeit eines Kraftstoffes wird bei uns in Oktan gemessen. Normalbenzin hat mindestens 91 Oktan und Superbenzin mindestens 95 Oktan. LPG hat etwa eine Oktanzahl von ca. 120. Wegen der höheren Zündunwilligkeit von LPG wird der Zündanlage eine höhere Leistung abverlangt. Zündkerzen und Zündspulen unterliegen im Betrieb einem Verschleiß. Beim Betrieb des Ottomotors mit LPG sind diese Bauteile häufiger zu erneuern als im Benzinbetrieb.

    Im Ottomotor wird das Benzin mit der Luft im Massenverhältnis von 1:14,7 gemischt, man spricht dann von Lamda=1, einem stöchiometrischen Verhältnis. Bei diesem Gemisch kann der Kraftstoff vollständig zu Wasser und CO2 verbrannt werden. Der Ausstoß von Schadstoffen ist am geringsten. Steht zu wenig Kraftstoff zur Verbrennung zur Verfügung (Lamda>1), entstehen bei der Verbrennung schädliche Stickoxide. Wird zuviel Kraftstoff in den Verbrennungsraum geleitet (Lamda<1), kann dieser nicht vollständig verbrannt werden und es werden Kohlenmonoxid (CO) und unverbrannte Kohlenwasserstoffe emittiert.

    Bei der Verbrennung eines stöchiometrischen Benzin-Luft-Gemisches entstehen im Verbrennungsraum Temperaturen von etwa 2.000 °C. Wird dieses Gemisch abgemagert - es ist weniger Benzin vorhanden als mit der Luftmenge verbrannt werden könnte (Lamda>1) - steigen diese Temperaturen deutlich an und es kann zu Bauteilschädigungen, insbesondere an den Ventilen kommen. Bei der Verbrennung eines stöchiometrischen LGP/Luft-Gemisches erhöhen sich die Verbrennungstemperaturen nur um ca. 80°C gegenüber der Benzinverbrennung, was nur einen sehr geringen Einfluss auf die Bauteillebensdauer hat.

    Zur Schmierung der Ventile gegenüber den Ventilsitzen und der Motorreinigung sind dem Benzin Additive beigemischt. Diese Additive fehlen dem LPG gänzlich. Demzufolge werden die Ventile nicht geschmiert und es kann zu einem erhöhten Verschleiß kommen (pitting). Weiterhin können sich im Motor - speziell im Zylinderkopf und an den Ventilen - Ablagerungen bilden, die die Ventile nicht richtig schließen lassen und zu ungewollten Glühzünden führen können.

    Die Hauptbestandteile einer Autogasanlage sind der Gastank, der Verdampfer, die Einblasdüsen und das elektronische Steuergerät. Aus dem Gastank gelangt das noch flüssige Gas zum Verdampfer. Die zum Verdampfen notwendige Wärme wird dem Kühlsystem des Motors entzogen. Das jetzt gasförmige Gas gelangt über einen Verteiler, dem Rail, an die Einblasdüsen. Am Rail befindet sich für
    jeden Zylinder ein Einblasventil, das elektrisch durch das elektronische Steuergerät geöffnet wird um die errechnete Gasmenge den Zylindern, für jeden einzelnen Verbrennungsprozess, zuzuführen. Das elektronische Steuergerät verarbeitet die Einspritzimpulse des Benzinsteuergerätes und errechnet daraus die Öffnungszeiten der Einblasdüsen. Das nahezu universelle, elektronische Steuergerät der Gasanlage muss für jedes Fahrzeug für nahezu alle Fahrzustände - nicht nur im Leerlaufbetrieb - eingestellt und abgeglichen werden, um einen optimalen Motorlauf im Gasbetrieb zu gewährleisten.
    (Quelle: http://www.drteubert.de/lpg.html)

    Bei einer Autogasumrüstung sind keine mechanischen Veränderungen am Motor erforderlich, ein Eingriff erfolgt an Kühlsystem (Heizungsschläuche), am Ansaugkrümmer (Einblasdüsen) und an der Fahrzeugelektrik. Die Autogasanlage wird ergänzend zum Benzinantrieb installiert. Die Grundausstattung des Fahrzeugs bleibt erhalten. Es kann jederzeit, auch während der Fahrt, durch einen Schalter (z.B. am Armaturenbrett angebracht) von Autogas auf Benzin umgestellt werden. Dies gilt natürlich auch umgekehrt. Autogas-Umrüstung ist die günstigste Alternative des Autofahrens. Autogas als Treibstoff kostet weniger als die Hälfte des Benzinpreises und dadurch ist Autogasfahren um ca. 50% billiger. Mit einer steigenden Tendenz der LPG Gastankstellen ist auch ein ausreichendes Gastankstellen Netz im In- und Ausland vorhanden.

    Ventilprobleme
    Die deutschen/europäischen Ford-Modelle haben ab Werk keine gehärteten Ventilsitze. Die Flexifuel Fahrzeuge besitzen nur an den Einlassventilen gehärtete Ventilsitze, die Auslassventilsitze sind Standart.

    Der Hauptverschleiß entsteht durch „Pitting“- Bildung aufgrund von Mikroverschweißungen” Pitting -> http://de.wikipedia.org/wiki/Pitting
    Prof. Dr.-Ing. Thomas Heinze und Dipl. Wirt.-Ing. (FH) Volker Witte stellen weiter fest: “Die Verschweißungsneigung hängt von der Materialpaarung von Ventil und Sitzring ab und stellt eine Funktion über Abgastemperatur und Spitzendruck dar. Die Drehzahl hat keinen progressiven Einfluss auf den Ventilverschleiß”

    Kein Verschleiß war bei den Prüfstandsläufen bei Benzin oder additiviertem Gas nachweisbar. Ohne Additiv konnte Verschleiß an verschiedenen Lastpunkten gemessen werden.
    (Quelle: http://www.pkw-steuer.de/news/1750.html)

    Noch mehr Informationen?
    http://www.hydrogeit.de/autogas-3.htm
    http://www.energieanalyse.info/seiten/autogas2.php#header9

    LPG-Rechner:
    http://www.hydrogeit.de/amortisation.htm
    (wobei in diesem Rechner meiner Meinung nach keine Gasanlagenwartung oder Mehrkosten für den TÜV beinhaltet)

    Ventilschutz:
    Ein umstrittenes Thema sind die sogenannten Additive wie z.B. FlashLube & Co. Die Wirksamkeit dieser Mittel sind sehr umstritten. Jedoch habe ich einen Testbericht gefunden, der angibt, z.B FlashLube schützt tatsächlich die Ventile vor erhötem Verschleiß (pitting). Ein-und Auslassventile setzen im Gasbetrieb hart und ungedämpft auf den Ventilsitz, was einen schnelleren Verschleiss an Ventile und Ventilsitze zur Folge hat (pitting). Hier kommt nun Flash-Lube & Co ins Spiel, das FlashLube verbrennt im Motor nicht, setzt sich auf Ein- und Auslassventile nieder
    und dämpft somit wie das im Benzin enthaltene Additiv das aufsetzen der Ventile auf den Ventilsitz. Eine Seite auf Deutsch konnte ich leider nicht finden.
    http://www.ochranamotoru.cz/stahni/...-nl-aditiva-lpg-cng-valve-saver-fluid-kit.pdf

    meine Meinung:
    Im Prinzip kann jedes Fahrzeug umgerüstet werden, solange die Gasanlage sauber eingebaut und eingestellt wurde. Ich empfehle auch einen Ventilschutz nach Art FlashLube, LPG V-LUBE VALVE SAVER oder ähnlichen und eine regelmäßige Wartung der Gasanlage. Es gibt auch Systeme, wo das Additiv direkt in den Gastank gegeben wird, allerdings sollte man bedenken, dass dieses Additiv durch die komplette Anlage geschoben wird (einschliesslich aller Gasfilter/Leitungen/Verdampfer/Einblasdüsen), ich persönlich finde das nicht gut. Die Preise für einen Gaseinbau schwanken derzeit starkt und sind teilweise schon ab ca. 1500,- Euro komplett zu haben, aber Vorsicht, günstig muss nicht gut sein, aber auch nicht schlecht - hängt immer vom Umrüster bzw. der verbauten Anlage ab.

    Von Volllast- bzw. Vollgasfahrten rate ich ab, LPG ist meiner Meinung nach eher was fürs gemütliche Autofahren, nicht fürs rasen.

    In diesem Thema darf auch gerne jeder seine Fragen stellen oder seine Meinung bei unklarheiten bzw. falsche Aussagen in diesem Thread abgeben.
     
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  2. #2 franky_two, 30.11.2010
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    Hi,
    ich finde dein Thema spannend, da ich selber gerade beim überlegen bin, ob ich mein Ford Focus umrüsten lasse.
    Wie gesagt Ford Focus, Bj. 2007, Automatik

    Wie ich gehört habe wird erst die Benzinverbrennung benötigt wird um dann auf den Gasbetrieb umzuschalten.

    Meine Frage(n): Wie verhält sich der Gasbetrieb bei kurzen Fahrten und Fahrten größtenteils Innerorts?
    Nach wie viel km kann ich auf Gasbetrieb umschalten?
    Lohnt der Umbau bei mehr oder weniger Fahrten in der Stadt und über Land?
    Welche Kosten sollten jährlich für die Wartung eingeplant werden???

    Ich wäre dir dankbar, wenn du mir einen kleinen Überblick geben könntest…

    …Danke
    Franky_two
     
  3. #3 volvo-for-life, 30.11.2010
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    Naja, meine Meinung (nach ein paar Jahren LPG-Erfahrung im Einbau und als Endverbraucher) zu Ford-Motoren auf LPG ist eine andere: Zu empfindliche Ventile (und Ventilsitze), zu empfindliche Motorsteuerung...

    Der 2,5T kann sehr gut umgerüstet werden :top1:

    Zu den Fragen:
    Du benötigst eine bestimmte Kühlwassertemp., damit das verdampfte Gas nicht schon vor Erreichen des Brennraums an Schläuchen/Wandungen kondensiert/friert (deshalb ist der Verdampfer ans Kühlwasser angeschlossen, weil beim Verdampfen Kälte entsteht wie bei einer Campinggasflasche, wo man viel entnimmt). Das dauert meist so ca. 1-2km, danach schalten die Anlagen automatisch um.

    Zu den Kosten: Lohnen kann sich das ganze mal mehr und mal weniger. Armotisationsrechner gibt es im Netz so viele...
    Wartung wäre bei den meisten Anlagen: 1x pro Jahr zwei Filter und die Anlage neu justieren (ca. 100 EUR inkl. Lohn), nach 10 Jahren einen neuen Tank.
    Aber: Ford schreibt bei den meisten Motoren auf Gasbetrieb vor, die Ventile alle 20-30Tkm einzustellen. :freuen2:
    Wenn man es richtig machen will, dann sollten sogar noch die Auslassventile gg. Natriumgefüllte getauscht werden (werden glaube ich aus den CNG-Modellen genommen).

    So, jetzt zerreißt mich :D
     
  4. #4 petomka, 01.12.2010
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    Im Gasbetrieb verhält sich (bei korrekter Einstellung) das Fzg wie im Benzin betrieb, kein Unterschied.

    Das umschaltren geht automatisch, ab einer Kühlmitteltemperatur von ca 40°C schaltet das Gassteuergerät auf Gas um.

    Solange es keine kurzstrecken sind, bleibt sich das Egal, wie gesagt, erst bei etwa 40° schaltet das Gassteuergerät um.

    Kommt immer darauf an, welcher Hersteller und welcher Aufwand betrieben werden muss, um die Filter zu wechseln, aber mit ca. 150,- Euro solltest du rechnen (Filterwechsel, Dichtheitsprüfung, Kalibrierungsfahrt)
     
  5. #5 FordFreak´89, 06.12.2010
    FordFreak´89

    FordFreak´89 Guest

    Hallo, da ich demnächst Berufsbedingt auf viele viele Lehrgänge gehe, will ich meinen Focus still legen und mir nen günstigen gebruahcten für Lehrgänge holen.So im bereich bis 2500€ in dem Bereich bekomm ich natürlich auch Gas Fahrzeuge.Wie empfehelnswert sind Escort und 525I mit Gas?Worauf muss ich beim Kauf eines solch älteren Autos mit Gas achten??


    Danke für eure Hilfe!!!

    LG Fordfreak!
     
  6. #6 focusdriver89, 07.12.2010
    focusdriver89

    focusdriver89 Cruiser

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    hey altes haus, alles klar bei dir?

    ich denke, der 525i wird auch den lpg-berieb standhalten...die maschine ist bei regelmäßigem service nahezu unkaputtbar.....:top1:
     
  7. #7 FordFreak´89, 07.12.2010
    FordFreak´89

    FordFreak´89 Guest

    Na das es dich noch gibt.

    Naja ich such ja nen alten 5er.Denn den anderen umzurüsten wird sich kaum lohnen.
    Jetzt will ich halt wissen, ob es ratsam ist so günbstige autos mit gas zzu kaufen.Sind doch die Gasanlagen noch meistens eigentlich mehr als 1000€ wert....
     
  8. Nomade

    Nomade Neuling

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    Da ich schon mal gerade hier bin, kann ich auch meine Erfahrungen mit dem Gas-Umbau loswerden.

    Wir fahren einen 1,8 16V FF I Turnier von 2000. Bei 80.000km wurde Anfang 2006 von *** eine KME Anlage verbaut. Anfangs mussten wir mehrfach zur Werkstatt, da nach einigen Kilometern immer wieder die rote Motorleuchte an ging. Fehlerdiagnose wies auf eine fehlerhafte Monitor-Lambda-Sonde hin. Nach mehrfachem wechseln der Sonde haben wir den Fehler so hingenommen und nur zu TÜV-Terminen den Fehlerspeicher löschen, also die Motorleuchte ausschalten lassen.

    Ab 120.000 Kilometer Laufleistung wurde der Leerlauf sehr unruhig. Mit neuen Zündkerzen wurde das etwas besser, ging aber nicht ganz weg. Bei 130.000 km haben wir dann die Ventile überprüfen lassen, was laut Werkstatt dringend notwendig war. Zwei Ventile wurden dabei komplett getauscht. Danach lief der Wagen wieder einwandfrei.

    Aktuell hat der Focus 192.000km auf der Uhr. Der Motor läuft, bis auf ein leichtes Ruckeln beim Anfahren und bei untertourigem Fahren, problemlos.

    Gasverbauch liegt bei 9 - 9,5 Liter auf der Autobahn (130-140km/h) und um 11 Liter im Schnitt.

    Da der Focus jetzt doch langsam viele kleine und große Baustellen bekommt und einfach verbraucht wirkt, ist wohl im Sommer ein neuer Gebrauchter fällig. Gerne würde ich wieder eine Gas-Anlage einbauen lassen, bin aber noch auf der Suche nach dem richtigen Modell. Am liebsten natürlich wieder ein FF Turnier. Optimal wäre wohl der flexfull-Motor, der aber gebraucht kaum zu bekommen ist.
     
  9. #9 albatros, 11.06.2011
    albatros

    albatros Neuling

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    Ventilprobleme
    Die deutschen/europäischen Ford-Modelle haben ab Werk keine gehärteten Ventilsitze. Die Flexifuel Fahrzeuge besitzen nur an den Einlassventilen gehärtete Ventilsitze, die Auslassventilsitze sind Standart.
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Wie ist der Stand der Dinge jetzt?
    Wir bekommen in einigen Tagen einen (neuen) Fiesta 1,4 LPG ab Werk.
    Sind bei dem Fahrzeuge die Auslassventilsitze auch noch Standart?

    Danke.
     
  10. #10 michi_str, 19.01.2012
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    Ich habe mir im April 2010 in meinen Mondeo V6 (Baujahr 2003) bei einem km-Stand von ca. 106tkm eine Anlage von Prins einbauen lassen. Fahre so ca. 22tkm im Jahr und bin Stand jetzt relativ genau 40tkm mit der Anlage gefahren. Bisher einwandfrei und bis auf die Ventilschmierung und den Filterwechsel keine besonderen Vorkommnisse.
    Nun ruckt der Mondi seit ein paar Tagen zwischen 2.000-3.000 Umdrehungen. Erste Einschätzung: Überlastung der Zündanlage. Heute morgen in die Werkstatt gebracht. Mal sehen welche "frohe Kunde" mir im Laufe des Tages überbracht wird. Die Anlage hat sich längst armotisiert. Es wäre der erste größere Kostenfaktor. Warten wir gespannt ab, melde mich wieder:mellow:
     
  11. Mac8

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    Ford CMAX MK2, 2011
    Man sollte auch beachten das unserer Bundesregierung plant den LPG Steuervorteil früher als geplant zu kappen:

    Ich kann hier keine Links posten, aber googelt mal nach LPG Steuerermäßigung
     
  12. #12 matrahansi, 30.03.2017
    matrahansi

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    transit
    Hallo zusammen

    ich fahre jetzt seit ca 15 jahren auf LPG.
    Meine zwei Peugeot hatten keine Probleme gemacht, dank meinem erstklassigen Ümrüster.
    Und da liegt der Hase im Pfeffer begraben !! Die Umrüster sind das A und O an der Sache !!. Die Marke der Anlage ist zweitrangig !
    Wer den günstigsten, und nicht den besten nimmt hat am Ende auch nur die günstigste Anlage drinn, und nicht die Beste !!
    Ich bezahle lieber ein paar hundert Euro, mehr, und hab aber in der Folge keine Probleme mit der LPG-Anlage, was im endeffekt billiger kommt, von den Nerven ganz zu schweigen.
    Die Erfahrung und Sorgfalt des Umrüsters schlägt sich im Preis nieder, ist aber Unbezahlbar, spätestens wenns darum geht die Anlage einzustellen bzw Fehler auszumerzen.
    Nicht vergessen : die Anlage muss auch gewartet werden. Filter und öfters neue Kerzen reichen meist. Mein Umrüster macht sogar, wenn nötig, kostenlose Nachjustierungen beim Kundendienst .
    Das wollte ich mal zum Besten geben, ist meine Erfahrung. Meist jammern im Netz nur die, die bei Billigheimern im Hinterhof waren, und im Netz Hilfe suchen weil ihr Umrüster überfordert ist bei der Fehlersuche

    Sollte jemand im Gebiet Südpfalz Interesse haben, gebe ich gerne die Adresse weiter. Aber nur per PN

    Das war mein Beitrag zum Thema.

    P,S, Werde mir einen Focus ST holen, und auch auf Gas Umrüsten lassen !!
     
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